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Kommentare zu:
Ägypten: Abgeordnete schlagen drakonisches Gesetz gegen Schwule und Lesben vor


#1 Homonklin44Profil
  • 28.10.2017, 02:50hTauroa Point
  • Das ist dann noch so ein Land, das in die militante religiote Barbarei abdriftet, und Touristen nicht nötig hat.

    ""Der Gesetzgeber müsse diesen Praktiken und der "Bewerbung abnormalen Verhaltens" ein Ende bereiten, da Homosexualität für eine Gesellschaft gefährlicher sei als Gewalt und Terrorismus.""

    Wenn die das wirklich glauben, haben sie bisher zu wenig Terrorismus erlebt und vielleicht zu wenige Angehörige verloren. Man kann auch Vergleiche mit etwas ziehen, das von den Dimensionen her nicht unterschiedlicher sein könnte.

    Mit solchen Regierungen dann diplomatische Beziehungen zu unterhalten, addiert Schande.
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#2 schwarzerkater
  • 28.10.2017, 06:33h
  • ägypten - wieder ein bis auf die knochen korruptes und wirtschaftlich kaputtes land, dass mit homophobie versucht, von den eigentlichen problemen abzulenken: irrational hohe geburtenrate; bildungsversagen und korruption in militär und staatswesen.
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#3 hugo1970Profil
  • 28.10.2017, 10:30hPyrbaum
  • "den Status der Manifestation erreicht".

    Haha, daher weht der Wind, so wird der wahre Hintergrund mithilfe der Homophobie verschleiert.
    Die haben Angst vor dem Machtverlust, werden die queers zu stark, da könnten doch auch andere Gruppierungen auf dumme Ideen kommen und die zweite Fliege währe dann auch erschlagen, denn so erzieht man die Bevölkerung zur De­nun­zi­a­ti­on.
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#4 Sven100Anonym
  • 28.10.2017, 11:21h
  • "den Status der Manifestation erreicht"

    Genau das ist das Problem - nicht nur in Ägypten, sondern auch in vielen anderen Ländern in Afrika und Asien.
    Durch das Internet und andere Medien haben junge Männer in diesen Ländern
    den "Gay Pride" entdeckt und meinen, diesen Lebensstil aus den USA und aus Europa eins zu eins in ihre eigenen Länder übertragen zu können. Die meist konservativen, oft moslemischen Länder sind darauf jedoch nicht vorbereitet und reagieren aggressiv.
    Europäische schwule Männer können sich offensichtlich überhaupt nicht in die Lebenssituation in diesen Ländern hineindenken, was man an den Reaktionen in den Medien sehen kann.
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#5 ErlangenAnonym
  • 28.10.2017, 11:53h
  • Es ist traurig, wie ein Land, dass touristisch seit Jahren einen Abwertstrend verzeichnet, sich noch mehr unattraktiv präsentiert.

    Kulturinteressierte, oder Pärchen in den Fliterwochen können sich nicht unbeschwert frei bewegen. Daher ist der Besuch nun bei uns in weiter Ferne gerückt.

    Demokratie - muslimische Regierung, leider selten konform :-(
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#6 queerboyAnonym
#7 hugo1970Profil
#8 seb1983
  • 28.10.2017, 12:38h
  • Und während man hierzulande mantraartig von einem ominösen "roll back" labert machen reihenweise afrikanische und arabische Länder Nägel mit Köpfen.

    Mit der Türkei ist inzwischen auch das letzte halbwegs offene muslimische Land abgerutscht und die Welt wird sich die nächsten Jahre für Schwule noch stärker in zwei Lager spalten.
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#9 urkanAnonym
#10 LarsAnonym
  • 28.10.2017, 22:51h
  • Antwort auf #7 von hugo1970
  • "Einer von uns" heißt leider zu oft, einer von den sozial privilegierten Männern, für die ein westlicher Lebensstandard überhaupt realistisch und erreichbar scheint.

    Homosexuellenrechte für alle nach westlichem Vorbild wären ja von vielen Faktoren abhängig: Eine säkulare nicht-patriarchalische Gesellschaft, demokratische Strukturen, die das Individuum schützen und hochschätzen, Frauenrechte, wirtschaftliche Stabilität für breite Gesellschaftsschichten, vor allem ein stabiles Sozialversicherungssystem, das die Abhängigkeit von Familienstrukturen mindert u.v.m.

    Das moralische Dilemma des sogenannten "Westens" ist, dass er trotz der Attraktivität seines Gesellschaftsmodells bisher vielerorts in der afrikanischen Welt gescheitert ist, bzw. nur in Form eines rabiaten Kapitalismus in Erscheinung getreten ist. Seine Werte sind oft nur für eine globale Oberschicht lebbar.

    Homosexuellenrechte unterstützt man daher nicht allein durch Berichte über Menschenrechtsverletzungen, auch wenn diese natürliche notwendig sind. Effektiv und nachhaltig würde eine dauerhafte Sensibilierung und Information über die viel tiefergreifenden gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Probleme in diesen Ländern sein, in der auch die Doppelmoral westlicher (Wirtschafts-)politik und die Fehler der Kolonialzeit, sowie das Scheitern sozialistischer Modelle in diesen Regionen berücksichtigt werden - gerade in einem Forum was sich politisch gerne als "links" begreift.
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#11 hugo1970Profil
#12 OrthogonalfrontAnonym
#13 LarsAnonym
#14 OrthogonalfrontAnonym
#15 stromboliProfil
  • 29.10.2017, 10:50hberlin
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • "Realsozialismus mit von vorne herein eingebauter Korruption."
    Darüber könnte man ja noch nachdenken..
    ---
    "Letzteres zeichnet die Berücksichtigung orientalischer Besonderheiten aus."

    BINGO..
    und da sind wir wieder bei deinem unsäglichen rassistischen xenophobischen angelangt...
    Erbärmlicher pegida-afd schmuddelspeech zum fremdschämen.
    Rechts eben!

    Beschwer dich nicht und fall nicht gleich wieder in deine opferpose..
    Wer DICH liest, weiß was ICH meine!
    Du bist erbärmlich!
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#16 OrthogonalfrontAnonym
#17 LorenProfil
#18 LorenProfil
#19 OrthogonalfrontAnonym
#20 LarsAnonym
  • 29.10.2017, 12:54h
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • "Orientalische Besonderheiten" würde ich das nicht nennen. Korruption war und ist auch andernorts ein Problem, wo der Staat als verlässliche soziale Institution nicht genügend Sicherheit und Identität garantiert und die "Beziehungspflege" und Absicherung im Familien- und Bekanntenkreis und die persönliche Zuwendung daher eine Notwendigkeit darstellt, um über die Runden zu kommen.
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#21 hugo1970Profil
  • 29.10.2017, 13:10hPyrbaum
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • Weil Du es noch nich begriffen hast, den meisten hier geht es um Religionsfreiheit. Das Du und andere es auch verstehen, mann kann und darf nicht eine Religion verbieten um eine andere bevorzugen.
    Keine Religion ist besser als die andere, alle stellen Regeln auf, die ins Menschdasein eingreifen und das sollte von den Staaten verboten werden. Das wird nicht geschehen, weil in manchen Staaten der islam mit in den Regierungen sitzt und in anderen Staaten das Christentum etc.
    Wer jetzt kommt, zB. bei uns (insbesondere von der CSU,) und sagt das der Islam Deutschland, oder sogar Europa islamisieren will der ist ein Rassist!!!! und greift in die Religionsfreiheit ein.
    Mag sein das Bestrebungen dieser Seite gibt, aber die Bestrebungen von der christlichen Seite sind gefährlicher (aktuelles Beispiel USA = evangelikalismus und Polen = Katholizismus)
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#22 stromboliProfil
  • 29.10.2017, 13:29hberlin
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • "...von vorne herein eingebauter Korruption. Letzteres zeichnet die Berücksichtigung orientalischer Besonderheiten aus."
    muss man mit strunzdummen über strunzdumme äusserungen gepflegt reden?

