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Kommentare zu:
Meine Affäre mit Crystal Meth


#1 schwarzerkater
  • 15.10.2017, 07:50h
  • diese ganze (moralinsaure) spießige betulichkeit in teilen der deutschen szene empfinde ich als zutiefst verlogen.
    schon mitte der 90er jahre wurde die nase über die "barebacker" gerümpft, aber nachts und mit genug alk und drogen, da konnte man dann doch viele spießer, getrieben von lust, ins "kamikaze"-pornokino schleichen sehen.
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#2 schwarzerkater
  • 15.10.2017, 07:54h
  • "Heute ist es so, dass alle nur mit ihren Mobiltelefonen sprechen und mit anderen ausschließlich über Apps wie Grindr und Scruff kommunizieren."
    bei dem schmarrn mitmachen und sich darüber beschweren - was bringt das? wen das stört, der sollte mit seinem eigenen verhalten anfangen und dieses ändern.
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#3 BullermannAnonym
  • 15.10.2017, 10:06h
  • Dass das Thema in den deutschen schwulen Beratungsstellen und entsprechenden Organisationen (maßgeblich die hier angegiffene Deutsche AIDS-Hilfe) noch angekommen sei, ist leider falsch. Die DAH wurde seinerzeit sogar regelrecht gebasht (z.B. ausgerechnet von David Berger), weil sie im Rahmen der schwulen Kampagne "ich weiss was ich tu" (iwwitt) auch über Safer-Us von ChemSex-Drogen aufgeklärten. Auf den Online-Seiten von iwwit.de gibt es bereits seit mehreren Jahren eigens eine Sektion zum Thema Drogen sowie Flyer, Videos etc. (
    www.iwwit.de/wissenscenter/drogen/drogen).
    Bereits 2012 (!) hat dort das Rollenmodell Florian in Interviews und Videos über die Gefahren von Chemsex-Drogen explizit hingewiesen. Damals erschien das vielen sehr exotisch.
    Wenn hier jemandem ein Vorwurf zu machen ist, dann meines Erachtens der schwulen Szene, die Sex zunehmend nur noch unter dem Gesichtspunkt "größer, weiter, geiler" praktizieren können, in der Drogenkonsum zum Gruppendruck wird, in der mögliche Gefahren heruntergespielt werden - und die, die damit am Ende nicht klar kommen, fallengelassen werden. Zu fragen ist, warum dieser Teil der schwulen Community offenbar unter Gemeinschaft nur die Orgie versteht, und jenseits dessen kein Gefühl von Verantwortung und Solidarität kennt.
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#4 FynnAnonym
  • 15.10.2017, 10:15h
  • Es gibt zwei Schwule Welten. Barebacker, slammer und kranke und uns normales. Warum bin ich verpflichtet mit denen Mitleid zu haben nur weil sie auch schwul sind. Bitte nein. Selber schuld werbzu Drogen greift. Das Leben bietet so viel gerade heute mit all seinen Möglichkeiten ... sorry. Ich bin froh dass sich diese Typen am Rand befinden
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#5 dirkAnonym
  • 15.10.2017, 10:58h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • wir schwule sind in polen sehr stark verfolg t besonders in der provinz wie zB.in dyhernfurth bei breslau -brzeg dolny blisko wroclawia,wo am 24.08.2016 um 21;30 die fromen katholiken mit ihrer partei pis einen atheist und schwulen deutsch- lehrer homosexsualell sehr brutal vergewaltigt haben und sich darueber oefentlich laut und vulgaer gefreut haben sogar auch im breslau 24 km von brzeg dolny entfert und was fuer unglaublig erscheint,sogar in warschau wussten die pis-kirche leute auch darueber und nur darueber gelacht, und sich die fromen polacken deswegen gefreut Von niergenwo in polen bekamen und bekomen wir Nichtheterosexuellen irgendewelsches verstaendnis unserer tragedie und keine hilfe als wir nichtheterosexuellen keine rechte in diesem von Vatican unterdrueckten und okupierten land haetten.Wir haben hier in jetzigen polen nicht zu sagen und am besten sollen wir am bestem von oefentlichem raum verschwinden. ...Die homosexuellen in polen bitten um schutz und hilfe der mutigen leute bei stopping dieser grossen verfolgungen unserer nichtheteroseksuellen Leute besonders auch in Niederschlesien und nicht nur hier. Es ist in polen jetzt geneuso unter der herrschaft der katholischen kirsche und ihrer sklaven von pis wie kaczynski,szydlo usw wie unter dem vatikanischen und katholischen Adolf Hitler oder dem katholischen priester und praesidenten der faschistischen Tisso- slowakai gewesen war.Der papst Pius der 12 wusste geanu, was sein adolf hitler und auch sein priester Tisso macht und er war dafuer.Retet uns Nichtheterosexuellen in polen vor der macht der kirche und dem pis.Wir verlangen in polen auch die ehe fuer alle ,so wie der fall in deutschland geworden ist

    Nichtheteroxexuellen
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 15.10.2017, 12:26h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • Spießig währt am längsten.

    Und: Der Spießer hat früher mit dem Spieß die Freiheit seiner Gemeinschaft verteidigt.

    Pornokinos/guter Sex und harte Drogen sind zweierlei Schuhe, die nichts miteinander zu tun haben.

    Sex ist schön (und mittlerweile auch immer weniger gefährlich).

    Drogen machen häßlich.

    Weshalb soll ich mich mit schwulen Drogenkonsumenten mehr auseinandersetzen als mit Hetero-Junkies?
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#7 hugo1970Profil
  • 15.10.2017, 12:55hPyrbaum
  • Antwort auf #4 von Fynn
  • Hast Du eine Ahnung vom Leben.
    Ich hab bis jetzt noch keine einzige Zigarette geraucht, ich hab seit ca einem Jahr keinen einzigen Schluck Alkohol getrunken, noch nie eine Droge "getestet"/genommen, trotzdem sage ich, man sollte nie nie sagen. Man ist schneller drinn als man glaubt, also weg mit dem erhobenen Finger.

