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Kommentare zu:
Meine Affäre mit Crystal Meth


#61 Patroklos
#62 Holger WichtAnonym
  • 16.10.2017, 10:01h
  • Ich weiß nicht, auf welches Gespräch vor einigen Jahren sich der Autor bezieht, wenn er nahelegt, die Deutsche AIDS-Hilfe hätte von dem Thema noch nichts mitbekommen.

    Fakt ist: Die Deutsche AIDS-Hilfe befasst sich sehr intensiv mit Drogenkonsum schwuler Männer/Chemsex/Crystal Meth. Zuletzt zum Beispiel im bundesweiten Modellprojekt Quadros (
    www.aidshilfe.de/shop/quadros),
    das der Entwicklung angemessener Prävention und Beratung diente. Unsere Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU informiert natürlich ebenfalls ausführlich über das Thema (
    iwwit.de/themen/drogen
    und
    iwwit.de/wissenscenter/drogen/drogen).


    Euer Autor Kevin Clarke hätte das wissen können beziehungsweise recherchieren sollen, bevor er solche Thesen in den Raum stellt. Die journalistische Sorgfaltspflicht gebietet nachzufragen. Ein Hinweis auf seine Erinnerung an ein Gespräch vor langer Zeit wird ihr nicht gerecht.

    Holger Wicht, Deutsche AIDS-Hilfe
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#63 LaurentProfil
#64 TheDadProfil
#65 TheDadProfil
  • 16.10.2017, 11:09hHannover
  • Antwort auf #60 von Orthogonalfront
  • ""Erwartbar. Erst noch schnell das Land schröpfen und dann den Invasoren feilbieten.""..

    Wer ist denn dort das "Land" ?

    Die Banken ?

    Wer fällt denn hier dann ein ?

    Die Heuschrecken ?

    Das Parteiprogramm der Linken mal lesen ist nicht drin, oder ?

    Die Abschaffung der Bundeswehr zugunsten einer Europäischen Verteidigungspolitik, die von allen organisiert und vor allem von allen bezahlt wird, sparte der BRD um die 50 Milliarden Euro pro Jahr..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#66 Tim SchomannAnonym
  • 16.10.2017, 11:34h
  • Antwort auf #63 von Laurent
  • Hallo Laurant,

    auf unserer Seite zum Thema Drogen geht es vor allem um eine "Gebrauchsanweisung" in Sachen "Harm Reduction". Also Menschen, die sich zum Drogenkonsum entschlossen haben, Tipps zu geben, wie sie Risiken reduzieren können. Dies gilt für den Drogenkonsum als solchen, wie auch für die Reduzierung eines möglichen HIV- oder Hep-Risikos. Deswegen werden auf der Seite Methoden beschrieben, mit denen Risiken beim Drogenkonsum reduziert werden können. Diese Hinweise sind wichtiger Bestandteil unserer Präventionsarbeit.

    Viele Grüße,
    Tim Schomann (Deutsche AIDS-Hilfe/ Kampagnenleitung von ICH WEISS WAS ICH TU)
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#67 OrthogonalfrontAnonym
#68 BjoernPositHIVProfil
  • 16.10.2017, 12:31hFrankfurt
  • Ein ziemlich lahmer Artikel, der nicht zu wissen scheint, was er sein soll: Rezension, Gesellschaftskritik, Meinung, oder Erfahrungsbericht.

    Ich selbst beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema und arbeite in Workshops direkt mit Menschen, die Drogenerfahrungen haben, oder sich auch einfach nur informieren wollen.

    Schon eine reflektierte Definition von "Drogen", oder "ChemSex" bleibt der Artikel uns schuldig. Auch Alkohol, Nikotin und Poppers sind Drogen und auch die Umfrage zum Artikel zeigt, dass das Ergebnis nicht der Realität entsprechen kann, oder der Artikel etwas dramatisiert, was nicht dramatisch sein muss.

    Gelegentlicher Konsum von Substanzen, auch zum Sex, macht noch kein Drogenproblem. Studien zeigen, dass nur etwa 10 Prozent der Nutzer*innen, den Konsum nicht mehr unter Kontrolle haben. Das ist bei fast allen Substanzen gleich: Alkohol, Nikotin, Cannabis, Amphetamine...

    Crystal Meth ist sicherlich gesondert zu betrachten, denn die Substanz wirkt anders als andere, und hat ein großes Suchtpotenzial. Das hat die Deutsche AIDS-Hilfe und andere durchaus erkannt und es gibt Beratungsstellen und Präventionsangebote. Das hätte der Autor wissen können und sollen, bevor er einen solchen Artikel schreibt.

    Eine wesentliche Frage wird aber gar nicht gestellt: Warum nehmen schwule Männer Drogen? Langeweile? Nein, da sagen Studien ganz anderes. Und auch der Film, der den Begriff ChemSex prägte, wäre hier schon hilfreich gewesen, wenn man ihn aufmerksam anschaut.

    Schwule Männer nehmen oft Drogen, weil sie damit Dinge ausblenden, um leistungsfähiger zu sein, um Erwartungen zu erfüllen und auch um sich dem eigenen Handeln nicht immer stellen zu müssen. Und warum ist das so? Ich empfehle hier die einschlägige Literatur zum Selbsthass schwuler Männer, wie sich Homophobie auf das Handeln auswirkt und internalisiert wird. Bei Bedarf sende ich gerne eine Autor*innenliste.
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#69 NöööAnonym
#70 LaurentProfil
  • 16.10.2017, 14:15hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #66 von Tim Schomann
  • Hallo und danke Tim,

    diesen Teilsatz "...Menschen, die sich zum Drogenkonsum entschlossen haben..." finde ich schlimm.

    Kann man da nicht zunächst mal anders helfen, oder ist das dann schon nicht mehr eure Aufgabe?
    "BjoernPositHIV" hat im letzten Absatz der #68 ja Gründe genannt, warum schwule Männer oft Drogen nehmen.

    Es stellt sich dann ja auch die Frage, ob jemand, der sich vorsätzlich zum Drogenkonsum entschließt, überhaupt Solidarität und Mitgefühl verdient.
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