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Kommentare zu:
Gericht stoppt Trumps Trans-Verbot im Militär


#21 AmurPrideProfil
  • 31.10.2017, 12:26hKöln
  • Antwort auf #20 von RiesinMitHammer
  • Liebe RiesinMitHammer,

    bitte versteh' mich nicht falsch. Ich kritisiere hier nicht Dein Verhalten Dir hier kein permanenten account anzulegen. Das ist einzig und alleine Deine Entscheidung. So wie es jedermanns eigene Entscheidung ist, ob er sich outet oder nicht.

    Leider empfinde ich Dich im Kontext mit Deinen Forderungen, die Du in hier an andere user stellst und die ich im übrigen größtenteils teile, einfach nur als unglaubwürdig, weil Du ja selbst nicht bereit bist diese Deine eigenen Forderungen zu erfüllen.
    Nach dem Motto: "Wer im Glashaus sitzt, sollte es sich überlegen mit Steinen zu werfen!"

    Und keine Angst! Wenn Du hier mit einem festen account schreiben würdest, droht Dir keinerlei Gefahr für Leib und Leben!^^
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#22 AmurPrideProfil
  • 31.10.2017, 13:23hKöln
  • Dieses Agitationsmuster der Trumpschen Regierungsarbeit, immer wieder Gesetze und Dekrete zu erlassen, die im Anschluss dann von der Judikativen kassiert werden, hinterlässt mich etwas ratlos und zugleich besorgt.

    Ratlos, weil ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen kann, das sie so dumm, unfähig, schlecht beraten sind, dies nicht im Vorfeld bereits zu wissen.
    Oder sind die wirklich so sehr von sich selbst besoffen, das sie sich es einfach im Vorfeld nicht vorstellen können, das sich die Justiz das wagen würde?^^

    Besorgt, weil mich der üble Verdacht beschleicht, System könne dahinter stecken.
    Könnte die amerikanische Administration versuchen auf diese Art bereits ihre message nachhaltig unters Volk zu bringen OHNE bereits direkt handeln zu müssen? Um so vorher auf diese Art und Weise beständig das Fundament der ohnehin schon gespaltenen amerikanischen Gesellschaft weiter zu erodieren?

    Was denkt Ihr?
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#23 hugo1970Profil
  • 31.10.2017, 14:16hPyrbaum
  • Antwort auf #22 von AmurPride
  • Es ist nicht Trump und die Republikaner alleine, die ganze Trump Administration ist durchtränkt von erzreligiösen, erzkkonservativen, neoliberalen Personen (insbesondere Berater) die nur eins im Sinn haben, einen rechten religiösen Machtaparat zu installieren, dem sich jeder beugen muß und zuletzt sogar die gesamte Menschheit. Ich bin mir sicher die oben genannten Eigenschaften werden zu 80%, wenn nicht noch mehr, von den evangelikalen vorangetrieben. Wie ich schon seit ewigen Zeiten denke, die evangelikalen wollen die totale Menschenbeherschung des gesamten Planeten und sie sind auf dem besten Wege dorthin.

    Das sind keine Verschwöhrungtheorien, von denen ich sowieso nichts halte, das sind meine Gedanken von meinen Beobachtungen, wie sich die amerikanische Administration unter den Republikanern, seit Busch jun. entwickelt.
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#24 TheDadProfil
#25 Tommy0607Profil
  • 31.10.2017, 17:18hEtzbach
  • Irgendwie kriegt Trumpi Tumbel dauernd "Niederlagen " :
    Mitleid hält sich in Grenzen , hehe
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#26 Ith_Anonym
  • 31.10.2017, 18:38h
  • Antwort auf #22 von AmurPride
  • Was ich denke ... dass Trump sich nach dem Motto der selbsterfüllenden Prophezeiung einfach so lange verhalten möchte, als gäbe es weder Gewaltenteilung noch Checks&Balances, bis er das bekommt, was er als Chef eines Konzerns bislang auch hatte: Alleinherrschaftsrechte, bei denen er tun und lassen kann, wonach ihm gerade ist.

