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Kommentare zu:
Studie: Die PrEP rechnet sich


#11 ChristophAnonym
  • 19.10.2017, 14:01h
  • Antwort auf #10 von KiaraOhpffen
  • Und was hat nun das eine mit dem anderen zu tun?

    Antibiotika nimmt man gegen Bakterien, gegen HIV nimmt man antivirale Wirkstoffe, für die PrEP derzeit eine Kombination aus Emtricitabin und Tenofovir Disoproxilfumarat. Die Gefahr einer Resistenzbildung besteht dabei immer nur dann, wenn Viren mit dem Medikament tatsächlich in Kontakt kommen und wenn das Medikament nicht ausreicht, diese Viren auszuschalten. Eine Situation, die bei der PrEP so gut wie nie vorkommt.

    Das ist bei Antibiotika anders, denn die wirken recht unspezifisch gegen verschiedenste Bakterien, gegen manche schon längst nicht mehr so gut, und jeder, der Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion einnimmt, hat auch Kontakt zu vielen andern Bakterien. Insbesondere zum Ende der Behandlung, wenn der Wirkstoffspiegel abfällt, weil keine weiteren Tabletten mehr genommen werden, kann es so zur Selektion bereits teilresistenter Erreger kommen.
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#12 KiaraOpFfhenAnonym
  • 20.10.2017, 08:20h
  • Antwort auf #11 von Christoph
  • Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Prep-Nutzer verbreiten zwar kein Aids weiter, aber dafür zig andere Erkrankungen - und helfen daher dabei mit Resistenzbildungen im antibiotischen Bereich zu beschleunigen. Und daher ist es gefährlich diesen Personen mit Prep zu helfen, denn dadurch werden sie gesundheitsgefährdend, denn schließlich sind sie es, die promiske und sexuell ausschweifend leben und damit auch andere gefährden
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#13 IchbinsAnonym
  • 20.10.2017, 09:46h
  • Antwort auf #11 von Christoph
  • .................."Eine Situation, die bei der PrEP so gut wie nie vorkommt."

    Sorry, aber wie Intelligent ist das denn?
    Wenn das so stimmen sollte, dann brauchst du auch keine PrEP.

    Im übrigen gibt es schon drei dokumentierte fälle, die trotz PrEP mit HIV angesteckt haben!
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#14 ursus
  • 20.10.2017, 14:17h
  • Antwort auf #13 von Ichbins
  • "Im übrigen gibt es schon drei dokumentierte fälle, die trotz PrEP mit HIV angesteckt haben!"

    drei dokumentierte fälle bei vielen zigtausend anwendern. bei zweien der infektionsfälle ist offenbar nicht mal sicher, ob die prep überhaupt konsequent eingenommen wurde. man muss schon einigen irrationalem skandalisierungswillen mitbringen, um das als ein hohes risiko darzustellen.

    wer auch mit einem sehr geringen restrisiko nicht umgehen will, muss das ja nicht. der sollte dann aber ganz auf sex verzichten, nur das ist nämlich hundertprozentig sicher.

    für alle anderen sind kondome, schutz durch therapie und prep gute schutzmöglichkeiten. welche die richtige ist, muss jeder individuell entscheiden.
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#15 HörnchenAnonym
#16 IchbinsAnonym
#17 ursus
  • 20.10.2017, 15:53h
  • Antwort auf #16 von Ichbins
  • einer der drei dokumentierten fälle einer hiv-infektion trotz konsequent angewandter prep geht meines wissens tatsächlich auf einen (seltenen) truvada-resistenten hiv-stamm zurück, die beiden anderen sind meines wissens nicht vollständig geklärt.

    ich finde es sinnvoll, auf die restrisiken aller (!) schutzstrategien ergänzend hinzuweisen, natürlich besonders auch auf die risiken durch andere STIs, vor denen die prep nicht schützt. diese risiken sollten aber auch nicht überdramatisiert werden. und sie sind kein argument, die prep nicht als präventionsmethode einzusetzen und zu propagieren. diese restrisiken sind sehr klein, eine verringerung der infektionszahlen dank prep scheint sich dagegen bereits jetzt deutlich abzuzeichnen.
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#18 Klaus PfaffAnonym
  • 20.10.2017, 18:37h
  • Falls jemand der Utopie anhängt, Europa durch PrER-Pillen HIV-frei zu bekommen... Vergiss es!

    www.dw.com/de/drastischer-anstieg-von-hiv-infektionen-in-rus
    sland/a-41033306


    » 2016 infizierten sich mehr als 100.000 Menschen in Russland mit dem Virus. In Deutschland, wo etwas mehr als halb so viele Menschen leben, waren es hingegen nur etwa 3200, also 30 Mal weniger als in Russland. «

    +++

    Easy Rulez für schlaue Burschen:

    - Hausarzt mal ganz allgemein wegen HI-Test ansprechen. Wie oft macht's Sinn, wie teuer ist es? Keine Angst vor zu persönlichen Fragen, im Zeifelsfall genügt "Ich mache mir Gedanken weil neulich auf ner Party...". Fertig, da werden keine weiteren Fragen kommen.

    - Gummie mitführen wenn's in Richtung Party geht.

    - Liegst Du mal auf dem Bauch: Kontrollieren ob der Andere ein Gummie überzieht und auch anbehält (leider nötig).
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#19 EulenspiegelAnonym
  • 20.10.2017, 21:23h
  • Antwort auf #18 von Klaus Pfaff
  • "Falls jemand der Utopie anhängt, Europa durch PrER-Pillen HIV-frei zu bekommen..."

    Warum wird hier eigentlich dauernd gegen Strohmänner argumentiert?

    Und soll die verheerende Situation in anderen Staaten etwa ein Grund sein, hier verfügbare Möglichkeiten nicht zu nutzen? Worauf soll das hinauslaufen?
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#20 Onkel TomAnonym
  • 22.10.2017, 06:49h
  • Antwort auf #5 von Ramiz Kaseem Malouf
  • <>
    Weiterhin nützlich kann es sein bei Leuten, die in einer Partnerschaft mit einem HI-Poitiven leben,
    <>

    Ich lebe seit 8 Jahren mit meinem positiven Partner zusammen und wir beide sind bisher gut mit Kondomen gefahren.
    Daran wird sich auch nichts ändern. Für mich ist und bleibt es eine Geldmaschine der Pharmalobby.

    Viel bedenklicher finde ich mittlerweile die Auswirkungen auf diversen Dating-Plattformen. Da wird mitunter schon darauf bestanden das man PreP nimmt. Ohne PreP kein Sex. Das ist nur noch gestört.
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