    Vielmehr sollte sich die Gesellschaft Gedanken machen, wie man den Menschen klar macht, das man gar nicht auf die idee kommt zur Droge zu greifen und dennen helfen, die schon Drogen nehmen und noch mehr rein rutschen.

    Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn man auch den Alkohol und Zigaretten zur Droge ernennt. Oder "leichte" Drogen legalisiert, das würde den Drogenhändlern das Geschäft gewaltig vermiesen, dann währe garantiert auch wenniger Kleinkriminalität.
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#8 TheMumProfil
  • 15.10.2017, 13:58hHannover
  • Antwort auf #4 von Fynn
  • Ich habe auch nie verstanden, warum man generell von Schwulen verlangt, in ALLEN Aspekten solidarisch zu allen anderen Schwulen zu sein. Es muss doch auch möglich sein, Drogenkonsum abzulehnen und das auch den Konsumenten nahezulegen ohne gleich als "rechtsradikaler unterdrückerischer Hetzer" zu gelten. Was ist denn aus "Keine Macht den Drogen" geworden? Ist das heutzutage ein "faschistischer Eingriff in die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten"? Gehört es demnächst einfach zur Diversity, sich selbst zu Grunde richtende Drogenopfer als Mindertheit anzuerkennen, deren Verhaltenweisen man gefälligst gut zu heißen hat?

    Ist ein wenig auf die Spitze getrieben, aber für mich ist klar, dass es Verhaltensweisen gibt, die sollte man weder bewerben noch darf man sie gutheißen. Drogenkonsum gehört dazu. Insbesondere dann, wenn auch noch durch Gruppenzwang kombiniert mit gesunden, natürlichen Verhaltensweisen wie Sex.

    So, und jetzt erwarte ich für meine Sichtweise hinsichtlich Chemsex hier aufs Übelste angeprangert und verleumdet zu werden. Auf geht's, Leute!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#9 TheMumProfil
  • 15.10.2017, 14:04hHannover
  • Antwort auf #7 von hugo1970
  • Wenn du wirklich der Meinung bist man sollte lieber nie nie sagen und damit Crystal Meth meinst, hast du wirklich nciht mehr alle Tassen im Schrank. Schau dir mal typische Opfer von Crystal Meth an. Das ist eine Vernichtungsdroge. Niemals darf man so etwas nehmen. Du würdest auch kein Motoröl schlucken, oder? Etwa diesselben Auswirkungen hat scheinbar Crystal Meth auf deinen Körper.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 14:11hberlin
  • Antwort auf #8 von TheMum
  • deine droge ist das sich verfolgt fühlen.. Da du auf enthaltsamkeitsaufrufe und wohlgemeinte ratschläge hin nicht ansprechbar bist, wirst du weiter im rinnstein des sich verfolgt fühlens dich wohlfühlen müssen...
    Du bist deines eigenen willens opfer.
    Ansonsten kann man tatsächlich mal im allgemeinen über das was du so von dir lässt, nachdenkliches erkennen..
    Wohl eine drogenfreie minute!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 TommmiAnonym
  • 15.10.2017, 14:15h
  • Nix gegen etwas Gras oder drei Tequilla ab und an . ;-) Crystal Meth aber ist der größte Dreck. Macht ganz schnell mega abhängig und mega hässlich. Jeder der nur einen Funken Verstand im Kopf hat, lässt die Finger weg.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 TheMumProfil
#13 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 14:36hberlin
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • apropo..gibt es so was wie AA für rechtskonformisten und abhängige..
    Stelle mir gerade vor:
    Mum.. hallo ich bin orthogonalmum und bin rechts..
    chorus: hallo orthogonalmum, willkommen im kreis. :-))

    Wenn erst mal der anfang gemacht , kann der teufelskreis durchbrochen werden...
    Nur mut mädel!
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#14 seb1983
  • 15.10.2017, 14:37h
  • Da sucht man nach dem immer größeren Kick, soll andererseits aber bis ins hohe Alter hinein noch "fuckable" sein, mit reichlich Alk, Kippen und Drogen klappt das nicht so, davon wird man noch depressiver weils mit den Fickbekannschaften aus der Szene eh nur ums Vögeln ging und keine Freundschaften entstehen, außer darüber wie pöse man doch diskriminiert wird.

    Muss ich mich damit solidarisch erklären und gleichzeitig als heteronormativer Spießer beschimpfen lassen.... ich weiß es nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 14:44hberlin
  • Antwort auf #12 von TheMum
  • "Nicht deine rethorischen Fantasien. Können wir mal beim Thema bleiben?"

    Schuster bleib bei deinen leisten!

    "So, und jetzt erwarte ich für meine Sichtweise hinsichtlich Chemsex hier aufs Übelste angeprangert und verleumdet zu werden. Auf geht's, Leute!"

    Was sagt uns das.. :
    Rhetorische fantasie ohne beim thema bleiben zu können..
    Bleib du mal bei deinen schnell zusammengeschusterten leisten, ich kommentiere zweckgerichtet mit blick aufs abweichende!
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#16 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 15:12hberlin
  • Antwort auf #14 von seb1983
  • ich würd lieber mich mal fragen, was da mit der droge an entlastung/enthemmung stattfindet, die den sex so ungewöhnlich machen soll und eben auch macht.
    Vielleicht liegt ja hier der hase im pfeffer.

    Trotz "sexueller revolution", die sexualität immer noch unter dem gesichtspunkt hetero-homonormativer moral eingefasst ist in strukturen, die dann bein konsum von drogen und fetisch (!) zutage treten.

    Ich selbst habe mit cannabis & lsd meine erfahrungen gemacht.. ,die weit über das hinaus gehen, was der sonstens "normale geist an möglichkeiten zulässt.
    Erfahrungen , die ich NIE missen möchte.

    Aber ich hab auch zu jener zeit um mich herum die in heroin absackenden erlebt, und mir war klar, wo ich da für mich die grenze ziehen muss!

