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Kommentare zu:
Netflix setzt "House of Cards" ab


#11 MuskeldieterAnonym
  • 31.10.2017, 11:32h
  • Bitte beachten: Die Goldene Regel im Umgang mit Pay-Accounts.

    -- Steckst Du Geld in einen Account, dann solltest Du den Account jährlich wechseln.

    Gilt für Netflix, Spotify, Steam, digitales Zeitungsabo, usw.

    Wieso ist das so?

    -- Es werden Profile von Dir angelegt und Du befindest Dich in Windeseile in der Glasglocke.

    -- Du sollst Deinen Account weiter mit Geld aufblasen, dafür tun sie alles.

    -- Dir sollte klar sein, das Geld für digitale Güter verpufft, sobald Du die Güter konsumiert hat.

    -- Du solltest das echte Leben nicht mit einem Internet-Account, der Dich permanent zum weiterzocken animiert, verwechseln.

    Einfach beim Dienstleister anrufen und Account einstampfen lassen, Cookies löschen, und neuen einrichten. Kann der Account nicht eingestampft werden, dann lässt Du ihn einfach liegen und machst einen neuen Account unter anderen Namen..

    Es ist Dein Recht, Dienstleistungen wie TV und Radio anonym und ohne Datenaufzeichnung in Anspruch zu nehmen!
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#12 AmurPrideProfil
  • 31.10.2017, 11:32hKöln
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • ""..Die Kritiker sollten mal in such gehen..""

    Wirklich?
    WENN der Vorwurf zutreffen sollte, DANN ist es doch ganz offensichtlich so, dass das Geschehene das Opfer Anthony Rapp bis heute nicht vergessen hat.
    Welche langfristigen Spuren und Auswirkungen dies bei ihm hinterlassen haben mag... Ich mag es mir gar nicht vorstellen. :-(

    ""..Die Kritik an Kevin Spayceys ist natürlich IRGENDWO [?!?] berechtigt. [..] Aber jetzt werden daraus "Missbrauchsvorwürfe" gemacht. Demnächst ist er als Kinderschänder verschrien. - Wegen einer offenbar einmaligen Sache vor 30 Jahren im betrunkenen Zustand. Das ist schon echt bösartig, jedenfalls völlig übertrieben..""
    WENN der Vorwurf zutreffen sollte, DANN ist DAS was Du hier schreibst ist, in meinen Augen zumindest, extrem verharmlosend und sehr emphatielos!
    Ich könnte mir gut vorstellen das, wenn Anthony Rapp diesen Deinen post lesen würde, er sich zum zweiten Mal als Opfer fühlen würde.

    Vielleicht solltest Du mal in Dich gehen... :-(
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#13 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 11:47hHannover
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • "Das ist schon echt bösartig, jedenfalls völlig übertrieben. Die Kritiker sollten mal in such gehen."

