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Kommentare zu:
Netflix setzt "House of Cards" ab


#1 TheDadProfil
  • 30.10.2017, 23:48hHannover
  • ""Netflix "zutiefst erschüttert" ""..

    Wenn das tatsächlich so wäre, dann würden sie die Produktion SOFORT, noch Heute einstellen, und nicht erst wenn die "sowieso angeblich letzte Staffel" abgedreht ist !

    Oder wenigstens unterbrechen bis die Sache geklärt ist..
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#2 Patroklos
#3 OrthogonalfrontAnonym
#4 queer rights nowAnonym
  • 31.10.2017, 01:24h
  • Nein!!!! House of Cards soll weitergehen!! Schreibt an Netflix dass Ihr es nicht einsehen wollt!

    Es ist doch nix passiert in echt!! Was macht der 14-jährige Knabe auch im Schlafzimmer (!) von dem auf ner Party (!!) verseh das Ganze nicht!!

    Ich bin als 14-jähriger nie in Schlafzimmern von Broadway-Schauspielern gewesen, die Alkohol getrunken haben, da stimmt doch was nicht!!

    Wir mache eine Petion auf Change.org, ja? Serie soll weiterlaufen, bitte!
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#5 Erik JunkerAnonym
  • 31.10.2017, 01:51h
  • Schade. War meine Lieblingsserie (neben anderen). Ich schaue gerne und viel TV. Da sieht man Dinge die wie das echte, wirkliche Leben sind.
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#6 Andy2Anonym
  • 31.10.2017, 07:37h
  • Zum Glück: Ich fand diese Serie sowieso furchtbar. So wie fast alle Netflix-Eigenproduktionen. Keine Ahnung, was die sich dabei immer denken und wer den Kram guckt. Ich habe Netflix inzwischen wieder gekündigt und abonniere nur, wenn eine neue Staffel RuPaul's Drag Race kommt. Sobald ich die gesehen habe, kündige ich wieder das Abo.
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#7 Kar_Anonym
#8 herve64Profil
#9 OrthogonalfrontAnonym
#10 Sukram712Anonym
  • 31.10.2017, 10:36h
  • Die Kritik an Kevin Spayceys ist natürlich irgendwo berechtigt. Sein Outing mit Vorwürfen zum versuchten "Kindesmissbrauch" zu verbinden, ist sehr unglücklich.

    Aber er wollte sich entschuldigen und dabei reinen Tisch machen. Vermutlich hat er sich einfach nicht so viel dabei gedacht.

    Aber jetzt werden daraus "Missbrauchsvorwürfe" gemacht. Demnächst ist er als Kinderschänder verschrien. - Wegen einer offenbar einmaligen Sache vor 30 Jahren im betrunkenen Zustand.

    Das ist schon echt bösartig, jedenfalls völlig übertrieben. Die Kritiker sollten mal in such gehen.
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#11 MuskeldieterAnonym
  • 31.10.2017, 11:32h
  • Bitte beachten: Die Goldene Regel im Umgang mit Pay-Accounts.

    -- Steckst Du Geld in einen Account, dann solltest Du den Account jährlich wechseln.

    Gilt für Netflix, Spotify, Steam, digitales Zeitungsabo, usw.

    Wieso ist das so?

    -- Es werden Profile von Dir angelegt und Du befindest Dich in Windeseile in der Glasglocke.

    -- Du sollst Deinen Account weiter mit Geld aufblasen, dafür tun sie alles.

    -- Dir sollte klar sein, das Geld für digitale Güter verpufft, sobald Du die Güter konsumiert hat.

    -- Du solltest das echte Leben nicht mit einem Internet-Account, der Dich permanent zum weiterzocken animiert, verwechseln.

    Einfach beim Dienstleister anrufen und Account einstampfen lassen, Cookies löschen, und neuen einrichten. Kann der Account nicht eingestampft werden, dann lässt Du ihn einfach liegen und machst einen neuen Account unter anderen Namen..

    Es ist Dein Recht, Dienstleistungen wie TV und Radio anonym und ohne Datenaufzeichnung in Anspruch zu nehmen!
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#12 AmurPrideProfil
  • 31.10.2017, 11:32hKöln
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • ""..Die Kritiker sollten mal in such gehen..""

