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Kommentare zu:
Ägypten: Abgeordnete schlagen drakonisches Gesetz gegen Schwule und Lesben vor


#41 TheMumProfil
#42 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 15:59hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • """bis hin zur Aufgabe der eigenen Kultur"

    Warum auch nicht? Ihre Kultur können sie doch in IHREN Ländern zu 100% haben.""..

    Kuck an..
    Der Jude kann auch in Israel Jude sein..
    Der Araber in Arabien arabisch..
    Der "Neger" in Afrika schwarz..

    Wie leicht sich doch dann immer wieder rassistische Ideen in Deine Kommentare einschleichen, von deren Schleichwegen Du dann angeblich niemals etwas bemerkt haben willst ?

    Der Pole kann in Polen Homophob sein, der Litauer ist zu unbedeutend um ihn zu erwähnen, und die Briten ziehen sich ja zum Glück mit ihrer eher rudimentären Küchen-Kultur auf ihre Inseln zurück..
    Wenigstens haben uns die Franzosen das Baguette beschert, und die Österreicher das Croissant..
    Als Danke-Schön für den Abzug der "Ungläubigen" vor Wien, die dann doch die kulinarische Kultur des Kaffee und des Blätterteiges hier ließen..

    Und diese Forderung stellt sich dann auch an Deine eigenen Vorfahren, die mit ihrer Emigration in nun "deutsche gebiete" die dann "deutsche kultur" entscheidend bereichert haben ?

    Wer bist Du denn eigentlich, daß Du entscheiden willst ob Döner nun "deutsches Kultur-Gut" ist, oder Immigrations-Wissen, um dann entscheiden zu wollen, was "wir brauchen", und was nicht ?

    Woher dieser Drang den Ostfriesen, den Sorben, den Bayern oder den Preußen ihre "sich angeeigneten Bestandteile" der eigenen Kultur absprechen zu wollen, indem man den Sorben auferlegt das Tchechische, den Bayern das österreichisch/tirolerische, den Ostfriesen das Niederländische Kultur-Erbe zu verweigern, so wie man nun fordert der bestehenden Kultur die Einflüße aus Anatolien, Arabien oder Asien zu verweigern ?

    "christlich-jüdisch" ist nicht "europäisch"..
    Es ist viel mehr arabisch-asiatisch, mehr orientalisch und römisch/griechisch als all das, was nun auf "uns" zukommen könnte..
    KÖNNTE..
    Denn die Einflüße auf die Kultur kommen nur dann wirklich zum Tragen wenn wir sie übernehmen, was NICHT durch Integration ausgelöst wird, sondern durch den Willen Einzelner oder von Gruppen..

    Anglizismen und französische Lehnwörter bestimmen die Sprache..
    Halloween ist keine Folge von "danabengegangener Integration", sondern die Folge von Interaktion zwischen den Kulturen, zu denen man mit den USA nicht einmal direkte Berührungspunkte ausmachen kann..

    Wer denkt er könnte anderen Menschen das "ausleben ihrer Kultur" als Möglichkeit in den Herkunftsländern auferlegen, der darf sich dann auch nicht wundern wenn es Gruppen gibt, die Weihnachten abschaffen, Ostern verbieten, und Pfingsten als "Ausdruck eines Opferfestes von Barbaren" verbieten lassen wollen, oder einfach nur die Abschaffung von "Imbissen mit fremdländischen Angeboten" eingeschränkt wissen wollen, was dann neben McDonalds, BurgerKing und KentuckyFriedChicken dann gleich noch die Pommes-Bude am Eck trifft, denn die ist eigentlich Belgisch..

    Popcorn ?
    Weg damit..
    Runter mit dem Südamerikanischem Mais von den Feldern, und die verdammte Kartoffel gleich mit..
    Fressen wir künftig nur noch Haferschleim ?
    Ach nee, Porridge ist ja Britisch, bleibt also nur das Weizenbrot, gebacken aus Kaukasischem Weizen, aber ungesäuert, denn die Kunst des gesäuertem Teiges haben ja die Juden mit nach Europa eingeschleppt..
    Orangensaft ? Pizza ? Gar Nudeln ?
    Alles Kulturgüter aus anderen Ländern die seit Jahrhunderten den Tagesablauf bestimmen, bis hin zur Fastenzeit der "Christen", wo "findige Schwaben" das Fleisch des Freitags in Maultaschen versteckten, der schwäbischen Variante der Tortellini..

    Deine Idee ist wirklich ausführlich durchdacht..
    Respekt..
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#43 TheMumProfil
  • 29.10.2017, 16:03hHannover
  • Antwort auf #40 von Traumzerstörerin
  • "kein Wunder, dass du solche Forderungen hier stellst, berufst dich wohl auf dein Erbe"

    Mit irgendeinem persönlichen "Erbe" hat das nichts zu tun. Ich fordere das, was vernünftig ist und wogegen du offensichtlich keinerlei Argumente hast, denn sonst müsstest du ja nich persönlich werden. Ich betrachte daher deine "Einwand" als nichtig an.
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#44 TheDadProfil
  • 29.10.2017, 16:04hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • ""Es gibt keinen Grund hier für alle Aspekte deren Kultur einen Raum zu schaffen. Stattdessen sollten wir davon nur übernehmen, was uns nützt. Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen.""..