    Das hat nicht zur aufgabe von drogen geführt, aber zu einem erweiterten bewusstsein darüber, was ich eigentlich in mir verschließe, was nur mithilfe der drogen sich öffnet.
    Da hingekommen, konnte ich auf drogen verzichten.
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#17 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 16:07hHannover
  • Antwort auf #8 von TheMum
  • ""Ich habe auch nie verstanden, warum man generell von Schwulen verlangt, in ALLEN Aspekten solidarisch zu allen anderen Schwulen zu sein.""..

    Natürlich nicht..
    Denn die Solidarität ist Dir generell ein Rätsel..

    ""Gehört es demnächst einfach zur Diversity, sich selbst zu Grunde richtende Drogenopfer als Mindertheit anzuerkennen, deren Verhaltenweisen man gefälligst gut zu heißen hat?""..

    Und dort findet sich dann auch der Kasus Knaktus des Problems mit der "Solidarität", die am Ende schon einmal damit beginnen kann, anstatt "gefälligst etwas gut zu heißen" einfach mal nur die Moralische Keule in der Tasche zu lassen, und nicht andere Menschen wahllos für ihre Bedürfnisse zu verurteilen..

    ""die sollte man weder bewerben noch darf man sie gutheißen. Drogenkonsum gehört dazu.""..

    Kaffee, Tee, Zigaretten, Schokolade Alkohol..

    Alles Drogen die aus dem Blickfeld des "moralisch Überlegenen" längst verschwunden sind, die aber völlig bedenkenlos konsumiert werden..
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#18 goddamn liberalAnonym
#19 OrthogonalfrontAnonym
#20 OrthogonalfrontAnonym
#21 hugo1970Profil
  • 15.10.2017, 16:35hPyrbaum
  • Antwort auf #9 von TheMum
  • Lern mal auch zu verstehen was man schreibt.
    Ich sage, man solte die Drogen legalisieren, das vor allem die, was schon abhängig sind "saubere" Drogen nehmen können. Bei einem Drogenhändler um die Ecke, weiß man nie, was der zusammen panscht!!! Da hätten wir schon zwei Fliegen mit einem Handschlag: Der drogennehmende setzt sich nicht der gefahr aus, das er gepanschtes Zeug nimmt und er muß sich kein Geld für die Drogen besorgen.

    "....hast du wirklich nciht mehr alle Tassen im Schrank."

    In meiner Umgebung und Arbeitsfeld warne ich jeden, insbesondere die Jungen Leute vor Zigaretten, Alkohol, Drogen usw., trotzdem man weiß nie, wie man zu dem Zeug kommen kann, sei es gewollt, oder ungewollt!!!!
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#22 hugo1970Profil
  • 15.10.2017, 16:44hPyrbaum
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • Nicht alle Menschen sind stark genug um dann von dem Zeugs weck zu kommen.
    Man ist halt neugierig und denkt sich nur dieses eine mal und schwups ist man im Kreis drin. Wie gesagt, wenn man stark genug ist, mit Glück, kommt man, ohne schlimme Spuren, raus, muß aber sein Leben lang fürchten wieder in den Kreis zurück geschleudert zu werden, insbesondere wenn man sich dem Gruppenzwang nicht entziehen kann.
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#23 OrthogonalfrontAnonym
#24 hugo1970Profil
#25 OrthogonalfrontAnonym
#26 PiepmatzAnonym
  • 15.10.2017, 17:31h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • "Weshalb soll ich mich mit schwulen Drogenkonsumenten mehr auseinandersetzen als mit Hetero-Junkies?"

    Bei Drogenkonsum können viele unterschiedliche Ursachen und Motivationen eine Rolle spielen. Das werden bei Schwulen und Heterosexuellen zum Teil die gleichen sein, vielleicht sind es aber zum Teil auch unterschiedliche, spezifische.

    Wenn wir von Drogen sprechen, die vor allem angstlösend und enthemmend wirken, dann kann man sich z.B. die Frage stellen: Welche Ängste und Hemmungen könnten es denn sein, die speziell bei Schwulen eine Rolle spielen, und zwar ausgerechnet in sexuellen Situationen?

    Vielleicht fällt dir dazu etwas ein?

    Geht es dabei vielleicht um Probleme, die uns alle mehr oder weniger betreffen, auch wenn wir zu unterschiedlichen Lösungs-Strategien greifen?
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#27 hugo1970Profil
#28 OrthogonalfrontAnonym
#29 hugo1970Profil
#30 OrthogonalfrontAnonym
#31 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 18:36hHannover
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • ""Über diese Dinge habe ich NICHTS gesagt!""..

    Nöö..
    Und wie man lesen kann geht Dir hier nicht einmal der Begriff "Drogen" als Bezeichnung für ""diese Dinge"" über die Tastatur, was ausdrückt wie weit man die Negation bereits getrieben hat..

    Deine Idee Dich als "drogen-frei" zu betrachten, und Dich aus dem Komfort des selbstgerechten Ohren-Sessels der "moralisch integren Person" zu äußern bricht schon bei der Betrachtung der Realität in der Du lebst in sich zusammen..

    Und was dann übrig bleibt ist die schlichte Arroganz über Menschen zu richten mit denen man in der Realität zumeist gar nichts teilt..

    Woher genau stammt dann eigentlich diese Arroganz über andere Menschen den moralischen Stab zu brechen, bloß weil sie anders leben als man selbst ?
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#32 OrthogonalfrontAnonym
#33 hugo1970Profil
#34 niccinicciAnonym
  • 15.10.2017, 18:44h
  • hier sind sie wieder, die moralapostel unter den kommentatoren. umgeben von fett/fresssüchtigen, supermärkte voll mit den schädlichsten drogen alk, nikotin und dummen gierigen menschen, aber mit dem moralischen zeigefinger auf andere genussmittelgeniesser zeigen!. die dosis macht das gift, ob einer opfer oder gelegenheitsgeniesser ist/bleibt, entscheidet jeder für sich. keine droge macht sofort abhängig. alles kann einstiegsdroge sein, auch dummheit und spiessigkeit!
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#35 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 18:44hHannover
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • ""Du möchtest also nicht nur alle Drogen legalisieren, sondern diese auch verschenken?""..

