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Bluffen und Beobachten

Poker spielen wie James Bond

Auch beim Glücksspiel muss man nicht alles dem Zufall überlassen – einige Tipps den Besuch in der Spielbank oder im Casino.


Beim Poker geht es nicht nur um die Karten, die man in der Hand hat, sondern auch um das Lesen des Gegners und seiner Körpersprache (Bild: markusspiske / pixabay)

  • 16. Oktober 2017, 16:00h, noch kein Kommentar

James Bond alias 007, der britische Geheimagent des MI6 im Auftrag seiner Majestät, ist nicht nur ein Charmeur sondergleichen, ein pfiffiger Spion und ein Abenteurer, er ist auch ein versierter Pokerspieler. In vielen Filmen der James-Bond-Reihe gibt es Szenen, welche in luxuriösen Casinos oder Spielbanken stattfinden.

Nicht zuletzt dreht es sich in "Casino Royale" hauptsächlich ums Pokerspielen. Die Zuschauer können Daniel Craig dabei zuschauen, wie er seinen Gegenspieler beim "Texas Hold 'Em" vernichtet. Er spielt gegen den gefährlichen Bankier Le Chiffre, der die Terroristen dieser Welt unterstützt. Das Duell wird nicht mit den üblichen Waffen und anderen Gadgets ausgetragen, sondern mit Spielkarten. Am Ende gewinnt James Bond nicht nur das Spiel, er tut dies mit der berühmten Klasse und dem Stil, für den der Charakter bekannt ist.

James Bond spielt auch leidenschaftlich gerne Baccara oder Roulette. Nach ihm wurde sogar eine eigene Wettstrategie benannt, mit der er sehr erfolgreich gewinnt. James Bond und Casino passen einfach zusammen. Er scheint einfach alle Casinospiele perfekt zu beherrschen. Wer wie James Bond im Casino spielen möchte, der übt sich am besten zuerst in Online Casinos wie das Live Casino William Hill. Wer nach einigem Training bereit ist, der kann seine Künste und sein Geschick bei Turnieren unter Beweis stellen.

Für Poker gilt es folgende Tipps zu beachten:

Den Gegner wie ein offenes Buch lesen


James Bond und Casino passen einfach zusammen (Bild: OpenClipart-Vectors / pixabay)

Neben dem eigentlichen Spielen ist das Lesen des Gegners und seiner Körpersprache enorm wichtig, gleichzeitig aber überaus schwer. Denn professionelle Pokerspieler sind geschult, sich nichts anmerken zu lassen und das berühmte Poker Face aufzusetzen.

Viele Anfänger versuchen ihre Konkurrenz zu verwirren, was diese meist zweifeln lässt und nicht täuscht. Zweifel kann eventuell dazu führen, dass der Gegner früher aufgibt oder aber zu einer 50/50-Chance führt, dass dieser mit seiner Vermutung richtig liegt. Täuschung hingegen bringt den Gegner im besten Falle dazu, falsche Entscheidungen zu treffen. Hierfür muss man aber zuerst in der Lage sein, seinen Gegner lesen zu können. Das kann man auf Basis von "Trial and Error" üben. Es gilt den Gegner genaustens zu studieren und sogenannte 'tell signs' ausfindig zu machen aus denen dann Schlussfolgerungen gezogen werden können.

In "Casino Royale" zum Beispiel setzt James Bond sein gesamtes Geld auf eine Hand, um seine Theorie zu testen, dass Le Chiffre eine verräterische Geste hat, dass er blufft. Er verliert sein ganzes Geld, versichert sich jedoch dadurch, dass Le Chiffre ein bestimmtes Zeichen hat. So gewinnt er letztendlich auch das Poker-Turnier und vernichtet Le Chiffre.

Ein anderes Zeichen ist zu beobachten, wie lange ein Spieler für einen Spielzug braucht. Zeit kann ein Indikator für ein innerliches Dilemma sein, wenn man sich nicht sicher ist, welche Entscheidung man als nächstes treffen soll. Das wahre Ziel ist es. den nächsten Zug seines Gegners vorauszusehen und ihm so Fallen zu stellen. Wie James Bond sagte: "In poker you never play your hand…you play the man across from you"

Mit Vertrauen spielen und nicht mit Wunschdenken

Mit Vertrauen spielen ist nicht das gleiche wie das Spiel mit Wunschdenken oder Positivität.Mit Vertrauen zu spielen ist einfach der realistische Glaube, dass man die Aufgabe persönlich erreichen kann. Wenn man wie James Bond das verräterische Zeichen des Gegners erkannt hat, ist es Zeit diesen zu ködern.

Schwache Hände werden attackiert, um dem Gegner so viele Chips wie möglich abzunehmen. Mit Vertrauen sollte man seinen Schlussfolgerungen, die man aus seinen Beobachtungen gezogen hat, folgen und angreifen. So werden nicht nur mehr Runden gewonnen, sondern man selbst wird weniger empfindlich gegenüber Verlusten.

Die Vorsicht zu seinem Vorteil nutzen

Egal wie viel Geschick man mitbringt, Poker ist und bleibt ein Glücksspiel. Vorsicht ist also der beste Freund. Wird man sich unsicher, so ist es ratsam, die Hand nicht auszuspielen und die nächste Runde entscheiden zu lassen. Übervorsicht bringt einen jedoch auch nicht weiter und man vergibt eventuell Chancen den Gegner zu täuschen und sich einen Sieg zu sichern. (kt)