    Dein völlig vernünftiger Einwand wird, so fürchte ich, leider vollständig ignoriert werden. Dies ist das Zeitalter der extremen Empörung. Die Reaktion von Netflix ist natürlich eine reine Geschäftsentscheidung. Die wissen genau, dass viele ihrer Kunden dieser modernen Empörungskultur angehören und da gibt es nun mal keine Alternative zur Mobjustiz. Unschuldsvermutung? Gemäßigtes Vorgehen? Unmöglich in einem solchen Klima! Spacey hat "verschissen" und könnte auch gleich auf den Mond auswandern... oder einfach ein paar Jahre abtauchen und warten, bis sich der rabiate Mob - konstant befeuert durch Medien und "soziale" Netzwerke - neue Opfer gesucht hat, denn nur darum geht es denen. Ein Mob ist ein Mob, weil deren Teilnehmer ihre tiefe innere Leere füllen wollen. Dabei erfüllt diese Form des radikalen Bashings die gleiche Funktion wie Fastfood. Schnelle, ungesunde Kalorien, die nie wirklich satt machen und von denen man immer schneller immer mehr braucht, nur um dann am Ende festzustellen, dass man schwer depressiv davon geworden ist. Ich verachte diese moderne Mobjustiz!
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#14 TheMumProfil
#15 LorenProfil
#16 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 12:08hHannover
  • Antwort auf #15 von Loren
  • So sieht's aus! Die Behauptung, dass Netflix House of Cards wegen des Missbrauchsvorwurfs absetzen würde ist nichts weiter als mobgerechter Sensationalismus! Die Wahrheit: Netflix tut ALLES, um den Krieg der Streaming-Dienstleister zu gewinnen. Dabei glauben deren Analysten, dass man das am besten erreichen könne, indem man jetzt alles tut, um dem Empörungs-Mob (offensichtlich die Mehrzahl von deren Kunden) zu schmeicheln. ALLES andere ist komplett zweitranging, sei es die Wahrheit oder nicht.
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#17 netficksAnonym
  • 31.10.2017, 12:32h
  • Die ganze Geschichte stinkt. Auf allen Seiten.
    Die Art und Weise wie alle damit umgehen ist katastrophal. Kevin Spacey hat mit dem Timing ins Klo gegriffen, anstatt sich zuerst mit den Beschuldigungen auseinander zu setzen. Dieser komische Rapp, den keiner kennt, meldet sich 30 Jahre später zu Wort, dass ein besoffener Spacey versucht hat ihn anzugraben. Netflix setzt eine ohnehin bereits beendete Serie ab. Die ganze LGBTQT+-xyz Community reagiert nahezu hysterisch auf Spaceys Outing, wohlgemerkt, nur Schwule Promis melden sich zu Wort. Was ist das alles? Tut die LGBTQ-Community jetzt so, als gäbe es keine Abgrabereien zwischen Minderjährigen und Raubtierschwuppen mit pädophilen Neigungen? Und dieser zur Hälfte pädophile Mob zeigt jetzt mit dem Finger auf Spacey? Oh man. Ich fall echt vom glauben ab.
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#18 TheMumProfil
  • 31.10.2017, 13:11hHannover
  • Antwort auf #17 von netficks
  • "Dieser komische Rapp, den keiner kennt"

    Er hat jetzt immerhin eine Nebenrolle in Star Trek: Discovery, was man mit Fug und Recht als den absoluten Höhepunkt seiner mittlerweile 30-jährigen Karriere ansehen darf. Davor zeichnete er sich durch weitere Nebenrollen in weitgehend unbekannten Serien und als Darsteller in B-Movies aus.

    Interessant dürfte übrigens sein, dass Star Trek: Discovery NUR auf Netflix zu sehen ist und daher, zumindest außerhalb der USA, auch weigehend unbekannt bleiben dürfte.

    Hier stinkt so einiges!
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#19 Sukram712Anonym
  • 31.10.2017, 13:16h
  • Antwort auf #17 von netficks
  • Das Timing war Mist und es ist wirklich ungünstig sexuelle Belästigung eines Minderjährigen mit seinem Outing zu verbinden.

    Allerdings wüsste ich auch nicht, wie sich Kevin Spayceys für die Belästigung eines Jungen entschuldigen könnte, ohne einzuräumen, dass er schwul oder bi-sexuell ist.

    Wie soll das gehen? Wenn er sich für die Belästigung des Jungen entschuldigt, dann ist damit ein Outing als mindestens Bi zwangsläufig verbunden.
    Alles andere wären doch Verrenkungen, die man ihm auch vorwerfen würde.

