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Kommentare zu:
Russland: Homo-"Propaganda" bald Straftat?


#31 monchichiAnonym
#32 TraumzerstörerinAnonym
  • 22.10.2017, 17:27h
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • Ich meine wir haben da gar nicht mal so unterschiedliche Ansichten, ja, natürlich muss die Gesellschaft sich verändern, auch die dazugehörigen Disziplinen, Traditionen und Institutionen.

    Ich meine auch, dass ist der Punkt wo man mit Aktivismus ansetzen kann, z.B. die Homophobie in den Kirchen bekämpfen. Aber das funktioniert nur, wenn man den Menschen und der Grundidee des Christentums nicht gleich so negativ eingestellt ist. Deshalb müsste es ja an Leuten wie Amur Pride oder Paulus liegen, dass die zusammen mit ihren Führern und Mitgläubigen ein positives Bild von Homosexualität im christlichen Kontext entwickeln.
    Ich kann das nicht, weil ich nicht gläubig bin. Für mich steht die ganze Theologie gegen mein Sein, ich habe da keinen Platz, ich bin auch kein Kind Adams, diese Stämme sind nicht meine Vorfahren. Wie soll ich das für die übernehmen können?

    Was die brauchen, sind Personen in der Öffentlichkeit, die sich selbst zu ihrem Sein bekennen, z.B. homosexuelle Männer sind und erfolgreich in Diskursen der Kirchen mitwirken. Mir ist das Problem bekannt, dass genau diese Leute z.B. vom Vatikan ja nun nicht mehr in höhere Positionen gelassen werden.
    Aber dort können die Gläubigen auch wieder selbst ansetzten, ich erinnere mich nur, wegen der Limburggeschichte und den ganzen Missbrauchsskandalen, sind viele Leute ja ausgetreten.
    Das sollte auch weiter so laufen, immer mehr Austritte von Gläubigen, um ordentlich Druck zu machen.
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#33 TraumzerstörerinAnonym
#34 hugo1970Profil
#35 stromboliProfil
  • 22.10.2017, 18:26hberlin
  • Antwort auf #32 von Traumzerstörerin
  • " Deshalb müsste es ja an Leuten wie Amur Pride oder Paulus liegen, dass die zusammen mit ihren Führern und Mitgläubigen ein positives Bild von Homosexualität im christlichen Kontext entwickeln."

    Ich fände es fatal amurPride mit paulus gleichzusetzen.
    Ich will da doch unterschiede in deren weiterführenden politischen ansichten zu erkennen.
    Paulus ist in seiner politischen positionierung ein ernsthaft reaktionärer egeoshooter , dem ausser religiösem aufmerksamskeitanspruch nur noch eine erzkonservative homo politk vorschwebt.

    Er kann also gegenüber seinen führern und mitgläubigen nur eine rechtskonservative sicht auf gesellschaftliche bedingungen vorbringen, die ich ebenso aus meiner politischen sich heraus grundsätzlich ablehne und bekämpfe!
    DAs ist da nicht mal religionsbezogen, wird aber bei der dauerverlinkung seiner episkopalen erfolgsmeldungen ob einer verlogenen segnungspraxis ( mit gleichstellung hat das wahrhaft nichts zu tun!) zu einem politikum dem man sich stellen sollte.

    Was aber zuück führt zu der frage: ist religion gleich auch politisches engagement. Darf sie das überhaupt sein ohne nicht gleich zum gottesstaat zu führen, und wo fängt da der gottesstaatgedanke an und endet im säkular -atheistischem gemeinwesen mit religionsrechten, die sich gebändigt und mit regeln belegt nur im religiösen umfeld ausdrücken.

    Werden beide, armur & paulus hierüber mit ihren führern und mitgläubigen denn streiten..

