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Kommentare zu:
Englisches Gericht: Homophobie kann Uni-Rauswurf rechtfertigen


#21 TheDadProfil
  • 28.10.2017, 23:39hHannover
  • Antwort auf #18 von Vater
  • ""Hältst Du es denn für eine Beleidigung, wenn jemand sagt: "In der Bibel steht: Wenn ein Mann bei einem Mann liegt..."?""..

    Ich halte es im Grunde genommen schon für beleidigend wenn mir jemand ungefragt Geschichten aus der Bibel erzählt, denn er geht dann davon aus, mich müßte das ja interessieren..
    Und darum geht es dann auch :
    Die Öffentlichkeit..
    Mit welcher Chuzpe nehmen solche Leute eigentlich an sie dürften ihren "Glauben" ständig in die Öffentlichkeit tragen, und wenn man ihnen erklärt das nein, dann spielen sie Sandkiste, und heulen um ihre "Religionsfreiheit" und ihre "Meinungsfreiheit", in der sie doch tatsächlich die Freiheit sehen andere Menschen zu beleidigen, herabzuwürdigen und als Abschaum bezeichnen zu dürfen, nur weil sie behaupten wie würden ja nur tun was ihnen ihre "Religion" vorgebe..

    Mithin die Absage an eigenes Nachdenken..

    Es darf Jedermann seine "Religion" ausüben..
    In seiner "Gemeinde" und den dazugehörigen Räumen..

    Aber Menschen in der Öffentlichkeit mit derlei Ergüssen vollzuspammen ist nicht Teil dieser Freiheit, ebenso wie Beleidigen keine "Meinung" ist..

    ""Als Zitat ist das richtig""..
    Jepp..
    Mir und hier geht es aber ja nicht darum zu ergründen ob "religiöse Menschen" Bibel-Zitate richtig kennen und referieren können, sondern um die Tatsache daß auch wenn man diese Zitate richtig zitiert der Tatbestand der Beleidigung erfüllt ist, wenn man sich den Inhalt dieses Zitates ZU EIGEN macht, und aus dem Inhalt heraus Konsequenzen in der Gesellschaft einfordert die dazu führen LGBTTIQ*-Menschen zu diskriminieren und zu unterdrücken..

    ""Als Zitat ist das richtig UND wenn irgendwelche Leute diese Zitate für wahr halten, weil sie in dem Buch 'Gottes Wort' sehen, dann ist das ohne Zweifel widerlich - aber dürfen Leute diese Meinung tatsächlich nicht aussprechen?""..

    Es geht nicht ums Aussprechen, sondern um das Einfordern des "Gottesstaates", um die Heteronormativität, den Alleinvertretungsanspruch, einzufordern die Gesellschaft habe das genau so zu sehen wie diese eine "Religionsgemeinschaft", diese eine "Kirche", denn alle anderen, und vor allem die Säkulare Gesellschaft habe selbstverständlich Unrecht..

    Meinungsfreiheit richtet sich IMMER nur gegen den Staat, sie garantiert das man nicht für seine Meinung eingesperrt wird..

    Äußerungen gegenüber anderen Menschen aber unterliegen dieser "Meinungsfreiheit" gar nicht..
    sie unterliegen immer dem Konsens das gegenüber nicht zu beleidigen, abzuwerten, zu unterdrücken und diskriminieren..

    ""Mich ekelt es und mir ist jedes Mittel recht,""..

    Wir sind da einig..
    Es braucht nur gar nicht "jedes Mittel", es genügt dann schon mutige Richter*innen zu haben die die Hetzer in ihre Schranken weisen..
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#22 TheDadProfil
  • 28.10.2017, 23:42hHannover
  • Antwort auf #19 von Pu244
  • ""Ich finde es bedenklich, dass er lediglich für das rezitieren der Bibel rausgeschmissen wurde, sowas muß erlaubt sein.""..

    Das bleibt weiterhin Blödsinn, den es geht NICHT um die Rezitation eine Bibelstelle, sondern die Auffassung, was dort steht sei richtig !
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#23 TuriAnonym
  • 29.10.2017, 23:40h
  • Und immer wieder die gleichen Argumente:

    Meinungsfreiheit: HIER GEHT ES NICHT UM MEINUNGSFREIHEIT. Der Staat hat nicht vor diesen Typen in den Knast zu stecken. Der Staat verbietet diesem Typen nicht den Mund. Er kann seinen Blog weiter Betreiben.
    Aber Meinungsfreiheit heißt eben nicht Freiheit von KONSEQUENZEN. Wer sich öffentlich abfällig über eine ganze Gruppe an Menschen äußert und diese herabwürdigt, völlig gleich wie dieser Mensch das begründet, muss eben mit den KONSEQUENZEN leben, vor allem wenn sie so etwas nachvollziehbares wie der Ausstoß aus einem Sozialarbeiterlehrgangs sind. Das ist nämlich die Meinungsfreiheit des Rests der Gesellschaft.

    Religonsfreiheit/Christenverfolgung (ernsthaft, Christenverfolgung? Hier im Westen, wo Christen immer noch die stärksten homogenen Gesellschaftsgruppen stellen? o.O):
    Hier geht es nicht um das Christentum, noch wird diesem Typen verboten seine Religion auszuüben. Aber auch hier gilt: Wie man handelt wird man behandelt. Und wenn man Religion nutzt um Menschen auszugrenzen ist es völlig legitim, dass das Folgen hat. Denn Religion steht nicht über der Gesellschaft, was heißt, dass die freie Religionsausübung nur so lange gewährleistet werden kann wie sie nicht die Gesellschaft bedroht. Ein Punkt, welcher hier in Deutschland selbstverständlich ist wenn es um Islamistische Hassprediger geht, aber aus irgendeinem Grund immer wieder von neuem erklärt werden muss, wenn es um Christliche Hassprediger geht.

    Aber das grenzt doch auch Menschen aus:
    Ja tut es. Aus Teilen der Gesellschaft und völlig zurecht. Menschen, welche böse HANDELN und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen werden eben aus den Teilen von ihr ausgegrenzt, in dem sie Schaden anrichten können.
    In diesem Fall heißt das, dass ein Mensch, welcher andere Menschen deshalb herabwürdigt, weil sie anders als dieser Mensch selber SIND, eben nicht geeignet ist als Sozialarbeiter zu arbeiten. Eine Position in welcher er Macht über schutzbedürftigen Menschen ausübt. Also wird er aus diesem Teil der Gesellschaft ausgegrenzt.
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#24 monchichiAnonym
  • 30.10.2017, 19:18h
  • Antwort auf #23 von Turi
  • "Denn Religion steht nicht über der Gesellschaft, was heißt, dass die freie Religionsausübung nur so lange gewährleistet werden kann wie sie nicht die Gesellschaft bedroht. Ein Punkt, welcher hier in Deutschland selbstverständlich ist wenn es um Islamistische Hassprediger geht, aber aus irgendeinem Grund immer wieder von neuem erklärt werden muss, wenn es um Christliche Hassprediger geht."

    Naja ,hast du ne ahnung wieviel goldbarren die christlich montheistische mafia nach 1500 jahren auf der kante hat??
    Money makes the world go round und somit hättest du deinen grund..kannst getrost davon ausgehen das die islamische monotheisten mafia nicht mal nen nugget, an die bruder konkurrenten spendet,was sich aber im hinblick auf die lgbt bedrohung verwässen kann, obwohl sie nicht auf dem fremden himmels territorium operieren dürfen,na zumindestens nicht legal und dieses legal hat nichts mit staat zu tun.
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