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Einzelkommentar zu:
Querverlag und Männerschwarm boykottieren Messe "Queeres Verlegen"


#49 goddamn liberalAnonym
  • 02.11.2017, 10:19h
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • Das kann ich gerne erklären.

    Wir stehen hier im Fall Schnellroda in einem harten Kampf zwischen Zivilisation und Zivilisationsverweigerung.

    Wie hart der ist, zeigt z. B. die von Burka-Taliban verstümmelte Leiche des afghanischen Präsideten in Kabul 1996:

    de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Nadschibull%C4%81h

    Kleidung ist nie individuell, sondern immer symbolisch.

    Das gilt gerade in der islamischen Welt und es gilt auch für Männerkleidung.

    Es kann und darf keinen Zwang zur Enthüllung von Körperteilen geben, aber es ist kommunikativ notwendig, dass man Gesicht und Individualität zeigt und damit Identität. Das bedeutet dann Burka-Verbot, aber nicht Kopftuch-Verbot. SS-Uniformen sind ja auch verboten.

    Zudem: Natürlich darf man wie Lale Akgün und Seyran Ates auch Verhüllungen jenseits des Gesichtschleiers rückschrittlich, körperfeindlich und prüde finden, verbieten kann man sie aber natürlich nicht. Das gilt auch für kath- Nonnen: Je reaktionärer der Orden, desto mehr Schleier.

    Zur Geschichte von der Geschichte:

    1789 in Frankreich und 1909/1923 in der Türkei belegen:

    Bürgerliche Revolutionen sind die Basis weiterer progressiver Entwicklungen.

    Deswegen legt der Kemalismus die Basis für die Gezi-Proteste, auch die LGTBI-Bewegung.
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