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Kommentare zu:
Studie: Die PrEP rechnet sich


#1 EisenhowerProfil
#2 andreAnonym
  • 18.10.2017, 19:36h
  • Ich frage mich wie Ihr auf einen Preis von 51 Euro beim Generikum kommt. Vermutlich noch pro Monat. Es handelt sich hier doch sicher um EMTRICITABIN/Tenofovirdisoproxil HEXAL 200/245mg. Ich habe das vor mir liegen. Heute zum ersten mal bekommen, statt Truvada. Der Arzt sagte mir, die Kasse will das so und der Patentschutz für Truvada ist abgelaufen. Deshalb dieses neue Generikum. 3x30 Stück, andere Größen gibts nicht kosten 1639 Euro. Gleich im Internet nach dem Preis geschaut. Truvada hätte 2400 gekostet. Auf 51 Euro pro Monat komme ich nun wirklich nichtt.
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  • Anm. d. Red.: www.queer.de/detail.php?article_id=29653
#3 andreAnonym
  • 18.10.2017, 19:40h
  • Es sind nicht 3x30 Stück. Es sind 90 Stück zum rausdrücken aus dem bekannten Plastik. Wie Husten-Pastillen. Gerade geöffnet
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#4 andreAnonym
#5 Ramiz Kaseem MaloufAnonym
  • 18.10.2017, 20:06h
  • Antwort auf #4 von andre
  • Das geht ganz einfach. Siehst Du doch.

    Und das ist in vielen Bereichen des Lebens so. Frag Dich erst mal: Brauchst Du PREP überhaupt? Und dann kannst Du Dich fragen: Ist es mir das zu dem Preis wert?

    Lümmeltüte drüber, das funktioniert ja auch irgendwie. Und ist deutlich günstiger.

    PREP ist zur Eindämmung von HIV bei Leuten, die's nicht mehr auf die Reihe kriegen und sehr viele Sexkontakte haben.

    Weiterhin nützlich kann es sein bei Leuten, die in einer Partnerschaft mit einem HI-Poitiven leben, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

    Trifft beides nicht auf Dich zu, dann genügen Kondome.
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#6 andreAnonym
#7 Stefan ZAnonym
  • 19.10.2017, 04:55h
  • Antwort auf #6 von andre
  • Hexal macht für PreEP einen Sonderpreis, weil es zusätzlicher Umsatz ist. Deswegen muss auf dem Rezept auch stehen, dass es für PrEP ist, nicht für die HIV-Behandlung, und werden die Tabletten umverpackt.
    Die Herstellungskosten von generischem Truvada liegen bei unter 1 euro pro Tablette. Auf Dauer wird auch der Preis für generisches Truvada in der HIV-Behandlung sinken, wenn mehr Firmen einander im Preis unterbieten wollen, aber das geht langsam. Truvada ist erst seit Juli diesen Jahres patentfrei, der Preis ist jetzt von 800 auf 500 euro im Monat gesunken. In anderen Ländern der EU die besser Verhandeln können, weil sie zentral einkaufen, ist es schon 250 euro im Monat, aber es wird wohl noch ein paar Jahre dauern, bis der Preis sich in Richtung der Herstellungskosten bewegt.
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#8 Huibrecht VerdonhotAnonym
  • 19.10.2017, 11:17h
  • Wer PrEP nimmt, kann auch gleich jeden Tag eine Pille Antibiotikum dazu nehmen.

    www.derstandard.de/story/2000066254292/geschlechtskrank-ohne
    -symptome


    "Homosexuelle Männer mit wechselnden Sexualpartnern sind häufig mit sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert. Viele verlaufen ohne Symptome."

    Bitte beachten: Häufig sind Geschlechtskrankheiten das Einfallstor für HIV, sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer HIV-Infektion erheblich.
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#9 Matze0815
  • 19.10.2017, 12:20h
  • Antwort auf #1 von Eisenhower
  • "Etwas, das sich erst nach 40 Jahren rechnet, wird sich eine Privatperson wohl nicht anschaffen wollen."
    Der Ansatz ist meiner Meinung nach falsch, denn welche Investition die man als Privatperson tätigt wird auch ein Leben lang (ca. 80 Jahre) genutzt? Eine verhinderte HIV Infektion bringt aber für das gesamte Leben etwas und auch zusätzlich für den Rest der Gesellschaft, da der Virus ohne Neuinfektionen nicht weitergegeben werden kann und so die Lebensqualität aller und die Kosten für medizinische Behandlungen langfristig sinken.
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#10 KiaraOhpffenAnonym
#11 ChristophAnonym
  • 19.10.2017, 14:01h
  • Antwort auf #10 von KiaraOhpffen
  • Und was hat nun das eine mit dem anderen zu tun?

