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Kommentare zu:
Querverlag und Männerschwarm boykottieren Messe "Queeres Verlegen"


#31 andreAnonym
  • 01.11.2017, 16:35h
  • Die Aktion hat auch was Gutes. Wenn auch nicht geplant und nicht im Sinne der Veranstalter, bzw Blockierer. Die Bekanntheit des Buches, was es schon in vierter Auflage gibt, dürfte rasant steigen. Das setzt sich automatisch in Gang. Bestes Beispiel, im September das Buch "Kontrollverlust" von Thorsten Schulte. Als es bei den Spiegel-Bestsellern, mitte September, auf Platz 2 war, haben es viele Buchhandlungen aus dem Regal genommen, weil vom Kopp-Verlag. Kurz danach, Ende September, war es auf Platz 1. Übrigens, im Mai 1933 hat man unbequeme Bücher einfach verbrannt.
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#32 Rosa SoliAnonym
  • 01.11.2017, 18:48h
  • Antwort auf #31 von andre
  • Das glaube ich auch. Damit dürften die Veranstalter dieser Messe das Buch unfreiwllig noch populärer gemacht haben.

    Das ändert aber nichts an der Haltung, die Hintergrund der ganzen Nummer ist und die ich bedenklich finde.

    Mir scheint, einige Leute leben immer mehr in ihrer eigenen Blase und halten sich dabei noch für die Avantgarde.
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#33 schwarzerkater
  • 01.11.2017, 21:04h
  • ... die Doppelmoral in der eigenen Community ist für mich immer wieder befremdlich. toleranz einfordern, sie untereinander aber nicht leben. so nicht!
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#34 Patroklos
#35 IsaakAnonym
  • 01.11.2017, 22:59h
  • Antwort auf #5 von Robin
  • Bei allem Respekt aber unreflektierte Pauschalkritik an "Migranten" verbietet sich nach meinem Dafürhalten ebenso wie dieses ständige Gerede von der "Nazi-Keule". Ich weiß beim besten Willen nicht, was aufgeklärte Menschen dazu treibt, diesen eindeutig rechtsextremen und einzig der Delegitimierung antirassistischer Kritik dienenden Kampfbegriff zu verwenden.

    Nota bene: Wer spricht wie ein Nazi, argumentiert wie ein Nazi und offenbar auch denkt wie ein Nazi, den soll und muss man auch einen Nazi nennen können und nicht anders.
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#36 IsaakAnonym
  • 01.11.2017, 23:08h
  • Antwort auf #6 von Robin
  • Ein Buch auf einer privaten (=nichtstaatlichen) Veranstaltung nicht vorzustellen hat nicht auch nur das geringste mit Zensur zu tun. Zensur wäre es, wenn morgen das Bundesinnenministerium alle Exemplare des besagten Werkes einstampfen, die Verkaufsstellen räumen und den Nachdruck verbieten würde. Oder zumindest inkriminierte Passagen schwärzen ließe. Hier liegt der Fall aber fundamental anders, denn niemand hat irgendein Recht darauf, dass ein Dritter eine Plattform für etwas bereitstellt, was besagter Dritter letztlich für falsch, verwerflich und gefährlich hält oder aus irgendwelchen anderen Gründen einfach nicht mag. Ansonsten müsste man, wie ein User das bereits logisch völlig konsistent dargelegt hat, auch Machwerke wie "GenderGaga" oder Bücher vom Kopp Verlag auf Wunsch mit an Bord nehmen.
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#37 IsaakAnonym
  • 01.11.2017, 23:12h
  • Antwort auf #9 von Ganz ehrlich
  • Niemand der sich "komplett vermummt" lehnt damit die freiheitlich-demokratische Grundordnung notwendigerweise ab - zumindest nicht im Sinne eines logischen Automatismus. Mir scheint, sie sind da leider den Rattenfängern vom rechten Rand auf den Leim gegangen; für die meisten Trägerinnen von Nikab und Burka ist diese Bekleidung nämlich der Ausdruck einer tiefen spirituellen Verbindung mit dem Göttlichen und eine persönliche Glaubensentscheidung ohne jedwede politische Konnotation. Ein bisschen mehr Respekt für diese Entscheidung wäre ganz hilfreich, schätze ich.
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#38 TheDadProfil
  • 01.11.2017, 23:16hHannover
  • Antwort auf #9 von Ganz ehrlich
  • ""Aber bei Kritik, dass sich manche Musliminnen komplett vermummen und damit ausdrücken, dass sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen, wird auch auf queer.de gerne mal zensiert.""..

    Das man Gegenwind zu seiner Kritik erntet ist immer noch KEINE Zensur, auch wenn Du und andere hier immer mal wieder diesen Eindruck erwecken wollen !

    Gegenwind aushalten ist teil des demokratischen Diskussions-Prozesses dem Du dich ebenso stellen mußt wie jede*r andere hier auch..
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#39 IsaakAnonym
  • 01.11.2017, 23:17h
  • Antwort auf #21 von TheMum
  • Was an dieser Kurzanalyse jetzt "linksradikal" sein soll, können Sie sicher einleuchtend darstellen? Die Kritik an Praktiken der Entsolidarisierung und der Verweis auf zunehmende Xeno- und Islamophobie (auch und gerade innerhalb der LGBT-Community) sind für mich nun alles andere als radikal. Eher ein Potpourri ziemlicher - aber nichtsdestotrotz wahrer - Allgemeinplätze.
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#40 TheDadProfil
  • 01.11.2017, 23:25hHannover
  • Antwort auf #16 von Ganz ehrlich
  • ""Es ging um Komplett-Vermummungen, wo man nicht mal weiß, mit wem man es zu tun hat,""..

    Denn jeder hat ja auch seinen Namen auf der Stirn gut lesbar tätowiert..

    ""Ich habe selbst einige Freundinnen, die Kopftuch tragen, wogegen rein gar nichts zu sagen ist.""..

    "Arschloch-Argument" frei nach de Motto
    "ich habe ja selbst viele gute schwule freunde"
    Das ist irrelevant !
    Vor allem wenn Du hier dann noch vorgibst, sie würden Deine Auffassung teilen, was Deine Auffassung hier dann "erhärten" soll, denn Du und die, das sind ja schon viele..
    Ebenso irrelevant..
    Wie auch insgesamt die Meinung
    "ich lehne das ab weil ich das scheiße finde"
    nicht so wirklich überzeugend ist in die Freiheit eines Menschen einzugreifen sich zu kleiden wie er will..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »

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