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Kommentare zu:
Homo-Gegner machen sich Spacey-Skandal zunutze


#80 TheDadProfil
  • 06.11.2017, 23:14hHannover
  • Antwort auf #78 von Kluger
  • ""Sie machen Ihre Hilfe davon abhängig, ob Ihr Mitforist das Melanom audrücklich erwähnt oder ob Sie es "nur" z. B. auf seinem Profilfoto gesehen haben?""..

    Etz würds alleweil ima bleeder..

    Du bist hier nicht angemeldet..
    Du siehst hier keine "Profil-Bilder"..

    Zumal bezweifelt werden darf daß sich irgendwelche User zur Veröffentlichung solcher Fotos entschlössen..

    Aber die Tatkraft mit der Du hier antrittst um Deine "fixe Idee" argumentativ bis aufs Blut zu verteidigen hat was Heroisches an sich..
    Respekt..
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#79 TheDadProfil
  • 06.11.2017, 23:08hHannover
  • Antwort auf #74 von Kluger
  • ""Was schreiben Sie da Verworrenes?""..

    """Anti-Amerkanismus - über die Linguistiker Vorträge halten um selbst Studierenden den Unterschied zwischen Amerika und der USA zu verdeutlichen.."

    Unsinn!""..

    Q.E.D.

    ""Wahrigs Deutsches Wörterbuch definiert Antiamerikanismus als eine ablehnende Haltung gegenüber der Politik und Kultur der USA.
    Das Oxford Dictionary definiert ihn als Anfeindung der Interessen der Vereinigten Staaten.""..

    ANDERE Linguisten definieren es ANDERS !

    Noch Fragen ?
    Ach so..
    Dein Einwand setzt den Inhalt meines Einwandes NICHT außer Kraft, weshalb es KEIN Unsinn sein kann..

    Wie lange willst Du das hier noch treiben ?

    ""Ein wirklich gut gemeinter Rat: Beobachten Sie das und lassen es, sollte es öfter vorkommen, dass Sie diese Art Halluzinationen (kling erstmal schrecklich, es spricht aber viel dafür)""..

    Und wenn ich nicht mehr weiter weiß Pathologisiere ich das Gegenüber..

    Derailing für Anfänger..

    ""Schlussendlich: Den von Ihnen verlinkten Artikel in der Süddeutschen haben Sie in Bezug auf dessen Aussage hinsichtlich Antiamerikanismus offenbar nicht verstanden.""..

    Das zweifle ich hier aus Gutem Grund einmal nachhaltig an..
    Wer lesen kann ist da nämlich klar im Vorteil..
    Der "Artikel" ist keiner..
    Es ist eine Kolumne das sich mit dem Rhetorischem Stilmittel des Paragrammes beschäftigt..

    Und weil es so schön ist, zum nächstem Unsinn gleich mal mit :

    ""Stellen Sie sich vor: In einem Forum erwähnt ein Mitforist so nebenbei, dass er seit einem halben Jahr so einen großen schwarzen Fleck auf dem Arm hat. Sie selbst haben ein Jahr vorher miterlebt, dass bei einem Ihrer nahen Verwandten schwarzer Hautkrebs zum Tode geführt hat, weil dieser nicht früh genug behandelt wurde. Sie kennen aus dieser Zeit die anfänglichen Symptome. Und in dieser Situation geben Sie Ihrem Mitforisten nicht den Rat, das Ding auf seinem Arm mal untersuchen zu lassen?""..

    Nöö..
    Ferndiagnosen sind etwas für Geistheiler..
    Vor allem weil hier der signifikante Irrtum begangen wird aus Texten heraus eine solche abfassen zu können..

    So ganz nebenbei wird hier "eigenem erleben die gleiche Qualität zugeschrieben wie "eigenem lesen", und gleichzeitig der Irrtum begangen man sei ein "guter beobachter"..

    Das was Du als "Halluzinationen" beschreiben wissen willst, ist das Erkennen von Subtexten..

    Imagination die Vorstellungskraft sich geschriebenes bildlich vor Augen zu halten..

    Beides hat mit "halluzinatorischen Ereignissen", die so ganz nebenbei bei ungefähr der Hälfte der Bevölkerung vorkommen kann, vor allem dann wenn sie dem Drogengebrauch zugetan ist und Alkohol zu sich nimmt, nichts "behandlungsbedürftiges" an sich, sondern ist quasi "Tagesgeschäft"..

    Aber Danke für die "mitfühlende Hilfe"..
    Selten darf man hier so viel geschwurbelten Schwachsinn in einen einzigem Kommentar lesen..
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#78 KlugerAnonym
  • 06.11.2017, 20:05h
  • Antwort auf #77 von hugo1970
  • Sie machen Ihre Hilfe davon abhängig, ob Ihr Mitforist das Melanom audrücklich erwähnt oder ob Sie es "nur" z. B. auf seinem Profilfoto gesehen haben? Und einen - möglicherweise lebensrettenden - Hinweis geben Sie nicht, weil das eine "Verleumdung" sein könnte?
    Da haben wir dann wohl völlig unterschiedliche Auffassungen von Hilfsbereitschaft.
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#77 hugo1970Profil
  • 06.11.2017, 19:14hPyrbaum
  • Antwort auf #76 von Kluger
  • Das ist was ganz anderes, weil der jennige es erwähnt hat, das er etwas hat und man dan vermuten kann das das so ist, kann man einen Ratschlag geben. Den ratschlag sollte man sich gut überlegen, weil, eben, man sich nicht kennt!!!

    Was hier diskutiert wird, ist bestenfalls eine Vermutung und von einer Vermutung zu einer Verleumdung is es nicht mehr weit!!!
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#76 KlugerAnonym
  • 06.11.2017, 19:02h
  • Antwort auf #75 von hugo1970
  • Stellen Sie sich vor: In einem Forum erwähnt ein Mitforist so nebenbei, dass er seit einem halben Jahr so einen großen schwarzen Fleck auf dem Arm hat. Sie selbst haben ein Jahr vorher miterlebt, dass bei einem Ihrer nahen Verwandten schwarzer Hautkrebs zum Tode geführt hat, weil dieser nicht früh genug behandelt wurde. Sie kennen aus dieser Zeit die anfänglichen Symptome. Und in dieser Situation geben Sie Ihrem Mitforisten nicht den Rat, das Ding auf seinem Arm mal untersuchen zu lassen? Statt eines Rates, der Sie nichts kostet und dem Mitforisten vielleicht hilft, lassen Sie das alles bleiben, weil Sie ja den Mitforisten nicht kennen und er Ihnen nicht nah ist?
    Es leiden viel zu viele Menschen an Krankheiten, weil diese nicht früh genug erkannt wurden. Es ist Ihre Sache, ob Sie Hilfestellung geben wollen, und es ist Sache des jeweiligen Mitforisten, ob er Hilfe annehmen will. Wenn er die angebotene Hilfe nicht will oder das Ganze schon einmal hat untersuchen lassen, wird er es bei einem einfachen "Danke, dass Sie sich Gedanken machen, aber nein, es erscheint mir nicht nötig" bewenden lassen.
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#75 hugo1970Profil
  • 06.11.2017, 18:21hPyrbaum
  • Antwort auf #74 von Kluger
  • "Ein wirklich gut gemeinter Rat:...
    ...."

    Wenn man jemanden nicht kennt, insbesondere in so einem Forum, wo nur geschrieben und gelesen wird, sollten wir uns mit solchen "Ratschlägen" und Bezeichnungen zurückhalten, weil wir uns einfach nicht kennen!!!, abgesehen von unseren Texten, die aber nur einen Teil von unserem Wesen zeigen.
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#74 KlugerAnonym
  • 06.11.2017, 15:33h
  • Antwort auf #72 von TheDad
  • Was schreiben Sie da Verworrenes? Sie zitieren den ersten Satz meines Beitrags und zerfasern sich dann in Phantasien. Ich habe nichts von Linguisten geschrieben, welcher Teilaspekt in meinem Beitrag soll daher diesbezüglich irrelevant sein? Ich habe auch rein gar nichts zum Inhaltlichen des Phänomens "Antiamerikanismus" geschrieben. Wie kommen Sie aufgrund meines Beitrages dazu, mir Parteinahme für irgendeine Seite zu unterstellen? Ich habe lediglich klargestellt, dass sich Antiamerikanismus als soziologischer Fachterminus nicht auf Kanada oder Südamerika bezieht, was Sie die ganze Zeit diskutieren. Der wirkliche Höhepunkt ist dann, dass Sie mir beleidigende Zitate zuschreiben, die ich überhaupt nicht getätigt habe, um sich dann darüber aufzuregen.

    Ich finde es höchst beunruhigend, dass Sie nicht die Konzentration für ganze sechs Sätze haben, länger war mein Beitrag nicht. Dass Sie in diesen Sätzen plötzlich weitere Sätze sehen, die da gar nicht stehen, dass Sie Beziehungen zu Linguisten finden, die in diesen Sätzen überhaupt nicht Thema sind, dass Sie offenbar nur den Einstiegssatz sehen und dann über völlig andere Sachen schreiben, ist sehr sehr beunruhigend. Ein wirklich gut gemeinter Rat: Beobachten Sie das und lassen es, sollte es öfter vorkommen, dass Sie diese Art Halluzinationen (kling erstmal schrecklich, es spricht aber viel dafür) an sich wahrnehmen, mal untersuchen. Je früher man Erkrankungen bemerkt, desto besser ist die Chance auf Heilung oder zumindest Verlangsamung.

    Schlussendlich: Den von Ihnen verlinkten Artikel in der Süddeutschen haben Sie in Bezug auf dessen Aussage hinsichtlich Antiamerikanismus offenbar nicht verstanden.
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#73 AmurPrideProfil
  • 06.11.2017, 10:58hKöln
  • Antwort auf #68 von fink
  • Lieber Fink,

    keine Sorge! Das , was Du geschrieben hast, geht , für mich, völlig in Ordnung.

