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Kommentare zu:
Jamaika-Verhandlungen: "Grundsätzliche Differenzen" beim Familienbild


#161 AmurPrideProfil
  • 08.11.2017, 14:11hKöln
  • Da ich leider immer noch nicht die links zu den beiden Studien bezüglich der Ursachen für die sexuelle Orientierung gefunden habe, zumindest mal etwas von einer Quelle, die wir vielleicht alle akzeptieren können, dem VSLP (Verband für Lesbische, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle und Queere Menschen in der Psychologie):

    ""..Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich der Ursachen heterosexueller, bisexueller oder homosexueller Orientierungen. Obwohl es zahlreiche Forschungsarbeiten gibt, die mögliche genetische, hormonelle, entwicklungsbedingte, soziale und kulturelle Einflüsse untersucht haben, gibt es keine hinreichenden Befunde, die es der Wissenschaft möglich machen würden, einen oder mehrere dieser Faktoren als Ursachen für die Entwicklung einer bestimmten sexuellen Orientierung zu benennen. Viele Wissenschaftler_innen gehen davon aus, dass bei der Entwicklung der sexuellen Orientierung angeborene Faktoren, Entwicklungs- und Lernfaktoren in einem komplexen Zusammenspiel beteiligt sind. Die meisten Menschen empfinden ihre gefühlte sexuelle Orientierung als etwas, was nicht ihrer persönlichen Entscheidung unterliegt..""

    Vor allem finde ich in diesem Kontext den letzten Satz von entscheidender Bedeutung:
    ""..Die meisten Menschen empfinden ihre gefühlte sexuelle Orientierung als etwas, was nicht ihrer persönlichen Entscheidung unterliegt..""
    Geht mir ganz genauso!
    Habe auch noch mit keinem Menschen gesprochen, der das anders sieht!
    Ihr?
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#162 GeorgB
  • 08.11.2017, 17:14h
  • Antwort auf #160 von Traumzerstörerin
  • "Er sagt, dass die Haremsbewacher bisexuell in Wahrheit währen, denn sonst könnten diese Menschen sich ja nicht fortgepflanzt haben. Sie schliefen mit den Frauen des Pascha.
    2:45 im Video."

    Und die manipulative Lügerei geht weiter...
    Dawkins sagt nicht, dass es so ist. Dawkins sagt, es gäbe u. a. zwei Erklärungsmodelle, die er "a bit fancyful" (2:40) findet. Eins davon ist das Modell mit dem Harem. Dann sagt Dawkins ausdrücklich, dass ihn beide Modelle nicht überzeugen (3:30).

    Mit der Lüge mit den Heterosexuellen bist du aufgeflogen, jetzt versuchst du das durch weitere Lügen zu überdecken. Ist dir dein armseeliges Verhalten nicht langsam peinlich?

    Dawkins Darstellung der Forschung hat sich auch nicht "bei näherem Hinsehen als haltlose Behauptung herausgestellt". Das behauptest du nur manipulativ.

    "Ein Brauchbares Ergebnis wäre, eine Prognose machen zu können"
    Dawkins trägt vor, dass mithilfe der Forschung eine Signifikanz erkannt werden konnte, womit in diesen Konstellationen Prognosen gemacht werden können.
    Wenn du natürlich wissenschaftliche Techniken wie Signifikanz nicht anerkennst, sondern "100 %" forderst, wirst du alle Forschung, die Ergebnisse liefert, die nicht deinem Weltbild entsprechen, ablehnen.

    Die Links dahin, wo Dawkins angeblich Homophobes von sich gibt, bleibst du weiterhin schuldig. Es sei dir unbenommen, ihn nicht zu mögen. Ihm aber immer und immer wieder Aussagen zu unterstellen, die er nicht gemacht hat, nur um dein Weltbild zu legitimieren, ist unterirdisch.
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#163 TraumzerstörerinAnonym
  • 08.11.2017, 17:30h
  • Antwort auf #162 von GeorgB
  • "Dawkins Darstellung der Forschung hat sich auch nicht "bei näherem Hinsehen als haltlose Behauptung herausgestellt". Das behauptest du nur manipulativ. "

    Doch, bis heute bleiben die Beweise aus. Amur Pride hatte heute mal einen Text von einer Psychologenvereinigung gepostet, der den Forschungsstand recht gut zusammenfasst: Man weiß nichts. Bis heute gibt es keine Klaren Beweise für irgendetwas.

    "Die Links dahin, wo Dawkins angeblich Homophobes von sich gibt, bleibst du weiterhin schuldig. Es sei dir unbenommen, ihn nicht zu mögen. Ihm aber immer und immer wieder Aussagen zu unterstellen, die er nicht gemacht hat, nur um dein Weltbild zu legitimieren, ist unterirdisch. "

    Also ich finde alleine schon die Spekulation über Homosexuelle als Ammen oder Hamremsbewacher homophob. Wenn du das nicht findest, okay deine Meinung, finde ich ist aber dann ein Armutszeugnis für dich, wie du dich von anderen Menschen beschreiben lässt. Bist du dir selbst so wenig wert?
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#164 TraumzerstörerinAnonym
  • 08.11.2017, 18:13h
  • Antwort auf #162 von GeorgB
  • Noch ein kleiner Nachtrag: Menschen mögen zwar auch Tiere sein, aber sie sind in erster Linie Säugetiere und Primaten mit einem recht großen Gehirn und mit im ganzen Tierreich außergewöhnlichen Leistungen.