    Deine hier nun wirklich blöde Idee durch bloßes Provozieren von der Thematik wegzulenken ist schon beinahe unerträglich..

    Aber sei es drum..
    Nöö..
    Von "verschenken" steht dort nichts..

    Demnach wäre es also möglich die dann legalen Drogen über ein staatlich kontrolliertes System zu verkaufen, damit neben Profiten auch Steuereinnahmen zu generieren, und diese Steuern anstatt sie als Profite in die Taschen von Dealern zu belassen, dazu einzusetzen neben den Polizisten die nicht mehr zur Bekämpfung der Drogen-Kriminalität gebraucht werden, was sicher nicht alle derzeit dort Beschäftigte betreffen wird, für die Erhöhung der Sicherheit des Nachts auf den Straßen einzusetzen..

    Das käme dann doch auch Dir Zugute, oder ?
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#36 OrthogonalfrontAnonym
#37 OrthogonalfrontAnonym
#38 hugo1970Profil
#39 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.10.2017, 18:57h
  • Antwort auf #33 von hugo1970
  • "Daher bitte ich Dich, mir zu erklähren, warum so eine Therapie gut ist."

    Warum ich? Ich bin weder Ärztin noch Psychotherapeutin. Du solltest lieber jemanden vom Fach fragen. Ich will nicht dafür verantwortlich sein, dass du vielleicht eine irgendwann mal bei dir notwendige Drogentherapie (weil du ja bezüglich Drogen nichts ausschließen willst) ausschlägst, nur weil ich das eine gute Sache finde und du mich nicht leiden kannst. Du würdest mich auch nicht fragen, ob du nach einem Herzinfarkt eine Reha machen solltest, also lass es auch hier bitte!
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#40 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 18:58hHannover
  • Antwort auf #25 von Orthogonalfront
  • ""Dein Vorschlag ist analog dazu, einen Alkoholiker auf Kosten der Allgemeinheit mit Alkohol zu versorgen. Klingt unschlau...""..

    Nöö..

    Denn derzeit versorgen die Alkoholiker über die Alkohol-Steuer noch die Krankenkassen, denn ein deutlicher Anteil der Alkohol- und Tabak-Steuern geht in die staatliche Zusatz-Finanzierung der ständig klammen Krankenkassen..

    Und immer noch sind die Krankenkassen-Beiträge nicht "die Allgemeinheit", denn immer noch gehören die eingezahlten Beiträge den Mitgliedern, im Gegensatz zu den Steuern, die allen Bürgern gehören, und damit "Allgemein-Gut" darstellen..

    Deine "Ent-Solidarisierungs-Idee" funktioniert also auch hier wieder nicht..

    Um es Dir mal anschaulich zu erklären :
    Der Kunde kauft seine Drogen künftig in der Apotheke..
    Die Profite gehen dann an die Pharma-Industrie, die diese Drogen deutlich kostengünstiger produzieren und abgeben kann als jedes illegale Drogen-Kartell in der Welt..
    Was dann jeden illegalen Markt austrocknen kann, denn unterhalb der "Eigen-Kosten" kann dann auch kein Drogen-Kartell einen illegalen Markt aufrecht erhalten..
    Zusätzlich werden Steuern fällig, die derzeitig durch die Illegalität der Drogen gar nicht erhoben werden können, was in sich ein unlösbares fiskalisches Problem darstellt, was dann endlich einer Lösung zugeführt werden kann..

    Am Ende verlieren die Drogen-Kartelle und die Dealer, die Drogen-Kriminalität insbesondere der Beschaffung verschwindet in eine Nichts, gleichzeitig erwirtschaftet der Staat Steuern auf die Drogen und zusätzlich auf die Unternehmen als Produzenten, und alles wird gut..

    Blöderweise sind das auch alles Ideen die sich Leuten wie Dir nicht erschließen, weil sie dann gleich reflektorisch aufheulen, die Anzahl der Drogen-Gebraucher würde "sprunghaft ansteigen" wenn es das Zeugs legal gäbe..

    Dazu gibt es allerdings keinerlei Befürchtungen..

    Denn der Gebrauch von Alkohol ist seit mehr als 100 Jahren recht stabil auf gleichbleibend hohem Niveau, was dem Staat glänzende Steuer-Einnahmen sichert..
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#41 OrthogonalfrontAnonym
#42 OrthogonalfrontAnonym
#43 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 19:15hHannover
  • Antwort auf #30 von Orthogonalfront
  • ""Das muss ich nicht, weil das ein etabliertes Verfahren ist.""..

    Dem "etabliertem Verfahren" muß man hier konstatieren nicht wirklich zu funktionieren, denn im Gegensatz etwa zur HIV-Prävention gibt es gar keine wirkliche Prävention gegen Alkoholismus, der im Jahres-Verlauf mehr als 140.000 Bürger tötet..

    Demgegenüber sterben "nur" etwa 1.000 Menschen an anderen illegalen Drogen, und nur wenige Hundert Menschen an Komplikationen in Verbindung mit einer HIV-Infektion, wobei diese Zahlen immer mehr im Sinken begriffen sind..

    Das "belabern" von Menschen in so genannten Selbsthilfegruppen würde ich auch nicht wirklich als "Psycho-Therapie" beschreiben wollen..

    Neben der klinischen Entgiftung des Körpers vom Alkohol findet beinahe jede "Entwöhnung" vom Trinken in weit mehr als 70 Prozent der Fälle über die Koppelung an Selbsthilfe-Gruppe mit Teils obskuren Konzepten statt, über die man sich mal dringend Gedanken machen muß..

    Das weit bekannte "12-Schritte-Programm" der weltweit vernetzen AA-Gruppen steht schon seit Jahren im Verdacht im Grunde genommen nur der Mission einer Evangelikalen Gruppe mit Sitz in den USA zu dienen..

    Diese "Wiedergeborenen Christen" schafften dann mit G.W.Bush sogar einen Ex-Säufer zum Präsidenten zu machen..