    Da fällt selbst lars kein herumreden ein:
    """Orientalische Besonderheiten" würde ich das nicht nennen. ""
    Und erklärt auch , warum nicht nur im großen maßstab korrumpiert wird, sondern auch im kleinsten...

    Aber da wären wir mal wieder beim thema KAPITALISMUS und seine ausformungen auf die gesellschaften!
    Auch so ein thema, dass afd/pegidabasarmütter ständig verdrängen.
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#23 OrthogonalfrontAnonym
#24 LarsAnonym
  • 29.10.2017, 13:48h
  • Antwort auf #22 von stromboli
  • ... wobei es wieder gefährlich ist, wenn den Menschen gefühlt nur die Wahl zwischen ungebremstem Kapitalismus und dem Heilsversprechen einer komplett egalitären Gesellschaft haben. Die versprechen auch die Islamisten, leider, in dem sie Kapitalismuskritik mit Kritik am westlichen Lebensstil inklusive Homosexualität verbinden.

    Ein echtes Dilemma ...

    Dass es mal die Idee einer "sozialen Marktwirtschaft" gab und dass die Ideen einer sozialen Marktwirtschaft nicht nur innerhalb eines Landes, sondern auch global gelten müssen, scheint irgendwie in Vergessenheit geraten. Ich habe den Begriff kaum mehr gehört. In einer solchen moderaten Gesellschaftsvision würde auch ein aufgeklärter, moderner Islam mit seiner Betonung der sozialen Bezüge einer Gemeinschaft und einem konstruktiven Konzept des kulturellen Selbstbewusstseins und des sozialen Verantwortungsbewusstseins positiv wirken können.
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#25 OrthogonalfrontAnonym
#26 LorenProfil
  • 29.10.2017, 13:52hGreifswald
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • Ihre eigenen Phantasien über mich sind keine Argumente, sondern spiegeln Aspekte ihrer eigenen Persönlichkeit. Mich kennen sie nicht. Was nicht belegt wird, kann zum Mythos oder zur Legende werden, aber nicht die Wirklichkeit repräsentieren. Der Umgang mit anderen sollte sich m.E. aber an der wahrnehmbaren Realität orientieren, sonst tut man anderen ggfs. Unrecht und verbleibt zudem im Stadium der Voraufklärung. Die wahrnehmbare Realität ist selten so eindeutig, wie es Schwarz-Weiß-Malerinnen beliebt. Mit dieser Uneindeutigkeit umzugehen und sich dennoch einigermaßen sicher zu bewegen, bleibt Problem. Antimoderne bzw. vormoderne Vereinfachungen und Heilslehren bieten manchen scheinbar einen Ausweg. Aber wer da nicht oben mitschwimmen kann, läuft Gefahr, mit unterzugehen, wenn die Vereinfacher und Heilsbringer erstmal am Ruder sind. Dumm, wenn man es ihnen dann selbst mit in die Hand gedrückt hat.
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#27 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:07hGreifswald
  • Antwort auf #22 von stromboli
  • Zumindest könnte man als Gegenhypothese formulieren, dass da, wo sich Gesellschaften nicht auf Mindeststandards der sozialen Absicherung einigen können, die Korruptionsanfälligkeit größer ist als dort, wo sie sich auf solche Standards einigen können und diese umsetzen.
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#28 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:13hGreifswald
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • Die Gegner der Freiheit zu unterschätzen ist zumindest fahrlässig. Wer sich auf einen fokussiert, übersieht bisweilen andere oder spielt ihnen im schlechtesten Fall selbst in die Hände. Ob man das dann als dumm, tragisch oder fahrlässig bezeichnet, mag jede und jeder selbst beurteilen.
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#29 hugo1970Profil
#30 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:34hGreifswald
  • Antwort auf #24 von Lars
  • In der Tat bedauerlich, dass das Konzept der sozialen Marktwirtschaft nicht offensiver vertreten wird, da es größere Spielräume ermöglicht als die, die bislang umgesetzt wurden, und darüber hinaus den Vorzug hat, dass dogmatische Festlegungen abgewehrt werden, die sich in Kapitalismus-oder Kommunismuskritik ausdrücken können.

    Eine Religion (nicht nur der Islam), die Unterwerfung von der Wiege bis zur Bahre einfordert und das Leben des Individuums durchregulieren will (ich denke da auch beispielsweise an religiöse Fundamentalisten im Katholizismus oder im evangelikalen Spektrum, das orthodoxe Judentum kenne ich nicht gut genug), kann sich wohl kaum mit der Moderne versöhnen, die auf Aufklärung, Wissenschaftorientierung, individuelle Freiheit und einen friedlichen, konsensualen Politikstil aufgebaut ist (ideell, nicht immer verwirklicht, gelegentlich trotz gegenteiliger Behauptung).
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#31 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 14:44hHannover
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • ""Der "Arabische Sozialismus" war Realsozialismus mit von vorne herein eingebauter Korruption. Letzteres zeichnet die Berücksichtigung orientalischer Besonderheiten aus.""..

    Wer sich ein bisschen mit der Entwicklung "sozialistischer Länder" auseinandergesetzt hat wird wissen, wie falsch hier die Einschätzung ist, denn die Entwicklung hin zum angeblichem "arabischem Sozialismus" begann nicht mit der Entlassung aus der Kolonial-Hegemonie, sondern in der Zwischenkriegszeit der Dreißiger Jahre, und damit Zeitgleich zu Europa..

    Was dann hier die ""Berücksichtigung orientalischer Besonderheiten"" ausmachen soll kannst Du sicherlich näher erklären, denn die ""von vorne herein eingebaute(r) Korruption"" gab es bislang in allen politischen Systemen, unabhängig von Sozialismus, Kommunismus (den es real noch gar nicht gab), der Demokratie und vor allem der Diktatur, wo man diese ""von vorne herein eingebauter Korruption"" schon bei den Cäsaren Roms beobachten kann..
    Der Feudalismus, zu dem sich alle Diktaturen bislang hingezogen fühlen, ist die Korruption sinnstiftendes Element..

    Und zum folgendem Unsinn gleich mit :

    ""Was hindert dich daran zu verstehen, dass meine Einschätzung weder rassistisch noch xenophob sein kann, wenn sie der Wahrheit entspricht?""..

