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Kommentare zu:
Neo-Nazi outet sich als schwul


#11 daVinci6667
  • 19.10.2017, 11:22h
  • Es gibt andere Führungsmitglieder der 'National Front', die erkennbar schwul sind. Niemand sieht aber den Widerspruch, dass es erkennbar schwule Personen gibt, die eine homophobe Organisation anführen.

    Niemand in diesen Organisationen vielleicht. Zumindest weniger in den unteren und mittleren Kadern. Ich vermute dass der Anteil Schwuler in solch braunen Organisationen sehr hoch ist, etwa ähnlich hoch wie in der kath Kirche. Diese Schrankschwestern-Terroristen können beten so viel sie wollen, können in Nazi-Organisationen gegen Schwule übelst hetzten so viel wie sie wollen, sie sind und bleiben SCHWUL, SCHWUL SCHWUL.

    Das beginnt schon einige Stufen harmloser, hat aber dieselbe inneliegende psychische Abwehrhaltung wenn jemand abschätzig über Schwule spricht. Je mehr jemand das tut, je heftiger dies geschieht, umso stärker bekämpft derjenige nur seine eigene Homosexualität oder seine homosexuellen Anteile. Ein solches Verhalten ist eindeutig krank und solche Menschen gehören auf die Couch!
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#12 EulenspiegelAnonym
  • 19.10.2017, 11:23h
  • Antwort auf #9 von goddamn liberal
  • Nein, nicht die Urgermanen - die ziehen nur ihre eigene Geschichte weiter durch.

    Osteuropa war die letzten 400 Jahre mit Abwehrschlachten gegen die türkische Invasion der Sultane beschäftigt - ja, die Sultane wollten Europa erobern und haben es ja zu einem Teil auch geschafft die Gebiete des heutigen Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn zu überrollen. Beim Rest haben sie es versucht. (Wiki gucken)

    Das wirkt halt nach, ich kenne einige Bulgaren. Die haben ihr Staatsgebiet erst 1850 freigekämpft, als man bei uns mit Demokratie experimentierte. Dementsprechend nimmt das auch in der Schulerziehung einen größeren Bereich ein, so wie bei uns WK2.

    Das nur zu dem kulturellen Hintergrund. Hier im Forum ist die Islamfeindlichkeit ja auch groß, wenn Schwule im Namen der Religion gefoltert oder getötet werden, bzw. sich irgendwelche Schläger auf diese Religion berufen. Dann ist die "Laßt alle Flüchtlinge zu uns kommen" - Idylle plötzlich beendet - als ob Schwulenfeindlichkeit nicht zum Mainstream-Islam gehört wie Kopftuch, Alkohol-und Schweinephobie und Ramadan. Ich meine Mainstream, nicht irgendwelche kleinen Reformgemeinden, sonder die "Päpste" in Kairo, Istambul, Mekka und Theran die in Glaubensfragen maßgeblich sind.

    Genauso leider auch bei den Osteuropäern. Im Sozialismus war dies "westliche Dekadenz", und die oströmische Kirche tickt auch so wie viele Katholen es gerne wären.
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 Für alle sichererAnonym
  • 19.10.2017, 12:15h
  • Antwort auf #10 von Traumzerstörerin
  • Danke!

    Klar ist die Wut jetzt groß. Aber manche Leute (z.B. offensichtlich er) haben halt sehr sehr krasse Abwehrmechanismen, weil ihre Angst SO riesengroß ist. Das ist traurig, und es wäre schön, wenn es anders wäre. Aber wenn wir eine Welt wollen, in der es für alle sicherer ist, freuen wir und weder hämisch wenn einer "umkippt" noch verachten ihn. Es ist okay, wütend darüber zu sein, was Menschen wie er über so lange Jahre anrichten und sich zu wünschen, dass auch ihm das wirklich klar wird und er vielleicht sogar irgendwann mal versucht, es auf seine Weise wieder auszugleichen. Und es ist genauso okay, sich in dem Moment zu outen wo man sich halt traut und merkt, dass es dran ist.
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#15 Homonklin44Profil
  • 19.10.2017, 13:02hTauroa Point
  • Antwort auf #10 von Traumzerstörerin
  • Das ist ein sehr schwieriges Thema, und steht oder fällt mit der Frqage, ob ein positiver Sinneswandel alles verzeihlich macht, waseiner über Jahrzehnte an Unheil mit verantwortet hat.

    Da auch wieder abhängig davon, ob man an Vergebungs- und Sühne-Konzepte glaubt oder nicht. Die Gemeinsamkeit einer sexuellen Orientierung bedeutet nicht, dass man sich mit jeder Art A-Loch zu solidarisieren hat. Vielleicht ist das innerhalb bestimmter Glaubensformate so.

    Vom Weiter-Bashen halte ich auch nicht so viel, aber sich für das verantworten, was man im Leben an Shit verbockt hat, auch nachdem man die Seiten gewechselt hat, ist doch fair genug. Es ist doch nicht so, dass man dadurch neu geboren wurde.
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#16 Für alle sichererAnonym
  • 19.10.2017, 13:20h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Ja, klar. Für mich liegt der Unterschied vor allem in der Trennung von personenbezogenem, hasserfülltem Bashing, und zu sagen: Dein Handeln war Mist und hat Menschen wehgetan. Steh dafür gerade, und hab Verständnis wenn ich dich jetzt nicht mit einem Jubelschrei in der Community willkommen heiße.
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#17 TraumzerstörerinAnonym
  • 19.10.2017, 14:01h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Hallo,

    nein, ganz sicherlich macht ein positiver Sinneswandel nicht die Taten rückgängig, die Schäden sind schon entstanden, die kann er höchstens versuchen zu heilen, wenn das noch möglich ist.

    "Da auch wieder abhängig davon, ob man an Vergebungs- und Sühne-Konzepte glaubt oder nicht. "

    Keine Ahnung, was ist das? Wer soll da vergeben? Jehova? Glaube ich ja nicht dran, ich würde eher sagen, wir als Mitglieder der Gesellschaft können sagen:"Junge, du warst scheiße und ein Arsch, du hast viel Mist gebaut, aber du hast noch eine Chance, jetzt wo du vernünftig geworden bist, aber wir behalten dich am Auge!""
    Er kann wenigstens als Vorbild für die dienen, die ähnliches wie er in sich spüren und da raus wollen, aber noch nicht den Mut haben auszusteigen.

    "aber sich für das verantworten, was man im Leben an Shit verbockt hat, auch nachdem man die Seiten gewechselt hat, ist doch fair genug. Es ist doch nicht so, dass man dadurch neu geboren wurde. "

    Stimme dir zu :)
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#18 goddamn liberalAnonym
#19 LorenProfil
#20 AchsoAnonym
  • 19.10.2017, 14:45h
  • Der Artikel erklärt doch perfekt, warum da jemand seine Meinung geändert hat:

    "Mitleid mit den Opfern seiner Hassattacken hatte er früher offenbar nicht erst als sich das Blatt gegen ihn wendete, dachte er um"

    Typisch Schwuler, typisch Nazis: andere verachten und sich dann selbst als diskriminiertes Opfer inszenieren.

    Ich sehe schon Paulus46 und Miss Orthogonalfront, wie sie nach dem Niedergang des Vierten Reiches wieder jammern "Liebe Amerikaner, werft Gummibärchen ab, uns gehts so schlecht. Auch wenn die Piloten farbig sind"

    Sie ändern sich nicht, nie.
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