    Die restlichen "Alkohol- und Drogen-Entzugs-Kliniken" wie der beinahe bundesweit tätige "Warendorfsche Klinik-Verbund" der "Tages-Kliniken zum neu erlernen einer Tages-Struktur" unterhält, ist ebenso wie seine Pendants aus der evangelischen Ecke nur Teil der Kirchen-Konzerne..
    Diese dienen neben dem Profit der sich damit über die GKV erwirtschaften läßt, der Mission..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#44 OrthogonalfrontAnonym
#45 hugo1970Profil
#46 hugo1970Profil
#47 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.10.2017, 19:39h
  • Antwort auf #45 von hugo1970
  • Doch, weil ich:

    a) Eine Menge Leute kenne, denen das geholfen hat.
    b) Generell gut informiert bin.

    Aber ist ja auch egal. Ich werde dich wenn du das unbedingt willst nicht davon abhalten können, Drogen zu nehmen und dann keine Hilfe dabei anzunehmen, un wieder davon loszukommen. Das ist deine Entscheidung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#48 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 20:11hHannover
  • Antwort auf #32 von Orthogonalfront
  • ""Und weiter geht's hart gegen den Strohmann.""..

    ""Über diese Dinge habe ich NICHTS gesagt!""..

    Übersetzung :
    Ich beschäftige mich nicht mit der Realität..

    Die Frage WARUM eigentlich nicht, ist KEIN "Strohmann", denn Du hier neuerdings ständig wie ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern bereit bist, wenn es darum geht das Du dich mal KONKRET zu etwas äußern sollst !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#49 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 20:15hHannover
  • Antwort auf #36 von Orthogonalfront
  • ""Doch, genau das möchte der liebe Hugo machen.""..

    WO steht das ?

    Und wieso denkst Du eigentlich das Portugal dort anders agiert, als es die BRD tun würde ?

    ""Gibs zu, du willst doch nur mal wieder deinen Spaß von der Allgemeinheit finanziert haben, wie auch Hugo das fordert.""..

    Hör endlich auf zu provozieren !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#50 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 20:38hHannover
  • Antwort auf #42 von Orthogonalfront
  • ""Du redest nur wieder Spitzfindigkeiten gegen den Strohmann. Was meine Einstellung zur Entkriminalisierung von Drogen ist, habe ich schon geschrieben.""..

    Zum Zeitpunkt als ich meinen Kommentar schrieb, von dem ich nichts zurücknehmen müßte, war Deiner mit dem Bezug auf Portugal noch gar nicht veröffentlicht !

    Spar Dir also Dein Geschreibsel über "Strohmänner", deren rhetorische Figur Du immer noch nicht verstanden hast !

    Wollen wir hier eine Diskussion führen, oder willst du nur weiterhin mit Unsinn provozieren ?

    Dann beteilige Dich an dieser Diskussion mit sachlichen Beiträgen, oder lasse es Dir gefallen Dich weiterhin als Toll-Nummer betrachtet sehen zu müssen, die meint sie könnte über "Strohmänner" - "Hinweise" eine Antwort auf gestellte Fragen einfach so verweigern !

    Denkst Du ernsthaft es fiele den Lesenden und den Usern nicht auf wie Du dich ein ums andere Mal aus einer Frage herauslavrierst die Du ums verrecken nicht konkret beantworten willst ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#51 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 20:51hHannover
  • Antwort auf #47 von Orthogonalfront
  • ""Doch, weil ich:

    a) Eine Menge Leute kenne, denen das geholfen hat.
    b) Generell gut informiert bin.""..

    Nun gebe ich hier mal einen Beweis meines Humors..
    Was kennst Du bloß für Leute ?
    Und dann noch gleich "eine Menge"..

    Das es Menschen gibt denen das helfen KANN habe ich nirgendwo in Abrede gestellt !

    Ich habe bloß angemerkt das man sich mal über Konzepte Gedanken machen muß, deren Ziele zumindest Hintergründig nicht ausschließlich dazu dienen Menschen zu einer Therapie gegen Süchte zu verhelfen, und vor allem angemerkt das es sich bei Selbsthilfegruppen um KEINE Psychotherapie handelt..

    Mal völlig von der Tatsache abgesehen das ich als Krankenpfleger MINDESTENS ebenso gut "informiert" bin, vor allem weil ich früher mal in einer psychiatrischen Klinik mit der "Vermittlung" solcher Patienten an "weiterführende Therapie-Einrichtungen" befasst war, denn KEINE Klinik aus dem Bereich "akut" befasst sich mit "langfristigen therapeutischen Angeboten"..
    Das überläßt man nicht zuletzt wegen der Jahrelangen Dominanz der FDP in Sachen Gesundheitspolitik der Bundesregierung unter Helmut Kohl dem Markt der Privat-Kliniken..

    Wie sich Dein "gut informiert sein" hier darstellt, ist allerdings nachzulesen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#52 goddamn liberalAnonym
  • 15.10.2017, 20:58h
  • Antwort auf #26 von Piepmatz
  • "Welche Ängste und Hemmungen könnten es denn sein, die speziell bei Schwulen eine Rolle spielen, und zwar ausgerechnet in sexuellen Situationen?

    Vielleicht fällt dir dazu etwas ein?"

    Danke für die gute Frage!

    Leider fällt mir dazu sehr wenig ein.

    Vielleicht ist da eine Scham über die eigene Sexualität, die durch Drogen überwunden werden soll.

    Die einzigen Drogen, die mir bei Schwulen so begegnet sind, sind Alkohol und Nikotin.

    Und da spielte gerade wie bei heterosexuellen Kettenrauchern auch eine Tendenz zur Selbstbestrafung und Selbstzerstörung aus mangelndem Selbstwertgefühl eine wesentliche Rolle.

    In gewisser Weise die Selbstschlachtung der 'schwulen Sau'.

    Das ist sehr traurig.

    Genauso wie die Identifikation mit dem Angreifer in der Politik.

    Weidel, Röhm, aber auch der strunzblöde Foucault in Teheran '79.