    Woher also die Einschätzung, die Araber sind selbst dazu zu doof ?
    Woher diese Arroganz das Scheitern einer politischen Idee der Ethnie, der Region anzulasten, verbundenen mit der ziemlich obskuren Aussage
    "wir deutschen/wir europäer hätten das ganz sicher besser gemacht" ?
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#32 OrthogonalfrontAnonym
#33 OrthogonalfrontAnonym
  • 29.10.2017, 14:54h
  • Antwort auf #20 von Lars
  • "Orient" meint in diesem Zusammenhang keine exakt abgegrenzte geografische Region, sondern eine Idee, ein Set von Vorstellungen und Überzeugungen. Man muss schließlich auch kein Araber in Arabien sein, um dem Arabismus zu erliegen. Man kann auch ein deutscher Linker sein dem das passiert.
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#34 OrthogonalfrontAnonym
#35 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 14:56hHannover
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • ""Mehr poste ich mal nicht, weil selbstverständlich klar ist, dass man euch das gar nicht beweisen KANN, da ihr schon im Vorfeld beschlossen habt, dass es nicht so sein DARF.""..

    Nun..
    Das Scheitern einer politischen Idee wie dem Sozialismus ist immer noch nicht einem Land, oder einer Ethnie geschuldet..
    Sie Scheitert dann auch nicht an Regionen oder "Völkern", und ist originär nicht an Funktionen wie Korruption gebunden, die in allen politischen Systemen Räume erobert..

    Sie scheitert an Leuten wie Dir..
    Und das überall auf der Welt..
    Denn überall auf der Welt gibt es genügend Leute die sich nicht damit abfinden wollen nichts "besseres" als ihre Nachbarn zu sein, und sich deshalb weigern ihren Nachbarn die gleichen Rechte einzuräumen, was in Deinem Fall schon mit dem absurden Verhältnis von Dir gegenüber den Grundrechten in der Verfassung beginnt, die Du dir als "deutsche" einfach nimmst, während sie sich andere Menschen die hier zuwandern erst "erarbeiten" müssen, indem sie sich "als gute nachbarn" beweisen..

    Diese arrogante Assimilations-Anfoderung die bis hin zur Aufgabe der eigenen Kultur und Religion an diese Menschen herangetragen wird, und die dann sagt,
    "du mußt die sprache lernen, du mußt deine religion ablegen und mindestens christ werden, denn atheist zu sein paßt auch nicht in meine eigene sozialisation, und am bestem mußt du auch noch schweine fressen, bis ich dir überhaupt abnehme das du hier wirklich wohnen&leben willst",
    diese Arroganz anderen Menschen vorschreiben zu wollen wie sie zu leben haben, die verhindert das Aufkommen eines politischen Systems an dem und in dem alle Bürger gleichberechtigt&gleichgestellt prosperieren..
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#36 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 15:02hHannover
  • Antwort auf #20 von Lars
  • ""Korruption war und ist auch andernorts ein Problem, wo der Staat als verlässliche soziale Institution nicht genügend Sicherheit und Identität garantiert und die "Beziehungspflege" und Absicherung im Familien- und Bekanntenkreis und die persönliche Zuwendung daher eine Notwendigkeit darstellt, um über die Runden zu kommen.""..

    Wann und wo genau hat Korruption jemals dem Überleben der Familie gedient, und für die Schnitte Brot auf dem Frühstückstisch gesorgt, so das man aus der Korruption eine "Notwendigkeit" konstruieren könnte ?

    Korruption diente NIEMALS dem "Überleben" !
    Sie dient IMMER dem Aufstieg im System, der Teilhabe an Töpfen die man wegen der eigenen mangelhaften Bildung und Ausbildung sonst nicht erreichen kann, und damit dazu seine eigene Position über das Maß hinaus zu erhöhen, was einem nach der Bewertung der eigenen Leistung nach zusteht !
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#37 LorenProfil
  • 29.10.2017, 15:04hGreifswald
  • Antwort auf #34 von Orthogonalfront
  • Alle im Blick haben, alle in Schach halten. Und das 100%-ig. Eine liberale demokratische Gesellschaft, die den Anspruch an sich selbst hat, wehrhaft ihren Gegnern entgegenzutreten und sich niemand zu unterwerfen, kann das schaffen, wenn sich liberale Demokraten in diesem Punkt einig sind.
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#38 OrthogonalfrontAnonym
  • 29.10.2017, 15:05h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • "bis hin zur Aufgabe der eigenen Kultur"

    Warum auch nicht? Ihre Kultur können sie doch in IHREN Ländern zu 100% haben. Es gibt keinen Grund hier für alle Aspekte deren Kultur einen Raum zu schaffen. Stattdessen sollten wir davon nur übernehmen, was uns nützt. Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen.
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#39 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 15:21hHannover
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • ""Die eine Religion predigt Nächstenliebe und Vergebung, die andere den Krieg gegen die Ungläubigen.""..

    Was genau hindert Dich eigentlich daran diese beiden Forderungen sowohl aus der Bibel als auch aus dem Koran herauszulesen ?
    In beiden steht sie explizit beschrieben !

    Der Begriff der "Ungläubigen" stammt vom Papst Urban II, der 1095 den ersten Kreuzzug ausgerufen hat, um die "Ungläubigen" aus Jerusalem zu vertreiben..

    Bei der Gelegenheit metzelten dann die ach so "christlichen" Kreuzzügler gleich noch die Hälfte der jüdischen Bevölkerung Jerusalems nieder, denn die hatten ja schließlich den "Heiland" gekreuzigt und damit umgebracht..

    Ein Treppenwitz der Geschichte, denn ohne diesen Märtyrer-Tod dieses jungen jüdischen Sektenführers hätte es dieses "Christentum" gar nicht gegeben..

    Das Leute wie Du diesen Begriff der "Ungläubigen" in ihrem Wortschatz führen zeugt von einer mindestens in Teilen fehlgeleiteten eigenen Sozialisation durch diese "christliche" Indoktrination, und zeigt gleichzeitig immer wieder schön auf wie weit es denn mit der "christlich-jüdischen Tradition" gediehen ist, die hier als Damoklesschwert über die Köpfe der Anderen gehalten wird..

    Diese dummen Ideen des
    "die wollen europa überrollen"
    und des
    "die wollen europa islamisieren"
    sind dermaßen anmaßend, und offenbaren nur die dahinter liegenden Gründe, warum man sich eigentlich gegen das Aufkommen einer anderen "Religion" wendet :
    Man selbst hat Europa längst missioniert, auch wenn man immer noch nicht damit fertig ist, und man selbst stammt ja schon über die Völkerwanderungen des Mittelalters aus völlig anderen Gegenden, da braucht man nun nicht auch noch "frisches Blut" und eine "Erweiterung der Kultur", die man mühsam abgestreift glaubte..
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#40 TraumzerstörerinAnonym
  • 29.10.2017, 15:47h
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • "Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen. "

    Aha... Daher weht also der Wind!

    Von dir ist ja bekannt, dass du eher wie eine Südländerin aussehen sollst, also kein Wunder, dass du solche Forderungen hier stellst, berufst dich wohl auf dein Erbe.

