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Polizei sucht Zeugen

München: Schwule Touristen sexuell belästigt, geschlagen und beklaut

In der Nacht zu Donnerstag wurde ein homosexuelles Ehepaar aus den USA mitten im Glockenbachviertel von zwei Unbekannten überfallen.


Die Münchner Polizei veröffentliche ausführliche Beschreibungen der mutmaßlichen Täter (Bild: High Contrast / wikipedia)

Auf dem Weg zurück in ihr Münchner Hotel wurden zwei schwule Touristen aus den USA in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von zwei Unbekannten überfallen.

Laut Polizeibericht wurde das 63 und 69 Jahre alte Ehepaar gegen 1.30 Uhr an der Kreuzung Cornelius- Ecke Müllerstraße von zwei Männern angesprochen. Einer von ihnen griff plötzlich in Richtung des Intimbereichs des 63-Jährigen. Anschließend attackierten die beiden Männer seinen Begleiter, sodass dieser eine blutende Nase bekam.

Als der 69-Jährige den Notruf verständigen wollte, nahm ihm einer der Täter das Handy aus der Hand und versuchte ihm dabei den Geldbeutel aus der Hosentasche zu ziehen. Der US-Amerikaner konnte sich dagegen allerdings wehren. Die beiden Täter flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Die Touristen suchten nach Hilfe und ließen schließlich die Polizei verständigen.

Mutmaßliche Täter 1,50 Meter groß mit "orientalischem Aussehen"

Die Münchner Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls und veröffentlichte dazu ausführliche Beschreibungen der mutmaßlichen Täter. Beide sollen zwischen 25 und 30 Jahre alt und jeweils nur etwa 1,50 Meter groß sein. Sie haben ein "orientalisches Aussehen" und einen "dunklen Teint".

Der eine Angreifer hat laut Polizeimeldung schwarze Augen, eine kräftige Figur, ein aufgedunsenes Gesicht und sehr dünnes, kurzes, schwarzes Haar, welches zur Wirbelglatze neigt. Er war mit einer dunklen Jeans bekleidet und sprach Englisch mit Akzent. Sein Komplize wurde mit einem ovalen Gesicht und ebenfalls kurzen, schwarzen Haaren beschrieben. Er trug einen dunklen Oberlippenbart, dunkle Jeans und eine schwarze Jacke.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 21 unter Tel. (089) 2910-0 oder jeder anderen Münchner Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (cw)



#1 Sven100Anonym
  • 14.10.2017, 11:41h
  • Das Glockenbachviertel in München wird für schwule Männer langsam genauso gefährlich wie die Umgebung des Nollendorfplatzes in Berlin.
    An beiden Orten lungern Gruppen von "jungen Männern" herum, die auf Schwule aggressiv reagieren.
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#2 TheMumProfil
  • 14.10.2017, 11:54hHannover
  • Klingt ja fast so, als wären die beiden von der islamistischen Variante des Leprechauns überfallen worden. Hoffentlich findet man die beiden homophoben Hassverbrecher schnell. Sollte ja bei derart auffälligem Aussehen kein Problem sein.
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#3 Ralph
  • 14.10.2017, 11:58h
  • Keine 5 Min. von dort befindet sich das Hotel,in dem ich mich einzuquartieren pflege (möglicherweise das selbe, in dem das angegriffene Paar wohnte). Langsam fühle ich mich in der Isarvorstadt nicht mehr sicher. Was dringend Not tut, ist auffällige Polizeipräsenz.
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#4 FelixAnonym
  • 14.10.2017, 12:01h
  • Wann unternimmt die Politik endlich etwas?!

    Was in Deutschland abgeht, schadet auch der deutschen Wirtschaft. Genau wie queer.de darüber berichtet, berichten auch amerikanische Medien darüber und welche Tourist soll noch nach Deutschland kommen und hier sein Geld lassen, wenn man sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen kann?!

    Das Wegsehen der Politik, nur um es sich nicht mit irgendwelchen ewiggestrigen Kreisen zu verderben, schadet nicht nur GLBT, sondern es schadet ganz Deutschland und allen Bürgern...
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#5 FrustAnonym
  • 14.10.2017, 12:03h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Und ganz ohne gruppenspezifische Vorverurteilung fordere ich dass der Staat neben der vielzitierten Aufklärung und Gleichstellung über/von LGBTTI hier Flagge in Form von Präsenz zeigt.
    An diesen Plätzen ist Polizeipräsenz gefragt, Polizeipräsenz die nicht den Opfern Sorgen bereiten sollte, sondern den Angreifern.
    Den Angreifern egal welcher Intention und Herkunft muss gezeigt werden, dass hier kein Platz für Gewalt und Raub ist.
    Hassverbrechen müssen überall wie in Berlin gesondert erfasst werden.
    München ist doch gerne die sicherste Großstadt der Welt. Nur nicht für Queers.
    Statt dessen werden Schwarzfahrer und Drogenkonsumenten verfolgt.
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#6 goddamn liberalAnonym
#7 Basti78Anonym
  • 14.10.2017, 12:13h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Das stimmt, das Glockenbachviertel ist seit einiger Zeit wirklich unsicher, besonders für Schwule. Ohne Selbstschutzmaßnahmen sollte Mann in bestimmten Gegenden sowieso nicht unterwegs sein. Mein Tipp, YouOkay Abwehrsystem von Amazon.
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#8 Patroklos
#9 IchglaubnichtallesAnonym
  • 14.10.2017, 14:24h
  • Angreifer sind 150 groß ?????? Aus dem Stamm der liliputaner oder Zwerge.??? Wagen sich an 2 normal gewachsene Männer ran????
    Sehr merkwürdig alles.
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#10 andreAnonym