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Einzelkommentar zu:
"House of Cards"-Mitarbeiter belasten Kevin Spacey


#2 Ralph
  • 03.11.2017, 13:39h
  • Liebe queer.de-Redaktion, erkläre mir mal, wie man gleichzeitig öffentlich und anonym Beschuldigungen aussprechen kann. Nach meinem Verständnis kann man entweder öffentlich reden - dann sagt man aber, wer man ist. Oder man kann anonym bleiben - und sich damit der Öffentlichkeit entziehen. Wer anonyme Anschuldigungen erhebt, ist ein Denunziant, der im Schutze der eigenen Unbekanntheit eine allgemein bekannte Person vernichten will, wenn auch nicht physisch. Die deutsche Sprache hat für solche Leute Begriffe wie Verleumder oder Rufmörder. Sinn ihres Handelns ist es, nichts, was sie behaupten, beweisen zu müssen, und gleichzeitig dem Objekt ihres Angriffs jede Verteidigung oder Widerlegung unmöglich zu machen. Das geht so: Ich erkläre hiermit, dass Kermit der Frosch mich zum Oralverkehr gezwungen hat, als ich 12 Jahre alt und einer von hundert Komparsen der Muppetshow war. Beweisen muss ich das nicht. Mein jahrzehntelanges Schweigen muss ich auch nicht erklären. Aber Kermit der Frosch steht jetzt als Kinderschänder da. Ein paar Millionen Menschen werden mir glauben. Wahrscheinlich sogar ein paar Millionen mehr als mir nicht glauben. Die Muppetshow wird abgesetzt, Miss Piggy distanziert sich in aller Form von Kermit, und Kermit selbst muss in Sack und Asche eine Pädophilentherapie machen. So läuft das, und queer.de macht ziemlich kritiklos mit. Mag ja sein, dass Spacey eine schmierige Figur, ja sogar ein Sextäter ist. Dann mögen seine Opfer aber bitte ihren Namen, Zeit und Ort nennen - oder schweigen. Wer aus dem Verborgenen mit Dreck schmeißt, ist für mich bis zum Beweis des Gegenteils ein Lügner.
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