    Da war dieser große türkische Künstler und Gender Performer klüger.

    de.wikipedia.org/wiki/Zeki_M%C3%BCren

    "Einen großen Teil seines Erbes vermachte Müren der Stiftung der türkischen Armee und der staatlichen Bildungsstiftung."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#53 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 21:22hberlin
  • Antwort auf #41 von Orthogonalfront
  • na und.. wäre doch produktiv, den zu erwartenden gewinn der pharmaklitschen etwas zu dämpfen..

    Wenn der staat z.b. die tabak&alkoholproduktion selbst übernehmen würde und den kram an die bevölkerung verschenkte, würde wie du selbst in deinem portugal link beweist, die zahl der möglichen konsumenten nicht steigen.
    Selbiges gilt für eine zu überdenkende freigabe aller anderen drogen.

    Der staat sollte im eigenen interesse darauf achten, das nur vom ihm kontrolierte ware in umlauf kommt.
    Gerade dort, wo bei einnahme risikofaktoren eine rolle spielen...

    Was spricht also dagegen, den produzenten so das handwerk zu legen.. langfristig betrachtet doch das eigentliche ziel aller drogenpolitik.. nur vom falschen ende her gedacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#54 stromboliProfil
#55 stromboliProfil
  • 15.10.2017, 21:58hberlin
  • Antwort auf #39 von Orthogonalfront
  • ein schlechter rat zur falschen zeit, bringt verdruss und wenig heiterkeit..
    Soviel den ewigen humoristInnen gewidmet...

    hier musst ich denn doch schmunzeln.
    Habe mir deshalb erlaubt ,den satz etwas umzustellen.. da kommts besser rüber..
    "Du würdest mich auch nicht fragen, ob du nach einem Herzinfarkt eine Reha machen solltest, nur weil ich das eine gute Sache finde und du mich nicht leiden kannst."
    Mein rat an hugo:
    Schreib mum keine antworten mehr , sonst nützt dir auch eine ihrerseits wohlgemeinte reha nichts... :-))

    Über selbsteinschätzung spricht man nur ungern.. eigenlob hat bekanntlich gerüchle..
    "a) Eine Menge Leute kenne, denen das geholfen hat.
    b) Generell gut informiert bin."
    Weißt du an wen du mich da erinnerst.. bingo, deine brieffreundin S&B.

    Wenn du nun noch mittteilst, dass tiere dich mögen und kinder nicht vor dir weglaufen, ist der ansatz einer privattherapeutischen audienz gewährleistet...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#56 Splitter und BalkenAnonym
#57 Homonklin44Profil
  • 16.10.2017, 00:32hTauroa Point
  • ""Jeder will ausschließlich den Punkt erreichen, wo er jemand anderen ficken kann. Jeder will nur Fotos von deinem Schwanz sehen. Niemand interessiert sich dafür, was du sonst im Leben tust, wo du arbeitest usw. Sie wollen auch nicht wissen, woher du kommst. Sie wollen mit dir keinen netten Abend verbringen. Sie wollen nur wissen ob du Top oder Bottom bist. Und ob du auf der Durchreise bist oder eine Wohnung hast.""

    Das ist die schwule Szene, vor der man immer mal gewarnt wurde, und die man nie zu finden hoffte, weil man nicht glauben wollte, dass sie so sein soll.
    Mit dem Online-Dating und der Smartphone & App-Welt entstand diese Art Welt erst. Auch auf den Online-Portalen regiert sie das Who fucks who offenbar prächtig. Kaum Jemand beschreiobt sich und seine Welt, seine Gefühle oder wie er sie erlebt. Es findet kaum ein Austausch statt. Nur Datenabgleiche.... na gut, so muss man die Welt nehmen, oder sie an sich vorbei driften lassen.

    Über die Drogen trägt jeder seine Verantwortung. Wer als Crystal-Wrack endet, entscheidet sich selbst dafür, das Risiko einzugehen.
    Wer mit dem ganzen Käse nichts zu tun jaben will, muss eben verzichten. Die an diesem Dreck zu Grunde Gehenden, zu Grunde Gegangenen oder zu Grunde gehen Wollenden muss man ihren Weg gehen lassen. Es ist nicht an der Verantwortung der Enthaltsamen, für deren Leid und Leiden einzuspringen.

    Manchmal bekommt man einen davon runter, für Zahllose, die daran in die Zerstörung traben. Aber die Nervenstärke, Geduld und Aufopferungsgabe hat nicht jeder. Ob Drohen oder Zeigen von Schicksalen,Lebensläufen etwas bringt? Wenn ein Mann vor lauter Langeweile nichts Besseres mit seinem Leben anzufangen weiß, als sich gezielt zu vergiften ... muss man ihn kennen? Hat man etwas versäumt, dankend drauf zu verzichten?

    Den Geldhahn bei diesem Gift-Shyte zuzudrehen ...aber da spricht man gegen eine Wand, in D sowieso.
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#58 OrthogonalfrontAnonym
#59 stromboliProfil
  • 16.10.2017, 07:38hberlin
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • wer zum teufel ist denn der herr strohmann ...
    oder ist es eine frau?

    Was schreibt denn die person?
    Kann man mit ihm/ihr reden, hört die person mir zu .. fragen ohne antworten..

    Spring doch nicht über jedes hingehaltene stöckchen der hannoveraner nuss.
    Die geilt sich an den empörungsartikeln nur auf.
    Nimm sie beim wort: hugo hat recht.. her mit den geschenkten drogen jedweder art!
    Lasst die dumme strohfrau für den fixen windbeutel doch blechen, am besten noch ihrer aus privaten rücklage für schwere zeiten ...
    Zumindest hoffe ich , ihr mit der sich abzeichnenden angstpsychose wenigstens ein paar schlaflose nächte zu bereiten.
    Die pillen gegen die angstschübe darf sie dann bei der krankenkasse abrechnen.. so schließt sich der kreis der marktwirtschaftlich durchdachten verteilungen..