    "..dass Jüngere, die ich in irgendwelchen Szene-Räumen anspreche, in den "der will mich anbaggern"-Alarm-Modus schalten, bevor ich auch nur den Mund aufgemacht habe..""
    Jepp, gibt es, kenne ich! Ist aber wohl die Folge der von diesen Jugendlichen in diesem Kontext gemachten Erfahrungen. :-(

    Ich persönlich reagiere in einer solchen Situation auch nicht so "allergisch".
    Zum einem weil ich einfach grundsätzlich ein eher kommunikativer Typ bin und gerne neue Menschen kennen lerne. Ich empfinde dies in der Regel als bereichernd.
    Zum anderen auch weil die meisten Menschen um mich herum einfach älter sind! Wenn ich mich weigern würde mit Personen, die älter sind als ich, zu reden, könnte ich mir ja auch fast direkt ein Schweigegelöbnis auferlegen!^^
    Ferner habe ich, wie ich bereits schrieb, auch grundsätzlich überhaupt nix gegen die Kombination aus jung+alt. Wenn's die beiden glücklich macht (und legal ist): Perfekt! .-)
    Und mir persönlich ist es auch überhaupt nicht unangenehm angeflirtet zu werden. Egal von wem! Egal welchen Alters, Geschlechts (sex), Geschlechtsidentität (gender)! Ich fasse das als das auf, was es in meinen Augen ist: Als ein Kompliment! Und kein Angriff!
    Wenn ich aber checke, das ich gerade angeflirtet werde, dann stelle ich auch sofort klar, dass ich mich zwar geehrt fühle, dass da aber auch mal so gar nichts laufen wird! Schließlich bin ich total verliebt! Und so lange das Gegenüber seine Hände bei sich behält, kann der Kontakt von meiner Seite auch gerne weiter fortgesetzt werden, wenn's gerade umstandshalber für beide passt.
    Aber leider habe ich eben halt auch oft genug erlebt, das eben meine weiterhin bestehende Gesprächsbereitschaft anscheinend falsch interpretiert wird. Das mein ganz klar verständliches "Nein! Danke! Kein Interesse!" nicht ernst genommen wird und es in der Folge eben dann doch zu körperlichen Übergriffigkeiten kam! :-(
    Insofern kann ich das Verhalten der von Dir oben beschriebenen jugendlichen nachvollziehen und verstehen.
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#72 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 21:27hHannover
  • Antwort auf #71 von Kluger
  • ""Ich habe das Gefühl, Sie weichen entweder vom Thema ab oder haben nicht ansatzweise verstanden, welcher Teilaspekt Ihrer Vorträge hier moniert wird.""..

    Das "Gefühl" täuscht..
    Und dann wieder doch nicht, denn der Teil-Aspekt das ein Linguist anders verfährt als Andere, ist bestenfalls irrelevant, weil das nirgendwo negiert wurde !

    Die Tatsache das es Verallgemeinerungen gibt
    ""über die Linguistiker Vorträge halten um selbst Studierenden den Unterschied zwischen Amerika und der USA zu verdeutlichen..""
    beinhaltet eben NICHT die Verallgemeinerung das dies ALLE Linguistiker tun würden, oder so sehen..

    Dein angeführtes Beispiel beleuchtet einen Teilsaspekt, den das es Linguistiker gibt die der Meinung sind dem Unsinn vom "antiamerkanismus", der als USA-Kritik gedeutet werden soll, eine Bedeutung zuzumessen, die dem Begriff nicht zukommt..

    Das mag Dir persönlich gefallen..
    Anderen Linguistikern und auch mir gefällt das nicht..

    Das ist aber gar nicht weiter von Belang, zumal Dein Einwand setzt meinen Einwand in keiner Weise außer Kraft..

    ""Das zu negieren ist nichts weiter als Deine persönliche Ignoranz..""..

    Ignoranz ist es zu negieren das es unter Linguisten beide Meinungen gibt, die nebeneinander bestehen..
    Arrogant ist es zu denken, Dein Einwand würde meinen dann als "falsch" markieren..

    Und ums dann mal auf den Punkt zu bringen :

    www.sueddeutsche.de/kolumne/sprachlabor-usa-sind-nicht-ameri
    ka-1.3234860
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#71 KlugerAnonym
  • 05.11.2017, 19:20h
  • Antwort auf #70 von TheDad
  • Ich habe das Gefühl, Sie weichen entweder vom Thema ab oder haben nicht ansatzweise verstanden, welcher Teilaspekt Ihrer Vorträge hier moniert wird. Sie halten sich am Wort Amerika fest und daher ist für Sie der Begriff Antiamerikanismus für das von Ihnen beschriebene Phänomen nicht treffend, weil Sie sagen, Amerika ist nicht nur die USA, sondern auch Südamerika und Kanada. Dabei scheinen Sie völlig zu verkennen, dass es ein soziologisch-fachsprachlicher Begriff ist, der seit Jahrzehnten eindeutig diskutiert wird, sei es 1995 in den Beiträgen von Paul Hollander, sei es in den umfangreichen Diskussionsbeiträgen von Peter Katzenstein und Robert Keohane (2007), um nur drei in dieser Diskussion bekannte Namen zu nennen. Es geht eindeutig immer nur um die berechtigte/unberechtigte Kritik, bzw. die Abwehr von berechtigter oder unberechtigter Kritik an den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Begriff Antiamerikanismus wird nicht auf Kanada oder Südamerika bezogen. Die Mechanismen des Antiamerikanismus wären für Länder außerhalb der Vereinigten Staaten gar nicht passend.
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#70 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 16:53hHannover
  • Antwort auf #63 von Kluger
  • ""- Wahrigs Deutsches Wörterbuch
    - Oxford Dictionary
    - Das Random House Unabridged Dictionary""..

    Ein Autor, Drei Elaborate..

    Was man bei Random House beachten muß sind die Besitzverhältnisse, und welche Effekte mit den immer gleichen Veröffentlichungen in angeblich vielen unabhängigen Medien verbunden sind..

    Interessant dann hier auch Dein Einwand grundsätzlich auf die Anmerkung das sich Linguisten an Universitäten, und damit an Orten die mit Bildung und Ausbildung von Sprache befasst sind, weniger Aufmerksamkeit zugebilligt wird, als Drei unterschiedlichen Lexika..
    Und selbst wenn es Fünf oder Sieben wären..
    Faktisch stehen die Universitären Lingusiten damit ihren Schreibenden Kollegen oppositionell gegenüber..
    MEHR habe ich dann damit auch schon nicht ausgesagt oder angemerkt..

    Inwieweit hätten Lexika mehr Einfluß auf Gesagtes oder Geschriebenes das Einfluß auf die politischen Haltungen und Meinungen von Bürgern nehmen sollen, sprich den Medien die die Tagespolitik beschreiben, außer in der Korrektur, im Redigieren ?

    Während unpräziser Sprachgebrauch sich signifikant darauf auswirkt wie "Meinungen" gemacht und auch manipuliert werden..

    Ein "Dings"..
    Ein "man weiß ja was damit gemeint ist",
    ist alles andere als eine präzise Sprache, die dazu dient Sachverhalte genau zu beschreiben, und damit beizutragen "Fake-News" zu verhindern, Legenden-Bildungen zu vermeiden, und vor allem dazu dient Leuten wie Trump&Co, die sich in Netzwerken äußern um Informationen zu transportieren, die gar keine sind, gegenüberzustehen..

    Dieses "many people say so"
    ist kein Aussage deren Gehalt die eigene Meinung und Haltung stützt, oder gar eigene Handlungen rechtfertigen kann..

    Es ist Populismus..
    "Ich denke so, weil schon viele Andere so denken"
    mag man als eine Anbiederung an einen bestimmten Mainstream empfinden, es ist aber nichts weiter als die Kapitulation vor der eigenen Meinung und Haltung, die man nicht mehr selbst bildet, sondern weil es so schön einfach ist, per Copy&Paste übernimmt..

    ""Selbst der von Ihnen genannte Link zum Deutschlandfunk konstatiert schon in der Überschrift des Artikels, dass sich Antiamerikanismus auf die USA bezieht. Lesen Sie vorher Ihre eigenen Links?""..

    Ich habe gar nicht behauptet daß dort etwas anderes stünde, aber angemerkt daß der Link Informationen enthielte wie verbreitet diese als "Anti-Amerikanismus" falsch bezeichnete Haltung gegenüber den USA in der Bevölkerung der BRD anzutreffen ist..

    Was dann Rückschlüße darauf zuließe in welcher Position sich eigentlich diejenigen befinden, die hier wie "Orthogonalfront" diesen Begriff mehr oder weniger abwertend einbringen, um damit ihren "Gegnern in der Diskussion" entgegenzutreten..

    Man wähnt sich in einer Mehrheit, die glaubt im Recht zu sein..
    Blöderweise dient der Begriff dann immer noch wie von "Wahrig" beschrieben, der Abwehr von Kritik an den USA, und hier liegt dann auch das Problem um das es geht, und nicht in der Erklärung irgendeines Lexika was der Begriff angeblich implizierte, und wovon dann angeblich "jede und jeder" wüßte..

    Analog zur Israel-Kritik-Diskussion, die weit verbreitet als Antisemitismus diffamiert ist, wird hier versucht über "Anti-Amerikanismus" ein Strohmann aufzubauen..

    Interessanterweise ist es hier nun ausgerechnet jene "Orthogonalfront" die bei beinahe jedem Drittem Kommentar den sie als Antwort erhält, einen "Strohmann" gegen sich selbst wähnt, damit man sich angeblich nicht mit "ihren Argumenten befassen müsse", diejenige, die diesen Strohmann nutzt um sich mit der Kritik gegen die USA, ob nun berechtigt oder nicht, gar nicht erst befassen zu müssen..

    Rhetorisch nicht unclever, wird ihr das nur nichts nutzen, denn die Kritik an den USA bleibt damit im Raum stehen.. Doch anstatt sich damit zu befassen, beschäftigt sie sich lieber mit den Usern die ihr Gegenwind geben..

    ""Nein, Sie sollen gar nichts. Sie brauchen sich schon gar nicht der Meinung eines einzelnen Mathematikers beugen oder anschließen, der sagt, dass zwei mal zwei gleich vier ist.""..

