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Einzelkommentar zu:
Früherer Tory-Chef: Umweltverschmutzung macht transsexuell


#9 nachgefragtAnonym
  • 25.10.2017, 10:49h
  • Antwort auf #8 von Traumzerstörerin
  • Hallo Traumzerstörerin,

    ich wieder :-)

    Wie ich in einem anderen Thread bereits deutlich gemacht habe (
    www.queer.de/detail.php?article_id=29915&antwort_zeigen=
    ja#c34

    ), bin ich innerhalb des gegenwärtigen Diskurses um trans*-Themen weder argumentativ noch bezüglich aktueller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse auf der Höhe der Zeit. Ich hoffe daher auf Nachsicht, wenn ich hier direkt nachfrage:

    "Bis heute wurde auch nicht eine der Theorien über die Entstehung vom dem was als Transsexualität bezeichnet wird, verifiziert, auch wenn erschreckender Weise, sogar queere Zentren oder Selbsthilfegruppen, das manchmal behaupten. Das ist verdammt gefährlich, damit bringt man Leute auf eine Straße ohne Wiederkehr."

    Was genau meinst du mit "damit bringt man Leute auf eine Straße ohne Wiederkehr"? Ich verstehe es so, dass aufgrund angenommener Ursachen von "Transsexualität" Menschen mit trans*-Empfinden zu bestimmten Entscheidungen bzw. Konsequenzen gedrängt werden. Aber zu welchen Konsequenzen konkret - und aufgrund welcher Theorien zur Genese von "Transsexualität"?

    "Die Persönlichkeit eines Menschen ist also sehr wohl genetisch vordefiniert, entwickelt sich dann entsprechend in Interaktion mit der Umwelt, aber niemand ist gezwungen, irgendwelche chirurgischen Initiationsriten zu vollziehen, das sind wirklich sehr eigene, unserer Kultur spezifische Konzepte. Nicht einmal eine Transition an sich, wäre irgendwie biologisch erzwungen oder nötig, sofern die Gesellschaft nicht so ausgerichtet ist, dass sie eine Integration sonst unmöglich macht.
    Ein radikales Konzept!"

    Ich nehme immer wieder wahr, dass behauptet wird, ein trans*-empfindender Mensch würde (heutzutage; speziell in Deutschland) "gezwungen", sich körperlichen Angleichungsmaßnahmen zu unterziehen.

    Vielleicht wirkt meine Frage etwas naiv: Aber ist das denn tatsächlich der Fall? Ist es nicht vielmehr so, dass viele transsexuell empfindende Menschen selber den dringenden Wunsch haben, äußerlich dem Geschlecht zu entsprechen, dem sie "innerlich" angehören? (Oder interpretierst du diesen eigenen dringenden Wunsch bereits als Internalisierung eines äußeren, gesellschaftlichen Zwanges?)

    Und aufgrund welcher Argumentation könnte eine Transition sogar "biologisch erzwungen" sein? Insofern eine Transition doch (lediglich) eine äußerliche Angleichung ist - und die chromosonale Situation dabei gar nicht tangiert wird?

    "Ein radikales Konzept!"

    Was genau meinst du mit dem radikalen Konzept? Dass die Transition nicht biologisch erzwungen sei? (S.o. - inwiefern sollte sie das auch sein? Oder welches Konzept sprichst du hier an? Sorry - vielleicht steh ich grad total auf dem Schlauch :-/ )

    "Gegenargumente?"

    Gegenargumente für oder gegen was? (Inwiefern beinhalten deine Ausführungen zur genetischen Determiniertheit und zur Persönlichkeitsentwicklung "Argumente" für oder gegen etwas? Für oder gegen was argumentierst du?)

    Noch einmal: Meine Fragen sind mitnichten provozierend gemeint. Mir passiert es einfach immer wieder, dass ich sehr inhalts- und offenkundig kenntnisreiche Beiträge in ihren Implikationen nicht nachvollziehen kann, weil mir der theoretische Überbau fehlt, um sie in ihrer Intention einordnen zu können.

    Daher wäre ich für Aufklärung ehrlich dankbar. Auch wenn sie ggf. nur einzelne meiner Fragen adressiert. Jedes Informationsteilchen hilft :-)
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