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Kommentare zu:
Homo-Gegner machen sich Spacey-Skandal zunutze


#61 TheDadProfil
#62 OrthogonalfrontAnonym
#63 KlugerAnonym
  • 04.11.2017, 13:07h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • - Wahrigs Deutsches Wörterbuch
    - Oxford Dictionary
    - Das Random House Unabridged Dictionary

    sind nicht ein "einzelner Linguist und Lexikograph", sondern drei renommierte Wörterbücher.

    Selbst der von Ihnen genannte Link zum Deutschlandfunk konstatiert schon in der Überschrift des Artikels, dass sich Antiamerikanismus auf die USA bezieht. Lesen Sie vorher Ihre eigenen Links?

    "Und deshalb soll ich mich dann der Meinung eines einzelnen Linguisten und Lexikographen beugen oder gar anschließen ?"
    Nein, Sie sollen gar nichts. Sie brauchen sich schon gar nicht der Meinung eines einzelnen Mathematikers beugen oder anschließen, der sagt, dass zwei mal zwei gleich vier ist.
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#64 ursus
  • 04.11.2017, 14:27h
  • Antwort auf #8 von AmurPride
  • "Ich weiß zwar nicht was ""..ableistische, klassistische oder ähnliche argumentationsmuster.." sind..."

    du kennst vielleicht nicht die begriffe, aber die phänomene kennst du.

    ableismus (von englisch "able") könnte man mit "behindertenfreindlichkeit" übersetzen. beispiel: "du spast!" als beleidigung.

    klassismus ist die bewertung aufgrund der sozialen herkunft oder position. beispiel: martin schulz als "den buchhändler" bezeichnen und damit implizit voraussetzen, dass eine biografie mit einer solchen zwischenstationi ihn als ungeeignet für hohe politische ämter diskreditieren würde.

    deinem kommentar stimme ich ansonsten zu.
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#65 AmurPrideProfil
#66 AmurPrideProfil
  • 04.11.2017, 15:35hKöln
  • Antwort auf #58 von Homonklin44
  • Lieber Homonklin44,

    erst mal herzlichen Dank für die erneute Möglichkeit so detailliert an Deinen Gedanken teilhaben zu dürfen. Ich finde das immer überaus interessant und oftmals für mich horizonterweiternd.

    Und was Dich als "Romantiktraumtänzer" angeht: Tanz bitte, bitte weiter!
    Denn ich finde Du hast absolut Recht! Auch für mich ist es das absolut Größte auf dieser Welt, wenn man lieben darf und dann auch noch von dieser Person widergeliebt wird.
    Auf das Du und alle anderen Suchenden diesen Einen finden mögen!
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#67 hugo1970Profil
#68 finkAnonym
  • 05.11.2017, 15:59h
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • Bitte nicht falsch verstehen, lieber AmurPride: Ich will die Übergriffe, die du schilderst, in keiner Weise relativieren oder gar in Frage stellen. Ich möchte sie aber um eine Beobachtung aus der Perspektive eines Älteren ergänzen.

    Mein erotisches Beuteraster beginnt bei ca. 35 Jahren aufwärts. Jüngere Männer interessieren mich nur in besonderen Ausnahmefällen. Gerade sehr junge Männer, die sich selber für besonders attraktiv halten, sind es für mich meistens nicht.

    Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass Jüngere, die ich in irgendwelchen Szene-Räumen anspreche, in den "der will mich anbaggern"-Alarm-Modus schalten, bevor ich auch nur den Mund aufgemacht habe. Entprechende nonverbale Signale kann ich aus den eben genannten Gründen aber gar nicht gesendet haben.

    Mir ist klar, dass es Räume gibt, in denen es vorrangig um sexuelle Kontaktanbahnung geht; da verstehe ich diese Abwehr noch ganz gut. Das selbe passiert aber auch in den eher kommunikativen Räumen, in denen eben nicht nur jeder auf Partnersuche ist, sondern in denen einfach mal nett getratscht wird und in denen es darum geht, Leute kennenzulernen.

    Die fixe idee "der ist älter, ich bin jung, sicher will er mich angraben" blockiert leider auch in diesen Räumen oft jede Kontaktaufnahme, obwohl sie manchmal gar nicht auf einer realen Beobachtung beruht. Ich finde das sehr schade, weil es die intergenerationalen Gespräche verhindert, die uns zur gegenseitigen Horizonterweiterung sehr gut tun würden.

    Ich kann natürlich schon verstehen, dass jemand, der unangenehme Erfahrungen mit Übergriffen durch ältere Männer gemacht hat, ein wenig ängstlicher auf solche Ansprachen reagiert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass unerwünschte sexuelle Berührungen eine ganz eigene, sehr verstörende Qualität haben.

    Ich finde es aber wichtig, immer mal wieder zu prüfen, ob und wo wir uns von festgefügten Klischees irreleiten lassen. Dass jeder Junge nur aufgrund seiner Jugend für jeden Älteren automatisch unwiderstehlich sein müsse, gehört zu den Klischees, die in solchen Situationen leider sehr schädlich wirken können.