    Kommen wir damit dann zu "deinem problem"..

    Zunächst ist es Unsinn mir mit einem Mathematiker zu kontern, trete ich hier doch mit der Haltung auf präzise Sprache als das anzuerkennen, was sie ist :
    Dem Ein-mal-Eins der Kommunikation..
    Unmissverständlich das auszusagen was man auch beschreiben will..
    Zwei Mal Zwei ist Vier..
    Die Idee es handele sich bei "Antiamerikanismus" aber um Kritik an den USA ist dann aber eben nicht das
    Zwei Mal Zwei ist Vier,
    sondern das Pipi Langstrumpf-Syndrom des 2 mal 3 macht 9,
    gepaart mit der Idee, "es wisse ja jede und jeder was gemeint sei"..

    Linguistiker beschreiben Sprache..
    Gebildet wird sie immer noch auf der Straße, und selbst die Duden-Redaktion "rennt" den Einflüßen der Straße immer hinterher wenn sie sich dazu entschlossen hat einen Begriff, und vor allem welche Bedeutung er hat in ihr Lexikalisches Werk aufzunehmen..

    Üblicherweise dient dann aber auch die Korrektheit der Beschreibung dazu, den Begriff im richtigem Kontext zu nutzen..

    Dem begegnet man dann immer noch nicht mit der Idee
    "jede und jeder wissen was gemeint ist"..
    Auch dann nicht wenn sich Ein, Drei, Fünf oder Sieben Lexika dazu entschlossen haben, daß zu ignorieren..
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#69 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 16:01hHannover
  • Antwort auf #62 von Orthogonalfront
  • ""Jede und jeder außer dir ""..

    Deine Überhöhung beweist ihr eigenes Falsch-sein..

    Denn selbst wenn ich wirklich ganz alleine auf der Welt eine andere Sicht dazu hätte, dann wäre ich immer noch der Gegen-Beweis zu Deiner Behauptung des "jede und jeder"..

    Es gibt dieses "jede und jeder außer dir" nicht !

    Es ist der rhetorische Umweg Dir trotz Mangel an wirklichen Argumenten die "Vorherrschaft" zuzuweisen..

    Gegenbeispiel :
    BEINAHE jede und jeder Kanadier wird dir entgegnen :
    WIR sind nicht die USA, aber wir sind auch Amerikaner !

    Die Latein-Amerikaner werden Dich vielleicht gar fragen, ob Du eigentlich noch alle Latten am Zaum hast, ihnen den Unsinn der USA anhängen zu wollen..

    ""und ein paar anderen Wichtigtuern""..

    Auf was genau machst Du hier eigentlich, außer auf "wichtig" ?

    Wer hier ein inneres Bedürfnis hat "sich wichtig und überlegen" zu fühlen, liegt damit einmal mehr auf der Hand..

    Was immer noch nichts an Deinem "Problem" ändert sich, wahrscheinlich vorsätzlich, permanent missverständlich zu äußern, indem Du die unpräzise Sprache in der Verwendung als rhetorisches Stilmittel nutzt um zu provozieren..

    Ganz so wie das ständige Abschweifen auf die "persönliche Ebene", die immer dann auftritt wenn du Dich längst jenseits der Tragfähigkeit Deiner als "Argumente" vorgebrachten Einwände befindest, und Du
    "nur noch mal eben klarstellen" mußt, wie sehr Du dich doch auf der "richtigen Seite" wähnst..
    Deine "ich habe unbedingt recht"-Attitüde, die anzuwenden Du hier angetreten bist, um mir gegenüber ein "Gegengewicht" zu setzen, denn Du findest ja ich würde hier "meinungen manipulieren" und Leute "auf falsche fährten locken", ist bei Licht besehen nicht mehr als das Ausleben einer fixen Idee..

    Wenn Du dir das nachdenken verweigerst, und Dir deine Eindimensionale Sicht auf die Dinge unbedingt konservieren willst, dann bitte..

    Was mich nicht davon abhalten kann Aspekte einzutragen und die Sache von mehreren Seiten aus zu betrachten um vor allem mir ein differenziertes Bild vor Augen zu halten..
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#68 finkAnonym
  • 05.11.2017, 15:59h
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • Bitte nicht falsch verstehen, lieber AmurPride: Ich will die Übergriffe, die du schilderst, in keiner Weise relativieren oder gar in Frage stellen. Ich möchte sie aber um eine Beobachtung aus der Perspektive eines Älteren ergänzen.

    Mein erotisches Beuteraster beginnt bei ca. 35 Jahren aufwärts. Jüngere Männer interessieren mich nur in besonderen Ausnahmefällen. Gerade sehr junge Männer, die sich selber für besonders attraktiv halten, sind es für mich meistens nicht.

    Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass Jüngere, die ich in irgendwelchen Szene-Räumen anspreche, in den "der will mich anbaggern"-Alarm-Modus schalten, bevor ich auch nur den Mund aufgemacht habe. Entprechende nonverbale Signale kann ich aus den eben genannten Gründen aber gar nicht gesendet haben.

    Mir ist klar, dass es Räume gibt, in denen es vorrangig um sexuelle Kontaktanbahnung geht; da verstehe ich diese Abwehr noch ganz gut. Das selbe passiert aber auch in den eher kommunikativen Räumen, in denen eben nicht nur jeder auf Partnersuche ist, sondern in denen einfach mal nett getratscht wird und in denen es darum geht, Leute kennenzulernen.

    Die fixe idee "der ist älter, ich bin jung, sicher will er mich angraben" blockiert leider auch in diesen Räumen oft jede Kontaktaufnahme, obwohl sie manchmal gar nicht auf einer realen Beobachtung beruht. Ich finde das sehr schade, weil es die intergenerationalen Gespräche verhindert, die uns zur gegenseitigen Horizonterweiterung sehr gut tun würden.

    Ich kann natürlich schon verstehen, dass jemand, der unangenehme Erfahrungen mit Übergriffen durch ältere Männer gemacht hat, ein wenig ängstlicher auf solche Ansprachen reagiert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass unerwünschte sexuelle Berührungen eine ganz eigene, sehr verstörende Qualität haben.

    Ich finde es aber wichtig, immer mal wieder zu prüfen, ob und wo wir uns von festgefügten Klischees irreleiten lassen. Dass jeder Junge nur aufgrund seiner Jugend für jeden Älteren automatisch unwiderstehlich sein müsse, gehört zu den Klischees, die in solchen Situationen leider sehr schädlich wirken können.

    Ich hatte selber einen sehr viel älteren. leider inzwischen verstorbenen schwulen Mann in meinem Freundeskreis, was ich immer als eine unschätzbare Bereicherung empfunden habe. Auch von Anderen höre ich manchmal, dass gerade Freundschaften mit einem großen Altersunterschied eine ganz spezielle, wertvolle Qualität haben können. Es ist schade, wenn wir uns solche Freundschaften selber schon im Ansatz vermasseln.

    Ich habe ganz sicher nichts gegen rein sexuelle Begegnungen und entsprechende Räume. Es liegt aber an uns allen, nicht alle unsere Schutzräume von rein sexuellen Begegnungen und den ihnen eigenen Verhaltensregeln und Erwartungen beherrschen zu lassen. Wir brauchen in unserer speziellen Situation immer noch vor allem den menschlichen Austausch. Lasst uns aufmerksam dafür sein, dass wir den nicht selbst blockieren.
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#67 hugo1970Profil
#66 AmurPrideProfil
  • 04.11.2017, 15:35hKöln
  • Antwort auf #58 von Homonklin44
  • Lieber Homonklin44,

    erst mal herzlichen Dank für die erneute Möglichkeit so detailliert an Deinen Gedanken teilhaben zu dürfen. Ich finde das immer überaus interessant und oftmals für mich horizonterweiternd.

    Und was Dich als "Romantiktraumtänzer" angeht: Tanz bitte, bitte weiter!
    Denn ich finde Du hast absolut Recht! Auch für mich ist es das absolut Größte auf dieser Welt, wenn man lieben darf und dann auch noch von dieser Person widergeliebt wird.
    Auf das Du und alle anderen Suchenden diesen Einen finden mögen!
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#65 AmurPrideProfil
#64 ursus
  • 04.11.2017, 14:27h
  • Antwort auf #8 von AmurPride
  • "Ich weiß zwar nicht was ""..ableistische, klassistische oder ähnliche argumentationsmuster.." sind..."

    du kennst vielleicht nicht die begriffe, aber die phänomene kennst du.

    ableismus (von englisch "able") könnte man mit "behindertenfreindlichkeit" übersetzen. beispiel: "du spast!" als beleidigung.

    klassismus ist die bewertung aufgrund der sozialen herkunft oder position. beispiel: martin schulz als "den buchhändler" bezeichnen und damit implizit voraussetzen, dass eine biografie mit einer solchen zwischenstationi ihn als ungeeignet für hohe politische ämter diskreditieren würde.

    deinem kommentar stimme ich ansonsten zu.
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#63 KlugerAnonym
  • 04.11.2017, 13:07h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • - Wahrigs Deutsches Wörterbuch
    - Oxford Dictionary
    - Das Random House Unabridged Dictionary

    sind nicht ein "einzelner Linguist und Lexikograph", sondern drei renommierte Wörterbücher.

    Selbst der von Ihnen genannte Link zum Deutschlandfunk konstatiert schon in der Überschrift des Artikels, dass sich Antiamerikanismus auf die USA bezieht. Lesen Sie vorher Ihre eigenen Links?

    "Und deshalb soll ich mich dann der Meinung eines einzelnen Linguisten und Lexikographen beugen oder gar anschließen ?"
    Nein, Sie sollen gar nichts. Sie brauchen sich schon gar nicht der Meinung eines einzelnen Mathematikers beugen oder anschließen, der sagt, dass zwei mal zwei gleich vier ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#62 OrthogonalfrontAnonym
#61 TheDadProfil
#60 TheDadProfil
  • 03.11.2017, 22:49hHannover
  • Antwort auf #55 von Kluger
  • ""Wahrigs Deutsches Wörterbuch definiert Antiamerikanismus als eine ablehnende Haltung gegenüber der Politik und Kultur der USA.""..