    Btw...
    Das drogenproblem löst sich doch eh nicht ohne komplette freigabe unter staatlicher kontrolle.
    Und ich bin für ein bedingungsloses grundeinkommen.
    Enteignung der banken und abschaffung der bundeswehrmacht!

    Alles finanzierbar, greift man nur beherzt in die taschen unserer leistungsträgerInnen.
    SO, jetzt darf'se jammern!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#60 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.10.2017, 09:17h
  • Antwort auf #59 von stromboli
  • "Und ich bin für ein bedingungsloses grundeinkommen.
    Enteignung der banken und abschaffung der bundeswehrmacht!"

    Erwartbar. Erst noch schnell das Land schröpfen und dann den Invasoren feilbieten. Linker geht es nicht. Daher Vorsicht: Wer DIE LINKE wählt, wählt Leute mit strombolis selbstzerstörerischer Überzeugung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#61 Patroklos
#62 Holger WichtAnonym
  • 16.10.2017, 10:01h
  • Ich weiß nicht, auf welches Gespräch vor einigen Jahren sich der Autor bezieht, wenn er nahelegt, die Deutsche AIDS-Hilfe hätte von dem Thema noch nichts mitbekommen.

    Fakt ist: Die Deutsche AIDS-Hilfe befasst sich sehr intensiv mit Drogenkonsum schwuler Männer/Chemsex/Crystal Meth. Zuletzt zum Beispiel im bundesweiten Modellprojekt Quadros (
    www.aidshilfe.de/shop/quadros),
    das der Entwicklung angemessener Prävention und Beratung diente. Unsere Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU informiert natürlich ebenfalls ausführlich über das Thema (
    iwwit.de/themen/drogen
    und
    iwwit.de/wissenscenter/drogen/drogen).


    Euer Autor Kevin Clarke hätte das wissen können beziehungsweise recherchieren sollen, bevor er solche Thesen in den Raum stellt. Die journalistische Sorgfaltspflicht gebietet nachzufragen. Ein Hinweis auf seine Erinnerung an ein Gespräch vor langer Zeit wird ihr nicht gerecht.

    Holger Wicht, Deutsche AIDS-Hilfe
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#63 LaurentProfil
#64 TheDadProfil
#65 TheDadProfil
  • 16.10.2017, 11:09hHannover
  • Antwort auf #60 von Orthogonalfront
  • ""Erwartbar. Erst noch schnell das Land schröpfen und dann den Invasoren feilbieten.""..

    Wer ist denn dort das "Land" ?

    Die Banken ?

    Wer fällt denn hier dann ein ?

    Die Heuschrecken ?

    Das Parteiprogramm der Linken mal lesen ist nicht drin, oder ?

    Die Abschaffung der Bundeswehr zugunsten einer Europäischen Verteidigungspolitik, die von allen organisiert und vor allem von allen bezahlt wird, sparte der BRD um die 50 Milliarden Euro pro Jahr..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#66 Tim SchomannAnonym
  • 16.10.2017, 11:34h
  • Antwort auf #63 von Laurent
  • Hallo Laurant,

    auf unserer Seite zum Thema Drogen geht es vor allem um eine "Gebrauchsanweisung" in Sachen "Harm Reduction". Also Menschen, die sich zum Drogenkonsum entschlossen haben, Tipps zu geben, wie sie Risiken reduzieren können. Dies gilt für den Drogenkonsum als solchen, wie auch für die Reduzierung eines möglichen HIV- oder Hep-Risikos. Deswegen werden auf der Seite Methoden beschrieben, mit denen Risiken beim Drogenkonsum reduziert werden können. Diese Hinweise sind wichtiger Bestandteil unserer Präventionsarbeit.

    Viele Grüße,
    Tim Schomann (Deutsche AIDS-Hilfe/ Kampagnenleitung von ICH WEISS WAS ICH TU)
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#67 OrthogonalfrontAnonym
#68 BjoernPositHIVProfil
  • 16.10.2017, 12:31hFrankfurt
  • Ein ziemlich lahmer Artikel, der nicht zu wissen scheint, was er sein soll: Rezension, Gesellschaftskritik, Meinung, oder Erfahrungsbericht.

    Ich selbst beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema und arbeite in Workshops direkt mit Menschen, die Drogenerfahrungen haben, oder sich auch einfach nur informieren wollen.

    Schon eine reflektierte Definition von "Drogen", oder "ChemSex" bleibt der Artikel uns schuldig. Auch Alkohol, Nikotin und Poppers sind Drogen und auch die Umfrage zum Artikel zeigt, dass das Ergebnis nicht der Realität entsprechen kann, oder der Artikel etwas dramatisiert, was nicht dramatisch sein muss.

    Gelegentlicher Konsum von Substanzen, auch zum Sex, macht noch kein Drogenproblem. Studien zeigen, dass nur etwa 10 Prozent der Nutzer*innen, den Konsum nicht mehr unter Kontrolle haben. Das ist bei fast allen Substanzen gleich: Alkohol, Nikotin, Cannabis, Amphetamine...

    Crystal Meth ist sicherlich gesondert zu betrachten, denn die Substanz wirkt anders als andere, und hat ein großes Suchtpotenzial. Das hat die Deutsche AIDS-Hilfe und andere durchaus erkannt und es gibt Beratungsstellen und Präventionsangebote. Das hätte der Autor wissen können und sollen, bevor er einen solchen Artikel schreibt.

    Eine wesentliche Frage wird aber gar nicht gestellt: Warum nehmen schwule Männer Drogen? Langeweile? Nein, da sagen Studien ganz anderes. Und auch der Film, der den Begriff ChemSex prägte, wäre hier schon hilfreich gewesen, wenn man ihn aufmerksam anschaut.

    Schwule Männer nehmen oft Drogen, weil sie damit Dinge ausblenden, um leistungsfähiger zu sein, um Erwartungen zu erfüllen und auch um sich dem eigenen Handeln nicht immer stellen zu müssen. Und warum ist das so? Ich empfehle hier die einschlägige Literatur zum Selbsthass schwuler Männer, wie sich Homophobie auf das Handeln auswirkt und internalisiert wird. Bei Bedarf sende ich gerne eine Autor*innenliste.
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#69 NöööAnonym
#70 LaurentProfil
  • 16.10.2017, 14:15hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #66 von Tim Schomann
  • Hallo und danke Tim,

    diesen Teilsatz "...Menschen, die sich zum Drogenkonsum entschlossen haben..." finde ich schlimm.

