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Kommentare zu:
Katholisches Bistum will keine Homosexuellen beerdigen


#31 JadugharProfil
  • 26.10.2017, 01:52hHamburg
  • Antwort auf #8 von Homonklin44
  • Wenn ich gestorben bin, dann sollte man die höchste Pyramide bauen, die den gesamten Vatikan überspannt. Dieser dient dann als Sargophag, wo jeder Eintritt verboten ist, weil die Pyramide versiegelt ist. Die Katholiken dort dürfen dann zu ihren Teufel gehen. Wie der Sargophag über den Unglücksreaktor von Tschernobyl schirmt dann der pyramidale Sargophag von der katholischen schädlichen Strahlung, die vom Vatikan ausgeht.
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#32 stromboliProfil
  • 26.10.2017, 07:41hberlin
  • wer in einer solch asozialen vereinigung sein heil sucht hat es verdient so behandelt zu werden.
    Hören wir endlich auf, auch noch die gläubigen "opfer" dieser schmierenkomödianten zu bedauern!

    Im kampf gegen intoleranz, gegen hass und homophobie, hilft nicht das zur seite stehen mit den betroffenen - ausgegrenzten "gläubigen", sondern nur ein entschiedener kampf gegen die religion an sich!
    Die ist der kopf der hydra,, die gemoppten opfer die ständig nachwachsenden köpfe.

    Und jenen die da jammern weil um "segnung,teilhabe,totenweihe betrogen sei gesagt:
    ihr seid durch euer teilnehmen wollen an dieser verkommenen glaubensrichtung auch teil der schuld , der als kollateralschaden sich über den rest der gleichgeschlechtlichen wie eine kloake ergießt.
    Jeder der da offenen auges mitmarschiert nur um "teil der gemeinschaft" zu sein , ist teil der zu verantwortung zu ziehenden.

    Das hat mich schon in der verlogenen meldung

    www.queer.de/detail.php?article_id=29961

    erbost:
    Lieb und nett, wie da kirchenmitglied - vorbeter und missionierender sich aus der verantwortung reden will.
    Einerseits "betroffen von der mordepistel des christlichen soziopathen ( den man dann nicht einmal so benennt.. sondern als als vom christlichen weg abweichendes individuum minimiert..) , andererseits dem nachfragen schwuler mitforisten darüber wie er es denn im zweifelsfalle mit der trauung gleichgeschlechtlicher halten würde, er ( entweder ahnungslos?) antwortet, er unterliege den richtlinien & anweisungen seiner kirchenleitung.. an die er sich halten wolle/müsse.
    Ansonsten habe er ja nichts gegen homosexuelle.

    Den christlichen seelenfischer mal Hannah Arendts berichte über den jerusalemer eichmann-prozess empfehlend, um dort etwas über das "pflichtbewusstsein anweisungen ausführender" gegenüber ihren oberen zu lernen.
    Etwas über die banalität des bösen im empfehlsempfänger auch bei sich zu entdecken, wäre ein hilfreicher anfang dafür, wie "gläubige" angesichts der geistigen -moralischen-ethischen befehlsketten ihrer sie führenden, auch etwas über ihre eigene schuldfähigkeit lernen müssen.

    Die schuld am "mangelhaften jetzt" auf das zu langsam sich verändernde abzuschieben, ist dem zustand geschuldet, dass zuviele sich nicht in die richtige richtung bewegen.
    Da steht der pfarrer fischer als bremser mit in forderster schuld.
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#33 LorenProfil
  • 26.10.2017, 12:02hGreifswald
  • Antwort auf #32 von stromboli
  • "Etwas über die banalität des bösen im empfehlsempfänger auch bei sich zu entdecken"
    ... und dann konsequent handeln (auch wenn Nachteile befürchtet werden, seien es Status- oder Einkommenverlust, der Verlust oder die Belastung sozialer Beziehungen etc), das ist wohl eine der schwierigsten Bewährungsproben vor sich selbst.
    So verstehe ich eine Emanzipation, bei der Erkenntnis zum eigenständigen und selbstverantwortlichen Handeln führt und im Zweifelsfall eine Abkehr von zugewiesenen (bezüglich der Mitgliedschaft in religiösen Gemeinschaften häufig durch die Erziehungsberechtigten) oder selbstgewählten (z.B. auch politische Parteien oder politische bzw. soziale, allgemeiner weltanschauliche Bewegungen) Gemeinschaften unabdingbar macht oder besser: machen sollte.