    Ich hatte selber einen sehr viel älteren. leider inzwischen verstorbenen schwulen Mann in meinem Freundeskreis, was ich immer als eine unschätzbare Bereicherung empfunden habe. Auch von Anderen höre ich manchmal, dass gerade Freundschaften mit einem großen Altersunterschied eine ganz spezielle, wertvolle Qualität haben können. Es ist schade, wenn wir uns solche Freundschaften selber schon im Ansatz vermasseln.

    Ich habe ganz sicher nichts gegen rein sexuelle Begegnungen und entsprechende Räume. Es liegt aber an uns allen, nicht alle unsere Schutzräume von rein sexuellen Begegnungen und den ihnen eigenen Verhaltensregeln und Erwartungen beherrschen zu lassen. Wir brauchen in unserer speziellen Situation immer noch vor allem den menschlichen Austausch. Lasst uns aufmerksam dafür sein, dass wir den nicht selbst blockieren.
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#69 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 16:01hHannover
  • Antwort auf #62 von Orthogonalfront
  • ""Jede und jeder außer dir ""..

    Deine Überhöhung beweist ihr eigenes Falsch-sein..

    Denn selbst wenn ich wirklich ganz alleine auf der Welt eine andere Sicht dazu hätte, dann wäre ich immer noch der Gegen-Beweis zu Deiner Behauptung des "jede und jeder"..

    Es gibt dieses "jede und jeder außer dir" nicht !

    Es ist der rhetorische Umweg Dir trotz Mangel an wirklichen Argumenten die "Vorherrschaft" zuzuweisen..

    Gegenbeispiel :
    BEINAHE jede und jeder Kanadier wird dir entgegnen :
    WIR sind nicht die USA, aber wir sind auch Amerikaner !

    Die Latein-Amerikaner werden Dich vielleicht gar fragen, ob Du eigentlich noch alle Latten am Zaum hast, ihnen den Unsinn der USA anhängen zu wollen..

    ""und ein paar anderen Wichtigtuern""..

    Auf was genau machst Du hier eigentlich, außer auf "wichtig" ?

    Wer hier ein inneres Bedürfnis hat "sich wichtig und überlegen" zu fühlen, liegt damit einmal mehr auf der Hand..

    Was immer noch nichts an Deinem "Problem" ändert sich, wahrscheinlich vorsätzlich, permanent missverständlich zu äußern, indem Du die unpräzise Sprache in der Verwendung als rhetorisches Stilmittel nutzt um zu provozieren..

    Ganz so wie das ständige Abschweifen auf die "persönliche Ebene", die immer dann auftritt wenn du Dich längst jenseits der Tragfähigkeit Deiner als "Argumente" vorgebrachten Einwände befindest, und Du
    "nur noch mal eben klarstellen" mußt, wie sehr Du dich doch auf der "richtigen Seite" wähnst..
    Deine "ich habe unbedingt recht"-Attitüde, die anzuwenden Du hier angetreten bist, um mir gegenüber ein "Gegengewicht" zu setzen, denn Du findest ja ich würde hier "meinungen manipulieren" und Leute "auf falsche fährten locken", ist bei Licht besehen nicht mehr als das Ausleben einer fixen Idee..

    Wenn Du dir das nachdenken verweigerst, und Dir deine Eindimensionale Sicht auf die Dinge unbedingt konservieren willst, dann bitte..

    Was mich nicht davon abhalten kann Aspekte einzutragen und die Sache von mehreren Seiten aus zu betrachten um vor allem mir ein differenziertes Bild vor Augen zu halten..
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#70 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 16:53hHannover
  • Antwort auf #63 von Kluger
  • ""- Wahrigs Deutsches Wörterbuch
    - Oxford Dictionary
    - Das Random House Unabridged Dictionary""..

    Ein Autor, Drei Elaborate..

    Was man bei Random House beachten muß sind die Besitzverhältnisse, und welche Effekte mit den immer gleichen Veröffentlichungen in angeblich vielen unabhängigen Medien verbunden sind..

    Interessant dann hier auch Dein Einwand grundsätzlich auf die Anmerkung das sich Linguisten an Universitäten, und damit an Orten die mit Bildung und Ausbildung von Sprache befasst sind, weniger Aufmerksamkeit zugebilligt wird, als Drei unterschiedlichen Lexika..
    Und selbst wenn es Fünf oder Sieben wären..
    Faktisch stehen die Universitären Lingusiten damit ihren Schreibenden Kollegen oppositionell gegenüber..
    MEHR habe ich dann damit auch schon nicht ausgesagt oder angemerkt..

    Inwieweit hätten Lexika mehr Einfluß auf Gesagtes oder Geschriebenes das Einfluß auf die politischen Haltungen und Meinungen von Bürgern nehmen sollen, sprich den Medien die die Tagespolitik beschreiben, außer in der Korrektur, im Redigieren ?