    Wirklich?
    WENN der Vorwurf zutreffen sollte, DANN ist es doch ganz offensichtlich so, dass das Geschehene das Opfer Anthony Rapp bis heute nicht vergessen hat.
    Welche langfristigen Spuren und Auswirkungen dies bei ihm hinterlassen haben mag... Ich mag es mir gar nicht vorstellen. :-(

    ""..Die Kritik an Kevin Spayceys ist natürlich IRGENDWO [?!?] berechtigt. [..] Aber jetzt werden daraus "Missbrauchsvorwürfe" gemacht. Demnächst ist er als Kinderschänder verschrien. - Wegen einer offenbar einmaligen Sache vor 30 Jahren im betrunkenen Zustand. Das ist schon echt bösartig, jedenfalls völlig übertrieben..""
    WENN der Vorwurf zutreffen sollte, DANN ist DAS was Du hier schreibst ist, in meinen Augen zumindest, extrem verharmlosend und sehr emphatielos!
    Ich könnte mir gut vorstellen das, wenn Anthony Rapp diesen Deinen post lesen würde, er sich zum zweiten Mal als Opfer fühlen würde.

    Vielleicht solltest Du mal in Dich gehen... :-(
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#13 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 11:47hHannover
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • "Das ist schon echt bösartig, jedenfalls völlig übertrieben. Die Kritiker sollten mal in such gehen."

    Dein völlig vernünftiger Einwand wird, so fürchte ich, leider vollständig ignoriert werden. Dies ist das Zeitalter der extremen Empörung. Die Reaktion von Netflix ist natürlich eine reine Geschäftsentscheidung. Die wissen genau, dass viele ihrer Kunden dieser modernen Empörungskultur angehören und da gibt es nun mal keine Alternative zur Mobjustiz. Unschuldsvermutung? Gemäßigtes Vorgehen? Unmöglich in einem solchen Klima! Spacey hat "verschissen" und könnte auch gleich auf den Mond auswandern... oder einfach ein paar Jahre abtauchen und warten, bis sich der rabiate Mob - konstant befeuert durch Medien und "soziale" Netzwerke - neue Opfer gesucht hat, denn nur darum geht es denen. Ein Mob ist ein Mob, weil deren Teilnehmer ihre tiefe innere Leere füllen wollen. Dabei erfüllt diese Form des radikalen Bashings die gleiche Funktion wie Fastfood. Schnelle, ungesunde Kalorien, die nie wirklich satt machen und von denen man immer schneller immer mehr braucht, nur um dann am Ende festzustellen, dass man schwer depressiv davon geworden ist. Ich verachte diese moderne Mobjustiz!
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#14 TheMumProfil
#15 LorenProfil
#16 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 12:08hHannover
  • Antwort auf #15 von Loren
  • So sieht's aus! Die Behauptung, dass Netflix House of Cards wegen des Missbrauchsvorwurfs absetzen würde ist nichts weiter als mobgerechter Sensationalismus! Die Wahrheit: Netflix tut ALLES, um den Krieg der Streaming-Dienstleister zu gewinnen. Dabei glauben deren Analysten, dass man das am besten erreichen könne, indem man jetzt alles tut, um dem Empörungs-Mob (offensichtlich die Mehrzahl von deren Kunden) zu schmeicheln. ALLES andere ist komplett zweitranging, sei es die Wahrheit oder nicht.
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#17 netficksAnonym
  • 31.10.2017, 12:32h
  • Die ganze Geschichte stinkt. Auf allen Seiten.
    Die Art und Weise wie alle damit umgehen ist katastrophal. Kevin Spacey hat mit dem Timing ins Klo gegriffen, anstatt sich zuerst mit den Beschuldigungen auseinander zu setzen. Dieser komische Rapp, den keiner kennt, meldet sich 30 Jahre später zu Wort, dass ein besoffener Spacey versucht hat ihn anzugraben. Netflix setzt eine ohnehin bereits beendete Serie ab. Die ganze LGBTQT+-xyz Community reagiert nahezu hysterisch auf Spaceys Outing, wohlgemerkt, nur Schwule Promis melden sich zu Wort. Was ist das alles? Tut die LGBTQ-Community jetzt so, als gäbe es keine Abgrabereien zwischen Minderjährigen und Raubtierschwuppen mit pädophilen Neigungen? Und dieser zur Hälfte pädophile Mob zeigt jetzt mit dem Finger auf Spacey? Oh man. Ich fall echt vom glauben ab.
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#18 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 13:11hHannover
  • Antwort auf #17 von netficks
  • "Dieser komische Rapp, den keiner kennt"