    Adorno hat aus geschichtlicher Erfahrung in seiner Schrift "Erziehung nach Auschwitz" die schlimmsten Folgen reflektiert, die Mitmachen, Wegschauen oder Dulden haben kann, und allen ins Stammbuch geschrieben: "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung."
    Wobei Erziehung auch Selbsterziehung mit einschließt, also jede Person zu jeder Zeit betrifft!

    Und weiter schrieb er, was ich auch als Warnung verstehe: "Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten." Jede und jeder steht unablässig in der Verantwortung, das eigene Mitmachen, Wegschauen oder Dulden selbstkritisch zu reflektieren, wenn die aus der Würde des Menschen abgeleiteten Grund-und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Auschwitz verstehe ich als "letztes Glied" einer Kette des Verbrecherischen. Alltagsdiskriminierende Ausgrenzung findet man in derselben Kette. Wer sie (mit)trägt, kann sich der Verantwortung nicht entziehen.
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#34 stromboliProfil
  • 26.10.2017, 12:10hberlin
  • Antwort auf #33 von Loren
  • ""Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."
    Danke, dass du UNS ALLE hier noch mal an dieses vorausschauende denken erinnerst.
    Wir haben es ALLE dringend nötig!
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#35 LorenProfil
  • 26.10.2017, 12:40hGreifswald
  • Antwort auf #34 von stromboli
  • Kluge Denker wie Adorno haben Lehren gezogen und unbequeme Schlussfolgerungen, die manche vergessen oder entwerten wollen. Vor allen anderen diejenigen, die lieber im Geiste eines Oswald Spengler ("Der Untergang des Abéndlandes") oder Arthur Moeller van den Bruck ("Das Dritte Reich") an die Zeit vor Auschwitz anknüpfen wollen und so tun, als seien die nicht die Vordenker und Vorläufer des Faschismus im deutschen Gewand gewesen (vom "Neurechten" Götz Kubitschek über seinen Freund Höcke bis zu dessen altväterlichen Ratgeber Gauland).
    Die "Gnade der späten Geburt" (H. Kohl) enthebt niemand der Verantwortung, sein heutiges Handeln selbstkritisch zu reflektieren, schon gar nicht dann, wenn Mitmachen, Wegschauen oder Dulden zu konstatieren sind.
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#36 stromboliProfil
#37 WutzAnonym
#38 michelangelaAnonym
  • 26.10.2017, 17:26h
  • Bemerkung am Rande, nur die katholische Kirche ist der Meinung, dass getaufte Christen nicht mehr rauskommen, selbst wenn sie formell exkommuniziert werden. Dem schließt sich sogar der deutsche Staat an, selbst exkommunizierte Katholiken zahlen weiter Kirchensteuer, es sei denn sie treten ihrerseits aus.

    Alle anderen amerikanischen Kirchen schmeißen einen einfach so raus, die müssen einen nicht behalten. Daher ist ein Verweigern der Sakramente wegen eines Lebens das mit der Kirche nicht kompatibel ist, kein besonders grausames Vorgehen der Katholiken. Sondern nur eine formelle Notwendigkeit, um mit den anderen gleichzuziehen, weil es dort nicht anders geht.

    Dass so ein Vorgehen unmenschlich und letztlich idiotisch ist, steht außer Frage, denn wenn die Kirche, deren Mitglied mensch freiwillig und bewusst ist, diese letzte Geste verweigert, ist das ja die explizite Einladung, mit den Füßen abzustimmen, und sich einer anzuschließen, die das anders sieht.
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#39 johannbAnonym
#40 Homonklin44Profil
  • 26.10.2017, 20:40hTauroa Point
  • Antwort auf #32 von stromboli
  • Danke Dir für diesen Beitrag, der die Wurzel des Übels sehr dicht am Hauptstamm packt.

    Auch wenn alls Spaltsekten-Angehörigen, die sich die Rosinen dieses Glaubens heraus picken, Zeter und Mordio schreien werden. Wo die sich in ihren Kuschel-Jesus-Philosophien doch so schön richtig fühlen.

    Die gesegneten Schafe ( Ovis gmelini aries) können sich nicht wehren. So mancher schwule Widder wird da schon miteinbezogen worden sein.
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