    Und je mehr echte Demokraten sich aus verantwortlichen Positionen zurückziehen - selbst wenn sie das aus Protest tun, was man grundsätzlich nachvollziehen kann - desto näher kommt er dem Ziel auch.
    Falls er das mit dem Notstand wegen der hochgepushten Drogenproblematik durchbekommen sollte, könnte er diesem Ziel übrigens sehr schnell sehr viel näher kommen, als es den vielen Optimisten, die Menschen- und Bürgerrechte für eine Selbstverständlichkeit halten, lieb sein dürfte.

    Was die vorher angesprochene Kommentarkultur oder -unkultur angeht: Man muss hier als als trans*-Geschöpf nunmal damit rechnen, dass irgendwelche Dritten auftauchen, die sich Mutmaßungen über die Echtheit oder Heilbarkeit von trans* anmaßen, bei denen queer.de vermutlich sehr kritische Artikel bringen würde, wenn ein AfD-Politiker etwas Vergleichbares über Homosexualität von sich geben würde. Und wenn nicht das, dann darf man sich in schönster Täter-Opfer-Umkehr von Hantewi vorwerfen lassen, wie schuld man selbst an erlebter Diskriminierung und einer Gesetzeslage sei, die ich persönlich als alles andere denn unterstützend empfinde.

    Wenn ich Coming-Out-Berichte von Schwulen oder Lesben sehe, die Probleme mit ihrem Anderssein haben, kommt es mir ja schon manchmal so vor, als müssten das Menschen sein, die meine massiven Ängste und Probleme irgendwie im Ansatz verstehen könnten.. und dann besuche ich eine Internetseite, bei der ich mir einbilde, unter Gleichgesinnten sein zu dürfen, und gehe mit dem Gefühl, einsamer zu sein als zuvor.. mal wieder mit der Erkenntnis, dass viele Leute in meinem "da draußen" immer noch besser sind als das, was man bei Leuten vorfindet, die doch eigentlich wissen könnten, wie mies es sich anfühlt, permanent im eigenen So-Sein in Frage gestellt zu werden.
    Ein Profil werde ich mir hier ganz bestimmt nicht zulegen.
    Ob es so viel besser wäre, wenn mehr zensiert würde? Ja, vielleicht. Man kann nicht vor etwas zurückschrecken, das man nicht sieht. Andererseits würde solcherlei Zensur wohl eine unrealistische rosarote Brille erzeugen, bei der man immer kritisieren kann, dass sie über die Tatsachen hinwegtäusche. Und mal wieder landet man beim alten Spiel von Wahrheit oder Pflicht.

    Ich schätze, man wird nicht leugnen können, dass ein Teil der Wahrheit nunmal auch im "aufgeklärten" Westen lautet, dass man sich jede Art von Outing wirklich gut überlegen sollte. Die Konsequenzen trägt am Ende gar nicht selten der Depp, der so leichtsinnig ist, dem Versprechen von Toleranz zu glauben - und ob der Stein an Toleranz und Gleichberechtigung, den amerikanische Politiker der Vergangenheit gesetzlich verankert haben, am Ende dazu reicht, den Leuten aus der Misere zu helfen, die ihre Vorsicht im Rausch gesellschaftlicher Euphorie mal kurzzeitig vergessen haben, wird sich erst noch zeigen müssen.

    Man sollte nunmal tun, was selbst bei partieller Anonymität nur sehr schwer wirklich funktioniert, auch wenn es sich noch so ungerecht, rückständig oder feige darstellt: Sich verstecken.
    Und fernhalten.
    Und schweigen.

    Wie allein man wirklich ist, will man ehrlicherweise eigentlich nicht wissen.
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#27 AndreK
  • 31.10.2017, 20:24h
  • Antwort auf #10 von johannb
  • johannb, Du bist nicht der Erste, der sich in den letzten Wochen auf dieser Art äußert.

    Ich bin ja selbst nur stiller Mitleser, aber in letzter Zeit hat sich das hier auf eine ganz neue Ebene hochgeschaukelt, bei der ich sehr nervös werde.