    Er hat jetzt immerhin eine Nebenrolle in Star Trek: Discovery, was man mit Fug und Recht als den absoluten Höhepunkt seiner mittlerweile 30-jährigen Karriere ansehen darf. Davor zeichnete er sich durch weitere Nebenrollen in weitgehend unbekannten Serien und als Darsteller in B-Movies aus.

    Interessant dürfte übrigens sein, dass Star Trek: Discovery NUR auf Netflix zu sehen ist und daher, zumindest außerhalb der USA, auch weigehend unbekannt bleiben dürfte.

    Hier stinkt so einiges!
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#19 Sukram712Anonym
  • 31.10.2017, 13:16h
  • Antwort auf #17 von netficks
  • Das Timing war Mist und es ist wirklich ungünstig sexuelle Belästigung eines Minderjährigen mit seinem Outing zu verbinden.

    Allerdings wüsste ich auch nicht, wie sich Kevin Spayceys für die Belästigung eines Jungen entschuldigen könnte, ohne einzuräumen, dass er schwul oder bi-sexuell ist.

    Wie soll das gehen? Wenn er sich für die Belästigung des Jungen entschuldigt, dann ist damit ein Outing als mindestens Bi zwangsläufig verbunden.
    Alles andere wären doch Verrenkungen, die man ihm auch vorwerfen würde.

    Und sich besoffen auf einen 14-jährigen Jungen zu legen, der dann abhaut, ist sexuelle Belästigung.
    Missbrauch ist zwar auch korrekt, aber das ist - gemessen an der öffentlichen Wahrnehmung und an der umgangssprachlichen Verwendung - ein zu hartes und zu vernichtendes Wort.
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#20 Vater
  • 31.10.2017, 13:29h
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • So sehe ich das auch.
    Von wegen 'schwerer Missbrauch'...
    Spacey hat den Jungen (der hierzulande bereits sexualmündig gewesen wäre) besoffen angegraben.
    Nebenbei waren meine meisten Sexualpartner in meinem zarten Alter von Anfang 15 fast alle Mitte bis Ende 20.

    Ich hatte bereits Bartwuchs und untenrum bestimmt auch schon meine 19 oder 20 Zentimeter.

    Pädophilie ist wirklich das Allerletzte, was man meinen damaligen Sexpartnern unterstellen könnte.

    Aus irgendeinem Grund war ich damals Anfang der 90er Jahre auch der jüngste offen lebende Schwule, den man in der hiesigen, mich umgebenden Szene antreffen könnte.

    Ich hätte gar keine Gleichaltrigen aufreißen können, weil dort einfach keine waren.
    Wer seinerseits irgendwo auf mich stieß bzw. mich kennenlernte, der nahm mich sicherlich nicht als asexuelles Wesen kennen. Was anderes wäre es gewesen, wenn mich ein Freund meines Vaters oder meiner Mutter in unserem elterlichen Wohnzimmer kennengelernt hätte.

    Spacey war also damals vor 30 Jahren besoffen, enthemmt und hat diesen Jüngling angegraben, der da (warum auch immer) auf seinem Bett gelegen hat.
    In schwulen Kreisen nicht unbedingt ein außerordentlich ungewöhnliches Szenario.

    Der unbedarfte und ob seiner Jugend höchstwahrscheinlich doppelt entsetzte Jugend hat offenbar den Schreck seines Lebens bekommen.
    Schwule Männer hatten damals einen noch größeren Ausnahmestatus als heute - auch wenn sie nicht besoffen und im Anbaggermodus waren und eine anfassen.

    Der Jugendliche wollte nicht und gab Spacey einen Korb, den dieser auch akzeptierte. Aus die Maus.

    Das war keine Vergewaltigung, sondern einfach ein blödes besoffenes Baggern, was einem von den beiden zu weit ging - eine Grenze, die der andere WOHLGEMERKT auch akzeptierte.