    Kann man da nicht zunächst mal anders helfen, oder ist das dann schon nicht mehr eure Aufgabe?
    "BjoernPositHIV" hat im letzten Absatz der #68 ja Gründe genannt, warum schwule Männer oft Drogen nehmen.

    Es stellt sich dann ja auch die Frage, ob jemand, der sich vorsätzlich zum Drogenkonsum entschließt, überhaupt Solidarität und Mitgefühl verdient.
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#71 Tim SchomannAnonym
  • 16.10.2017, 14:32h
  • Antwort auf #70 von Laurent
  • Hallo Laurent,

    es gab und gibt immer Menschen, die sich bewußt für Drogenkonsum entscheiden. Für die geben wir - wie gesagt - Tipps zur Harm Reduction.

    Natürlich gibt es auch viele Menschen, die Drogen konsumieren, um andere Probleme (zum Beispiel Depressionen, gesellschaftlicher Druck, Homophobie usw.) zu kompensieren. Für die sind Tipps zur Harm Reduction selbstverständlich auch wichtig. Aber du hast recht, da muss es auch Hilfe geben, um die Probleme, die hinter dem Drogenkonsum stehen, lösen zu können. Auch hier versuchen wir Hilfestellung zu leisten. So haben wir auf unserer Website auch einen Bereich, der sich mit verschiedenen Krisensituationen und möglichen Hilfen beschäftigt.
    www.iwwit.de/themen/krise

    Zudem findet man auf unserer Servicekarte auch Angebote zur Drogenberatung und Suchttherapie. Auch unsere Beratungsangebote wie Telefon-, Online- und Chatberatung sind zu Themen rund um Drogen gebrieft und können auf Hilfsangebote verweisen.

    Aus unserer Praxis wissen wir, welch komplexes Thema Drogen gerade in schwulen Zusammenhängen ist. Mit erhobenem Zeigefinger oder moralischer Bewertung von Verhalten oder gar Menschen kommen wir hier nicht weiter. So gehen wir auch bei keinem unserer anderen Präventionsthemen vor. Ich glaube aber, da haben wir auch keinen Dissens. :-)

    Liebe Grüße,
    Tim Schomann (Deutsche AIDS-Hilfe/ Kampagnenleiter ICH WEISS WAS ICH TU)
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#72 LaurentProfil
#73 ursus
  • 16.10.2017, 16:48h
  • Antwort auf #70 von Laurent
  • "Es stellt sich dann ja auch die Frage, ob jemand, der sich vorsätzlich zum Drogenkonsum entschließt, überhaupt Solidarität und Mitgefühl verdient."

    die formulierung scheint ein "nein" zu suggerieren, ohne es auszusprechen. ich finde das bedauerlich mutlos, weil solche diffusität eine klare diskussion erschwert und geeignet ist, entsolidarisierung zu fördern, ohne dafür wenigstens die verantwortung zu übernehmen. denn es war ja "nur eine frage", nicht wahr?

    werde doch bitte konkret und beziehe klare stellung: wie beantwortest du diese frage?
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#74 LorenProfil
#75 TheDadProfil
  • 16.10.2017, 23:13hHannover
  • Antwort auf #70 von Laurent
  • ""diesen Teilsatz "...Menschen, die sich zum Drogenkonsum entschlossen haben..." finde ich schlimm.

    Kann man da nicht zunächst mal anders helfen, oder ist das dann schon nicht mehr eure Aufgabe?""..

    Kannst Du einfach mal akzeptieren das Autonome Menschen autonome Entscheidungen treffen ?

    So etwas wie ein "betreutes Leben" in allen Lebenslagen gibt es nicht !

    ""Es stellt sich dann ja auch die Frage, ob jemand, der sich vorsätzlich zum Drogenkonsum entschließt, überhaupt Solidarität und Mitgefühl verdient.""..

    Es stellt sich hier dann auch die Frage warum man andren Menschen nicht einfach mal mit dem Hammer auf die Finger haut, bevor sie hier Unsinn veröffentlichen ?

    Ob sich Jemand Drei Mal die Woche die Birne volllaufen läßt, oder sich zum Sex einen Joint reinzieht, geht dich bestenfalls gar nichts an..

    Allerdings entsteht zwischen Bier und Joint dann eigentümlicherweise immer die "moralische Keule", die dann Leuten wie dir aus der Tasche hüpft..
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#76 qwertzuiopüAnonym
  • 16.10.2017, 23:15h
  • ich denke, dass in einer zeit, in der die diskriminierung weniger wird, die szene geringeren wert für die menschen hat. wer da illusionen über zusammenhalt hat, wird dann schnell enttäuscht.
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#77 ursus
  • 16.10.2017, 23:29h
  • Antwort auf #74 von Loren
  • "Schau, dort spaziert Herr Biedermeier
    und seine Frau, den Sohn am Arm;
    sein Tritt ist sachte wie auf Eier,
    sein Wahlspruch: Weder kalt noch warm."
    - Ludwig Pfau

    ich habe den frisch-text im sommer wieder gelesen, und es lief mir kalt den rücken runter. der wird gerade aktuell wie lange nicht mehr.
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#78 LaurentProfil
  • 17.10.2017, 22:45hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #73 von ursus
  • Den Ausführungen von Tim Schomann stimmte ich weitgehend zu.

    Solidarität und Mitgefühl gebührt vor allem Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

    Bei der Beurteilung der Frage, inwieweit dies bei vorsätzlichem Drogen-, Alkoholkonsum ... zutrifft, kommt es auf den Einzelfall an.
    Dabei sind insbesondere mangelndes Verantwortungsbewusstsein, Egoismus, Leichtsinn, Sorglosigkeit usw. mitzuberücksichtigen.
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