    Und deshalb soll ich mich dann der Meinung eines einzelnen Linguisten und Lexikographen beugen oder gar anschließen ?

    Zunächst einmal etwas zur Häufigkeit des Phänomens :

    www.deutschlandfunk.de/studie-zum-antiamerikanismus-fast-jed
    er-zehnte-deutsche.1310.de.html?dram:article_id=361144


    ""Der US-amerikanische Historiker Max Paul Friedman bezeichnet Antiamerikanismus als Kampfbegriff zur Abwehr von Kritik. Antiamerikanismus als Konzept diene dem Zweck, Kritik aus dem Ausland wegzudenken oder mundtot zu machen.""..

    Näheres bietet sich dann vielleicht hier, auch wenn es aufwendig ist einmal wirklich alles zu lesen :

    wikivisually.com/lang-de/wiki/Diskussion:Antiamerikanismus

    Kanada liegt in Amerika..
    Der südamerikanische Kontinent besteht aus einem gutem Dutzend Länder die ebenfalls "Amerika" sind..

    Hier völlig undifferenziert von "Antiamerikanismus" zu sprechen, obwohl USA-Kritik gemeint ist, ist schlichtweg rhetorische Blödsinn..
    Wie dieser dann einzuordnen ist, entnehme man den Links..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#59 TheDadProfil
#58 Homonklin44Profil
  • 03.11.2017, 20:05hTauroa Point
  • Antwort auf #40 von AmurPride
  • Danke Dir für die Zeit und die Überlegungen erst mal.

    ""Z. B. das sich im Anbaggern unerfahrene "Frischlinge" sich dieses Anbaggerverhalten in der Szene abzugucken scheinen. ""

    Ja, danke Dir, das drückt, denke ich, besser aus, was ich mit dieser suboptimalen Dynamik meinte, die sich da immer wieder überträgt. Das kann auch sein, dass das ein Lauf von Dingen ist, der sich über das defizitäre Lernen aus Unkenntnis und wegen fehlender Möglichkeiten, es besser zu lernen, immer wieder selbst befüllt. Also die Leute können nicht viel dafür, weil sie das vorgefundene Verhalten kopieren und sich anpassen, weil es ihnen üblich erscheint.

    Ich finde es sehr schön, dass Ihr das in Eurem Gesprächskreis offenbar viel sensibilisierter macht. Diese Gesprächstreffs gibt es nun ja auch für Gruppen für Ältere, in Kiel im HaKi zum Beispiel die "Reifen Früchte" die sich da treffen. Komischerweise spärlich besucht. Vielleicht hat das was mit der Generation zu tun und mit dem Unterschied, dass viele Ältere noch im Schatten der §175er-Problematik aufwuchsen. Für Bisexuelle, die verheiratet leben, ist das auch alles andere als einfach, sich da hin zu wagen. Die Isolierung ist sicher ein Faktor, und wenn welche als einzige nicht Angst besetze Möglichkeit um sich auszuleben nur das Klappen- und Cruising-Ding kennen lernten.
    Da bleiben Gefühle und Sehnsüchte eher auf der Strecke.
    Was wiederum das erklären kann:

    ""Das eventuell vielen der erwachsenen Einzelgänger dort draußen eben genau diese Möglichkeit fehlt? Die Möglichkeit sich mit anderen vertrauensvoll und offen über Wünsche und Bedürfnisse, Verletzlichkeiten und Gefühlen austauschen zu können? Um so auch mehr über die eigenen zu erfahren? Und das aus Unkenntnis derselben einfach das gängige Anbaggerverhalten der Szene kopiert wird? ""

    Vermutlich,ja. Und das zur Gewohnheit wird, wie eben Ungehemmtheit, nicht wissen, wie, oder Dafürhalten, dass da doch jeder drauf steht, auf den Griff ....und Ähnliches.

    ""Das es ja einen deutlichen Unterschied zwischen "to make love" und "to have sex" gibt! Weil ich bisher demgemäß noch nie Sex hatte, vergesse ich immer wieder, das es den Unterschied ja gibt! Und das obwohl wir das im Jugendzentrum natürlich immer wieder thematisieren. *schon etwas schäm*""

    Für mich als Romantiktraumtänzer gibt es nen Unterschied, für andere wohl nicht so sehr. Ich wurde mit Gedanken an Liebe oder Liebes-Lebenspartnerschaft immer wieder verlacht und rausgemobbt in Chatrooms oder für altbacken gehalten, für Heteroliebe nachahmen wollend u.Ä..

    Bitte schäme Dich nie für "make love"-Erlebnisse.Ich glaube das ist das schönste Geschenk, das man erhalten kann. Einige beneiden Dich heimlich darum...

    Kann sein, dass es der Suchgehalt ausmacht. Ich weiß nicht, ob die mit dem Fokus auf Sex demnach roher mit potenziellen Eroberungskandidaten verfahren, aber man liest sowas ja in Profiltexten und Anzeigen häufiger, das drauf hinweist. Wie "Kein langes Gelaber" oder "Loslegen, kein hin und her" und sowas implizieren das. Im Cruising reden die noch nicht mal mit einander. Es hat 7 Jahre gedauert, um da Jemanden in ein Gespräch zu verwickeln. Vielleicht kriegen da euinige also auch die Umgangscodes durcheinander.

    ""Könnte es also vielleicht einen Zusammenhang zwischen dem Anbaggerverhalten und dem was man sucht geben?
    Quasi das jemanden, der nach Liebe sucht, den anderen bei der Kontaktaufnahme auch eher liebevoll behandelt und das jemand, der nach unverbindlichen Sex sucht, den anderen bei der Kontaktaufnahme dann daher auch eher unverbindlich behandelt und "geschäftsmäßig" eher schnell ausloten möchte ob es zu einem "Abschluss" kommen könnte? ""

    Zu einem Teil ist das wohl so, und erklärt vielleicht, warum anstandslose Umgangsweisen bestehen.
    Wenn das Schule machen könnte, wie Ihr das im Jugendzentrum löst, gibt es eine Hoffnung für die Zukunft. Vielleicht findet man dann wieder Leute, die einander menschlich angemessen behandeln, und nicht wie Ware auf Nutzbarkeit prüfen.

    Substanzmissbrauch, wie im Spacey-Fall, lässt natürlich all die besten Vorkehrungen nicht viel bringen. Dann kann man am Besten Budosport oder sitzt nah an der Ausgangstür.
    Die Methode mit der Reitgerte stammt von meiner Muddi ;o)
    .
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#57 olfwobAnonym
  • 03.11.2017, 17:06h
  • Auch wenn ich das Verhalten von Spacey keinesfalls verharmlosen möchte, ist es trotzdem schon komisch, dass seit dem bekannt werden des Spacey-Skandals nur noch er Thema ist. Man hat fast das Gefühl, dass sich die anderen Betroffenen überlegt haben "Wenn könnten wir denn den Haien zum Frass vorwerfen, dessen verhalten so einen Wirbel erzeugt um die anderen ( und da gibt es ja wohl so einige) aus dem Spotlight zu nehmen"?
    Das es jetzt einen schwulen Prominenten trifft, dürfte dabei auch eine Rolle gespielt haben, weil das die Konservativen/Evangelikalen mal richtig antreibt.
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#56 olfwobAnonym
  • 03.11.2017, 16:58h
  • Antwort auf #40 von AmurPride
  • Leider führt dieses plumpe anmachen dazu, dass die Jungen tatsächlich dieses "nur bis 30" konsequent durchziehen müssen.
    Ich bin jetzt 50 und kann mich daran erinnern, dass ich mit 20/25 auch von älteren angebaggert wurde. Ich hatte vieleicht nur Glück, aber nach einem kurzen "Nein Danke" wurde das meistens akzeptiert und in 3 Fällen führte es zu noch heute bestehenden Freundschaften durch die ich sehr sehr viel lernen konnte. Ich bin damals alleine - vor der Familie flüchtend - aus einer sehr sehr konservativen norddeutschen Stadt nach Köln gezogen und weiß nicht, ob ich ohne diese Hilfe und den Rat dieser Freunde so "smart" und sicher meine ersten Schritte hätte machen können.
    Man muss dabei natürlich auch bedenken, dass es "damals" eine ganz andere Welt war und die Jungs von heute - im Gegensatz zu früher - eben dieses Netz von Gleichaltrigen haben, die sie in so sicheren Umgebungen wie Jugendtreffs etc. treffen können.
    Ich würde den Jungs allerdings auch heute wünschen, dass sie wie ich das Glück haben könnten, solche - auch ältere Menschen - um sich haben zu können, ohne das diese direkt über sie herfallen ;)
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#55 KlugerAnonym
  • 03.11.2017, 15:30h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • "Anti-Amerkanismus - über die Linguistiker Vorträge halten um selbst Studierenden den Unterschied zwischen Amerika und der USA zu verdeutlichen.."

    Unsinn!

    Wahrigs Deutsches Wörterbuch definiert Antiamerikanismus als eine ablehnende Haltung gegenüber der Politik und Kultur der USA.
    Das Oxford Dictionary definiert ihn als Anfeindung der Interessen der Vereinigten Staaten.
    Das Random House Unabridged Dictionary definiert antiamerikanisch als den Vereinigten Staaten von Amerika, ihrer Bevölkerung, ihren Prinzipien oder ihrer Politik entgegengestellt oder feindlich gesinnt.
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#54 TheMumProfil
  • 03.11.2017, 13:37hHannover
  • Antwort auf #51 von Loren
  • "Wer nicht auf "Knigge-Romantik" steht, hat dennoch zu respektieren, dass andere das anders sehen, und sich entsprechend zu verhalten."

    Keine Einwände hier.

    "Den Hinweis auf das, was zur sozialen Kompetenz zählt, hielt ich in diesem Kontext für nötig. Andere mögen beurteilen, ob ich daneben lag."

    Ja, da warst du dann ziemlich auf dem Holzweg.

    "Ihr Urteil nehme ich vor dem Hintergrund Ihres Auftritt hier zu Kenntnis."

