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Smartphone der Zukunft

Das iPhone, auf das wir gewartet haben

Vollglas-Design, Face ID, kabelloses Laden, Spritzwasserschutz und verbesserte Kameras: Ab 3. November ist das iPhone X in Deutschland erhältlich.


Das iPhone X ist spritzwasser- und staubgeschützt (Bild: Apple)

Es gibt keine empirischen Untersuchungen, doch meine persönlichen Beobachtungen auf der Rainbow Cruise, beim Selfie-Machen im Gay-Club oder bei den gelegentlichen Grindr-Bekanntschafen sprechen schon sehr dafür, dass schwule Männer eine besonders hohe Affinität zum iPhone haben. Und als Apples schwuler CEO Tim Cook im September das iPhone X ankündigte, war die Aufregung meiner queeren Facebook-Freunde groß.

Und zwar völlig zurecht: Das iPhone läutet mit seinem schicken Design und seinen verbesserten Funktionen eine neue Ära der Smartphones ein. So sind Gerät und Display zum ersten Mal eins. Die vollständig aus Glas bestehende Vorder- und Rückseite soll aus dem widerstandsfähigsten Glas sein, das jemals in einem Smartphone verbaut wurde. Wählen kann man zwischen den edlen Farben Silber und Space-Grau.

Mit einem Blick kann man das iPhone X entsperren


Das iPhone X mit elegant abgerundeten Ecken wird in Silber und Space-Grau erhältlich sein

Mittels Face ID kann man das iPhone X, das allgemein von den Medien hochgelobt wurde, entsperren, sich authentifizieren und via Apple Pay bezahlen, was durch die verbesserte 7-Megapixel-TrueDepth-Kamera ermöglicht wird. Sie verfügt über eine breite Farberfassung, automatische Bildstabilisierung sowie präzise Belichtungssteuerung. Im Porträtmodus gelingen gute Selfies mit Tiefenschärfe-Effekt. Das iPhone X verfügt zudem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12-Megapixel-Dual-Kamerasystem, mit dem auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute HDR-Fotos möglich sind.

Die TrueDepth-Kamera erweckt zudem Emojis zum Leben: Sie erkennt über 50 verschiedene Muskelbewegungen im Gesicht des Users und animiert diese anschließend in einem Dutzend unterschiedlicher Animojis, darunter ein Panda, ein Einhorn und ein Roboter. Mit der vorinstallierten iMessage App kann man Animoji-Nachrichten mit der eigenen Stimme aufnehmen und versenden. Zu erwähnen wäre noch, dass das neue Gerät spritzwasser- und staubgeschützt ist und sich erstmals kabellos laden lässt.

Der größte Minuspunkt beim iPhone X ist leider der Preis, der bei stolzen 1.149 Euro für Modelle mit 64 GB starten soll. Kunden können das Gerät offiziell ab Freitag, den 27. Oktober mit Verfügbarkeit ab 3. November in Deutschland bestellen. Bei einigen Anbietern wie preis24 kann man sich auch schon jetzt für das iPhone X vormerken.

Bei der nächsten Gay-Ski-Week werde ich dann wohl sehen, ob das Apple-Jubiläumsgerät von unserer Zielgruppe angenommen wurde… Bei mir zumindest wird es die knallrote Sonderedition des iPhone 7 zugunsten des Global Fund to Fight Aids ersetzen. (cw)



#1 andreAnonym
  • 14.10.2017, 12:31h
  • Ganz nett Face-ID, auf dem neuen iPhone X. Hat aber so seine Tücken. Wird 2 mal das Gesicht nicht erkannt geht die Funktion automatisch raus und man entsperrt mit PIN. Und es gibt einen gefährlichen Gewöhnungseffekt. 5 mal den Einschaltknopf drücken und die Funktion ist raus. Und da ist da noch was. Was ist, wenn ein Täter, seinem Opfer, das Handy einfach vor das Gesicht hält? Einziges Hinderniss sind geschlossene Augen. Allerdings starrt das Opfer, reflexartig, erst sein gestohlenes Handy an. Touch-ID kann sogar sicherer sein, weil es, in den Behörden vieler Länder, nicht erlaubt ist, daß Leute, zum Entsperren, gezwungen werden. Die Zweifel kommen übrigens von Edward Snowden. War interessant zu lesen auf n-TV.
    Das das Touch-ID out ist, stimmt so nicht, wird aber oft behauptet. Apple und auch Samsung haben es, bisher, nicht geschafft, Touch-ID ins Display zu integrieren. Beide forschen noch daran.
    Face-ID, wenn vielleicht nicht 3D, sondern nur 2D, funktioniert, bei meinem Samsung Galaxy J7 Prime, in Thailand gekauft und mit einer bestimmten App, in Sekunden, auf deutsch umgerüstet, ganz gut. Auch bei TrueKey. Habs aber rausgenommen, weil nervig. Man muß ständig stehen bleiben und sich nicht bewegen, zum entsperren. Das ist bescheuert. Im Auto oder Bus, vollkommen unmöglich.
    Aber zum Prahlen, für den Edel-Gay genau richtig.
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