Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?29876

Berlin

Mahnmal für homosexuelle NS-Opfer mit Hakenkreuz beschmiert

Die Gedenktafel am Berliner U-Bahnhof Nollendorfplatz wurde am Donnerstag geschändet.


Seit 1989 erinnert am Berliner Nollendorfplatz eine Gedenkafel an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus (Bild: Ingolf / flickr)

Am Donnerstagmorgen wurde das Mahnmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus am Berliner U-Bahnhof Nollendorfplatz geschändet. Wie die Polizei am Abend mitteile, wählte gegen 10 Uhr ein unbekannter Anrufer die 110. Er teilte mit, dass die Gedenktafel in Form eines rosa Winkels mit einem Schriftzug und einem angedeuteten Hakenkreuz beschmiert wurde.

Laut Polizeibericht wurde die Entfernung der Schmiererei bereits veranlasst. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die erste öffentliche Gedenktafel in Deutschland

Die Tafel mit der Aufschrift "Totgeschlagen – totgeschwiegen – den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus" wurde am 24. Juni 1989 am U-Bahnhof Nollendorfplatz enthüllt – sie war damals das erste Gedenken an diese Opfergruppe im öffentlichen Raum. Der rosa Winkel entspricht dem Abzeichen, mit dem verurteilte Schwule in den Konzentrationslagern gekennzeichnet wurden.

Initiiert wurde das Mahnmal von der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft (aha) und der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK). 1993 wurde der rosa Winkel durch eine Texttafel aus Bronze ergänzt, die an die Schließung der umliegenden Szenelokale nach der Machübernahme der Nationalsozialisten erinnert. (cw)



#1 RobinAnonym
  • 13.10.2017, 10:58h
  • Es wird höchste Zeit, dass sich endlich etwas ändert im Land des rosa Winkels.

    Wir brauchen endlich einen nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie, mehr Aufklärung an Schulen und besseren Diskriminierungsschutz (inkl. Art. 3 GG und Abschaffung der Ausnahmen für Religionen im AGG).

    Daran wird sich jede künftige Regierung und alle an ihr beteiligten Parteien messen lassen müssen, wenn sie nochmal unsere Stimmen bekommen wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 monchichiAnonym
  • 13.10.2017, 15:37h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Aufklärung..so ein schwachsinn,es hat sich doch gezeigt wie schnell wieder hass und homophobie aufkeimen können nach jahrzehnten des fortschritts der lgbts .Hass und ignoranz kann man nicht aufklären und schon gar nicht hypnotisierte!
    Die quelle der weltweiten homophobie ist der monotheismus,wenn der zerschlagen wird,wirds auch endlich frieden geben!!
    Die alten römer wussten schon warum sie die christen als kriminelle und staatsfeinde brandmarkten,nur leider gabs damals wohl zu viele unfähige um dieses problem zu lösen.
    Intressant ist auch die immunität der chinesen und japaner sowie inder gegen das psychische christen virus,die haben sich ihre orginal religionen bewahrt,von denen kann man was lernen!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Ralph
  • 13.10.2017, 18:00h
  • Antwort auf #2 von monchichi
  • Es kann ja wohl kaum wer im Ernst behaupten, dass China, Japan und vor allem Indien Homoparadiese seien. Interessanterweise sind gerade katholische Länder Vorreiter der Gleichberechtigung wie z.B. Portugal, Spanien, Irland oder Argentinien.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 PietberlinAnonym
  • 13.10.2017, 18:51h
  • Antwort auf #2 von monchichi
  • Liebe,r Monchichi, ist ja schon reichlich abenteuerlich Deine Assoziation von Homophobie und Christentum.
    Schade dass du dich nicht etwas mehr mit den Hauptgeboten auseinandersetzt. Dann würdest Du sicherlich auch nachvollziehen wie weit die Akzeptanz hier schon fortgeschritten ist. Nicht überall
  • Antworten » | Direktlink »
#5 monchichiAnonym
  • 13.10.2017, 18:57h
  • Antwort auf #3 von Ralph
  • Es geht hier nicht um homoparadiese ,sondern darum das es historisch gesehen, in diesen kulturen ,genauso wie bei den alten römern und griechen, keine demonisierung,systematische verfolgung und tötung von lgbts gab.
    Diese perversion ,menschlichen verhaltens haben wir dem monotheismus zu verdanken.
    Der montheismus ist die quelle dessen ,was wir homophobie nennen.
    Eventuelle antihomogesetze wie in indien sind nur ein produkt ehemaliger britischer kolonisierung ,wie auch woanders aber nicht hervorgegangen aus deren eigener kultur.
    Es geht hier also primär um den ursprung der homophobie und warum sie immer wiederkehrt und nicht um moderne homokultur ,enstanden gerade durch jahrhunderte der verfolgung und diskriminierung!!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 monchichiAnonym
  • 13.10.2017, 19:13h
  • Antwort auf #4 von Pietberlin
  • Welche akzeptanz?
    Ein mensch zu sein??
    Das gab es schon vor dieser bewusstseins manipulierenden mafia.
    Und dieser verein hat durch seine geschichte und auch gegenwärtige aktivitäten jegliches recht als instanz irgendeiner moral lehre tätig zu sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 monchichiAnonym
#8 JadugharProfil
  • 14.10.2017, 00:52hHamburg
  • Antwort auf #5 von monchichi
  • Es ist nicht der Monotheismus! Es gab neben den abrahamistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) einige andere monotheistische Religionen z.B. bei den Guanchen auf den Kanarischen Inseln. Man kann es ruhig beim Namen nennen. Es ist die jüdische Religion, genauer die extrem widersprüchlichen Bücher Moses, sofern er gelebt hatte. Einige Theologen sind der Meinung, daß er nicht existiert hatte oder das es Tutmosis gewesen sein könnte. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Leviten die Urheber der Homophobie sind, weil sie je nach Belieben die Bibeltexte nach ihren Gutdünken änderten, um die Menschen mit einen Wust an Gesetzen zu knebeln. Das Christentum und der Islam hat diese Lehren und Gesetzesvorschriften aus Machtgründen übernommen und um die Menschen mit unsinnigen und widersprüchlichen Gesetzen zu begrenzen..
  • Antworten » | Direktlink »
#9 sebiAnonym
  • 15.10.2017, 02:12h
  • Furchtbar, dass der Hass wieder zunehmend um sich greift.

    Im Artikel ist ein geschichtliches Detail ungenau wiedergegeben. Meines Wissens handelt es sich um das erste Mahnmal im deutssprachigen öffentlichen Raum. Das erste überhaupt war zwei Jahre zuvor das Homomonument in Amsterdam.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 schwarzerkater
  • 15.10.2017, 08:08h
  • jungs, die provokateure erwarten ja genau diese "hysterische" reaktion.
    einfach die schmierereien geräuschlos entfernen. diesen idioten keinerlei öffentliche aufmerksamkeit gönnen, damit sie mit ihren taten nicht noch prahlen können.
  • Antworten » | Direktlink »