    In einer Gesprächsrunde, bei dem man das Gegenüber persönlich sehen kann, endet nach eine fruchtlosen Auseinandersetzung in der Regel so, die Personen auseinandergehen und das Gespräch damit beendet ist. Im Netz hingegen gibt es diese Schwelle nicht, da eine Person nicht "physisch" die Gesprächsrunde verlässt. Das führt dazu, dass es keine Grenzen gibt und man keine Grenzen setzen kann. Egal was geschrieben wird, das Gegenüber kann einfach weiter machen. Niemand hindert eine Person am Aussprechen von Dingen, die in Person gar nicht möglich werden. Sind diese Personen dann noch anonym, sinkt die Hemmschwelle weiter.

    Dazu kommt, dass hier in vielen Posts so etwas wie Anstand, Netiquette und alle anderen Dinge über Bord geworfen werden - manchmal gleichen die Kommentarspalten hier mehr einer Free-for-All-Kampfarena, bei der alle Waffen eingesetzt werden dürfen - inklusive biologischer, chemischer und atomarer Waffen - mit dem Unterschied, dass diese zwar heftigen Schaden anrichten, aber nicht in der Lage sind, den Gegner mit SIcherheit zu "besiegen" - der kann, falls er die Angriffe abkann - einfach weiter schreiben. Und weiter. Und weiter.

    Dabei wird bei dieser "neuen" Diskussionskultur *alles* vermengt. Dazu kommt, dass die Argumentationstaktiken der "neuen Rechten" hier Einzug halten - zwar teilweise mit heftigem Widerspruch, aber letztlich auch anklang findet und leider zur Normalität geworden zu sein scheint.

    Einige der Aussagen hier sind an der Grenze dessen, was justiziabel sein könnte.

    Nun gibt es ein Problem.

    Es scheint, dass viele sich hier nur dadurch davor schützen können, dass an ihnen Straftaten begangen werden, indem sie anonym bleiben. Es sind nicht häufig diejenigen, die andere ständig herausfordern und für ihre Anonymität beschimpfen, die selbst von sich überhaupt nichts preisgeben.

    Es wäre nicht tragisch, wenn die Kommentare hier das wären, wozu diese Plattform eigentlich gedacht war: Kommentare zu Artikeln.

    Nein, stattdessen gibt es Leute, die sich nicht leiden können und einfach nur jede Gelegenheit nutzen, um gegen die andere Person auszuteilen. Es geht schon LANGE nicht mehr um Inhalte, geschweige denn um das Thema der Artikel. Auf Basis von "Meinungsfreiheit" wird einfach Hass verbreitet. Ob gruppenbezogener Hass oder Hass auf Einzelpersonen, alles dabei.

    Teilweise werden schon Leute, die anscheinend zum Inventar gehören, einfach aus dem Nichts heraus aufgefordert, den Ring zu betreten. Wieso? Man hat offenabar einfach Lust, sich an ihnen abzuarbeiten.
    Noch schlimmer: Selbst ohne dass sie schreiben, werden ihnen bereits Dinge in dem Mund gelegt. Es wird über Dritte geschrieben, die nicht einmal da sind.

    Nun gibt es ein Problem. Nicht alle User ziehen es vor, anonym zu schreiben. Es gibt ein paar, die es aus Transparenzgründen vorziehen, mit einem sichtbaren Profil zu schreiben, von dem teilweise sogar auf eine reale Person geschlossen werden kann.

    Während obengenannte Dinge an anonymen Accounts noch abprallen, kommt es spätestens hier zu einem Problem.

    Was ich in letzter Zeit gesehen habe, zieht mir wirklich die Schuhe aus. Manche meinen hier, ihrem Hass Ausdruck verleihen zu können, indem sie zu Selbstjustiz greifen.

    Hier wurde manchen Usern teilweise im Internet nachgestellt, Nachforschungen angestellt, Zweifel an allem geäußert und die Verweigerung, auf Anschuldigungen einzugehen als "Schuldeingeständnis" interpretiert. Was ist hier los, wann gab es hier eine Anklage und wann sind User zu Polizei verkommen? Geht's noch? Teilweise wurde Leuten über Threads hinweg nachgestellt und sie quasi genötigt, endlich Stellung zu beziehen.