    Ebenso.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#53 TheMumProfil
  • 03.11.2017, 13:36hHannover
  • Antwort auf #52 von AmurPride
  • Erstaunlich, mit was für Beiträgen manche hier durchkommen...

    "Echt jetzt?1? *völlig fassungslos*"

    Nein, Du hast mich völlig falsch verstanden und dann einen Strohmann gebastelt. Wie üblich mittlerweile.

    "Also dann: Leute! Auf nach Hannover zu Mumchen! Für sie ist es völlig okay ihr z. B. Sylvester ungefragt in den Schritt zu greifen!"

    Von "nicht auf Knigge-Romantik stehen" zu "ist OK ungefragt in den Schritt zu greifen" ist ein mentaler Gymnastikakt, der nur den speziell Begabten unter uns gelingt.

    "Du bist so unheimlich blöd, dass Dir die Tragweite dessen, was Du hier schreibst, nicht mal ansatzweise bewusst zu sein scheint!"

    Danke, dir ebenso.

    "ODER halt wirklich so abartig degeneriert! :-("

    Degeneriert in Bezug auf Menschen zu verwenden ist ein ganz großes No-No! Hat man dir das nicht in deinem Linksausleger-Kurs erklärt?

    "Aber was auch immer! DU bist mir jedenfalls zukünftig keinen einzigen post mehr wert! Wäre ja wie "Perlen vor die Säue zu werfen!""

    Nichts als leere Versprechungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#52 AmurPrideProfil
  • 03.11.2017, 13:21hKöln
  • Antwort auf #50 von TheMum
  • ""..Knigge-Romantik..""

    Echt jetzt?1? *völlig fassungslos*

    Also dann: Leute! Auf nach Hannover zu Mumchen! Für sie ist es völlig okay ihr z. B. Sylvester ungefragt in den Schritt zu greifen!

    Du bist so unheimlich blöd, dass Dir die Tragweite dessen, was Du hier schreibst, nicht mal ansatzweise bewusst zu sein scheint!

    ODER halt wirklich so abartig degeneriert! :-(

    Aber was auch immer! DU bist mir jedenfalls zukünftig keinen einzigen post mehr wert! Wäre ja wie "Perlen vor die Säue zu werfen!"
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#51 LorenProfil
  • 03.11.2017, 13:08hGreifswald
  • Antwort auf #50 von TheMum
  • Wer nicht auf "Knigge-Romantik" steht, hat dennoch zu respektieren, dass andere das anders sehen, und sich entsprechend zu verhalten. Den Hinweis auf das, was zur sozialen Kompetenz zählt, hielt ich in diesem Kontext für nötig. Andere mögen beurteilen, ob ich daneben lag. Ihr Urteil nehme ich vor dem Hintergrund Ihres Auftritt hier zu Kenntnis.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#50 TheMumProfil
  • 03.11.2017, 12:48hHannover
  • Antwort auf #49 von Loren
  • "Auch beim Anschauen und Ansprechen kommt es auf das Wie an. Was man für sich reklamieren und auch selbst anderen gegenüber zeigen kann und sollte, ist ein durchgehend respektvoller Umgang, nicht nur auf Flanier-oder Ausgehmeilen."

    Dir ist schon klar, dass nicht jede/r auf diese Knigge-Romantik steht?

    "Das zu erkennen, hat mit sozialer Kompetenz zu tun."

    Darauf nicht immer wieder derart penetrant hinzuweisen hat ebenfalls mit sozialer Kompetenz zu tun.
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#49 LorenProfil
  • 03.11.2017, 12:39hGreifswald
  • Antwort auf #39 von Orthogonalfront
  • Auch beim Anschauen und Ansprechen kommt es auf das Wie an. Was man für sich reklamieren und auch selbst anderen gegenüber zeigen kann und sollte, ist ein durchgehend respektvoller Umgang, nicht nur auf Flanier-oder Ausgehmeilen.
    Das zu erkennen, hat mit sozialer Kompetenz zu tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#48 TheMumProfil
#47 TheMumProfil
  • 03.11.2017, 12:17hHannover
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • "Davon kann hier bei der absoluten Mehrheit dieser Wähler ganz sicher nicht die Rede sein.."

    Stimmt!

    "Vor allem deshalb nicht weil sich immer wieder irgendwelche Leute finden die die Dummheiten dieser Leute zu erklären suchen, und sie nachträglich als "Protest" bezeichnen, und sich damit zu ihren "Verteidigern" aufschwingen.."

    Stimmt nicht.

    "Dieser Unsinn des "man müsse das doch verstehen" kommt dann rhetorisch auch aus der gleichen Ecke genau dieser Leute selber, die den Unsinn anrichten, und sich hinterher als "unbelastet" ansehen wollen.."

    Stimmt zur Hälfte.

    Du machst dich! :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 TheDadProfil
#45 TheMumProfil
  • 03.11.2017, 11:37hHannover
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • "über die Linguistiker Vorträge halten"

    Wichtigtuer gibt es - wie auch heute wieder schön zu erleben - eben einfach überall. Umgangssprache ist Umgangssprache. Wer das nicht ertragen kann sollte sich in einem linguistischen Elfenbeinturm einschließen und mit seinem Spiegelbild diskutieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 TheDadProfil
  • 03.11.2017, 11:35hHannover
  • Antwort auf #34 von Orthogonalfront
  • Etwas "zu bezwecken" bedeutet zunächst einmal sich damit zu befassen welche Konsequenzen aus einer Handlung resultieren..

    "Ein mit Bedacht geplantes Vorhaben"..

    Davon kann hier bei der absoluten Mehrheit dieser Wähler ganz sicher nicht die Rede sein..

    Vor allem deshalb nicht weil sich immer wieder irgendwelche Leute finden die die Dummheiten dieser Leute zu erklären suchen, und sie nachträglich als "Protest" bezeichnen, und sich damit zu ihren "Verteidigern" aufschwingen..
    Dieser Unsinn des "man müsse das doch verstehen" kommt dann rhetorisch auch aus der gleichen Ecke genau dieser Leute selber, die den Unsinn anrichten, und sich hinterher als "unbelastet" ansehen wollen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#43 TheDadProfil
  • 03.11.2017, 11:30hHannover
  • Antwort auf #33 von Orthogonalfront
  • Zunächst bezweifle ich hier einmal das sich "AmurPride" davon getroffen fühlt, als auch das er sich davon getroffen fühlen müßte, wie du hier implizierst, denn ausgehend von deinem hier kolportierten Alter gegenüber seinem Alter ist er Dir um Längen Intellektuell überlegen, was sich so ganz nebenbei auch häufig in Wohlfeil präzise formulierten Kommentaren ausdrückt..

    Derailing als "Ausdruck der Wahrheit" zu empfinden und zu bezeichnen zeigt dann auch wes Geistes Kind Du in der Kommunikation bist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#42 TheDadProfil
  • 03.11.2017, 11:25hHannover
  • Antwort auf #32 von Orthogonalfront
  • ""JEDER außer dir weiß, dass wenn von Anti-Amerikanismus die Rede ist, damit Ressentiments gegen die USA bzw. US-Amerikaner gemeint sind.""..

    Es gibt kein "jeder außer dir"..

    Was Leute wie du nicht verstehen ist der Umgang mit solchen vorgenommenen Verallgemeinerungen, über die Linguistiker Vorträge halten um selbst Studierenden den Unterschied zwischen Amerika und der USA zu verdeutlichen..

    Das zu negieren ist nichts weiter als Deine persönliche Ignoranz..
    Diese arrogante Attitüde mit einer nonchalance davon ablenken zu wollen wie unpräzise die eigene Sprache daherkommt, um damit verbunden einerseits Missverständnisse in Kauf zu nehmen, andererseits gewollt Subtexte unter die Leser zu streuen, fällt nicht nur an Dir auf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#41 AmurPrideProfil
  • 03.11.2017, 10:51hKöln
  • Antwort auf #39 von Orthogonalfront
  • ""..Damit zeigen solche Leute, dass sie die sozial inkompetenten sind..""

    Und das aus dem Mund einer Person, für die zu einer ersten Kontaktaufnahem ganz offensichtlich ungefragte körperliche Übergriffigkeit dazu gehört!

    Von einer Person, die ein "Nein! Danke! Kein Interesse!" nicht als das akzeptieren kann, was es ist: Eine klare Grenzziehung, die es einzuhalten gilt!

    Von einer Person, die aus einem sexuell übergriffigen Verhalten eines Erwachsenen gegenüber einem Minderjährigen, eine Verletzung der Sorgfaltspflicht der Eltern des Minderjährigen machen möchte,

    Du entlarvt dich einfach nur noch selbst.
    Welche abartig degenerierte Sorte Mensch bist Du eigentlich?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#40 AmurPrideProfil
  • 03.11.2017, 10:37hKöln
  • Antwort auf #36 von Homonklin44
  • Herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ich fand darin eine ganze Reihe von Gedanken, die ich so in diesem Kontext noch nicht auf meinem Schirm hatte und die für mich durchaus Sinn zu ergeben scheinen.

    Z. B. das sich im Anbaggern unerfahrene "Frischlinge" sich dieses Anbaggerverhalten in der Szene abzugucken scheinen. Denn wenn ich überlege, wie hier bei uns im Jugendzentrum die "Jungen", noch von der Szene weitgehend Unbeeinflußten miteinander flirten, dann geht bei uns tatsächlich ""..die Anbahnung möglicher Beziehungskontakte [..] über Respekt vor einander, über Höflichkeit, Rücksicht und [..] Anstand.."", also ganz genau so wie Du das beschrieben hast.

    Mir kam aber auch gerade die Idee, dass das vielleicht auch zum Teil daran liegen könnte, dass wir hier im Jugendzentrum natürlich sehr viel miteinander über unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle reden. Könnte es nicht sein, das, wenn man sich seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse, Verletzlichkeiten und Gefühlen viel deutlicher bewusst ist, und sich natürlich dann auch die Beachtung derselben durch andere wünscht, so viel eher bereit ist, den Gegenüber mit Respekt, Höflichkeit, Rücksicht und Anstand zu behandeln und somit auch anzuflirten?