    Ich denke der vorherige Kommentar hat schon deutlich gemacht wie ernst man Deine Idee dann nehmen muß, sich das Treiben einer untergegangenen "Kultur der Okkupation" zu Eigen zu machen..

    Rosinen-Pickerei, das sich nehmen was einem nutzt, hat noch nie geklappt, denn dann hätten die Römer die griechische Demokratie übernommen, und wir hätten Heute ein Parlament in dem man Polemik nicht als abwertenden Begriff bezeichnet, sondern als Ausdruck der Demokratie sich von allen Seiten mit einem Problem zu befassen, und klug darüber zu befinden, was wirklich nützlich ist, und was dem eigenem Egoismus dient..
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#45 TheDadProfil
#46 hugo1970Profil
  • 29.10.2017, 16:09hPyrbaum
  • Antwort auf #24 von Lars
  • "In einer solchen moderaten Gesellschaftsvision würde auch ein aufgeklärter, moderner Islam"

    Ist der Katholizismus oder Orthodoxismus besser als der Islamismus? Wohl kaum.
    In jeder Religion gibt es Bestrebungen zur Erneuerung oder eben Bestrebungen zum Radikalismus und Nationalismus. Mit anderen Worten keine Religion ist besser als die andere!!!!!!!!!
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#47 TheMumProfil
  • 29.10.2017, 16:09hHannover
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Und wieder geht es hart gegen den Strohmann, indem du lediglich einen Satz meines Beitrags aus dem Kontext reißt und ausufernd dagegen argumentierst. Hier noch einmal in Gänze, was ich wirklich geschrieben habe:

    "Warum auch nicht? Ihre Kultur können sie doch in IHREN Ländern zu 100% haben. Es gibt keinen Grund hier für alle Aspekte deren Kultur einen Raum zu schaffen. Stattdessen sollten wir davon nur übernehmen, was uns nützt. Als Vorbild kann uns dafür die Blütezeit der Römischen Republik dienen."

    Meine Aussage ist also NICHT, dass wir hier keinerlei Aspekte anderer Kulturen zulassen dürfen, sondern nur die nützlichen und guten. Das sind immer noch eine ganze Menge und zwar bei jeder menschlichen Kultur die mir bekannt wäre. Selbst das Kunsthandwerk eines Menschenfresserkultes wäre es mit Sicherheit wert in einem Museum einer europäischen Großstadt ausgestellt zu werden. Sollte man zudem auch noch den kultuerellen Aspekt des Menschenfressens hier akzeptieren, damit dieser Menschenfresserkult in Gänze bewahrt werden kann? NEIN! NEIN! UND NOCHMALS NEIN!
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#48 LorenProfil
  • 29.10.2017, 16:20hGreifswald
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • Das Ausleben eigener Wünsche und Vorstellungen (den Kulturbegriff mal beiseite lassend, da die Propagandisten deutscher Leitkultur bislang nicht mal in der Lage sind, sich auf Grundzüge der hiesigen zu einigen) wird hier meines Wissens für jede Person begrenzt durch gesetzliche Regelungen (Grundgesetz und daraus abgeleitete Gesetze). Insofern kann niemand alle Aspekte einer wie auch immer gedachten Kultur hier realisieren, sofern sie den gesetzlichen Regelungen entgegenstehen,ganz unabhängig von der Herkunft. Ich plädiere dafür, die gesetzlichen Grundlagen gegenüber jeder Person offensiv und nachdrücklich zur Geltung zu bringen, völlig unabhängig von Eigenschaften dieser Person. Das erspart ggfs. unerquickliche Debatten über "die Eigenen" und "die Anderen", da es die bei differenzierter Betrachtung so schlicht denn doch nicht gibt.
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#49 hugo1970Profil
#50 TraumzerstörerinAnonym
  • 29.10.2017, 16:23h
  • Antwort auf #41 von TheMum
  • Dass du, wenn du Aufgrund deiner Ethnie Forderungen stellst, du das nur dort tun kannst, wo du auch nachweislich einheimisch bist. Und damit sind nicht Ländergrenzen gemeint, sondern genetische Regionen, also ethnische Ursprungsregionen, die deine Vorfahren seit mehreren 100 oder 1000 Jahren bewohnt haben.

    In einem multikulturellen Staat, sind solche Überlegungen natürlich überflüssig, weil sich jede/r zwar an die gleichen Gesetzte halten muss, aber im Privaten praktizieren, anziehen, hören, reden und essen kann, was er oder sie will.

    Aber das lehnst du ja ab, anstatt dessen schlägst du eine imperialistische Idee vor, die auf Nationalismus und Selbstaufopferung und Verleugnung der eigenen Abstammung, Kultur und Religion aufbaut, zum Wohle der Mehrheitsgesellschaft. Das ist genau der Punkt, wo sich kommunistische Regime und nationalsozialistische Staaten berühren, beide bauen auf dieser Verleugnung auf, ohne sie, würden sie erst gar nicht funktionieren.
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