    Was ich hier teilweise gesehen habe, fällt ggf. in den Bereich, was im Strafrecht unter "üble Nachrede" fällt.

    Ich weiß, dass es in der Vergangenheit bereits dazu kam, dass es auch schon Vorfälle gab, wo am Ende gar die Polizei involviert war, nur weil es Leute gab, die ehrlich genug waren, als natürliche Personen aufzutreten.

    All diese Dinge könnten bestenfalls persönlich geklärt werden, aber haben nichts auf einer öffentlichen Plattform zu suchen. Das diese Dinge offensichtlich hoffähig geworden zu sein scheinen, beunruhight mich zutiefst. Ich würde wir wünschen, dass themenfremde Dinge und solche Angriffe auf Personen hier keine Plattform bekämen. Hier kommen Menschen zu schaden, das darf nicht passieren.

    Wieso immer mehr Menschen nur noch anonym schreiben sollte daher nicht verwundern. Dass ausgerechnet die Leute, die am meisten gegen andere austeilen am lautesten schreien, grenzt an Blasphemie. Das wären doch die ersten, die nicht mehr schreiben würden, wenn sie nicht mehr anonym auftreten könnten. Aber natürlich rechnen sie nicht damit, dass das passiert. Das ist Meinungsmanipulation, die bereits über Trollerei hinausgeht. Im Übrigen wären solche Maßnahmen zahnlos, da sich ohnehin Leute dann nach Belieben E-Mail-Adressen anlegen könnten. Und wer jetzt an Ausweispflicht denke, hat etwas in diesem Land nicht verstanden.

    Nein, über die "Diskussionskultur" hier sollte man sprechen. Oder alternativ könnte man die Kommentarspalten auch abschalten. Ich sehe, ganz offen gesagt, den Mehrwert nicht.
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#28 RIesinMitHammerAnonym
  • 31.10.2017, 21:31h
  • Antwort auf #27 von AndreK
  • "Hier wurde manchen Usern teilweise im Internet nachgestellt, Nachforschungen angestellt, Zweifel an allem geäußert und die Verweigerung, auf Anschuldigungen einzugehen als "Schuldeingeständnis" interpretiert. "

    Im Falle einer Userin hier, war die Nachforschung und die "Bloßstellung" einfach nötig und angebracht, denn sie warb hier aktiv Leute für persönlichen Kontakt an, in dem speziellen Fall für Trans-Aktivismus.

    Man darf nicht vergessen, dass viele Menschen die Transgender oder Transsexuell sind, auch sehr verletzlich sind, und auf Vertrauensmissbrauch, gerade wenn sie mit jemandem offen über ihre Transsexualität, oder Transgender-Sein sprechen, auch psychischen Schaden nehmen können, wenn sie dann mit einer Person konfrontiert werden, die über ihre eigene Identität lügt und sie so hintergeht und ihr Vertrauen missbraucht.

    "Und wer jetzt an Ausweispflicht denke, hat etwas in diesem Land nicht verstanden. "

    Why not? Ich hätte nichts dagegen.

    "Nein, über die "Diskussionskultur" hier sollte man sprechen. Oder alternativ könnte man die Kommentarspalten auch abschalten."

    Ja, ginge auch. Aber wir gehen ja öfters auf die Seite, wegen der Diskussionen oder? Und dann klicken wir auch mal auf Werbung, wodurch das Ganze hier ja auch finanziert wird.
    Wenn die Kommentarfunktion weg ist, kommen weniger Leute wegen Werbung.

    Nenn mir mal ein großes, Deutsches LGBTIQ Forum wo man die hier diskutierten Themen auch diskutieren könnte. Kennste keins? Ich auch nicht.
    Und auf Facebook oder Twitter würde ich nicht gehen.
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#29 hugo1970Profil
#30 RiesinMitHammerAnonym

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