    Das eventuell vielen der erwachsenen Einzelgänger dort draußen eben genau diese Möglichkeit fehlt? Die Möglichkeit sich mit anderen vertrauensvoll und offen über Wünsche und Bedürfnisse, Verletzlichkeiten und Gefühlen austauschen zu können? Um so auch mehr über die eigenen zu erfahren? Und das aus Unkenntnis derselben einfach das gängige Anbaggerverhalten der Szene kopiert wird?

    Ganz sicher hat es aber auch was mit dem zu tun was Mann eigentlich sucht, mit dem von Dir beschriebenen Unterschied zwischen Liebe und Sex!
    Das es ja einen deutlichen Unterschied zwischen "to make love" und "to have sex" gibt! Weil ich bisher demgemäß noch nie Sex hatte, vergesse ich immer wieder, das es den Unterschied ja gibt! Und das obwohl wir das im Jugendzentrum natürlich immer wieder thematisieren. *schon etwas schäm*
    Aus diversen Umfragen unter uns weiß ich, das wir "Jüngeren" (18 und jünger) am "Anfang" in der Regel fast immer nach Liebe suchen, fast nie nach Sex.
    Das suchen nach Sex scheint erst mit fortschreitendem Alter immer stärker in den Vordergrund zu treten. Bei der letzten Umfrage war es bei uns in der Altergruppe 23-27 Jahren schon fast jeder Dritte, der eher nach Sex als nach Liebe suchte.

    Könnte es also vielleicht einen Zusammenhang zwischen dem Anbaggerverhalten und dem was man sucht geben?
    Quasi das jemanden, der nach Liebe sucht, den anderen bei der Kontaktaufnahme auch eher liebevoll behandelt und das jemand, der nach unverbindlichen Sex sucht, den anderen bei der Kontaktaufnahme dann daher auch eher unverbindlich behandelt und "geschäftsmäßig" eher schnell ausloten möchte ob es zu einem "Abschluss" kommen könnte?

    Zum Schluss auch noch mal Danke für Deine Tipps zu unserem Ausgehen! Aber dick werden wollen wir beide deshalb auf keinen Fall!^^ Älter werden kann man auch nicht beschleunigen, schminken tun wir Emos uns ja auch schon, aber Deine Idee mit der Reitgerte ""..Zum auf die Pfoten klopfen.."".. die Vorstellung hat uns beide zum Lachen gebracht!^^
    Danke auch dafür! :-)
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#39 OrthogonalfrontAnonym
  • 03.11.2017, 10:20h
  • Antwort auf #38 von Loren
  • Hat eher was damit zu tun, wie man sich gibt und wo man hingeht. Manche wollen für sich das Recht reklamieren möglichst aufreizend über die berüchtigtste Ausgehmeile zu flanieren und dabei nicht mal angeschaut, geschweige denn angesprochen zu werden. Damit zeigen solche Leute, dass sie die sozial inkompetenten sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#38 LorenProfil
  • 03.11.2017, 09:11hGreifswald
  • Antwort auf #37 von Orthogonalfront
  • Darum geht es in #7 nicht, sondern um Grenzüberschreitungen und Übergriffigkeit. Es ist durchaus möglich, sein Interesse an einer anderen Person zu signalisieren ohne sie zu bedrängen. Und sich zurückzuziehen, wenn dieses Interesse nicht erwidert wird. Hat was mit sozialen (nicht antisozialen) Umgangsformen zu tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#37 OrthogonalfrontAnonym
#36 Homonklin44Profil
  • 03.11.2017, 03:32hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • Da braucht es keinen Shitstorm geben, das ist leider zu einem Großteil das, was ich bei meinen wenigen Szenebesuchen auch gesehen habe, bzw, was mir ganz viele in Chatgesprächen und über Forenbekanntschaften berichteten.
    Merkwürdiger Weise scheint es eine Art Einbahn-Dynamik zu geben, die viele Männer und ihren Umgang mit eigenem Begehren steuert.
    Ich bin mir nicht sicher, wie dieser verhängnisvolle Lauf beginnt, weil ich früher geglaubt habe, die Anbahnung möglicher Beziehungskontakte geht über Respekt vor einander,über Höflichkeit, Rücksicht und vielleicht Anstand.
    Heute weiß ich ja, dass ich da in einer Märchenwelt lebte.
    Dennoch hätte ich es nie gewagt,einen anderen in einer solchen Weise "anzugraben", wie ich das bei anderen mitgekriegt habe. Da würde ich mich schämen und mir peinlich vorkommen.
    Aber ich denke, diese Dynamik, von der ich spreche, hat etwas mit der vorgefundenen Welt zu tun, in die Männer als Unerfahrene hinein fallen, und von ihrer gesamten Wucht überrollt werden. Sie passen sich an das häufig vorgefundene Prozedere an, die Kontaktierformate einer Welt, die unbarmherzig und roh ist, in der man benutzt werden kann, und weggestellt nach Gebrauch. Vielleicht machen es diese Art Umgangsweisen aus, dass Leute geschliffen werden, immer mehr in Richtung ...ich nenne es mal abgewichster Hund.
    Vielleicht sind das auch viele Faktoren die da zusammen laufen. Der Umgang mit der Idee von Liebe im Verhältnis zu der Bedeutung von Sex etwa. Wie oft wurde ich ausgelacht, weil ich an die Liebe glaube. Altmodisch sei ich damit, lebe in einer irrealen Welt von gestern...vielleicht verschwanden mit der Liebe auch Respekt und Rücksicht aus der promisken und sexuell befreiten Uptodate-Zeit
    Vielleicht denken auch nur eine bestimmte Art Charaktere, junge Leute seien so etwas wie Freiwild oder Frischfleisch, das in die Arena getrieben wurde.

    Anyways, ich kann gut nachempfinden, dass ihr von solchen Grenzüberschreitungen die Nase voll habt. Das, was man als Junger selbst nicht wollte, sollte man als Alter Jüngeren nicht zumuten.Man muss sich doch dran erinnern, wie es damals war, als man selbst jung war. Und verstehen, wo es Grenzen gibt.
    Sicher ist es schwierig, wenn man für Junge fällt, es gibt dann eben einen leichten, und einen schwierigen Weg. Der Leichte gehört den Wohlhabenden, der schwierige ist Schicksal,und fordert Verzicht.

    Wenn ihr die 40 erreicht, habt ihr das meiste solche Nachstellen hinter euch. Oder werdet dick. Dann dreht sich keiner mehr nach euch um. Ab 40 rum wird man unsichtbar. Die Ausnahmen sind verschwindend wenige, dann ist das Leben leichter.

    Am besten in der Freundesgruppe ausgehen, immer einen an der Seite haben.Kleine Reitgerte mitnehmen. Zum auf die Pfoten klopfen.Knoblauchfahne als Abstandshalter oder kränklich schminken...okay, wirkt nicht immer. Shirtaufschrift "Das Berühren der Figüren mit de Pfoten is verboten!" in 12 gängigen Sprachen...nur noch da hin gehen, wo andere Junge sind. dbna oder so.
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#35 Homonklin44Profil
  • 03.11.2017, 02:36hTauroa Point
  • Antwort auf #27 von Patroklos
  • Und das schon rein zahlenmäßig im Vergleich zu überzeichneten Dimensionen führt.
    Wenn man jetzt noch die Gruppe der Fälle in kirchlichen Einrichtungen, Schulen, Internaten, Jugendcamps, Herbergen ect. heraus stellt, dürfen nach Lively's Logik auch diese Einrichtungen nicht mehr öffnen, bzw. muss man Priester von Kindern fern halten.

    Vermutlich gefällt ihm das nicht.
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#34 OrthogonalfrontAnonym
#33 OrthogonalfrontAnonym
#32 OrthogonalfrontAnonym
  • 02.11.2017, 23:03h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • JEDER außer dir weiß, dass wenn von Anti-Amerikanismus die Rede ist, damit Ressentiments gegen die USA bzw. US-Amerikaner gemeint sind. Nennt sich auch Stehender Begriff. Doch das ist dir ja egal, solange sich für dich eine noch so konstruierte Gelegenheit bietet, Gegenrede zu stellen. Hauptsache irgendwie Konter geben und wenn auch noch so lächerlich. Kindisch ist das!
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#31 TheDadProfil
  • 02.11.2017, 22:36hHannover
  • Antwort auf #24 von Orthogonalfront
  • ""Da wirst du sicher recht behalten, denn das ist es was du glauben willst.""..

    Oder sich auch mal ein bisschen mit der Sache vertraut gemacht hat..

    Denn wer Protest wählt, hätte mit ein bisschen Nachdenken dafür gesorgt daß die UNION nicht wieder an die Regierung kommt, denn das ist ja die Politik gegen die es zu protestieren galt..

    Blöderweise hat aber JEDE*R der die "AFD" gewählt hat dafür gesorgt die Mutti an der Macht zu halten..
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#30 TheDadProfil
  • 02.11.2017, 22:30hHannover
  • Antwort auf #12 von TheMum
  • ""Da du meine Kommentare im Normalfall nicht verstehst,""..

    -LOL-
    Immer wieder hübsch den Intellekt des Gegenüber abwerten und das Derailing auspacken..

    "du verstehst mich nicht"..
    "du bist nicht intellektuell genug"..

    Wie unverschämt Du doch bist..
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#29 TheDadProfil
  • 02.11.2017, 22:21hHannover
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • ""Wo es dann aber echt stressig für mich wird, ist, wenn der Ältere mein "Nein! Danke! Kein Interesse!" nicht versteht bzw. akzeptiert.""..

    Ich kann Dir aus vielfältigen eigenen Erfahrungen bestätigen, das ist KEIN Alleinstellungsmerkmal der Schwulen oder Queeren Szene..
    Das kommt überall dort vor wo sich Menschen treffen um vor allem ihre Freizeit zu verbringen, ob beim Sport, Tanzen gehen oder in Kneipen..

