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Einzelkommentar zu:
Jamaika-Verhandlungen: "Grundsätzliche Differenzen" beim Familienbild


#2 RobinAnonym
  • 04.11.2017, 10:25h
  • Für mich ist die Mindestanforderung an die künftige Regierung, dass Art. 3 GG endlich geändert wird, so wie Grüne und FDP das beide fordern.

    Es ist unerträglich, dass LGBTI bereits per Grundgesetz Menschen 2. Klasse sind. Solange dort explizite Merkmale genannt werden, ist es diskriminierend, wenn "geschlechtliche Identität" und "sexuelle Orientierung" explizit nicht genannt werden. Ersteres für Trans* und Intersexuelle. Und letzteres für Schwule, Lesben und Bisexuelle. Und da hängt auch so viel anderes von ab.

    Da müssen sich Grüne und FDP durchsetzen!! Bei Grundrechten muss eine rote Linie gezogen werden, wo man nicht drunter geht.

    Das ist jetzt eine historische Chance, denn die Union ist aufs Verrecken auf Grüne und FDP angewiesen und ohne endet die Kanzlerschaft Merkels und die Union würde bei einer Neuwahl noch weiter absacken. Wenn Grüne und FDP hart bleiben, wird Angela Merkel einknicken - wie schon bei Atomausstieg, Wehrpflicht, etc. Wenn es um ihre Macht geht, ist Merkel sehr flexibel in ihren Positionen.

    Und da dann nur noch die AfD dagegen wäre und aus der Opposition SPD und Linke ebenfalls zustimmen würden, wären dann sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit gegeben.

    DAS ist für mich momentan die wichtigste, weil grundsätzlichste, LGBTI-Forderung.

    Grüne und FDP haben das beide versprochen und daran werden sie sich messen lassen müssen, wenn sie nochmal unsere Stimmen bekommen wollen...
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