    Antibiotika nimmt man gegen Bakterien, gegen HIV nimmt man antivirale Wirkstoffe, für die PrEP derzeit eine Kombination aus Emtricitabin und Tenofovir Disoproxilfumarat. Die Gefahr einer Resistenzbildung besteht dabei immer nur dann, wenn Viren mit dem Medikament tatsächlich in Kontakt kommen und wenn das Medikament nicht ausreicht, diese Viren auszuschalten. Eine Situation, die bei der PrEP so gut wie nie vorkommt.

    Das ist bei Antibiotika anders, denn die wirken recht unspezifisch gegen verschiedenste Bakterien, gegen manche schon längst nicht mehr so gut, und jeder, der Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion einnimmt, hat auch Kontakt zu vielen andern Bakterien. Insbesondere zum Ende der Behandlung, wenn der Wirkstoffspiegel abfällt, weil keine weiteren Tabletten mehr genommen werden, kann es so zur Selektion bereits teilresistenter Erreger kommen.
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#12 KiaraOpFfhenAnonym
  • 20.10.2017, 08:20h
  • Antwort auf #11 von Christoph
  • Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Prep-Nutzer verbreiten zwar kein Aids weiter, aber dafür zig andere Erkrankungen - und helfen daher dabei mit Resistenzbildungen im antibiotischen Bereich zu beschleunigen. Und daher ist es gefährlich diesen Personen mit Prep zu helfen, denn dadurch werden sie gesundheitsgefährdend, denn schließlich sind sie es, die promiske und sexuell ausschweifend leben und damit auch andere gefährden
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#13 IchbinsAnonym
  • 20.10.2017, 09:46h
  • Antwort auf #11 von Christoph
  • .................."Eine Situation, die bei der PrEP so gut wie nie vorkommt."

    Sorry, aber wie Intelligent ist das denn?
    Wenn das so stimmen sollte, dann brauchst du auch keine PrEP.

    Im übrigen gibt es schon drei dokumentierte fälle, die trotz PrEP mit HIV angesteckt haben!
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#14 ursus
  • 20.10.2017, 14:17h
  • Antwort auf #13 von Ichbins
  • "Im übrigen gibt es schon drei dokumentierte fälle, die trotz PrEP mit HIV angesteckt haben!"

    drei dokumentierte fälle bei vielen zigtausend anwendern. bei zweien der infektionsfälle ist offenbar nicht mal sicher, ob die prep überhaupt konsequent eingenommen wurde. man muss schon einigen irrationalem skandalisierungswillen mitbringen, um das als ein hohes risiko darzustellen.

    wer auch mit einem sehr geringen restrisiko nicht umgehen will, muss das ja nicht. der sollte dann aber ganz auf sex verzichten, nur das ist nämlich hundertprozentig sicher.

    für alle anderen sind kondome, schutz durch therapie und prep gute schutzmöglichkeiten. welche die richtige ist, muss jeder individuell entscheiden.
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#15 HörnchenAnonym
#16 IchbinsAnonym
#17 ursus
  • 20.10.2017, 15:53h
  • Antwort auf #16 von Ichbins
  • einer der drei dokumentierten fälle einer hiv-infektion trotz konsequent angewandter prep geht meines wissens tatsächlich auf einen (seltenen) truvada-resistenten hiv-stamm zurück, die beiden anderen sind meines wissens nicht vollständig geklärt.

    ich finde es sinnvoll, auf die restrisiken aller (!) schutzstrategien ergänzend hinzuweisen, natürlich besonders auch auf die risiken durch andere STIs, vor denen die prep nicht schützt. diese risiken sollten aber auch nicht überdramatisiert werden. und sie sind kein argument, die prep nicht als präventionsmethode einzusetzen und zu propagieren. diese restrisiken sind sehr klein, eine verringerung der infektionszahlen dank prep scheint sich dagegen bereits jetzt deutlich abzuzeichnen.
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#18 Klaus PfaffAnonym
  • 20.10.2017, 18:37h
  • Falls jemand der Utopie anhängt, Europa durch PrER-Pillen HIV-frei zu bekommen... Vergiss es!

    www.dw.com/de/drastischer-anstieg-von-hiv-infektionen-in-rus
    sland/a-41033306


    » 2016 infizierten sich mehr als 100.000 Menschen in Russland mit dem Virus. In Deutschland, wo etwas mehr als halb so viele Menschen leben, waren es hingegen nur etwa 3200, also 30 Mal weniger als in Russland. «

    +++

    Easy Rulez für schlaue Burschen:

    - Hausarzt mal ganz allgemein wegen HI-Test ansprechen. Wie oft macht's Sinn, wie teuer ist es? Keine Angst vor zu persönlichen Fragen, im Zeifelsfall genügt "Ich mache mir Gedanken weil neulich auf ner Party...". Fertig, da werden keine weiteren Fragen kommen.

    - Gummie mitführen wenn's in Richtung Party geht.