    Und sich besoffen auf einen 14-jährigen Jungen zu legen, der dann abhaut, ist sexuelle Belästigung.
    Missbrauch ist zwar auch korrekt, aber das ist - gemessen an der öffentlichen Wahrnehmung und an der umgangssprachlichen Verwendung - ein zu hartes und zu vernichtendes Wort.
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#20 Vater
  • 31.10.2017, 13:29h
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • So sehe ich das auch.
    Von wegen 'schwerer Missbrauch'...
    Spacey hat den Jungen (der hierzulande bereits sexualmündig gewesen wäre) besoffen angegraben.
    Nebenbei waren meine meisten Sexualpartner in meinem zarten Alter von Anfang 15 fast alle Mitte bis Ende 20.

    Ich hatte bereits Bartwuchs und untenrum bestimmt auch schon meine 19 oder 20 Zentimeter.

    Pädophilie ist wirklich das Allerletzte, was man meinen damaligen Sexpartnern unterstellen könnte.

    Aus irgendeinem Grund war ich damals Anfang der 90er Jahre auch der jüngste offen lebende Schwule, den man in der hiesigen, mich umgebenden Szene antreffen könnte.

    Ich hätte gar keine Gleichaltrigen aufreißen können, weil dort einfach keine waren.
    Wer seinerseits irgendwo auf mich stieß bzw. mich kennenlernte, der nahm mich sicherlich nicht als asexuelles Wesen kennen. Was anderes wäre es gewesen, wenn mich ein Freund meines Vaters oder meiner Mutter in unserem elterlichen Wohnzimmer kennengelernt hätte.

    Spacey war also damals vor 30 Jahren besoffen, enthemmt und hat diesen Jüngling angegraben, der da (warum auch immer) auf seinem Bett gelegen hat.
    In schwulen Kreisen nicht unbedingt ein außerordentlich ungewöhnliches Szenario.

    Der unbedarfte und ob seiner Jugend höchstwahrscheinlich doppelt entsetzte Jugend hat offenbar den Schreck seines Lebens bekommen.
    Schwule Männer hatten damals einen noch größeren Ausnahmestatus als heute - auch wenn sie nicht besoffen und im Anbaggermodus waren und eine anfassen.

    Der Jugendliche wollte nicht und gab Spacey einen Korb, den dieser auch akzeptierte. Aus die Maus.

    Das war keine Vergewaltigung, sondern einfach ein blödes besoffenes Baggern, was einem von den beiden zu weit ging - eine Grenze, die der andere WOHLGEMERKT auch akzeptierte.

    Dann gingen 30 Jahre ins Land, die das angebliche Opfer kein Wort sagt. Dann beschließt er, den Superstar Spacey öffentlich bloßzustellen, statt den Dialog mit ihm zu suchen und einfach mal mit ihm zu reden.

    Spacey nimmt die Sache geschockt auf und streitet kein Wort ab. Er sagt (für mich glaubhaft), dass er sich nicht daran erinnern kann, dass er sich aber für sowas nur aus tiefster Seele entschuldigen kann und dass ihm sowas unendlich leid tut.
    Es ist halt ewig her und ees ist ja damals tatsächlich nicht viel mehr passiert, als dass er einem sexuell unerfahrenen Jüngling einen Schrecken einjagte, da er ihn so behandelte, wie er einen Älteren auch behandelt hätte.

    Obwohl Spacey sich nicht erinnert, nimmt er die Gefühle des anderen trotzdem ernst. Er streitet es nicht ab und bezieht sogar öffentlich Stellung, indem er sich für den (zweifellos unangenehmen aber keinesfalls an Missbrauch heranreichenden) Vorfall entschuldigt.Mehr kann man rückwirkend ohnehin nicht tun - zumal der andere 30 lange Jahre kein Gespräch gesucht hat!

    Fur Kevin Spacey, der seine sexuelle Orientierung bislang vor der Öffentlichkeit verborgen, macht dieses Versteckspiel angesichts dieser Geschichte keinen Sinn mehr. Würde er sich nun immer noch den Anschein des Heterosexueller geben, dann wäre das nur noch lächerlich.
    Durch diese 30 Jahre alte Baggeraffäre ist die Katze praktisch aus dem Sack. Ein scheinbar perfekter Zeitpunkt um auch damit öffentlich reinen Tisch zu machen - einfach weil nun jede weitere Leugnung der eigenen Homosexualität nur noch lächerlich gewirkt hätte.

