Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2992

Ohio In den USA steht der McDonald's-Konzern erneut wegen angeblicher Diskriminierung vor Gericht. Der Fall eines HIV-infizierten Mannes wurde am vergangenen Montag neu aufgerollt. Russell Rich hatte als Manager bei der Burger-Kette gearbeitet und war 1997 nach eigenen Angaben dazu gedrängt worden, seinen Job aufzugeben, als man erfuhr, dass er sich mit dem HIV-Virus infiziert hatte. Mit seiner Kündigung verlor Rich auch seine Krankenversicherungsansprüche. 2001 gewann Rich einen Prozess gegen McDonald's und ihm wurden fünf Millionen Dollar Schadenserdatz zugesprochen. Doch ein anderes Gericht hob das Urteil kurz darauf mit der Begründung auf, der Prozess gegen McDonald's sei für das Unternehmen nicht gerecht abgelaufen. Richs Gesundheitszustand verschlechterte sich daraufhin erheblich, und eigenen Aussagen zufolge sei er beinahe gestorben. Ein neues HIV-Medikament habe ihm das Leben gerettet, und nun müsse McDonald's für die hohen Kosten der Behandlung aufkommen, erklärte Rich gegenüber den Medien. "Ich glaube, McDonald's hofft, mich zu überleben. Beinahe hätten sie es geschafft." (mm)



#1 KritikerAnonym
  • 21.06.2005, 18:53h
  • Das Schicksal dieses Mannes ist natürlich schlimm.

    Aber das Vorgehen von McDonald's kann man doch hier gar nicht beurteilen. Brachte der Mann vielleicht schlechte Leistungen oder ist er tatsächlich aufgrund seiner Krankheit entlassen worden?

    Im Nachhinein kann man viel behaupten und wenn einem die "lebenswichtige" Krankenversicherung genommen wird, kämpft man natürlich mit allen MItteln dagegen.

    Abgesehen davon passt ein HIV-Kranker nicht ins Bild eines Konzerns, der Lebensmittel anbietet oder?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MalteAnonym
  • 21.06.2005, 20:15h
  • @Kritiker:
    "Abgesehen davon passt ein HIV-Kranker nicht ins Bild eines Konzerns, der Lebensmittel anbietet oder?"

    Da er ja Manager war, wird er wohl kaum in der Küche stehen und Burger braten. Und solange er nicht Blut oder andere Körperflüssigkeiten ins Essen mischt, braucht man sich doch auch nicht zu sorgen.

    Ansonsten: gerade weil wir nicht wissen, was der echte Grund ist, wird es Aufgabe des Gerichts sein, zu klären, was dahinter steckt. Aber laut des Artikels hört sich das für mich auch erst mal so an, als wolle McDonalds ihn loswerden (es gab ja schon mal einen Gerichtsfall).
  • Antworten » | Direktlink »
#3 wernermucAnonym
  • 22.06.2005, 00:02h
  • sorry...

    beide kommentare sind ned gerade berauschend. Es sollte bekannt sein, dass bestimmte Bedingungen vorherschen muessen, damit das Virus ueberhaupt eine Lebensdauer hat...und ich denke ned...dass in irgendeinem restaurant frisch gezaptes blut gereicht wird. eine Beweisfuehrung, dass hiv-infizierte Koeche menschen infizieren duerfte recht schwer zubelegen sein.

    und bis man bei MC zum manager wird....muessen schon einige Huerden erklommen werden...auch dort bekommt man nichts geschenkt
  • Antworten » | Direktlink »
#4 pflanzen-freundAnonym
  • 22.06.2005, 01:26h
  • also ich finde es auch unappetittlich, wenn aids-kranke in einem restaurant arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 queeryAnonym
  • 22.06.2005, 11:45h
  • @Pflanzen-Freund:

    Was sagt uns diese(Deine) Aussage? Du findest es also auch unappetitlich, wenn der Fahrkartenkontrolleur im Zug eine Erkältung hat, wenn der Gast am Nebentisch im Restaurant im Rollstuhl sitzt, wenn der Alte Mann, der gerade in die Straßenbahn gestiegen ist, um deinen Sitzplatz bittet??