    Ich rate dir gemäß deiner Logik, setzte keinen Fuß auf das Gebiet oberhalb des Harzes Fräulein, denn dort bis du weder einheimisch, noch aufgrund deiner Ethnie dazu berechtigt, Forderungen zu stellen.
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#41 TheMumProfil
#42 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 15:59hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • """bis hin zur Aufgabe der eigenen Kultur"

    Warum auch nicht? Ihre Kultur können sie doch in IHREN Ländern zu 100% haben.""..

    Kuck an..
    Der Jude kann auch in Israel Jude sein..
    Der Araber in Arabien arabisch..
    Der "Neger" in Afrika schwarz..

    Wie leicht sich doch dann immer wieder rassistische Ideen in Deine Kommentare einschleichen, von deren Schleichwegen Du dann angeblich niemals etwas bemerkt haben willst ?

    Der Pole kann in Polen Homophob sein, der Litauer ist zu unbedeutend um ihn zu erwähnen, und die Briten ziehen sich ja zum Glück mit ihrer eher rudimentären Küchen-Kultur auf ihre Inseln zurück..
    Wenigstens haben uns die Franzosen das Baguette beschert, und die Österreicher das Croissant..
    Als Danke-Schön für den Abzug der "Ungläubigen" vor Wien, die dann doch die kulinarische Kultur des Kaffee und des Blätterteiges hier ließen..

    Und diese Forderung stellt sich dann auch an Deine eigenen Vorfahren, die mit ihrer Emigration in nun "deutsche gebiete" die dann "deutsche kultur" entscheidend bereichert haben ?

    Wer bist Du denn eigentlich, daß Du entscheiden willst ob Döner nun "deutsches Kultur-Gut" ist, oder Immigrations-Wissen, um dann entscheiden zu wollen, was "wir brauchen", und was nicht ?

    Woher dieser Drang den Ostfriesen, den Sorben, den Bayern oder den Preußen ihre "sich angeeigneten Bestandteile" der eigenen Kultur absprechen zu wollen, indem man den Sorben auferlegt das Tchechische, den Bayern das österreichisch/tirolerische, den Ostfriesen das Niederländische Kultur-Erbe zu verweigern, so wie man nun fordert der bestehenden Kultur die Einflüße aus Anatolien, Arabien oder Asien zu verweigern ?

    "christlich-jüdisch" ist nicht "europäisch"..
    Es ist viel mehr arabisch-asiatisch, mehr orientalisch und römisch/griechisch als all das, was nun auf "uns" zukommen könnte..
    KÖNNTE..
    Denn die Einflüße auf die Kultur kommen nur dann wirklich zum Tragen wenn wir sie übernehmen, was NICHT durch Integration ausgelöst wird, sondern durch den Willen Einzelner oder von Gruppen..

    Anglizismen und französische Lehnwörter bestimmen die Sprache..
    Halloween ist keine Folge von "danabengegangener Integration", sondern die Folge von Interaktion zwischen den Kulturen, zu denen man mit den USA nicht einmal direkte Berührungspunkte ausmachen kann..

    Wer denkt er könnte anderen Menschen das "ausleben ihrer Kultur" als Möglichkeit in den Herkunftsländern auferlegen, der darf sich dann auch nicht wundern wenn es Gruppen gibt, die Weihnachten abschaffen, Ostern verbieten, und Pfingsten als "Ausdruck eines Opferfestes von Barbaren" verbieten lassen wollen, oder einfach nur die Abschaffung von "Imbissen mit fremdländischen Angeboten" eingeschränkt wissen wollen, was dann neben McDonalds, BurgerKing und KentuckyFriedChicken dann gleich noch die Pommes-Bude am Eck trifft, denn die ist eigentlich Belgisch..

    Popcorn ?
    Weg damit..
    Runter mit dem Südamerikanischem Mais von den Feldern, und die verdammte Kartoffel gleich mit..
    Fressen wir künftig nur noch Haferschleim ?
    Ach nee, Porridge ist ja Britisch, bleibt also nur das Weizenbrot, gebacken aus Kaukasischem Weizen, aber ungesäuert, denn die Kunst des gesäuertem Teiges haben ja die Juden mit nach Europa eingeschleppt..
    Orangensaft ? Pizza ? Gar Nudeln ?
    Alles Kulturgüter aus anderen Ländern die seit Jahrhunderten den Tagesablauf bestimmen, bis hin zur Fastenzeit der "Christen", wo "findige Schwaben" das Fleisch des Freitags in Maultaschen versteckten, der schwäbischen Variante der Tortellini..

    Deine Idee ist wirklich ausführlich durchdacht..
    Respekt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 TheMumProfil
  • 29.10.2017, 16:03hHannover
  • Antwort auf #40 von Traumzerstörerin
  • "kein Wunder, dass du solche Forderungen hier stellst, berufst dich wohl auf dein Erbe"

    Mit irgendeinem persönlichen "Erbe" hat das nichts zu tun. Ich fordere das, was vernünftig ist und wogegen du offensichtlich keinerlei Argumente hast, denn sonst müsstest du ja nich persönlich werden. Ich betrachte daher deine "Einwand" als nichtig an.
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#44 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 16:04hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • ""Es gibt keinen Grund hier für alle Aspekte deren Kultur einen Raum zu schaffen. Stattdessen sollten wir davon nur übernehmen, was uns nützt. Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen.""..

    Ich denke der vorherige Kommentar hat schon deutlich gemacht wie ernst man Deine Idee dann nehmen muß, sich das Treiben einer untergegangenen "Kultur der Okkupation" zu Eigen zu machen..

    Rosinen-Pickerei, das sich nehmen was einem nutzt, hat noch nie geklappt, denn dann hätten die Römer die griechische Demokratie übernommen, und wir hätten Heute ein Parlament in dem man Polemik nicht als abwertenden Begriff bezeichnet, sondern als Ausdruck der Demokratie sich von allen Seiten mit einem Problem zu befassen, und klug darüber zu befinden, was wirklich nützlich ist, und was dem eigenem Egoismus dient..
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#45 TheDadProfil
#46 hugo1970Profil
  • 29.10.2017, 16:09hPyrbaum
  • Antwort auf #24 von Lars
  • "In einer solchen moderaten Gesellschaftsvision würde auch ein aufgeklärter, moderner Islam"

    Ist der Katholizismus oder Orthodoxismus besser als der Islamismus? Wohl kaum.
    In jeder Religion gibt es Bestrebungen zur Erneuerung oder eben Bestrebungen zum Radikalismus und Nationalismus. Mit anderen Worten keine Religion ist besser als die andere!!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#47 TheMumProfil
  • 29.10.2017, 16:09hHannover
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Und wieder geht es hart gegen den Strohmann, indem du lediglich einen Satz meines Beitrags aus dem Kontext reißt und ausufernd dagegen argumentierst. Hier noch einmal in Gänze, was ich wirklich geschrieben habe:

    "Warum auch nicht? Ihre Kultur können sie doch in IHREN Ländern zu 100% haben. Es gibt keinen Grund hier für alle Aspekte deren Kultur einen Raum zu schaffen. Stattdessen sollten wir davon nur übernehmen, was uns nützt. Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen."