    Während unpräziser Sprachgebrauch sich signifikant darauf auswirkt wie "Meinungen" gemacht und auch manipuliert werden..

    Ein "Dings"..
    Ein "man weiß ja was damit gemeint ist",
    ist alles andere als eine präzise Sprache, die dazu dient Sachverhalte genau zu beschreiben, und damit beizutragen "Fake-News" zu verhindern, Legenden-Bildungen zu vermeiden, und vor allem dazu dient Leuten wie Trump&Co, die sich in Netzwerken äußern um Informationen zu transportieren, die gar keine sind, gegenüberzustehen..

    Dieses "many people say so"
    ist kein Aussage deren Gehalt die eigene Meinung und Haltung stützt, oder gar eigene Handlungen rechtfertigen kann..

    Es ist Populismus..
    "Ich denke so, weil schon viele Andere so denken"
    mag man als eine Anbiederung an einen bestimmten Mainstream empfinden, es ist aber nichts weiter als die Kapitulation vor der eigenen Meinung und Haltung, die man nicht mehr selbst bildet, sondern weil es so schön einfach ist, per Copy&Paste übernimmt..

    ""Selbst der von Ihnen genannte Link zum Deutschlandfunk konstatiert schon in der Überschrift des Artikels, dass sich Antiamerikanismus auf die USA bezieht. Lesen Sie vorher Ihre eigenen Links?""..

    Ich habe gar nicht behauptet daß dort etwas anderes stünde, aber angemerkt daß der Link Informationen enthielte wie verbreitet diese als "Anti-Amerikanismus" falsch bezeichnete Haltung gegenüber den USA in der Bevölkerung der BRD anzutreffen ist..

    Was dann Rückschlüße darauf zuließe in welcher Position sich eigentlich diejenigen befinden, die hier wie "Orthogonalfront" diesen Begriff mehr oder weniger abwertend einbringen, um damit ihren "Gegnern in der Diskussion" entgegenzutreten..

    Man wähnt sich in einer Mehrheit, die glaubt im Recht zu sein..
    Blöderweise dient der Begriff dann immer noch wie von "Wahrig" beschrieben, der Abwehr von Kritik an den USA, und hier liegt dann auch das Problem um das es geht, und nicht in der Erklärung irgendeines Lexika was der Begriff angeblich implizierte, und wovon dann angeblich "jede und jeder" wüßte..

    Analog zur Israel-Kritik-Diskussion, die weit verbreitet als Antisemitismus diffamiert ist, wird hier versucht über "Anti-Amerikanismus" ein Strohmann aufzubauen..

    Interessanterweise ist es hier nun ausgerechnet jene "Orthogonalfront" die bei beinahe jedem Drittem Kommentar den sie als Antwort erhält, einen "Strohmann" gegen sich selbst wähnt, damit man sich angeblich nicht mit "ihren Argumenten befassen müsse", diejenige, die diesen Strohmann nutzt um sich mit der Kritik gegen die USA, ob nun berechtigt oder nicht, gar nicht erst befassen zu müssen..

    Rhetorisch nicht unclever, wird ihr das nur nichts nutzen, denn die Kritik an den USA bleibt damit im Raum stehen.. Doch anstatt sich damit zu befassen, beschäftigt sie sich lieber mit den Usern die ihr Gegenwind geben..

    ""Nein, Sie sollen gar nichts. Sie brauchen sich schon gar nicht der Meinung eines einzelnen Mathematikers beugen oder anschließen, der sagt, dass zwei mal zwei gleich vier ist.""..

    Kommen wir damit dann zu "deinem problem"..

    Zunächst ist es Unsinn mir mit einem Mathematiker zu kontern, trete ich hier doch mit der Haltung auf präzise Sprache als das anzuerkennen, was sie ist :
    Dem Ein-mal-Eins der Kommunikation..
    Unmissverständlich das auszusagen was man auch beschreiben will..
    Zwei Mal Zwei ist Vier..
    Die Idee es handele sich bei "Antiamerikanismus" aber um Kritik an den USA ist dann aber eben nicht das
    Zwei Mal Zwei ist Vier,
    sondern das Pipi Langstrumpf-Syndrom des 2 mal 3 macht 9,
    gepaart mit der Idee, "es wisse ja jede und jeder was gemeint sei"..

    Linguistiker beschreiben Sprache..
    Gebildet wird sie immer noch auf der Straße, und selbst die Duden-Redaktion "rennt" den Einflüßen der Straße immer hinterher wenn sie sich dazu entschlossen hat einen Begriff, und vor allem welche Bedeutung er hat in ihr Lexikalisches Werk aufzunehmen..

    Üblicherweise dient dann aber auch die Korrektheit der Beschreibung dazu, den Begriff im richtigem Kontext zu nutzen..

    Dem begegnet man dann immer noch nicht mit der Idee
    "jede und jeder wissen was gemeint ist"..
    Auch dann nicht wenn sich Ein, Drei, Fünf oder Sieben Lexika dazu entschlossen haben, daß zu ignorieren..
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