    Dann gingen 30 Jahre ins Land, die das angebliche Opfer kein Wort sagt. Dann beschließt er, den Superstar Spacey öffentlich bloßzustellen, statt den Dialog mit ihm zu suchen und einfach mal mit ihm zu reden.

    Spacey nimmt die Sache geschockt auf und streitet kein Wort ab. Er sagt (für mich glaubhaft), dass er sich nicht daran erinnern kann, dass er sich aber für sowas nur aus tiefster Seele entschuldigen kann und dass ihm sowas unendlich leid tut.
    Es ist halt ewig her und ees ist ja damals tatsächlich nicht viel mehr passiert, als dass er einem sexuell unerfahrenen Jüngling einen Schrecken einjagte, da er ihn so behandelte, wie er einen Älteren auch behandelt hätte.

    Obwohl Spacey sich nicht erinnert, nimmt er die Gefühle des anderen trotzdem ernst. Er streitet es nicht ab und bezieht sogar öffentlich Stellung, indem er sich für den (zweifellos unangenehmen aber keinesfalls an Missbrauch heranreichenden) Vorfall entschuldigt.Mehr kann man rückwirkend ohnehin nicht tun - zumal der andere 30 lange Jahre kein Gespräch gesucht hat!

    Fur Kevin Spacey, der seine sexuelle Orientierung bislang vor der Öffentlichkeit verborgen, macht dieses Versteckspiel angesichts dieser Geschichte keinen Sinn mehr. Würde er sich nun immer noch den Anschein des Heterosexueller geben, dann wäre das nur noch lächerlich.
    Durch diese 30 Jahre alte Baggeraffäre ist die Katze praktisch aus dem Sack. Ein scheinbar perfekter Zeitpunkt um auch damit öffentlich reinen Tisch zu machen - einfach weil nun jede weitere Leugnung der eigenen Homosexualität nur noch lächerlich gewirkt hätte.

    Stattdessen wird nun jedes Wort dermaßen gezielt gegen ihn ausgelegt, dass man aus ihm einen verschlagen pädophilen Kinderschänder macht. Seine Karriere geht dabei nach nur wenigen gezielten Schlägen fast zu Bruch.

    Außerdem: warum mal MIT IHM sprechen, wenn man auch permanent öffentlich über ihn sprechen kann?!

    Nicht falsch verstehen: Er hat sich damals sicherlich dumm verhalten und einen Fehler gemacht - nicht weniger, aber eben auch nicht mehr!

    Ein sehr praktisches Thema, um es schön auf großer Flamme hochzukochen So kann sich die ganze Welt moralisch daran hochziehen. Wie bei der Demo für alle geht es natürlich wieder um Kindesmissbrauch.
    Aber auch die haben bereits nicht begriffen, dass Jugendliche keine 'reinen' asexuellen Wesen sind.

    Wie viele Typen wären auf die alkoholisierten Avancen am Ende dieser Party eingegangen?
    Sicherlich nicht einmal wenige.

    Dieser Junge hat Nein gesagt UND das wurde auch akzeptiert.

    Unter dem Strich hat sich Kevin Spacey damals vor 30 Jahren nicht optimal verhalten. Das einzige, was er letztendlich tun kann, dass ist, sich zu entschuldigen.
    Das hat er (imho sogar aufrichtig) getan. Öffentlich, obwohl der andere 30 lange Jahre lang nicht zu ihm kam.

    Ich denke, dass man bei einem solchen Thema einfach mal innehalten muss, bevor man es künstlich zu einer Staatsform hochkommt. Erst recht, wenn man damit einen anderen Menschen regelrecht zerstören kann.

    Angesichts dessen, was die meisten von uns in ihrem Leben mitmachen, ist das Ganze nämlich nichts weiter als eine URALTE Lappalie, die sich dank der Einstellung zum Thema Sex (und insbesondere des emotional besonders aufgeladenen Themas 'Homosexualität') besonders gut eignet, um sie zum Skandal aufzublasen.

    Ich sage nicht, dass Spaceys Verhalten kein Fehler war. Ich sehe aber, dass der jetzige Umgang damit so überdimensioniert ist, dass er nicht weniger übergriffig und sicher keinen minderschweren Fehler darstellt.