    Und zusätzlich ist das auch im Berufsleben so..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#28 TheDadProfil
  • 02.11.2017, 22:16hHannover
  • Antwort auf #4 von TheMum
  • ""In Summe haben nicht mal ganz die Hälfte aller Wähler Trump gewählt. Dein Anti-Amerikanismus widerlegt sich damit selbst.""..

    Oxymoroner Unsinn..
    Denn wenn weniger als die Hälfte der Wähler diesen Mann zum Präsidenten gewählt haben ist dort auch kein "Anti-Amerikanismus" vorhanden, was in sich schon Blödsinn ist, denn die USA allein sind NICHT "Amerika" !
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#27 Patroklos
  • 02.11.2017, 20:16h
  • Lively vergißt dabei, daß bei Heterosexuellen der sexuellen Mißbrauch viel häufiger vorkommt, und zwar sowohl bei Frauen als auch Jugendlichen und Kindern!
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#26 GeorgB
  • 02.11.2017, 19:19h
  • "Homo-Gegner machen sich Spacey-Skandal zunutze"

    Wie man leider auch hier im Forum bei einigen nur schlecht kaschierten "Kommentaren" sehen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 Benedictus
  • 02.11.2017, 18:51h
  • Antwort auf #23 von hugo1970
  • "Es ist eine klare Belästigung, wenn man nach einem klaren Nein weiter macht."

    D.h. die erste Berühung / das erste Begrapschen / der erste anzügliche Spruch ist kostenfrei? Denn bevor es passiert, kann man ja nicht nein sagen. Ich glaube, so einfach, wie Du das auf eine Formel versuchst zu bringen, ist es dann doch nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#24 OrthogonalfrontAnonym
#23 hugo1970Profil
#22 hugo1970Profil
#21 hugo1970Profil
#20 hugo1970Profil
  • 02.11.2017, 18:25hPyrbaum
  • Ic h stell jetzt mal eine gewagte These auf, meinetwegen nennt es auch Verschwörungstheorie:

    Was ist, wenn Rap und andere Geld kassiert haben (vielleicht sogar von den evangelikalen) um solche Gerüchte in die Welt zu setzen.

    Wie gesagt, eine gewagte Theorie!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 Benedictus
  • 02.11.2017, 17:58h
  • Antwort auf #18 von Markusbln11
  • Ich bin jetzt 41, sehe leider aber nicht so alt aus. Geändert hat sich demnach nichts. Man ist immer das Objekt der Begierde älterer Männer. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in der selben Intensität von Gleichaltrigen oder Jüngeren "belästigt" worden zu sein. Als ich 16 war, wurden Ü25 aufdringlich, mit 25 warens Ü30, mit 30 waren es Ü40, jetzt mit 40 sinds Ü50 (obwohl im Vergleich mit mir die Gleichaltrigen auch alle wie Ü50 aussehen, liegt wohl an meiner Schlankheit, den noch nicht einsetzenden Haarausfall, den noch nicht eingesetzten grauen Haaren,... was weiß ich).

    Die Frage ist aber auch, was empfindet man überhaupt als sexuelle Belästigung? Ein anzügliches Kompliment? Ein anzüglicher Spruch? Naja ich nicht, andere aber vielleicht schon. Eine Berührung? Am Po? Am Schwanz? An der Schulter? Also ich als Passiver finde eine Berührung am Schwanz aufdringlich, am Po zwar auch, aber nicht so sehr wie ersteres. Würde ich eine Berührung am Po aufdringlich finden, wenn derjenige jünger und gutaussehend wäre? Vermutlich nicht. Vermutlich würde ich mich freuen. Also das ist dann auch schon wieder subjektiv. Aber woher soll der Andere wissen, ob er in mein Schema passt, so dass ich es nicht als sexuelle Belästigung empfinde?

    Wovor ich am meisten Angst habe ist, dass diese Diskussion dazu führt, dass die Männer alle noch gehemmter werden, als sie es so schon sind. In nördlichen Breitengraden sind die Männer eh schon zurückhaltender als in südlicheren.

    Niemand traut sich mehr auf Andere zuzugehen. Sie wissen nicht mehr, wie sie es anstellen sollen. Keiner mag Abfuhren bekommen. Aber erst recht wollen sie keine Anzeige wegen sexueller Belästigung bekommen, oder einen Skandal, den sie hinterher nicht mehr kontrollieren können. Also trauen wir uns irgendwann gar nichts mehr. Sehen uns, machen nichts, wenn die Blicke sich nicht treffen, machen ebenfalls nichts, weil wir Angst haben, Blicke oder Signale falsch zu deuten.

    Das ist alles eine sehr ungesunde Entwicklung. Sie raubt uns unsere Ungezwungenheit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#18 Markusbln11Anonym
  • 02.11.2017, 17:28h
  • Antwort auf #16 von Benedictus
  • Nun früher war das einfach.

    Szene war bis 30 Jahre.

    Danach gab es Sex mit jungen bei Cash auf die Hand. An klar definierten Orten.

    Heute glauben alle, sie kriegen alles und überall. Und in der Weise, dass alles geht. Sogar auf der Unisex-Toilette. Und daraus resultiert Unwohlsein.

    Vielleicht sollten wir einfach weniger wegsehen. Mehr hinsehen. Eingreifen.I n den USA haben Aufpasser die Kondompflicht überwacht, Awarenessteams gehen bei uns auf Anfrage gegen ungewollte Anmache vor.
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#17 LorenProfil
  • 02.11.2017, 17:22hGreifswald
  • Antwort auf #14 von Markusbln11
  • Es wäre manches einfacher, würde sich gegenseitiger Respekt und das Beachten der eigenen Grenzen und der der anderen durchgehend im eigenen Verhalten äußern, ganz unabhängig von Alter und Geschlecht der anderen.
    Leute, die verbal oder physisch übergriffig handeln, sind nach meiner Beobachtung auch schon früher (gemeint ist vor mindestens drei Jahrzehnten) unterwegs gewesen. Sie waren und sind mir äußerst unangenehme Zeitgenossen.
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#16 Benedictus
  • 02.11.2017, 17:06h
  • Das ist der normale Lauf der Dinge, sich von Älteren belästigt zu fühlen und Jüngeren hinterherzurennen, und zwar in jedem Alter. Ausnahmen bestätigen die Regeln
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#15 LorenProfil
  • 02.11.2017, 17:06hGreifswald
  • Antwort auf #10 von niccinicci
  • Was in #7 beschrieben wird, geht wohl über "etwas aufmerksamkeit" spenden hinaus. Zudringlichkeit, das Ignorieren ablehnender Signale (sprachlich/körperlich), physische Belästigung u.ä. sind Grenzüberschreitungen, die für mich nicht tolerierbar sind. Ich halte weder die Diskussion über sexuelle Belästigungen noch Ihren unterirdischen Kommentar (soweit er eine Reaktion auf #7 darstellt) für eine "lachnummer", sondern für Auswürfe antisozialen Verhaltens, denen man im besten Fall mit einem Stoppschild begegnen muss, im schlechteren Fall mit deutlich spürbareren Reaktionen.
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#14 Markusbln11Anonym
  • 02.11.2017, 16:50h
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • Eine gute Zusammenfassung von Amur Pride. Die geschilderten Erfahrungen scheinen das Resultat von Gender-Mainstreaming und der Haltung "jeder ist frei in seiner Entscheidung" zu sein.

    In dieser Hinsicht können wir Anthony dankbar sein, dass er die Übergriffe gegen ihn so herzhaft in der Öffentlichkeit kommunizierte, anstatt die persönliche Aussprache zu suchen. Wird doch auf diese Weise jetzt der Finger in die Wunde unserer wohl doch nicht so heilen Welt gelegt.

    Toiletten für alle ohne Unterscheidung nach Geschlecht, keine expliziten Szeneorte für Junge. Aufheben der Schubladen. Freies Anmachen. Kein Respekt vor den Alten. Früher sind wir in der Bahn aufgestanden, heute wird weggeschaut.
    Oder: Wer würde schon in einer Schwulenbar den Platz für einen Betagten räumen. Der kriegt eher Hausverbot.
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#13 TheMumProfil
#12 TheMumProfil
  • 02.11.2017, 16:09hHannover
  • Antwort auf #9 von AmurPride
  • "Weil ich gegen Trump bin, bin ich anti-amerikanisch?^^"

    Nein, du bist anti-amerikanisch, weil du geschrieben hast: "Wobei...
    es ist ja an US-Amerikaner gerichtet...
    und die haben ja schließlich auch Trump gewählt!^^".

    Das ist schlicht und ergreifend falsch, weil eben nicht DIE US-Amerikaner Trump gewählt haben, sondern in Summe nicht mal die Hälfte aller Wähler dort. Dennoch unterstellst du DEN US-Amerikanern Trump gewählt zu haben, was man mit Fug und Recht als typischen Anti-Amerikanismus bezeichnen kann.

    "--> Das einzig, was sich hier mal wieder widerlegt, ist die Hoffnung, von Dir hier jemals einen gewinnbringenden Kommentar zu lesen!^^"

    Da du meine Kommentare im Normalfall nicht verstehst, wirst du damit sicher recht behalten.

    PS: Ich bin auch gegen Trump, so wie jeder halbwegs klar denkende Mensch auf der Welt. Was nicht heißen soll, dass beinahe die Hälfte der US-Wähler dumm wären. Die meisten von denen die Trump gewählt haben sind Protestwähler, genau wie hierzulande die meisten AfD-Wähler. Das mag man zwar trotzdem dumm finden, doch das Motiv ist ein anderes, ggf. sogar Kalkül.
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#11 LinusAnonym
  • 02.11.2017, 15:58h
  • ----------------------------------------
    dass Schwule und Lesben "zehn Mal mehr Sex-Verbrechen gegen Kinder" verübten als die "heterosexuelle Bevölkerung" für diese Äußerung gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege.
    ----------------------------------------

    Wieder mal Behauptungen, die durch nichts bewiesen werden können.

