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Öffentliche Fahndung

Zwei Männer vergewaltigt: Berliner Polizei sucht Verdächtigen

Ein 34-Jähriger soll sich dieses Jahr an mindestens zwei Männern vergangen haben. Die Polizei bittet jetzt die Öffentlichkeit um Hilfe. Der Gesuchte habe "offenbar eine Vorliebe für junge Männer".


An dieser Stelle befand sich zunächst ein Bild des mutmaßlichen Täters, das nach seiner Festnahme nun ausgetauscht wurde (Bild: flickr / Christian Schirner / by 2.0)

Zu Update springen: Mutmaßlicher Täter gefasst (23.10.)

Mit der Veröffentlichung von zwei Bildern sucht die Berliner Polizei nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger: Der abgebildete Matthias S. ist dringend verdächtig, im laufenden Jahr im östlichen Stadtteil Hohenschönhausen mindestens zwei junge Männer vergewaltigt zu haben.

Der Gesuchte ist 34 Jahre alt, etwa 1,83 Meter groß und habe "offenbar eine Vorliebe für junge Männer", wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die beiden Taten seien nach Einbruch der Dunkelheit in der Nähe zum öffentlichen Personennahverkehr oder in Grünanlagen erfolgt.

Die Kriminalpolizei erbittet Informationen zum Aufenthaltsort des Gesuchten. Außerdem sollen sich Zeugen melden, die Kontaktpersonen von S. kennen. Die Beamten erhoffen sich auch Informationen, an welchen Orten sich der Gesuchte gerne aufgehalten hat oder aufhält.

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin in der Gothaer Straße 19 in Berlin-Schöneberg unter der Telefonnummer (030) 4664-973305, per Fax unter der Nummer (030) 4664-973199 oder per E-Mail unter fahndung@polizei.berlin.de hingegen sowie jede andere Polizeidienststelle. (pm/cw)

 Update  23.10.: Mutmaßlicher Täter gefasst

Die Berliner Polizei hat den mutmaßlichen Täter am Montag in einer Bibliothek in Hohenschönhausen festgenommen. Noch wenige Stunden zuvor hatte sie den Fahndungsaufruf erneuert und neue Details der Taten bekannt gegeben. Mehr dazu in diesem Artikel: Männer in Berlin vergewaltigt: Verdächtiger gefasst (23.10.2017).



#1 FreakAnonym
  • 20.10.2017, 22:33h
  • Ich finde, der Terminus "sich an jemandem vergangen haben" impliziert schon eine gewisse Vergebung: Wenn ich mich zufällig (verhaltensmäßig) verlaufen habe, dann kann man mir das doch nicht übel nehmen. Gerade in solchen Debatten würde ich mich ein besseres Gefühl für Wording wünschen, das definitiv eine Vergewaltigung als solche - und nur als solche - benennt und nicht im Duktus der heteronormativen Triebhaftigkeit des Mannes perfomiert.
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  • Anm. d. Red.: www.duden.de/rechtschreibung/vergehen#Bedeutung3c
#2 wiking77
  • 21.10.2017, 06:51h
  • Antwort auf #1 von Freak
  • das ist doch Humbug. Warum sollte man sich ohne Not sprachliche Schranken auferlegen. Aber das Arbeiten mit genauen Begrifflichkeiten ist für manchen nur dann statthaft, wenn es passt und ansonsten nimmt man es nicht so genau, wenn es grad in den Kram passt.

    Sich an jemand vergangen haben, ist in meinem(!) Verständnis durchaus, was unfreiwilliges auf einer Seite und ein Ausnutzen einer unfreien Lage desjenigen, an dem jemand sich vergeht.
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#3 Homonklin44Profil
  • 22.10.2017, 05:52hTauroa Point
  • Hoffentlich wird er gefunden, bevor er das nochmal macht, oder meldet sich selbst. Ich weiß nicht, wie Erfolg versprechend oder erreichbar Therapie in so einem Fall ist.

    Warum Leute mit solchen Fantasien keine einschlägigen Rollenspieler-Seiten besuchen, und einvernehmliche Kontakte aufbauen, verstehe ich nicht so wirklich.
    Ist das nicht in der BDSM-Welt häufiger? Gewaltfantasien finde ich insgesamt problematisch,auch abschreckend.

    Schwierig ist aber, wenn man Jüngere attraktiv findet, und das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Daraus kann man allerdings keine Ansprüche whatsoever an andere formulieren und muss einfach damit klarkommen, allein zu bleiben.
    Zur Not bleibt Taschenbillard, 5 gegen Willy.
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#4 Patroklos