    Die Waagschale ist nicht ausgeglichen.

    Nur die schlussendlich immer noch vorhandene sexuelle Prüderie in der Gesellschaft macht es möglich, dass es als akzeptabel gilt, jeden noch harten Vorwurf und jeden Angriff auf Leben und Karriere zu dulden.

    Dem vermeintlichen Opfer wurde keine Gewalt angetan!

    Weil es sich um eine sexuelle Annäherung (sogar eine homosexuelle!!!!) dreht, wird plötzlich so getan, als hätte der 'Täter' etwas ganz ganz schreckliches getan.

    Gang zurück!

    Es ist nichts ganz ganz schreckliches geschehen.

    Spacey hat einfach einen Fehler gemacht .

    Er hätte ihn locker abstreiten können.

    Wie vielen Stars wurde schon deutlich Schlimmeres unterstellt - und sie kamen durch einfaches Abstreiten davon.

    Wer will sowas noch nachweisen.

    Spacey streitet es nicht einmal ab, obwohl er sich nicht einmal mehr daran erinnert.

    Stattdessen entschuldigt er sich sogar noch öffentlich.

    ...und wird öffentlich nahezu zerstört und als Kinderschänder behandelt, obwohl er das mit Sicherheit nicht ist.

    Jedes seiner Worte wird im denkbar übelsten und verschlagendsten Sinne interpretiert.

    Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt.
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#21 netficksAnonym
  • 31.10.2017, 13:50h
  • Antwort auf #20 von Vater
  • Das ist es ja. Ich war selbst jung und wurde dauernd auf Schwulenparties angegraben, und "Nein" wurde erst beim dritten Mal und unter Androhung von Klatsche auch ernst genommen. Das war zumindest "normal". Irgendwann ging ich nicht mehr auf solche Parties, weil es nicht besser wurde.

    Unter LGBTIQ+zyx ist es scheinbar völlig normal, unter Normalsterblichen ist alles erlaubt! Eigentlich ist es nicht normal! Ich hasse diese "Community" inzwischen dafür. Aber komme da mal einer daher mit Fame und "Macht", dann reißen alle Dämme, man hat ein Raubtier entlarvt!

    Also ich bin, wenn überhaupt, von dieser Heuchelei traumatisiert. So eine verfickte Schlangengrube.
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#22 hugo1970Profil
#23 Vater
  • 31.10.2017, 15:16h
  • Antwort auf #21 von netficks
  • Aber IN DIESEM FALL wurde das 'Nein' sehr wohl akzeptiert.

    Für Dich mag das ein unwichtiges Detail darstellen.
    Da der Mob mit den Heugabeln jedoch bereits bereit steht und Kevin Spacey zu einem Kinderschänder stilisiert, weil dieser sich verhalten hat, als wäre der Junge eben schon zwei oder drei Jahre älter gewesen IST das mit Sicherheit kein unwesentliches Detail.

    Hier wurde niemand vergewaltigt.

    Kein Grund, den anderen dreißig Jahre später zu zerstören, nachdem man in all der Zeit nicht einmal den Dialog gesucht hat.

    Es geht hier allenfalls um einen Fehler - etwas, was dem einen damals unangenehm war, wofür er eine Entschuldigung verdient hat. Die hat er bekommen. Sogar noch nach 30 Jahren.

    Es geht hier nicht um ein Sexualverbrechen.

    Mit sowas kann und muss man auauch anders umgehen.

    Stattdessen stürzt sich jetzt der selbstgerechte Mob auf dieses Thema.

    Das finde ich einfach nur noch widerlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 TechnikerAnonym
  • 31.10.2017, 15:47h
  • Gähn...

    Das ist eine Nullmeldung - "Spiegel"-Leser wissen diesmal wirklich mehr!

    www.spiegel.de/kultur/tv/-a-1175726.html

    "Das Ende der Netflix-Serie "House of Cards" hängt offenbar nicht mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Hauptdarsteller Kevin Spacey zusammen. Laut Medienberichten fiel die Entscheidung bereits vor Monaten."
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Steht so im ersten Absatz.
#25 LaurentProfil
#26 TheDadProfil
#27 TechnikerAnonym
  • 31.10.2017, 17:31h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • "Anbei mal einen Link zum Kommentar der TAZ..

    www.taz.de/!5458670/

    Lesen und dann diese "Empörung" mal kräftig abrüsten !"