    Aber eines ist sicher:
    der massenhafteste Missbrauch von Kindern fand und findet in der Kirche statt. Das sind schon zehntausende bekannte Fälle und das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn die Kirche gibt immer nur gerade so viel zu, wie sie nicht mehr vertuschen kann.
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#10 niccinicciAnonym
  • 02.11.2017, 15:34h
  • die ganze diskussion ist eine lachnummer, jeder von uns hat ja wohl schon als junger hände auf bein oder sonstwo gehabt, wo man sie nicht wollte. da lehnt man dankend ab und das wars. nach der dieselabgashysterie hat die masse mal wieder neues modethema entdeckt!. was komplett anderes ist natürlich vergewaltigung und körperliche gewalt. und an die jungschen hier: macht euch nicht wichtig hier, paar jäärchen später und die meisten von euch freuen sich noch über etwas aufmerksamkeit. mir gehen vielmehr die jungen hühner auf die nerven mit ihren alibifreundinnen und gekreische. jeder kann ja die läden meiden, wo einem so schreckliche anmache passiert. aber dann hat man später ja nichts zu erzählen und zu lästern:).
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#9 AmurPrideProfil
  • 02.11.2017, 15:32hKöln
  • Antwort auf #4 von TheMum
  • ""..In Summe haben nicht mal ganz die Hälfte aller Wähler Trump gewählt. Dein Anti-Amerikanismus widerlegt sich damit selbst..""

    Gott, Mumchen,
    eigentlich ist mir Dein Geschreibsel ja keine Antwort wert, aber das ist ja jetzt sogar für Deine Verhältnisse so was von unterirdisch dumm!^^

    Weil ich gegen Trump bin, bin ich anti-amerikanisch?^^
    Trump ist für Dich also = Amerika?^^
    Haste da nicht mal so 'nen paar schlappe Millionen US-Bürger übersehen?^^

    --> Das einzig, was sich hier mal wieder widerlegt, ist die Hoffnung, von Dir hier jemals einen gewinnbringenden Kommentar zu lesen!^^
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#8 AmurPrideProfil
  • 02.11.2017, 15:22hKöln
  • Antwort auf #6 von ursus
  • Ich weiß zwar nicht was ""..ableistische, klassistische oder ähnliche argumentationsmuster.."" sind, aber Fremdenfeindlichkeit und Sexismus gehen für mich gar nicht!

    Und ich finde Du hast Recht: Queere Menschen sollten eigentlich aufgrund ihrer eigenen Zugehörigkeit zu einer Minderheit auch eine erhöhte Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen anderen Minderheiten entwickelt haben.
    Aber nur weil man queer ist, ist man leider nicht gleich ein besserer Mensch!
    Arschlöcher gibt's überall! :-(
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#7 AmurPrideProfil
  • 02.11.2017, 15:12hKöln
  • Ich hab' 'ne ganze Weile überlegt, ob ich das nächste überhaupt posten soll. Denn ich bin mir ganz sicher, das ich dafür wieder einen gehörigen shitstorm abbekommen werde.

    Und ich würde dies auch nicht in einen nichtqueeren Medium veröffentlichen, sondern bewusst nur hier, wo wir unter uns sind; zumindest mehr oder weniger.

    Aber ich denke, wir sollten davor untereinander nicht die Augen verschließen, denn wenn wir einen Satz aus dem Artikel nur ein wenig verändern:

    ""..dass die "homosexuelle Identität" [verstärkt] auf [Jüngere] ausgerichtet sei, die auch nicht unbedingt vor Minderjährigen halt macht..""

    dann bildet dieser Satz einen Teilaspekt unserer community ab, mit dem ich fast jedes mal beim Ausgehen in der Szene in Berührung komme.

    Und obwohl ich persönlich jetzt generell nicht auf Ältere stehe, weiß ich natürlich, das es die Kombination Älterer/Jüngerer, daddy/son gibt.
    Und deshalb stört es mich auch nicht von Älteren angebaggert zu werden. Schließlich kann niemand das Objekt seiner Begierde ohne Kontaktaufnahme kennen lernen. So weit, so gut, für mich.

    Wo es dann aber echt stressig für mich wird, ist, wenn der Ältere mein "Nein! Danke! Kein Interesse!" nicht versteht bzw. akzeptiert.
    Wenn der mich einfach nicht in Ruhe lassen will, mir z. B. ungefragt was zu trinken bestellt, beim Reden immer näher kommt, mit seinem Finger über meinen auf der Theke liegenden Handrücken fährt, mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht, mir seinen Arm um die Schulter legt, seine Hand auf meinen Hintern...

    Inzwischen gehe ich, bis auf unser queeres Jugendzentrum und ein ganz bestimmtes Cafe, überhaupt nicht mehr alleine in einen Szenelokal.
    Selbst dann, wenn ich nur mit mein Freund unterwegs bin, meiden wir inzwischen Szenelokale. Denn kaum ist einer von uns mal auf der Toilette, hat der andere fast immer einen Älteren an der Backe kleben!
    Deshalb treffen wir uns nun schon seit geraumer Zeit immer vorher an einem neutralen Ort wie z. B. McDoof, bevor wir in die Szene aufbrechen. Und am liebsten gehen wir nur noch mindestens zu dritt in eine Szenelocation, damit keiner von uns alleine zurückbleibt, wenn der andere mal verschwinden muss.
    Und seit Dienstag, seit der gayoween, werde ich beim Toilettengang in der Szene auch kein Pissoir mehr benutzen! Sondern ausschließlich die abschließbaren Kabinen! Einmal von einem nebenstehenden alten Sack als Wichsvorlage benutzt zu werden, reicht mir!

    Als noch Minderjähriger muss ich leider bestätigen, dass die allermeisten Älteren, von denen ich angebaggert wurde, NICHT nach meinem "Nein! Danke! Kein Interesse!" aufgehört haben.
    In weit mehr als die Hälfte der Fälle wurden die Älteren mehr oder weniger übergriffig, teilweise verletzten sie meine Schutzzone. In einem Fall sah ich mich gezwungen richtig laut zu werden, um Öffentlichkeit herzustellen. In einem anderen Fall musste ich sogar handgreiflich werden.

    Und damit wir uns jetzt nicht falsch verstehen: Ich weiß natürlich von meiner älteren Schwester, ihren Freundinnen und einigen meinen Mitschülerinnen, dass es dieses Verhaltensmuster auch bei älteren Hetero-Männern vorkommt! Aber ich habe den Eindruck, dass das bei ihnen bei weiten nicht so oft vorkommt wie bei mir oder meinen queeren Freunden! UND es scheint auch bei weitem nicht so oft soweit zu gehen!

    Das ist jetzt natürlich keine repräsentative Erkenntnis, sondern nur eine persönliche Beobachtung, die sich aber zumindest mit denen meiner Freunde und Bekannten aus unserem queeren Jugendzentrum weitgehend deckt,

    UND ich kann natürlich auch nicht beurteilen, ob das von mir beschriebene Verhaltensmuster, ein "Nein! Danke! Kein Interesse!" nicht zu akzeptieren, nicht eventuell ein durchaus übliches Muster ist, das erwachsende Männer beim Anbaggern generell benutzen. Also auch untereinander. Egal ob homo- oder heterosexuell, meine ich.

    Ach, was weiß ich!^^
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#6 ursus
  • 02.11.2017, 13:53h
  • Antwort auf #3 von AmurPride
  • "Wer soll denn so einen Scheiß glauben?!?"

    scott lively ist verfasser eines buches, in dem er behauptet, homosexualität sei ein entscheidender faktor bei der errichtung der nazi-diktatur gewesen:

    en.wikipedia.org/wiki/The_Pink_Swastika

    homofeindlichkeit war noch nie faktenbasiert oder rational. es gibt sie, weil hass und verachtung für manche menschen wichtige psychologische funktionen einnehmen und sich irgendeinen anlass suchen, der dann nachträglich mit absurden realitätskonstruktionen rationalisiert wird. das muss gar nicht richtig oder "bewiesen" sein, es muss sich nur für sie "richtig anfühlen". diesen ganzen postfaktischen hassquatsch hat ja nicht erst trump erfunden, den gab es schon immer.

    das ist auch der grund, weshalb homo- und transfeindlichkeit mit anderen formen gruppengezogener menschenfeindlichkeit so oft hand in hand gehen: sie alle erfüllen die selbe funktion.

    aus diesem grund kriege ich immer gänsehaut, wenn ich sehe, wie leichtfertig ausgerechnet queere menschen oft in fremdenfeindliche, sexistische, ableistische, klassistische oder ähnliche argumentationsmuster verfallen, die entsprechenden mustern in homophoben denkansätzen sehr genau entsprechen. und es nicht einmal merken.
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#5 Sukram712Anonym
  • 02.11.2017, 13:48h
  • Wir sollten die Begriffe Missbrauch und Missbrauchsvorwürfe streichen und richtigerweise von sexueller Belästigung schreiben.

    Unter sexuellem Missbrauch verstehen Otto-Normalverbraucher und die Öffentlichkeit "Kinderschänder". Auf jeden Fall mehr als ungefragt anfassen.

    Das ist schlimm genug, aber eben etwas anderes, als sexueller Missbrauch.
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#4 TheMumProfil
#3 AmurPrideProfil
  • 02.11.2017, 13:34hKöln
  • War ja sowas von glasklar, dass das jetzt kommen würde! *seufz*

    ""..Pädogate.."" - wie kreativ

    ""..die Homosexualität des Schauspielers für die Übergriffe verantwortlich gemacht..""
    Ja! Nee! Klar! Homo = Pädo! Haben wir alle doch schon immer gewusst!

    ""..dass die "homosexuelle Identität" immer auf Minderjährige ausgerichtet sei..""
    WOW!^^
    Geht's irgendwie noch blöder oder noch platter?^^
    Wer soll denn so einen Scheiß glauben?!?

    Wobei...
    es ist ja an US-Amerikaner gerichtet...
    und die haben ja schließlich auch Trump gewählt!^^
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#2 FelixAnonym
  • 02.11.2017, 13:07h
  • War ja klar, dass die Homohasser sich darauf stürzen.

    Aber wenn das noch viel öfter durch Heteros passiert (z.B. aktuell der Weinstein-Skandal) sind die still.

    Die wissen ganz genau, dass ihre Anhänger zu blöd sind, das zu kapieren.
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#1 TheDudeProfil

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