Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=30022
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
"House of Cards"-Mitarbeiter belasten Kevin Spacey


#4 AmurPrideProfil
  • 03.11.2017, 14:29hKöln
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • @ Ralph

    Laut dem Artikel geschah der Vorfall "..Mitte der Achtzigerjahre.."", liegt jetzt also ungefähr 32 Jahre zurück.
    Ich kenne mich jetzt nicht so genau im US-Recht aus, bin mir also von daher nicht sicher, ob "..versuchte Vergewaltigung.." in den USA verjährt und wenn ja, nach wie viel Jahren. könnte mir aber vorstellen, dass das hier der Fall sein könnte.
    WENN dieser Fall also nicht mehr anklagbar sein sollte, befürchtet die betreffende Person eventuell berufliche oder private Konsequenzen, vor die sie sich vielleicht in Angesichts der fehlenden Strafbarkeit im Falle der Verjährung einfach schützen möchte. So nach dem Motto: "Einmal hat er mich zum Opfer gemacht, jetzt mache ich mich nicht für ihn zum zweiten mal zum Opfer!"

    Ferner sollte man bedenken, dass das Magazin "Vulture" sich angesichts der existenzgefährdenden Schadensersatzsummen in den USA rechtlich abgesichert haben dürfte. Ihm dürfte also höchstwahrscheinlich eine eidesstattliche Aussage des 48-jährigen Mannes vorliegen, aus der auch seine Identität eindeutig hervorgeht.
    Und natürlich darf das Magazin nach US-Recht die Identität seines Informanten schützen.

    Auch ich fände es prinzipiell natürlich auch besser, wenn ein inzwischen 48-jähriger Erwachsener, so wie im Beispiel Alan Rapp, zu seiner Aussage auch öffentlich stehen könnte.
    Da wir aber, wie gesagt, seine beruflichen und privaten Umstände nicht kennen, sollten wir vorsichtig sein dies unbekümmert zu fordern.

    Wenn er glaubt sich auch mit 48 Jahren nicht outen zu können, sollten wir dies erst einmal so akzeptieren.

    Wenn Du dann jedoch der Meinung bist, in dem Fall sollte er besser schweigen, ist dies natürlich Dein gutes Recht.
    Wenn er die Möglichkeiten des Systems für sich nutzt, kann man das natürlich als feige oder als werfen mit Dreck aus den Verborgen bezeichnen oder wie Du als Lügner.
    Oder aber als clever.
    Kommt wahrscheinlich auf dem Standpunkt/Blickwinkel an.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »

» zurück zum Artikel