    Das ist also alles unappetitlich und dann geht Ihr Obersuperschwestern(sorry, bin selber schwul) auf den CSD und verlangt nach Tleranz & Akzeptanz....

    Meinst du nicht auch, das es doch egal ist, ob der Kellner AIDS hat oder nicht? Solange er nicht in den Hamburger wixt und immer ordentlich seine Handschuhe trägt, ist es okay. Denn das was Du da formulierst, mit dem Satz, den Du da geschrieben hast, ist genau das, was mitte der Achtziger Jahre von Rechtsaussen-Politikern in BAYERN gefordert wurde: ZWANGSTEST AUF HIV BEI ALLEN HOMOSEXUELLEN! Die entscheidende Frage ist doch, was kommt dann, wenn sich eine solche Meinung durchsetzt? Internierungslager? KZ's? Wegsperren? Das das absolut kein Beitrag ist, der erwähnenswert ist, solltest Du vielleicht auch selber mal einsehen. Denn genau solche Äusserungen führen dazu, das NPD/DVU/CSU & CO noch mehr zulauf bekommen.

    WAS ICH UNAPPETITLICH FINDE, IST, WENN EIN METZGERMEISTER MIT PUREN PFOTEN OHNE HANDSCHUHE IM GEHACKTEN RUMMÄHRT!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 embarcaderosfoAnonym
  • 22.06.2005, 12:44h
  • @ Pflanzen-Freund

    du solltest erst einmal den unterschied zwischen einer HIV-Infektion und dem Ausbruch von Aids kennen, bevor du solchen schwachsinn von dir gibts. Manchmal ist es besser einfach den Mund zuhalten. da wird mir doch speiübel. Die HIV-Infizierten dürften in der Mehrzahl Ihrer Verantwortung gegenüber dritten besser nachkommen als so manche Bäckerei-und Fleischereiverkäuferin, die sich ohne ihre Hände zuwaschen von der Toilette kommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 RolfAnonym
  • 22.06.2005, 15:33h
  • Wie können wir heute [be]urteilen, ob jemand HIV-infiziert, oder gar AIDS-krank ist?
    Willst du von jedem ein ärztliches Attest verlangen, mit dem du in Berühung kommst [abgesehen vom Gesundheitszeugnis, das im Gaststättengewerbe erforderlich ist...].
    Wie oben schon geschrieben: Wie sieht es mit unseren Nachbarn aus, dem Mitfahrer im Bus, oder dem Kunden oder auch Verkäufer im Supermarkt - oder dem polizei- oder Grenzschutzbeamten, der unsere Pässe kontrolliert....
    Sollen wir uns wirklich darüber aufregen und uns täglich fragen, WER denn VIELLEICHT infiziert, oder Virusträger, sein könnte?
    Sollten wir nicht lieber und besser in eine vernünftigere Aufklärung investieren, die, auch hier im Land, SEHR nachgelassen haben - und uns vielleicht mehr um eine "Integration" von HIV-Patienten kümmern...!
    Weshalb machen wir uns immer verrückt um Dinge, bei denen uns eigentlich nicht passieren kann, sehen aber täglich in den Chat's oder in alle möglichen Profilen, wie junge schwule sich als *bareback* darstellen und OHNE vögeln...!??

    Wo ist hier die Vernunft, die uns eigentlich leiten sollte :(

    Es ist wirklich zum Kotzen, dass im Jahr 2005 noch immer Leute als "Aussenseiter" hingestellt werden, gleich, aus welchem Grund!

    rolf
  • Antworten » | Direktlink »
#8 StefanAnonym
  • 25.06.2005, 16:22h
  • Liebe Queer.de-Redaktion,

    es heißt HI-Virus, nicht HIV-Virus, denn ausgeschrieben
    würde das dann bedeuten "Humanes Immunschwäche Virus
    Virus" und das wäre ja auch falsch.

    Nur so als kleine Randinfo zur Deutschen Sprache.
  • Antworten » | Direktlink »