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Bilder aus Überwachungskamera veröffentlicht

Transsexuelle angegriffen: Berliner Polizei sucht U-Bahn-Schläger

Ermittler erhoffen sich Hinweise auf einen Mann, der im Oktober 2016 mit zwei Komplizen eine 19-Jährige beleidigt, getreten und beraubt haben soll.


Die Tat ereignete sich im letzten Herbst in der U2 und am U-Bahnhof Bülowstraße in Schöneberg (Bild: Ingolf / flickr)

Zu Update springen: Verdächtiger ermittelt

Mit der Veröffentlichung von Fotos aus einer BVG-Überwachungskamera bittet der Polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes um Hinweise zu einem Mann, der verdächtigt wird, im letzten Oktober zusammen mit zwei Komplizen eine Transperson in der U-Bahn in Schöneberg überfallen zu haben (queer.de berichtete).

Am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, waren dem Polizeibericht zufolge gegen 0.40 Uhr drei Männer in der U-Bahn der Linie 2 in Richtung Bülowstraße auf die 19-Jährige gestoßen. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes soll sie von dem Gesuchten und seinen beiden mutmaßlichen Mittätern, die bereits ermittelt werden konnten, anfänglich ausgelacht und beleidigt und anschließend gemeinschaftlich geschlagen und getreten worden sein.

Als die Angegriffene am U-Bahnhof Bülowstraße dadurch zu Fall kam und dabei ihr Mobiltelefon verlor, wurde das von einem der Tatverdächtigen aufgehoben und gestohlen. Laut ursprünglichen Polizeibericht fuhren die mutmaßlichen Täter Richtung Ruhleben weiter. Die 19-Jährige wurde nach eigenen Angaben nicht verletzt und lehnte eine Behandlung ab.

Hinweise erbeten

Mit der Veröffentlichung der beiden Bilder aus der Überwachungskamera erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Konkret fragen sie: Wer kann Angaben zur Identität und / oder Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Tatverdächtigen geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664- 953199 oder per Email an lka531@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (nb/pm)

 Update  16.10.: Verdächtiger ermittelt
Die Berliner Polizei hat den Tatverdächtigen nach Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt. Es handle sich um einen 17-jährigen Jugendlichen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten sei. Das hier ursprünglich im Text enthaltene Bild aus einer Überwachungskamera wurde entfernt.



#1 Homonklin44Profil
  • 01.11.2017, 16:06hTauroa Point
  • Na mit dem exzellenten Foto (für eine Üwa-Cam) dürfte der Typ relativ früh gefunden werden können, so er sich nicht komplett umstylt oder wochenlang untertaucht.

    Möge man es hoffen, und alle, die glauben, bessere Überwachungskameras führen zum Verlust an der individuellen Freiheit,könnten ein wenig Verständnis zeigen, dass sowas 5 verschiedenen Beschreibungen von Zeugen eben doch überlegen ist. Beim beweglichen Bild kann man dann noch die Haltung, Bewegung, Gangart und wichtige Details ausmachen.

    Ob mehr Überwachung eine hemmende Auswirkung haben mag, kann man erst im Langzeitmodell erkennen. Man würde doch hoffen, wenn im Kopf halbwegs basische Leute mitkriegem, das wird gefilmt, ließen sie von allzu krasser Gewalt ab ..aber Menschen, die sowas machen, sind die noch bei Trost?

    Dem Opfer kann man nur Genesungswünsche mitgeben, und hoffen, dass die Erfahrung zu bewältigen ist. Im Meistfall wird davon etwas nach bleiben, so richtig sicher fühlt man sich hinterher nie wieder.
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#2 AmtsschimmelAnonym
  • 01.11.2017, 16:33h
  • Es hat über ein Jahr gedauert, bis die Bilder veröffentlicht werden?

    Mehr als zwölf Monate?

    Wie viele LGBT*IQ hat der Typ in dieser verschwendeten Zeit wohl noch attackiert?
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#3 andreAnonym
  • 01.11.2017, 19:05h
  • Antwort auf #2 von Amtsschimmel
  • Erst einmal müssen alle anderen Maßnahmen zu keinem Erfolg führen. Also, polizeilische Ermittlung usw. Dann muß ein richterlicher Beschluß her. Und schließlich, auch wenns manchmal schwer verständlich , aber logisch ist: Die Öffentlichkeitsfahndung ist ein schwerwiegender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines Menschen. In der Regel führt er zu einer Bloßstellung des Verfolgten, der nach Artikel 6 II der Menschenrechtskonvention zu diesem Zeitpunkt rein rechtlich noch als unschuldig gilt.
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#4 schwarzerkater
  • 01.11.2017, 20:58h
  • krass, die berliner polizei lässt sich über ein jahr zeit, mit dieser veröffentlichung - wenn will die stadt denn schützen? seine bürger oder die täter?
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#5 Patroklos
#6 TimonAnonym
  • 02.11.2017, 06:28h
  • Hoffentlich wird dieser Verbrecher schnell gefasst und härtestmöglich bestraft.

    Nicht dass man da wieder was von "schwerer Kindheit" labert - genug andere hatten und haben es auch schwer im Leben, ohne dass sie anderen das Leben versauen.
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#7 FinnAnonym
  • 02.11.2017, 09:32h
  • Wieso dauert es über ein Jahr, bis mal ein Fahndungsfoto veröffentlicht wird?

    In dieser Zeit ist jede Spur kalt. Wer soll sich denn heute noch an damals erinnern? Außerdem könnte der heute ganz anders aussehen, längst woanders leben, etc.

    Und ich will gar nicht wissen, was solche Täter in der Zwischenzeit noch alles anstellen...
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