    - Liegst Du mal auf dem Bauch: Kontrollieren ob der Andere ein Gummie überzieht und auch anbehält (leider nötig).
  • Antworten » | Direktlink »
#19 EulenspiegelAnonym
  • 20.10.2017, 21:23h
  • Antwort auf #18 von Klaus Pfaff
  • "Falls jemand der Utopie anhängt, Europa durch PrER-Pillen HIV-frei zu bekommen..."

    Warum wird hier eigentlich dauernd gegen Strohmänner argumentiert?

    Und soll die verheerende Situation in anderen Staaten etwa ein Grund sein, hier verfügbare Möglichkeiten nicht zu nutzen? Worauf soll das hinauslaufen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 Onkel TomAnonym
  • 22.10.2017, 06:49h
  • Antwort auf #5 von Ramiz Kaseem Malouf
  • <>
    Weiterhin nützlich kann es sein bei Leuten, die in einer Partnerschaft mit einem HI-Poitiven leben,
    <>

    Ich lebe seit 8 Jahren mit meinem positiven Partner zusammen und wir beide sind bisher gut mit Kondomen gefahren.
    Daran wird sich auch nichts ändern. Für mich ist und bleibt es eine Geldmaschine der Pharmalobby.

    Viel bedenklicher finde ich mittlerweile die Auswirkungen auf diversen Dating-Plattformen. Da wird mitunter schon darauf bestanden das man PreP nimmt. Ohne PreP kein Sex. Das ist nur noch gestört.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#21 HörnchenAnonym
#22 TheDadProfil
  • 23.10.2017, 00:18hHannover
  • Antwort auf #4 von andre
  • ""Kann man ja fast nicht glauben. Einer macht hier den Riesen-Reibach.""..

    Natürlich..
    Die Hersteller von Truvada..
    Und das war Dir bislang unbekannt ?

    Und was hat Dich daran gehindert den Inhalt des Artikels im Link der Redaktion zu lesen, obwohl Du dort im Thread kommentiert hast ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#23 TheDadProfil
  • 23.10.2017, 00:25hHannover
  • Antwort auf #10 von KiaraOhpffen
  • ""Wir werden schneller als wir denken das Wehklagen derjenigen hören, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken - die rennen dann durch die Gegend und sind superinfektiös. ""..

    Und wir vernehmen jetzt schon den Unsinn von Leuten die TROTZ FÜNFUNDDREISSIG Jahren HIV in der BRD immer noch nicht wissen das man Viren nicht mit "Antibiotika" behandelt !

    Es gibt keine "Super-Infektiösen" die durch irgendwelche Medikamente ausgelöst werden könnten, denn es gibt keine "Resistenzen" wie sie mit denen von "Antibiotika" vergleichbar wären..

    Wie wäre es denn endlich Mal mit etwas darüber lernen ?
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#24 TheDadProfil
  • 23.10.2017, 00:27hHannover
  • Antwort auf #12 von KiaraOpFfhen
  • ""Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Prep-Nutzer verbreiten zwar kein Aids weiter, aber dafür zig andere Erkrankungen - und helfen daher dabei mit Resistenzbildungen im antibiotischen Bereich zu beschleunigen.""..

    Mit der gleichen Argumentation müßte man dann auch TEMPO verbieten..

    ""Und daher ist es gefährlich diesen Personen mit Prep zu helfen, denn dadurch werden sie gesundheitsgefährdend, denn schließlich sind sie es, die promiske und sexuell ausschweifend leben und damit auch andere gefährden""..

    Wen gefährden die denn ?
    Dich ?
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#25 TheDadProfil
  • 23.10.2017, 00:31hHannover
  • Antwort auf #13 von Ichbins
  • ""Im übrigen gibt es schon drei dokumentierte fälle, die trotz PrEP mit HIV angesteckt haben!""..

    Einen Link zu diesen Dokumentationen hast Du nun nicht zufällig zur Hand ?

    3 Fälle..
    Unter wie vielen tausend Menschen die PrEP eingenommen haben ?

    Was weißt Du darüber wie viele HIV-Infektionen es trotz Kondom-Gebrauch pro Jahr gibt ?

    Den Studien nach infizieren sich von 1.000 Kondom-Nutzern Drei..

    Was genau macht nun die PrEP irgendwie unsicherer ?
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#26 TheDadProfil
  • 23.10.2017, 00:35hHannover
  • Antwort auf #18 von Klaus Pfaff
  • ""Falls jemand der Utopie anhängt, Europa durch PrER-Pillen HIV-frei zu bekommen... Vergiss es!""..

    Und weil sich in Russland 100.000 Menschen mit HIV infiziert haben, ist es nicht notwendig die Infektionen in der BRD zu verhindern ?

    Etwa 800 Millionen Inder haben keine Toilette..

    Soll man hier jetzt dann auch keine Toiletten mehr bauen ?
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