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Einzelkommentar zu:
Zu homofreundlich: Morddrohung gegen Pastor


#66 LorenProfil
  • 28.10.2017, 00:22hGreifswald
  • Antwort auf #63 von stromboli
  • "es ist die religion, die kirchen, die nun das neue staatliche gebot als ein beliebiges darstellen, weil es die religiös -kulturüberlieferte version durch seine mehrdeutigkeit nun in frage stellt."

    Herr Ratzinger u.a. prangern daher den sog. "Werterelativismus" der Moderne an, der nichts anderes ist als die Relativierung seiner Werte vor dem Hintergrund einer pluralistischen Gesellschaft. Der Staat hat aber Regeln zu schaffen, die für alle verbindlich sein können, unabhängig von ihrer Weltanschauung. Er ist kein Kirchenstaat und kann auch kein in vorgeblich "christlich-jüdischer Tradition" stehender sein, da er sonst all die ausgrenzt, die sich nicht in diesen Traditionen sehen.
    Zum "Kulturkonflikt" kommt es dann, wenn sich Gläubige elitär über die Gemeinschaft der Verschiedenen erheben und versuchen, durch direkte oder indirekte Einwirkung ihre aus ihrem Glauben abgeleiteten Werte dominant in staatliche Regeln (Gesetze) zu übertragen. Die elitäre Anmaßung besteht dann darin, das Eigene zur "Wahrheit" zu erheben, was bestenfalls eine beschränkte Sichtweise auf die eigene Wahrnehmungsfähigkeit offenbart.
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