    Meine Aussage ist also NICHT, dass wir hier keinerlei Aspekte anderer Kulturen zulassen dürfen, sondern nur die nützlichen und guten. Das sind immer noch eine ganze Menge und zwar bei jeder menschlichen Kultur die mir bekannt wäre. Selbst das Kunsthandwerk eines Menschenfresserkultes wäre es mit Sicherheit wert in einem Museum einer europäischen Großstadt ausgestellt zu werden. Sollte man zudem auch noch den kultuerellen Aspekt des Menschenfressens hier akzeptieren, damit dieser Menschenfresserkult in Gänze bewahrt werden kann? NEIN! NEIN! UND NOCHMALS NEIN!
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#48 LorenProfil
  • 29.10.2017, 16:20hGreifswald
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • Das Ausleben eigener Wünsche und Vorstellungen (den Kulturbegriff mal beiseite lassend, da die Propagandisten deutscher Leitkultur bislang nicht mal in der Lage sind, sich auf Grundzüge der hiesigen zu einigen) wird hier meines Wissens für jede Person begrenzt durch gesetzliche Regelungen (Grundgesetz und daraus abgeleitete Gesetze). Insofern kann niemand alle Aspekte einer wie auch immer gedachten Kultur hier realisieren, sofern sie den gesetzlichen Regelungen entgegenstehen,ganz unabhängig von der Herkunft. Ich plädiere dafür, die gesetzlichen Grundlagen gegenüber jeder Person offensiv und nachdrücklich zur Geltung zu bringen, völlig unabhängig von Eigenschaften dieser Person. Das erspart ggfs. unerquickliche Debatten über "die Eigenen" und "die Anderen", da es die bei differenzierter Betrachtung so schlicht denn doch nicht gibt.
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#49 hugo1970Profil
#50 TraumzerstörerinAnonym
  • 29.10.2017, 16:23h
  • Antwort auf #41 von TheMum
  • Dass du, wenn du Aufgrund deiner Ethnie Forderungen stellst, du das nur dort tun kannst, wo du auch nachweislich einheimisch bist. Und damit sind nicht Ländergrenzen gemeint, sondern genetische Regionen, also ethnische Ursprungsregionen, die deine Vorfahren seit mehreren 100 oder 1000 Jahren bewohnt haben.

    In einem multikulturellen Staat, sind solche Überlegungen natürlich überflüssig, weil sich jede/r zwar an die gleichen Gesetzte halten muss, aber im Privaten praktizieren, anziehen, hören, reden und essen kann, was er oder sie will.

    Aber das lehnst du ja ab, anstatt dessen schlägst du eine imperialistische Idee vor, die auf Nationalismus und Selbstaufopferung und Verleugnung der eigenen Abstammung, Kultur und Religion aufbaut, zum Wohle der Mehrheitsgesellschaft. Das ist genau der Punkt, wo sich kommunistische Regime und nationalsozialistische Staaten berühren, beide bauen auf dieser Verleugnung auf, ohne sie, würden sie erst gar nicht funktionieren.
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#51 OrthogonalfrontAnonym
#52 LorenProfil
#53 RiesinMitHammerAnonym
  • 29.10.2017, 18:37h
  • Antwort auf #52 von Loren
  • Von Wikipedia:
    "Dabei definieren sie Ethnien nicht wie im Biologismus nach ihrer Abstammung, sondern nach ihrer Zugehörigkeit zu einer Kultur, um sie so von Fremden zu unterscheiden "

    Und das ist das zutiefst rassistisch, hässliche an dieser Ideologie. Das ist fern der Realität, denn das ermöglicht dann kleinen Ethnien, die sich aufgrund ihrer genetischen Abstammung definieren, nicht sich in einer Mehrheitsgesellschaft zu behaupten. Anstatt dessen werden sie gezwungen, sich von der vorherrschenden Kultur assimilieren zu lassen.

    Das ist auch das, was sowohl die Alt-Right die den Ethnopluralismus propagiert, als auch die Far-Left, die eine realisierte Color Blindess und die Vernichtung der "Weißen Kultur" propagiert, so sehr vereint.

    Sowohl radikal linke als auch rechte wollen mit dem Thema biologisch Abstammung nichts mehr zu tun haben, was beide quasi von einer intellektuellen Auseinandersetzung damit befreien soll.

    In Rechten Kreisen hat man sich der Strategie bedient, nicht mehr auf Rasse, sondern Bekenntnisse zu Werten und Nationalstaat, oder Europa zu setzen. So kann man sich von jeglichen Rassismusvorwürfen freisprechen, und das ungewollte Individuum ist selbst an einer Unfähigkeit zur Integration, aufgrund seines anpassungsfeindlichen Kultur-Selbst, selbst schuld.

    In linken Kreisen hingegen, wird jeglicher biologischer Unterschied zwischen Menschen verschiedener Herkunft, und eine damit verbundene kulturelle Entwicklung geleugnet, außer, es ist dienlich Die Weißen damit auf ihre Schandtaten hinzuweisen.
    So ist es Konsens, dass nicht-weiße Kulturen schützenswert sind, jedoch "Die Weißen" anscheinend weder über eine eigene kulturelle Entwicklung verfügt haben, noch unter einander irgendwie groß über Unterschiede verfügen, sie scheinen aus dem Nichts erschienen zu sein und waren stets von Grund auf bösartig.
    Lustiger Weise, wurde genau so früher im Kolonialismus auf die versklavten Völker geschaut. Aus hunderten afrikanischen Ethnien, wurden einfach Negroes, wie heute aus dutzenden Europäischen Ethnien einfach "Whites" werden.

    Noch heftiger wird es dann, wenn Rassismus von seinem Rassenbegriff befreit wird, und dann nicht mehr als bewusste Gewalt Aufgrund von sichtbarer Abstammung benannt wird, sondern zu einem wirtschaftlichen und historischem System erklärt wird, dass angeblich nur auf weißer Vorherrschaft beruht. Demnach wäre dann ein Überfall von angelsächsischen Skinheads auf einen Nigerianer wegen seines sichtbaren Aussehens eine rassistische Tat, ein Angriff von Nigerianern auf einen Angelsachsen wegen seines Aussehens aber nicht, weil die Angreifen ja nicht über Privilegien verfügen.
    Total Blödsinn, damit ist niemandem geholfen, es schürt nur weiteren Hass und füttert den rechten Mob. So eine Wertung von Verbrechen widerspricht auch einem multikulturellen Staat, denn dieser kann nur funktionieren, wenn nicht zwischen ethnischen Mehrheiten und Minderheiten rechtlich unterschieden wird.
    Damit dies aber überhaupt möglich ist, muss es eine absolute Chancengleichheit geben, die aber eine ökonomische Problematik ist, die unabhängig von Rasse angegangen werden muss, denn sonst wird sie wieder zum Rassenthema. Dazu müssen aber z.B. "Die Reichen" unweigerlich etwas von ihrem Vermögen abgeben, auch an Leute, die sie am liebsten erst gar nicht als Nachbarn haben wollen.

    Rassismus ohne Rasse, sehr interessant, denn es führt immer wieder zu Unruhen.