    Desweiteren müssen wir eine grundlegenden dialog/disput darüber führen, ob z.b. die christliche religion ein geeignetes instrument zur verbesserung/ änderung dieser unserer welt darstellt.
    Ist die verheißung der religion ein geeignetes instrument um gesellschaftspolitische fragen zu beantworten , oder steht da eine langgeübte phrasologie, klärenden einsichten im wege.
    Schließlich unterstellt man dem christentum die erfindung, beziehungsweise philosophische nähe des urkommunismus...
    Was ist daraus geworden?
    Bei näherem hinsehen wissen wir: sie ist/ war und wird wohl immer die handlangerin eben jenes patriarachlichen kapitalismus sein, den wir vor augen haben.
    Hinter den kanzelpredigten stehen eben predigerInnen!

    Ich will mich dabei auch nicht mit dem individuellen bedürfniss nach symbolik und sinneserweiterung stellen, weil das ausufernd ist.
    Das sollte auch jeder für sich entscheiden. was nicht heißt, dass ich trotzdem denjenigen gegenüber da für mich eine grenze ziehe .
    Die haben vielleicht das selbe ziel, aber eine andere schrittweise!
    Und selbst über das ziel und die "gemeinsamkeit muss ich hierbei nachdenken.

    Aber mit "nächstenliebe" und dem glauben an das gute im menschen als anspruch aus einem gelebten glauben, bekomme ich die niedriglohn-leiharbeit& staatlich hilfeabhängigen, die hungernden und kriegsversehrten und flüchtlinge auch nicht gemeinsam auf die strasse.
    Die müssen ihre situation wohl erst als opfer erfahren um dann womöglich durch religion doch wieder befriedet zu werden.
    Und gerade unser oberchrist macht sich da schuldig.. seine position zu flüchtlingen steht sogar in opposition zur öffentliche kirchenmeinung. was nicht heißt, das innerkirchlich genau das gegenteil gedacht wird.. siehe der anteil von afd-fdp wählern aus dem christlichen wahlbecken.

    Da kommt für mich die nächste frage hinzu:
    Wenn hinter dem vorgetragen religiösen werten sich ein asoziales arschloch versteckt, dass wie gesagt eher im afd umfeld zu suchen wäre als in den offiziellen verlautbarungen seiner kirchenoberen , was soll ich mit dem gemeinsam haben ...
    Dann dreht sich nämlich auch deine fragestellung.. was machen eigentlich seine führer und mitgläubigen angesichts solcher entgleißungen.. still duldend die nächste wange hinhalten?
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#36 RechtsfrontwatchAnonym
#37 ReligiotenwatchAnonym
#38 Patroklos
#39 TraumzerstörerinAnonym
  • 23.10.2017, 10:14h
  • Antwort auf #37 von Religiotenwatch
  • Wie gesagt, ihr habt euch schon geistig in einen Bereich bewegt, in dem man nicht mehr an euch ran kommt, der Fachbegriff dafür ist Wahnerkrankung. Ihr sprengt euch zwar noch nicht für Darwin in einer Kirche in die Luft, aber ich prophezeie mal, Ähnliches wird in näherer Zukunft geschehen, ist es ja auch schon:

    de.wikipedia.org/wiki/Attentat_in_Chapel_Hill

    Zitat von Wikipedia: "Da Hicks zuvor wiederholt Äußerungen, in denen er sich als militanter Atheist zu erkennen gab... "

    Hups, ich dachte, die gibt es gar nicht? Oder war das wie bei den Christen, eine feige Tat im Namen von Atheismus/Gott aber kein echter Atheist/Christ?
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#40 hugo1970Profil
  • 23.10.2017, 17:44hPyrbaum
  • Antwort auf #39 von Traumzerstörerin
  • Du, das ist scheiß egal, ob man Atheist, Religionist oder weiß der Kuckuck noch wass ist, wer das "ich muß Gewalt Anwenden" Gen in sich hat, der lebt es irgendwann wahrcheinlich mal aus uuuund zum Glück sind dann das nur wennige. In der Vergangenheit, jetzt in der Gegenwart und in der Zukunft ist das Phänomen present. Zur Zeit hat man den Eindruck das das die Gewalt zunimmt, nein, die Gewalt nimmt nicht zu, nur sie ist omnipräsent in allen Medien!!!! und das schürt den Eindruck, das die Gewalt zunimmt, leider nutzen es die rechten um den Menschen weiß zu machen, das was dagegen gemacht werden muß.
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