    Menschen, wenn sie nicht geistig behindert sind, können selbst über ihre Sexualität bestimmen, sie müssen sich nicht von einem Pheremon dazu unterdrücken lassen eine unfruchtbare Amme zu werden, wie das bei Ameisen der Fall wäre, oder zu sonst einem sklavenartigen Beta-Organismus, der keine eigene Lebensgeschichte hat, sondern nur dem Erhalt einer Kolonie dient.

    Anzunehmen, homosexuelle Erfüllten eine bestimmte gesellschaftliche Funktion, ist zutiefst biologistisch und auch homophob, denn es nimmt diesen Menschen das Recht, selbst über ihre Fortpflanzung udn ihren Platz in der Gesellschaft zu bestimmen.

    In unserer Gesellschaft werden Berufe und gesellschaftliche Aufgaben, in erster Linie über den Status der Ausbildung, kulturell entwickelte Berufsbezeichnungen usw. festgelegt. Es gibt auch noch Gesellschaften, in denen das über ein Kastensystem läuft. All diese Systeme, sind relativ unabhängig von den biologischen Eigenschaften der Menschen entstanden, sonder spiegeln gesellschaftliche Ideen wieder. Sie sind meist auch eher auf die regionale Landschaft eingestellt, z.B. wird es mehr Fischerei und Fischzucht an der Küste geben, dort wo das Klima und die Böden geeignet sind, mehr Landwirtschaft, in Ballungsräumen mehr Bürojobs und Jobs im Verkehr usw.

    Wenn dem nicht so wäre, dann könnten Menschen niemals ihren Beruf wechseln, sie wären Genetisch dazu verdammt, für immer das zu bleiben, was ihnen genetisch vorbestimmt ist.
    Was natürlich nicht heißt, dass es keine genetisch begünstigten Talente gibt.

    Das es dann eine spezielle genetische Ammenkaste oder Haremssoldaten bei Menschen geben sollte, ist völlig haarsträubend.

    Gene die für gesteigerte Aggression und Kampfbereitschaft bekannt sind, sind unterschiedlich zwischen Ethnien verteilt, nicht unterschiedlich zwischen Männern und Frauen oder einzelnen Individuen homogener Populationen. So gibt es auch keine Soldatenkaste bei Menschen. Menschen sind keine Ameisen.
    Und fast alle Ethnien hatten im Laufe der Geschichte Soldaten oder eine Kriegerkaste entwickelt, unabhängig ob sie Gene für gesteigerte Agression hatten oder nicht, denn sie wurden von ihren Nachbarn dazu gedrängt, weil sie ihnen etwas entgegensetzen mussten um zu überleben.
    Landwirtschaft und feste Siedlungen, setzen z.B. fast immer unweigerlich Kriege voraus, weil die Bevölkerung ständig wächst und irgendwann expandieren muss.

    Ich glaube auch kaum, dass an asiatischen Adelshöfen, die Eunuchen nach genetischen Merkmale ausgesucht wurden. Sie wurden einfach dazu gemacht.

    Des weiteren: gehe doch mal auf mein Argument ein, dass Kutschera auf Richard Dawkins Seite einfach hetzen darf. Na, warum? Weil Kutschera so nett zu Homosexuellen ist?
    Warum greift Dawkins nicht durch und verbannt in?
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#165 OldSoulAnonym
  • 08.11.2017, 18:22h
  • Antwort auf #152 von ursus
  • Den Aufruf unterschreibe ich gerne mit, und uns allen hinter die Ohren.

    Habe übrigens selbst das Problem mit einem verschollenen Post, aber in die tonal ganz entgegengesetzte Richtung.
    Liebe Moderatoren,
    kann es sein, dass gestern gegen 19:30h? ein Kommentar von mir verschollen ist, oder wurde der gelöscht?
    Falls angesichts der gestrigen Streitigkeiten irgendwann die Moderation eingreift, könnte ich das gut verstehen. Es wäre nur verwunderlich, wenn zwar diverse Verdrehungen, Unterstellungen und Angriffe der Traumzerstörerin sowie meine zunehmend wütenden Reaktionen darauf durchgewunken werden... aber dann ausgerechnet der Post gelöscht wird, in dem ich mich dafür entschuldigt habe, versehentlich selber eine Zeile der TZin falsch interpretiert und sie damit verletzt zu haben.