    Um nochmal auf den Wikipediaartikel über Ethnopluralismus der Alt-Right zurück zu kommen: "Wenn es tatsächlich unterschiedliche gleichwertige Kulturen im Sinne dieses Theorems geben sollte, dann wären auch die zugehörigen Moral- und Rechtsvorstellungen gesondert zu betrachten. "

    Und das ist genau das, was ebenso auch bei der Far-Left gemacht wird. Es wird erwartet, eine Person nichteuropäischer Abstammung, anders zu werten, ihr z.B. bei rassistischem Verhalten, lediglich Revolte gegen das System oder simple Gewalt vorzuwerfen, anstatt sie gleich zu behandeln und das Verhalten als rassistisch zu kritisieren.

    Das krasse ist dann wiederum, dass Rechte beginnen, sich selbst auch als ethnische Minderheiten zu sehen, was manche Europäer ja sogar auch sein können, aber genau auf die Weise, wie die Far-Left es macht, um Vorteile und Legitimationen für PoC zu bekommen:
    www.youtube.com/watch?v=uUK6sQw3YCs

    Ich könnte kotzen bei dem Video, denn das ist so weit entfernt, von jeglicher ernsthafter Auseinandersetzung mit dem Thema, oder irgendeinem Interesse daran, diesen Rassismus endlich zu beenden.
    Aber so Leute wie die, suchen auch nie wirklich tiefer nach ihren Wurzeln, weil sie in Wahrheit andere Probleme im Leben haben, die sie mit diesem völkischen Überbau zu kompensieren versuchen, sehr häufig unter Rechten zu finden dieses Verhalten. Die suchen dadurch oft Kontakte oder Gemeinschaft im Allgemeinen.

    In gewissem Sinne sind Leute wie Rachel Dolezal, und auch eine federgeschmückte Userin dieser Plattform hier, nur ein Verzweifelter Schrei nach Gerechtigkeit, weil sie mit ihrer eigentlichen Ethnie nicht mehr klar gekommen sind in diesem Konflikt, sie hatten keine Möglichkeit zu einer positiven Selbstidentifikation mit ihrer Abstammung, sie wollten nicht zu den Bösen gehören.
    Gerade im linken Milieu, wenn auch noch eine queere Identität dazukommt, wird auch gerne die ganze Abstammung verleugnet und als rassistisch gehasst, weil z.B. Probleme mit den Eltern aufgetreten sind. Dabei sind die Eltern nur ein winziger Teil, von all den Vorfahren die ein Mensch hat.
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#54 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 18:40hHannover
  • Antwort auf #47 von TheMum
  • ""Meine Aussage ist also NICHT, dass wir hier keinerlei Aspekte anderer Kulturen zulassen dürfen, sondern nur die nützlichen und guten.""..

    Während Du dann über die Entscheidung was denn alles so "gut und nützlich" ist völlig vergisst aus wie vielen Bestandteilen denn Deine eigene Kultur die Du als "deutsch" zu verunglimpfen beabsichtigst eigentlich schon besteht..

    Auch "ausuferndes" Beschreiben kann Dich also nicht zum darüber Nachdenken anregen ?

    Kuck an..
    Bleibt also nur noch die Kritik an Deiner Arroganz sich die Entscheidung über das "gute und nützliche" anzumaßen, das mindestens Deiner persönlichen Sicht auf die Dinge geschuldet ist, und damit Deinen "Bedürfnissen" dient, die sich in Teilen signifikant von denen Anderer unterschieden dürften..

    Eine Frage die bereits gestellt wer, der Du aber wie immer auszuweichen pflegst in dem Du "Strohmnner" in die Landschaft stellst..
    Doch Deine "Strohmönner" stellen sich bisweilen dann als Vogelscheuchen heraus, die keine Saatkrähe davon abhalten kann sich die Rosinen aus dem Kuchen zu picken..

    ""Selbst das Kunsthandwerk eines Menschenfresserkultes wäre es mit Sicherheit wert in einem Museum einer europäischen Großstadt ausgestellt zu werden.""..

    Über derlei Kultur-Chavinismus lohnte das Erwidern nicht, wenn damit nicht der Gedanke verbunden wäre, ob es Dir eigentlich angenehm wäre, andere Ethnien wie weiland bei Hagenbeck ausgestellt kennenzulernen ?
    Also das "Kunsthandwerk" museal betrachtet Dir irgendwie ungefährlicher erschiene als der direkte Kontakt an der Straßenecke im Döner-Laden oder der Pizzeria, oder gar dem türkischem Juwelier und der marokkanischen Haar-Künstlerin die Stylng dann auch verkaufen um davon hier zu leben, und nicht nur als Ausstellungsstückchen für Interessierte anzubieten hätten ?

    ""Sollte man zudem auch noch den kultuerellen Aspekt des Menschenfressens hier akzeptieren, damit dieser Menschenfresserkult in Gänze bewahrt werden kann? NEIN! NEIN! UND NOCHMALS NEIN!""..

    Nun..
    Mal abgesehen von der Tatsache das man Schrumpfköpfe auch für die museale Betrachtung herstellt, indem man Menschen frisst..

    Mir fällt grad gar keine Ethnie ein die Menschen frisst und Schrumpfköpfe ausstellen wollte, die hier um Aufnahme gebeten hätte ?

    Somit könnte es sich doch hier mindestens um ein Stöckchen handeln das zu einem Strohmann führt ?

    Rhetorisch nicht ungeschickter Versuch davon abzulenken eigentlich gar nicht genau schreiben zu können wieso man sich den "kulturellen Einflüßen" zwar nicht generell verweigern wolle, sich aber dennoch vehement gegen die reale Zuwanderung von realen Menschen mit realen Bedürfnissen wendet..
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#55 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 19:08hHannover
  • Antwort auf #52 von Loren
  • Vortrefflich..
    Charakterisiert sich doch dieser Ethnopluralismus in ihrem Ausdruck als "Rassismus ohne Rassen"..
    Sie ist ja keine Rassistin, denn sie grenzt ja nur "Kultur-Gegenden" gegeneinander ab..
    Sie ist ja auch keine "Christin", argumentiert aber gegen den "Islam" ausschließlich aus der Sicht "christlicher" Argumentations-Linien und Strategien..

    Da kann man sich ziemlich einfach in der Argumentations-Strategie der "christlich-jüdischen" Propaganda-Maschinerie der "AFD" und der "PEGIDA" zu Hause fühlen ohne den Anspruch erheben zu müssen, selber dazu zu gehören, denn Beteiligung will man nicht gelten lassen, selbst dann wenn sie offensichtlich und nachweislich ist..

    Diese "das wird man doch wohl noch mal sagen dürfen"-Attitüde ist dann auch ihr persönliches Kennzeichen..

    Dieses
    "nein, ich gehöre nicht zu denen, aber ich denke wie die und sage das dann auch"
    ist aber viel mehr als bloßes Mitläufer-Tum was die Massen nach der Kapitulation vor sich hertrugen, um zu verschleiern das ihre Auffassung des
    "kleinen Lichtes das zu keinem offenem Widerstand fähig war"
    nichts weiter als das sich selbst belügen ist..

