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Kommentare zu:
Ägypten: Abgeordnete schlagen drakonisches Gesetz gegen Schwule und Lesben vor


#21 hugo1970Profil
  • 29.10.2017, 13:10hPyrbaum
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • Weil Du es noch nich begriffen hast, den meisten hier geht es um Religionsfreiheit. Das Du und andere es auch verstehen, mann kann und darf nicht eine Religion verbieten um eine andere bevorzugen.
    Keine Religion ist besser als die andere, alle stellen Regeln auf, die ins Menschdasein eingreifen und das sollte von den Staaten verboten werden. Das wird nicht geschehen, weil in manchen Staaten der islam mit in den Regierungen sitzt und in anderen Staaten das Christentum etc.
    Wer jetzt kommt, zB. bei uns (insbesondere von der CSU,) und sagt das der Islam Deutschland, oder sogar Europa islamisieren will der ist ein Rassist!!!! und greift in die Religionsfreiheit ein.
    Mag sein das Bestrebungen dieser Seite gibt, aber die Bestrebungen von der christlichen Seite sind gefährlicher (aktuelles Beispiel USA = evangelikalismus und Polen = Katholizismus)
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#22 stromboliProfil
  • 29.10.2017, 13:29hberlin
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • "...von vorne herein eingebauter Korruption. Letzteres zeichnet die Berücksichtigung orientalischer Besonderheiten aus."
    muss man mit strunzdummen über strunzdumme äusserungen gepflegt reden?

    Da fällt selbst lars kein herumreden ein:
    """Orientalische Besonderheiten" würde ich das nicht nennen. ""
    Und erklärt auch , warum nicht nur im großen maßstab korrumpiert wird, sondern auch im kleinsten...

    Aber da wären wir mal wieder beim thema KAPITALISMUS und seine ausformungen auf die gesellschaften!
    Auch so ein thema, dass afd/pegidabasarmütter ständig verdrängen.
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#23 OrthogonalfrontAnonym
#24 LarsAnonym
  • 29.10.2017, 13:48h
  • Antwort auf #22 von stromboli
  • ... wobei es wieder gefährlich ist, wenn den Menschen gefühlt nur die Wahl zwischen ungebremstem Kapitalismus und dem Heilsversprechen einer komplett egalitären Gesellschaft haben. Die versprechen auch die Islamisten, leider, in dem sie Kapitalismuskritik mit Kritik am westlichen Lebensstil inklusive Homosexualität verbinden.

    Ein echtes Dilemma ...

    Dass es mal die Idee einer "sozialen Marktwirtschaft" gab und dass die Ideen einer sozialen Marktwirtschaft nicht nur innerhalb eines Landes, sondern auch global gelten müssen, scheint irgendwie in Vergessenheit geraten. Ich habe den Begriff kaum mehr gehört. In einer solchen moderaten Gesellschaftsvision würde auch ein aufgeklärter, moderner Islam mit seiner Betonung der sozialen Bezüge einer Gemeinschaft und einem konstruktiven Konzept des kulturellen Selbstbewusstseins und des sozialen Verantwortungsbewusstseins positiv wirken können.
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#25 OrthogonalfrontAnonym
#26 LorenProfil
  • 29.10.2017, 13:52hGreifswald
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • Ihre eigenen Phantasien über mich sind keine Argumente, sondern spiegeln Aspekte ihrer eigenen Persönlichkeit. Mich kennen sie nicht. Was nicht belegt wird, kann zum Mythos oder zur Legende werden, aber nicht die Wirklichkeit repräsentieren. Der Umgang mit anderen sollte sich m.E. aber an der wahrnehmbaren Realität orientieren, sonst tut man anderen ggfs. Unrecht und verbleibt zudem im Stadium der Voraufklärung. Die wahrnehmbare Realität ist selten so eindeutig, wie es Schwarz-Weiß-Malerinnen beliebt. Mit dieser Uneindeutigkeit umzugehen und sich dennoch einigermaßen sicher zu bewegen, bleibt Problem. Antimoderne bzw. vormoderne Vereinfachungen und Heilslehren bieten manchen scheinbar einen Ausweg. Aber wer da nicht oben mitschwimmen kann, läuft Gefahr, mit unterzugehen, wenn die Vereinfacher und Heilsbringer erstmal am Ruder sind. Dumm, wenn man es ihnen dann selbst mit in die Hand gedrückt hat.
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#27 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:07hGreifswald
  • Antwort auf #22 von stromboli
  • Zumindest könnte man als Gegenhypothese formulieren, dass da, wo sich Gesellschaften nicht auf Mindeststandards der sozialen Absicherung einigen können, die Korruptionsanfälligkeit größer ist als dort, wo sie sich auf solche Standards einigen können und diese umsetzen.
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#28 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:13hGreifswald
  • Antwort auf #23 von Orthogonalfront
  • Die Gegner der Freiheit zu unterschätzen ist zumindest fahrlässig. Wer sich auf einen fokussiert, übersieht bisweilen andere oder spielt ihnen im schlechtesten Fall selbst in die Hände. Ob man das dann als dumm, tragisch oder fahrlässig bezeichnet, mag jede und jeder selbst beurteilen.
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#29 hugo1970Profil
#30 LorenProfil
  • 29.10.2017, 14:34hGreifswald
  • Antwort auf #24 von Lars
  • In der Tat bedauerlich, dass das Konzept der sozialen Marktwirtschaft nicht offensiver vertreten wird, da es größere Spielräume ermöglicht als die, die bislang umgesetzt wurden, und darüber hinaus den Vorzug hat, dass dogmatische Festlegungen abgewehrt werden, die sich in Kapitalismus-oder Kommunismuskritik ausdrücken können.

    Eine Religion (nicht nur der Islam), die Unterwerfung von der Wiege bis zur Bahre einfordert und das Leben des Individuums durchregulieren will (ich denke da auch beispielsweise an religiöse Fundamentalisten im Katholizismus oder im evangelikalen Spektrum, das orthodoxe Judentum kenne ich nicht gut genug), kann sich wohl kaum mit der Moderne versöhnen, die auf Aufklärung, Wissenschaftorientierung, individuelle Freiheit und einen friedlichen, konsensualen Politikstil aufgebaut ist (ideell, nicht immer verwirklicht, gelegentlich trotz gegenteiliger Behauptung).
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