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Kommentare zu:
Gayromeo-Räuber "Marcus" muss für zweieinhalb Jahre in den Knast


#21 IsaakAnonym
  • 01.11.2017, 23:27h
  • Antwort auf #9 von TheMum
  • Das ist nur dann richtig, wenn Sie ausschließlich innerhalb der semantischen Exklusivdichotomie des Justizwesens operieren. Verstehen Sie "Verbrecher" aber als ontologische Zuschreibung die das reale(!) Erfüllen eines Straftatbestandes (und nicht nur die Verurteilung für das vermeintliche Begehen eines solchen) voraussetzt, dann sind selbstredend nicht alle Häftlinge Verbrecher. So wie ein auf der Flucht befindlicher Amokläufer mit Knarre in der Hand in diesem Sinne eben doch ein Verbrecher ist, ohne dass es diesbezüglich einen Richterspruch gegeben hätte. Eigentlich gar nicht so schwierig.
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#22 IsaakAnonym
#23 Hamburger NordlichtAnonym
  • 02.11.2017, 07:27h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Hallo.moin,
    Hast du gut geschrieben und argumentiert.
    Einen schwulen Mann in eine Falle zu locken ist natürlich unterste Schublade, keine Frage, aber der Lerneffekt sollte schon irgendwo da sein. Ich habe selber 17 Jahre und 8 Monate im Bau verbracht und wenn ich manchmal lese was Leute denken zu wissen wie es vor Gericht abläuft, ich kann oft nur darüber lachen....sie haben überhaupt keine Ahnung aber schreiben lange Texte als wären sie selner mal Richter gewesen oder Staatsanwalt.....Lächerlich.
    Ich habe gelesen was du geschrieben hast und unter allen Kommentaren die hier geschrieben wurden, haben deine Kommentare fruchtbaren Boden.
    Gruß aus Hamburg.............
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#24 TheDadProfil
  • 02.11.2017, 09:57hHannover
  • Antwort auf #20 von Orthogonalfront
  • ""Wie schön du das erklären kannst. Ist nur fraglich wen es interessiert.""..

    Ist doch schon längst klar daß Dich das nicht interessiert, weil das "nicht-wissen" dann ja auch davon schützt sich damit befassen zu müssen, warum man dennoch immer wieder unqualifizierte Kommentare abgibt, und Strafen einfordert, die das Deutsche Strafrecht nun mal einfach nicht hergeben..

    Jugendstrafrecht setzt Erziehung VOR Strafe..
    30 Monate sind deshalb schon das Eingeständnis daß der Erziehungswille allein hier nicht mehr greift, und die Tat durch einen deutlichen Freiheits-Entzug gewürdigt werden muss..

    Dein Auffassung Richter würden Strafen beinahe generell schon zur Bewährung aussetzen entbehrt dabei jeglicher Faktischen Grundlage, und missachtet so ganz nebenbei die garantierte Unabhängigkeit der Richter..

    Nach der letzten dazu veröffentlichten Statistik dazu gab es im Jahr 2016 etwas mehr als 107.000 Verurteilungen zu Haftstrafen..
    Die Bundesländer haben aber nur knapp 44.000 Haftplätze zur Verfügung, und die Organisation und die Durchführung der Haft unterliegt den Staatsanwaltschaften, und nicht den Gerichten, denn diese sind nur das Kontroll-Organ für die Haft-Anstalten..

    Logischerweise bleibt also den Richtern gar nichts weiter übrig als mehr als die Hälfte aller Haftstrafen gleich zur Bewährung auszusetzen, denn mangels Haftplätzen kann man gar nicht alle verurteilten Straftäter einsperren..

    Abschließend muß man hier dann auch erneut konstatieren, wer nicht weiß wie ein Urteil Zustande kommt, so wie Du es hier einmal mehr bewiesen hast, der sollte sich entweder mal ausführlich damit befassen, oder einfach mal die Fresse halten..

    Diese wirklich dusseligen ständigen "Forderungen" nach "härteren Strafen" nutzen nichts, wenn die Möglichkeiten dazu gar nicht bestehen..

    Und nun freue ich mich schon auf die Antworten á la
    "dann müssen die geschaffen werden"..
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#25 TheDadProfil
#26 GaykaiserProfil
#27 TheMumProfil
#28 TheMumProfil
#29 TheMumProfil
  • 02.11.2017, 13:19hHannover
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Logischerweise bleibt also den Richtern gar nichts weiter übrig als mehr als die Hälfte aller Haftstrafen gleich zur Bewährung auszusetzen, denn mangels Haftplätzen kann man gar nicht alle verurteilten Straftäter einsperren.."

    Hier gibt es genau drei Möglichkeiten:
    1. Mehr Haftplätze schaffen
    2. Gesetze so verändern, dass weniger Haftstrafen daraus resultieren
    3. Wohldurchdachte Amnestie-Maßnahmen

    Nicht zu handeln wäre fahrlässig, weil Verurteilte ihre Haft dann nicht antreten könnten, von Gerechtigkeit mal ganz zu schweigen.
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#30 Crikkie
  • 02.11.2017, 14:44h
  • Antwort auf #11 von Albaboy
  • Im Jugendstrafrecht ist eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren die Höchststrafe und wird nur dann angesetzt, wenn die Tat im allgemeinen Strafrecht mit mehr als 10 Jahren geahndet wird. Dies wäre zum Beispiel möglich, wenn der Täter einen Mord begangen hätte.

    Nach dem allgemeinen Strafrecht wird eine Körperverletzung mit bis zu fünf, ein Raub mit mindestens einem Jahr bestraft. 2,5 Jahre Freiheitsentzug ohne Bewährung für diese Kombination ist im Jugendstrafrecht, das vor dem Sühnecharakter immer noch eine Erziehungsmaßnahme darstellt, bereits eine der härteren Strafen.

    Deine Forderung nach 10-15 Jahren ist vollkommen unrealistisch und dem deutschen Strafgesetz nicht zu rechtfertigen.
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