    Diese vielen "heimlichen Widerständler", die es ja bloß nicht geschafft haben aktiv zu werden, und die sich in die Gegebenheiten eingepaßt haben wollen ohne zu erkennen das ihre Assimilation an die politischen Verhältnisse diese erst ermöglichen, und hier haben wir es dann wirklich mit der Idee zu tun die sie selbst immer wieder anführt, nämlich der Idee die Opposition machte die Gegner erst stärker, nein, die Assimilation an die Radikalen Konservativen ermöglicht erst deren politische Arbeit..

    Man könnte ihr unter der Aufbietung allen Bestem Willens noch unterstellen, sie wüßte nicht genau was sie tut wenn sie sich dem System andient was sie am Ende selbst dahinraffen wird..

    Mir missfällt aber immer noch der Gedanke daran, daß es Menschen geben soll die sich "außerhalb von Religionen", ihren Schlächtern selbst hingeben, und sich ihnen ausliefern..

    Diese "Alice-Weidels", die auch einem Ernst Röhm-gleich der Idee verfangen sind, sie könnten diesen Radikalismus von innen heraus kontrollieren, und noch bevor er sich gegen sie selbst wenden würde mit ihrer "moderaten-Mitte-Meinung" geradezu "abpuffern" um nicht selbst Opfer zu werden, ist in der Geschichte schon so oft gescheitert, daß es mit unmöglich erscheint solche Leute wirklich ernst zu nehmen..
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#56 LorenProfil
  • 29.10.2017, 19:59hGreifswald
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • "Bleibt also nur noch die Kritik an Deiner Arroganz sich die Entscheidung über das 'gute und nützliche' anzumaßen, das mindestens Deiner persönlichen Sicht auf die Dinge geschuldet ist, und damit Deinen "Bedürfnissen" dient, die sich in Teilen signifikant von denen Anderer unterschieden dürften.."

    Aus meiner Sicht geht es nicht um "gute" oder "nützliche" Kulturäußerungen, sondern im Zentrum meiner Betrachtung steht diesbezüglich, ob sie mit den verfassungsrechtlichen Grundlagen dieses Landes kongruent sind oder nicht. Es geht also nicht um Döner oder Hirschgulasch, sondern beispielsweise um die Sichtweise auf die Gleichbehandlung von Mann und Frau u.ä.
    Wo gegen die Individualrechte des Grundgesetzes verstoßen wird und die von ihnen abgeleiteten Gesetze, ist bei mir das Ende der Fahnenstange erreicht, unabhängig davon um welche Person es sich als TäterIn handelt, was sie als "kultureigen" definiert oder ob sie in Buxtehude oder Botswana geboren wurde.
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#57 TheDadProfil
#58 Homonklin44Profil
  • 29.10.2017, 20:15hTauroa Point
  • Antwort auf #53 von RiesinMitHammer
  • ""Dabei sind die Eltern nur ein winziger Teil, von all den Vorfahren die ein Mensch hat.""

    Das Witzige ist ja, wenn man weit genug im Stammbaum zurückgeht, kommt man irgendwann auf einen Sippenverband, aus dem alle heute lebenden Menschen hervor gingen.Mit etwas Neandertaler mit drin, plusminus 2-4%. Der ganze Unsinn mit den Unterscheidungen von Kulturen, Hauttönen und Stammterritorien ist für die Katz'.

    Das Phänomen der Abstammungsleugnung ist psychologisch interessant. Bei Deutschen, die sich als andersethnisch ausgeben, vielleicht ein Verdrängnungsmechanismus, der die weitergereichte Schuldlast Deutscher Geschichte behandelt.
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#59 LarsAnonym
  • 29.10.2017, 22:28h
  • Antwort auf #30 von Loren
  • Es freut mich, dass Sie mich in Bezug auf den Begriff "soziale Marktwirtschaft" verstanden haben.

    Zwei Anmerkungen zum Thema Islam:

    Unterwerfung

    Es gibt ja das bekannte Zitat von Goethe (der sicher kein religiöser Dogmatiker war) bezüglich des Islam: "Wenn Islam: Gott ergeben heißt. Im Islam leben und sterben wir alle."

    Goethe meint damit sicher keine Unterwerfung unter jede beliebige Obrigkeit, schon gar keiner geistlichen, sondern ein Sich-Abfinden mit den Grundregeln der Existenz, wie Leben- und-Sterben-Müssen, Naturzyklen, aber auch Streben nach der Entwicklung von Potenzialen etc.

    Reglementierung

    Reglementierungswut, geistlich oder weltlich (die Deutschen können da ein Lied von singen) entspringt eigentlich einem Bedürfnis nach objektiver Klarheit. Zeitgemäße, genaue und dem Stand der Wissenschaft gemäße Regelungen zur Hygiene, zum gesellschaftlichen Miteinander, zu rechtlichen Fragen, etc. können Willkür, Lethargie und Tyrannei entgegenwirken. Dafür kann es, auch nach islamischer Auffassung, keinen neuen Propheten mehr geben, sondern es zählen seit Mohammed - so würde ich es sehen - nur noch das Streben nach Wissenschaft und Verstand.

    In der islamischen Welt werden die Fragen, wie ein moderner zeitgemäßer Islam aussehen könnte durchaus diskutiert, nur muss man sagen, dass die traditionellen religiösen Autoritäten, darunter die renommierte Al- Azhar-Moschee in Kairo sich seit langem nicht mehr mit dynamischen, zukunftsweisenden Antworten hervorgetan haben.

    Es wäre schön, wen. sich zu diesem Themenkomplex jemand mit ägyptisch-arabisch-islamischen Wurzeln zu Wort oder mit echten Kenntnissen aus der region meldet. Die ganze Diskussion hier ist wieder mal sehr eurozentristisch ...
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#60 LarsAnonym
  • 29.10.2017, 22:51h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Das ist ein Streit um Worte, nicht um Inhalte. Korruption bedeutet unbestritten, dass ein selbst gewähltes (!) System korrumpiert wird. Wird ein System aber von außen oder von oben oktroyiert, ohne Bezug auf bestehende Strukturen, dann ist Korruption eine natürliche Konsequenz.
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#61 LorenProfil
  • 29.10.2017, 23:59hGreifswald
  • Antwort auf #59 von Lars
  • Meine Anmerkungen zu den Ihren:

    Unterwerfung

    Wichtiger erscheint mir für die Realpolitik, wie Lehrende und Gläubige mehrheitlich "Unterwerfung aus religiösen Gründen" verstehen, lehren und realisieren, d.h. für mich bezüglich Ihrer Interpretation des Goethe-Zitats: Wie aufgeklärt sie mit diesem Gebot(?) real in ihrer Lebenspraxis umgehen.
    Hinsichtlich ihrer Interpretation könnte statt Unterwerfung auch von Anpassung an bestimmte als unabwendbar geltende Phänomene gesprochen werden (da ich dem Tod bereits dreimal "von der Schippe gesprungen" bin, übe ich mich in Anpassung an und Umgang mit Unvermeidlichem).