    Stattdessen wird nun jedes Wort dermaßen gezielt gegen ihn ausgelegt, dass man aus ihm einen verschlagen pädophilen Kinderschänder macht. Seine Karriere geht dabei nach nur wenigen gezielten Schlägen fast zu Bruch.

    Außerdem: warum mal MIT IHM sprechen, wenn man auch permanent öffentlich über ihn sprechen kann?!

    Nicht falsch verstehen: Er hat sich damals sicherlich dumm verhalten und einen Fehler gemacht - nicht weniger, aber eben auch nicht mehr!

    Ein sehr praktisches Thema, um es schön auf großer Flamme hochzukochen So kann sich die ganze Welt moralisch daran hochziehen. Wie bei der Demo für alle geht es natürlich wieder um Kindesmissbrauch.
    Aber auch die haben bereits nicht begriffen, dass Jugendliche keine 'reinen' asexuellen Wesen sind.

    Wie viele Typen wären auf die alkoholisierten Avancen am Ende dieser Party eingegangen?
    Sicherlich nicht einmal wenige.

    Dieser Junge hat Nein gesagt UND das wurde auch akzeptiert.

    Unter dem Strich hat sich Kevin Spacey damals vor 30 Jahren nicht optimal verhalten. Das einzige, was er letztendlich tun kann, dass ist, sich zu entschuldigen.
    Das hat er (imho sogar aufrichtig) getan. Öffentlich, obwohl der andere 30 lange Jahre lang nicht zu ihm kam.

    Ich denke, dass man bei einem solchen Thema einfach mal innehalten muss, bevor man es künstlich zu einer Staatsform hochkommt. Erst recht, wenn man damit einen anderen Menschen regelrecht zerstören kann.

    Angesichts dessen, was die meisten von uns in ihrem Leben mitmachen, ist das Ganze nämlich nichts weiter als eine URALTE Lappalie, die sich dank der Einstellung zum Thema Sex (und insbesondere des emotional besonders aufgeladenen Themas 'Homosexualität') besonders gut eignet, um sie zum Skandal aufzublasen.

    Ich sage nicht, dass Spaceys Verhalten kein Fehler war. Ich sehe aber, dass der jetzige Umgang damit so überdimensioniert ist, dass er nicht weniger übergriffig und sicher keinen minderschweren Fehler darstellt.

    Die Waagschale ist nicht ausgeglichen.

    Nur die schlussendlich immer noch vorhandene sexuelle Prüderie in der Gesellschaft macht es möglich, dass es als akzeptabel gilt, jeden noch harten Vorwurf und jeden Angriff auf Leben und Karriere zu dulden.

    Dem vermeintlichen Opfer wurde keine Gewalt angetan!

    Weil es sich um eine sexuelle Annäherung (sogar eine homosexuelle!!!!) dreht, wird plötzlich so getan, als hätte der 'Täter' etwas ganz ganz schreckliches getan.

    Gang zurück!

    Es ist nichts ganz ganz schreckliches geschehen.

    Spacey hat einfach einen Fehler gemacht .

    Er hätte ihn locker abstreiten können.

    Wie vielen Stars wurde schon deutlich Schlimmeres unterstellt - und sie kamen durch einfaches Abstreiten davon.

    Wer will sowas noch nachweisen.

    Spacey streitet es nicht einmal ab, obwohl er sich nicht einmal mehr daran erinnert.

    Stattdessen entschuldigt er sich sogar noch öffentlich.

    ...und wird öffentlich nahezu zerstört und als Kinderschänder behandelt, obwohl er das mit Sicherheit nicht ist.

    Jedes seiner Worte wird im denkbar übelsten und verschlagendsten Sinne interpretiert.

    Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt.
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