    Sehr vernünftig, der TAZ-Kommentar...

    Es ist aber halt zu verlockend: Hollywood-Star, schwul, Minderjähriger - daß nach dem bisherigen Stand der Dinge nicht wirklich was passiert ist, daß wirkliche prominente wie unbekannte Sittenstrolche es nicht bei einem "Schade" ließen, wenn man ihr Gegrabsche nicht erwiderte: spielt alles keine Rolle. Im Berliner "Tagesspiegel" ist man schon bei Pädophilie angelangt...

    www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/20524332.html

    Geheuchelte Empörung ist halt wohlfeil.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 LorenProfil
#29 TheDadProfil
#30 TheDadProfil
  • 31.10.2017, 19:41hHannover
  • Antwort auf #27 von Techniker
  • ""Sehr vernünftig, der TAZ-Kommentar...""..

    Sehe ich auch so..

    ""Es ist aber halt zu verlockend: Hollywood-Star, schwul, Minderjähriger""..

    ..ebenfalls Schwul..
    Hast Du hier vergessen..
    So wie es hier viele vergessen, weil sie vielleicht noch nie wahrgenommen haben wie Schwule Jugendliche Signale aussenden..

    "Belästigung" ist eine Sache..

    Angraben einer Person die auf der gleichen Wellenlänge schwimmt weil sie genauso Schwul ist, dann immer noch Nein sagt, eine völlig andere Sache !

    Und das fehlt hier völlig im "Empörungs-Geschrei" derjenigen die sich kaum noch davon retten können nicht gleich"Vergewaltigung" zu brüllen..

    Und dann wird ein "under-age-of-consent" daher-fabuliert, was man sich schon sehr verbiegen muß, denn die Handlung des Jungen Rapp, das Nein-Sagen WAR genau dieses "age-of-consent", das Wahrnehmen seines Rechtes Nein zu sagen, und für sich selbst die Entscheidung zu treffen was er nicht will !

    Und selbst das will man ihm nun noch nachträglich aus der Hand nehmen..
    Wie absurd..

    ""Im Berliner "Tagesspiegel" ist man schon bei Pädophilie angelangt...""..

    Da war man mMn von Anfang an, denn von Anfang an stand das ComingOut unter dem Stern den "Pädophilie-Verdacht" damit abwenden zu wollen indem man sich als Schwul outet, denn "kein normaler mann" macht ja einen Jungen an..

    Ebenso wie von Anfang an missverstanden wird, er hätte behauptet "von nun an schwul leben zu wollen", was ich mindestens für einen Übersetzungsfehler halte, oder eben für ein vorsätzliches Missverständnis was erzeugt wurde, wenn man etwas falsch verstehen will..

    Denn wer sich auf Twitter äußert ist in der Aussage auch begrenzt..
    Gemeint ist hier dann
    "zukünftig als öffentlich bekannter schwuler mann leben zu wollen"
    was in der aussage etwas völlig anderes bedeutet..
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#31 Markusbln11Anonym
  • 31.10.2017, 20:34h
  • Eines hat die Diskussion jetzt bewirkt.

    Mir ist gewahr geworden, dass ich in meinem Leben mindestens fünfmal vergewaltigt worden bin.

    Zweimal von Frauen in meiner Jugend-Disko (oder war das nur dirty dancing gegen meinen Willen, Überschwang wg Jack Daniels?), einmal auf der Strasse (die junge Frau hakte sich einfach bei mir ein und wollte nicht mehr loslassen).
    Zu den Jungs / Männern. Ein Typ legte sich auf mich drauf (beim Fussball), einer wollte mir vor 30 Jahren gegen meinen Willen einen Knutschfleck machen. Das dauerte, bis ich den los war.

    Und jetzt?

    Strafanzeige oder Psychiater?