    Für Sie zum Thema "Goethe und Islam":

    www.katharinamommsen.org/pdf/1982-GoetheundIslam.pdf

    Die Autorin:

    de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Mommsen


    Reglementierung

    Sie entspringt nach meiner Erfahrung auch einem Bedürfnis nach Orientierung, was in einer immer undurchschaubarer erscheinenden Welt (Globalisierungsphänomene, Informationsflut u.ä.) zukünftig von Bedeutung sein könnte. Dynamische, zukunftsweisende Antworten werden da von allen gefordert, v.a. solche, die auf gegenseitigem und unbedingtem Respekt gründen und unterschiedliche Sichtweisen auf dieser Grundlage zulassen. Auch eine Sensibilität für und eine Stärkung von Ambiguitätstoleranz würde ich mir von allen wünschen (was Dogmatismus in jeglicher Form ausschließt).

    de.wikipedia.org/wiki/Ambiguit%C3%A4tstoleranz
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#62 TheDadProfil
  • 30.10.2017, 00:28hHannover
  • Antwort auf #56 von Loren
  • Da gehen wir eindeutig d'accord..

    Während man bei Dir und mir immer noch keine Generalisierung erkennen kann die sich dann dahingehend äußern würde, man könne "muslimsche menschen" generell nicht als Zuwanderer zulassen, denn die brächten die falschen Kultur-Güter ein, ist es bei ihr aber ihr ausschließliches Ausschluß-Kriterium, was sie nicht näher erklären will..
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#63 TheDadProfil
  • 30.10.2017, 00:31hHannover
  • Antwort auf #59 von Lars
  • ""Goethe meint damit sicher keine Unterwerfung unter jede beliebige Obrigkeit, schon gar keiner geistlichen, sondern ein Sich-Abfinden mit den Grundregeln der Existenz, wie Leben- und-Sterben-Müssen, Naturzyklen, aber auch Streben nach der Entwicklung von Potenzialen etc.""..

    Ein "sich abfinden mit" ist dann also keine "unterwerfung unter" ?

    Das wäre dann ja mal ganz was Neues..
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#64 TheDadProfil
  • 30.10.2017, 00:37hHannover
  • Antwort auf #60 von Lars
  • ""Wird ein System aber von außen oder von oben oktroyiert, ohne Bezug auf bestehende Strukturen, dann ist Korruption eine natürliche Konsequenz.""..

    Welches der politischen Systeme ist von den Menschen "selbst gewählt" ?
    Welche der Wirtschafts-Ordungen ?

    Haben sich die Europäer den Turbo-Kapitalismus freiwillig zugewandt oder sich den Markt-Gegebenheiten gebeugt ?

    Hatten sie damit irgendeine Wahl sich nicht der beinhalteten Korruption zu beugen ?

    Analoges gilt für den nahen Osten, Asien, die Staaten der ehemaligen UDSSR, und aller anderer Länder..

    Haben sich die Nord-Koreaner etwa ihre Diktatur herbeigewünscht oder gar selber gewählt ?
    Ich denke nicht..
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#65 LorenProfil
  • 30.10.2017, 10:52hGreifswald
  • Antwort auf #62 von TheDad
  • Es ist halt ein Unterschied, ob man das Individuum ins Zentrum der Betrachtung rückt oder das Kollektiv, ob man vom Recht aus argumentiert oder von einer wie auch immer einem Kollektiv zugeschriebenen Kultur aus. Der eine Ansatz ist m.E. dynamischer, der andere starrer. Der eine versteht das Individuum eher als selbstverantwortlichen Handlungsträger mit Entwicklungspotentialen, der andere eher als passiv in einen größeren Zusammenhang Eingebundenen, vielleicht sogar Ausgelieferten.

    Hinter Thesen, Hypothesen, Beschreibungen und Zuschreibungen verbergen sich halt oft recht verschiedene Weltanschauungen und anthropologische Festlegungen, aus denen dann unterschiedliche Denkansätze zu verschiedenen Themen resultieren, die schwerlich miteinander zu vereinbaren sind (sofern es sich nicht um Abwehrreaktionen auf psychischer Grundlage beim hier behandelten Thema handelt, die bloß rationalisiert werden).
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#66 stromboliProfil
  • 30.10.2017, 11:29hberlin
  • Antwort auf #27 von Loren
  • neues aus dem berliner basar..

    zwei abgeordnetenwatch.de-Recherchen haben in dieser Woche hohe Wellen geschlagen. Es geht um die Aserbaidschan-Verbindungen der CDU, genauer gesagt um eine illegale Parteispende und die dubiose Nebentätigkeit einer Abgeordneten. Mehr zu diesem und zu anderen Themen im folgenden Newsletter.

    Unsere Themen:

    Illegale CDU-Parteispende aus Aserbaidschan

    Verheimlichte die Abgeordnete Strenz Aserbaidschan-Job vor der Öffentlichkeit?

    Zwei Recherchen - eine skandalöse Geschichte

    Neu gewählte Bundestagsabgeordnete befragbar

    OSZE rät Deutschland zu mehr Gleichstellung im Bundestag

    Den Bundestag durchleuchten mit OffenesParlament.de

    Fragen und Antworten des Monats"

    zitiert aus persönl. an mich gerichtetes rundschreiben
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#67 LorenProfil
  • 30.10.2017, 12:15hGreifswald
  • Antwort auf #66 von stromboli
  • Der Fall Strenz hat ja hier in MV Wellen geschlagen. Die Abgeordnete wurde übrigens direkt wiedergewählt trotz der Vorwürfe. Beim Thema Korruption spielt bisweilen auch ganz banale Gier eine Rolle, die man in bestimmten Positionen befriedigen kann, solange man nicht erwischt wird. Wobei politische Grundpositionen dann nebensächlich zu werden scheinen, sofern sie überhaupt wirklich vorhanden und nicht nur vorgetäuscht werden.
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#68 hugo1970Profil
#69 OrthogonalfrontAnonym
#70 TheDadProfil
  • 31.10.2017, 18:32hHannover
  • Antwort auf #65 von Loren
  • ""Der eine versteht das Individuum eher als selbstverantwortlichen Handlungsträger mit Entwicklungspotentialen, der andere eher als passiv in einen größeren Zusammenhang Eingebundenen, vielleicht sogar Ausgelieferten. ""..

    Aha..
    Versagen in der Gesellschaft ist also immer individuelle Schuld, während die Leistung immer einer Kultur zugeschrieben wird..

    Weil das ungleiche Verteilen von Chancen die dann nicht genutzt werden können, weil sie nicht vorhanden sind, natürlich nur ein Zufall ist, und mit Sicherheit nicht dazu dient den Eliten vorbehalten zu sein ?

    Kuck an..

    Hör auf zu schwurbeln und beantworte die Frage !
    WELCHE der Systeme sind angeblich selbst gewählt ?
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#71 TheDadProfil
  • 31.10.2017, 18:36hHannover
  • Antwort auf #69 von Orthogonalfront
  • ""Wann genau?""..

    Das muß man gar nicht beantworten so lange nicht die Frage geklärt ist SEIT WANN denn das "Christentum" eine angeblich so ""liberale offene Religion"" sein soll, und wenn es denn so wäre, was und wer sie dazu gemacht haben soll ?

    Denn die Behauptung der "Islam" sei nicht so "liberal und offen" impliziert die Aussage, das "Christentum" sei es !

    Das ist nach wie vor falsch !
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#72 LorenProfil
#73 TheDadProfil
#74 LorenProfil

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