    Ohne auf diesen spezifischen Punkt hier nochmal näher einzugehen: Die Entschuldigung würde ich hier doch gerne nochmal posten!
    Traumzerstörerin: So wie gestern sollten die "Diskussionen" hier wirklich nicht geführt werden. Wer verdreht und unterstellt, erntet dann am Ende Wut dafür. Auf andere Weise aber bitte gerne weiter.

    Inzwischen freue ich mich angesichts der heutigen Nachrichten aus Karlsruhe/Berlin mal für alle, die's betrifft, dass jetzt auch hochoffiziell eine neue Option jenseits des "er oder sie" eingeführt werden soll.
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#166 hugo1970Profil
#167 hugo1970Profil
#168 OldSoulAnonym
  • 08.11.2017, 18:35h
  • Antwort auf #131 von TheDad
  • Auf diese Formulierung bezog sich meine Antwort aber nicht. Sondern auf die von dir wörtlich gepostete These, dass es ja angeblich langen würde, "nicht-Heten" zu schützen. Damit sind aber entgegen deiner Behauptungen TRANS*idente Personen (ob nun hetero-, bi- oder homosexuell) eben nicht als solche vor Diskriminierung geschützt.

    Du kannst doch nicht eine Sache posten, und bei einer Antwort darauf dann schnell wieder auf eine andere Formulierung zurückgreifen, die gar nicht in Frage stand.

    Auch zum zweiten Teil deines Posts gäbe es noch einiges zu sagen (um Buchstabensalat ging es hier nicht!)... aber ich denke, wir haben beide unsere Positionen nun schon mehr als ausführlich dargestellt und müssen jetzt nicht nochmal zehn Seiten im Kreis rum weitermachen.
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#169 OldSoulAnonym
  • 08.11.2017, 19:08h
  • Antwort auf #161 von AmurPride
  • Hinter der Frage, wo etwas "herkommt" und ob's vielleicht "an den Genen liegt" oder nicht, versteckt sich doch aber gerne mal die implizite Annahme, dass irgendwas als Problem erachtet wird.
    Es ist ja kein Zufall, dass so gerne gefragt wird, "wo Homosexualität herkommt", aber die Frage nach dem Ursprung von Heterosexualität eher wenige interessiert.

    Mithin ist es vielleicht sinnvoller, sich gar nicht auf die "wo kommt das her?"-Frage einzulassen, sondern erstmal zu klären, ob mit der Frage eine Wertung verbunden ist, und ob + für wen etwas überhaupt ein Problem ist oder nicht.

    Eine Person deselben Geschlechts zu lieben, ist nun mal außer für bigotte Religiöse oder die Opfer von deren Homophobie kein Problem. Sinnvoller als "woher kommt Homosexualität" ist hier also die Frage, "wieso interessiert dich das so brennend, woher kommt Homophobie und was kann man dagegen tun?"

    Anders sieht es zum Beispiel aus, wenn es nicht um Homosexualität geht, sondern z.B. um Massenmörder.
    Oder, weniger blutrünstig:
    Wenn manche Personen sich mit 2o kg "zu dick" fühlen. Das ist dann schon ein Problem - für die Person selber, oder zum Beispiel den Arzt, von dem sie ein Rezept für Abnehmpillen verlangt.

    Also, kurzum. Wenn jemand "wo kommt das her?" fragt, sollte man immer erstmal klären, ob mit der Frage eine Wertung verbunden ist, ob diese überhaupt gerechtfertigt ist oder nicht etc.

    Mich ärgert ehrlich gesagt der genetisierende "born this way"-Slogan, der in den letzten Jahren so in Mode gekommen ist. Das mag ja zum Beispiel gegen Homokonversions-Religioten erstmal als gute Strategie erscheinen, aber da schwingt immer so latent ein entschuldigendes "ich kann doch nix dafür" mit, als ob Homosexualität ja schon ein Problem sei, dass man nur leider leider ja nicht ändern kann. Da ist mir "out and proud" als Slogan lieber, der stolz betont, dass Homosexualität kein Problem ist und zu keinem gemacht werden sollte.
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#170 GeorgB
  • 08.11.2017, 19:48h
  • Antwort auf #163 von Traumzerstörerin
  • "Also ich finde alleine schon die Spekulation über Homosexuelle als Ammen oder Hamremsbewacher homophob. "

    Es ist nicht zu fassen. Hör doch mal auf zu lügen und zu manipulieren. Das sind genau die Beispiele, von denen Dawkins sagt, dass manche sie zur Erklärung heranziehen, dass sie ihn selber aber nicht überzeugen (3:30 im Video). Wie verbohrt muss man sein, um immer und immer wieder anderen etwas Gelogenes unterzujubeln und sie dann als homophob hinzustellen. Das heißt aber auch, dass man überhaupt gar nichts davon glauben kann, was du so als anngebliche Fakten und Wissen schreibst. Alles Wunschdenken, um deine Feindbilder aufrecht zu erhalten und andere mit Lügen auf deine Seite zu ziehen. Erbärmlich und mir jetzt echt genug. Das ist keine Grundlage für eine Diskussion.
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