    Oder einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Vielleicht hätte manch anderer diese Situationen als hoch erotisch erlebt. Oder Blödelei.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 AmurPrideProfil
  • 31.10.2017, 22:00hKöln
  • Antwort auf #31 von Markusbln11
  • ""..Und jetzt? Strafanzeige oder Psychiater? Oder einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Vielleicht hätte manch anderer diese Situationen als hoch erotisch erlebt. Oder Blödelei..""

    Ja.. möglicherweise.

    ODER vielleicht doch nicht immer gleich das eigene Empfinden und die eigene Fähigkeit des Umgangs/Verarbeitung solcher Situationen zum Maß für alle anderen machen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 LorenProfil
#34 Homonklin44Profil
  • 01.11.2017, 00:22hTauroa Point
  • Ehrlich gesagt ist mir - so sehr ich dieSituation nachempfinden kann, in der Mister Rapp sich da eingeengt und womöglich sexuell bedrängt gefühlt haben wird - der kollektive Panikschub, der um dieses Vorkommnis Kreise zieht, zu mager mit faktenrelevanten Infos versehen, um mir da ein Urteil erlauben zu können.

    Da kommen zwei Dinge aufeinander. Jemand schaut TV im Schlafzimmer eines Gastgebers von der Party. Gastgeber ist reichlich angesäuselt und meint, er kann den jüngeren Bekannten mal klarmachen. Der weigert sich und flieht ins Bad, später geht er und wird auch nicht dran gehindert, nur gefragt ob er wirklich gehen will.

    Sicher, so eine Situation kann man beklemmend empfinden und traumatisch erfahren.
    Etwas erstaunlich ist, dass man das dann 30 Jahre nirgends erwähnt und mit den wahrscheinlichen traumatischen Folgen auch nie in Therapie war ( oder wissen wir nicht, ob so )

    Alles Weitere wird als Verquickungsgetöse daran angehängt, weil es so rumkommt, als wolle Spacey das Ereignis von damals damit entschulden, dass er wohl von jetzt an auch als schwul geouted gelten kann.

    Natürlich ist es ihm hoch peinlich, dass er sowas mal gemacht hat und bemüht sich, es zu bereinigen.

    Unddie Welt, die geifernde Masse und der Empörungsdrall hauen ihn in die mediale Pfanne.

    Ich frage miich, warum das nicht eher angesprochen wurde, besonders wenn die Schauspieler zusammen gearbeitet haben. Wahrscheinlich gab es irgendeinen Auslöser, über den niemand Bescheid weiß. Man macht doch nicht Jahrzehnte auf ungetrübte Kollegenschaft und bringt dann so einen Vorwurf.

    Also alles irgendwie nicht ganz so astrein. Egal ob man nun Ephebophilie verurtelt oder nicht. Immerhin wurde hier die Selbstbestimmung des Jüngeren geachtet, was wohl wenigen im besoffenen Zustand problemlos gelingen dürfte.
    Was mehr, als sich entschuldigen, kann Mr. Spacey nach 30 Jahren denn noch? Bald jeder andere hätte in derselben Lage alles abgestritten.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 Stephen
  • 01.11.2017, 00:52h
  • Ich sage nur, ein neues Zeitalter der Hexenjagd entbrennt. Unbekannter Schauspieler will Aufmerksamkeit, nun hat er sie auf kosten eines berühmteren. Was hat der 14 Jährige ohne Aufsicht auf dieser Party verloren? Der Überwiegende teil der Presse schreibt schon von Missbrauch, nach jetziger Sachlage ist das ja wohl Rufmord!
  • Antworten » | Direktlink »
#36 TheDadProfil
#37 AmurPrideProfil
#38 TheMumProfil
#39 hugo1970Profil
#40 TheMumProfil
#41 Stephen
#42 AntwortAnonym
#43 TheDadProfil
#44 AmurPrideProfil
  • 02.11.2017, 20:43hKöln
  • @Stephen #35/#41
    @TheMum #38/40

    Wer, so wie Ihr beide, aus einem sexuell übergriffigen Verhalten eines Erwachsenen gegenüber einem Minderjährigen, eine Verletzung der Sorgfaltspflicht der Eltern des Minderjährigen machen möchte, entlarvt sich einfach nur noch selbst.
    Welche abartig degenerierte Sorte Mensch seid Ihr eigentlich?
  • Antworten » | Direktlink »
#45 TheDadProfil

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