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Kommentare zu:
Netflix stoppt Zusammenarbeit mit Kevin Spacey


#14 TheManneken
  • 06.11.2017, 14:53h
  • Antwort auf #4 von Techniker
  • Traurig und schade, dass das Urteil für dich schon gefällt ist. Menschen wie dir wünsche ich, mal zu Unrecht beschuldigt zu werden. Solange Spacey nicht verurteilt ist, gilt er als unschuldig. Die Fälle Kachelmann oder Assange sind nur zwei der bekanntesten Fälle...
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#13 metooAnonym
  • 06.11.2017, 12:40h
  • Wenn das so weiter geht

    www.spiegel.de/politik/ausland/britischer-politiker-wirft-pa
    rteikollegen-sexuelle-belaestigung-vor-a-1176639.html


    leben wir bald auf Asimovs Solaria:

    de.wikipedia.org/wiki/Die_nackte_Sonne

    "Über die Jahrhunderte ist es Brauch geworden, menschlichen persönlichen Kontakt komplett zu vermeiden. Kontakt zu anderen Menschen wird über holographische Telepräsenz hergestellt. Das Sehen, also der Kontakt bei physischer Anwesenheit, wird als überaus perverse und im höchsten Maße intime Angelegenheit betrachtet. Demgegenüber ist das Schauen, also Kontakt über holographische Telepräsenz, ohne Tabus belegt und sogar das Nacktheit-Tabu ist aufgehoben. Die Solarianer haben eine regelrechte Angststörung, was den physischen Kontakt mit Menschen angeht. Das alles führt auch dazu, dass Solarianer fast vollkommen asexuell erzogen werden: Sex macht weder aus Reproduktionszwecken Sinn, noch fällt es leicht, die anerzogene Angst vor menschlichem Kontakt zu überwinden, um daraus Freude oder soziale Bindung entstehen zu lassen"
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#12 Crikkie
#11 TheDadProfil
  • 05.11.2017, 14:43hHannover
  • Antwort auf #2 von Klarstellung
  • Immer wieder interessant wie dann versucht wird dieses "Machtgefälle", das es durchaus immer wieder gibt, aber deshalb noch lange nicht der EINZIGE Aspekt dafür ist, ob es sich um einen Missbrauch oder auch nur "unangemessenes verhalten", sprich schlichtweg Sexismus handelt, den jeweils Älteren Personen in die Suche geschoben werden soll !

    Damit soll dann auch kolportiert werden Jüngere könnten Ältere gar nicht missbrauchen, sie wären nicht in der Lage Sexismus anzuwenden..

    Was für ein grandioser Schwachsinn..

    ""Ein 16 jähriger Praktikant ist hier der Schwächere, wenn von ihm die Initiative ausgeht ist es auch keine Belästigung, solange du nicht heterosexuell bist oder seine Avancen ausdrücklich blockst.""..

    Weil dann ein 16-jähriger Schwule einen 27-jährigen Schwulen gar nicht sexuell belästigen könnte ?

    Wie absurd..

    Es gibt keine "stärkeren" und "schwächeren"..
    Das ist die Idee von Leuten die meinen bestimmte Gruppen unter eine Schutzglocke zwängen zu müssen..

    Es gibt Angreifer und Angegriffene !
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#10 Homonklin44Profil
  • 05.11.2017, 00:54hTauroa Point
  • Da kpmmt anscheinend auch mehr zum Vorschein, als man es sich anfangs vorstellen wollte. Kein Wunder ist, dass man sich da als Kerl mit solchen Erfahrungen nicht sofort mitteilt, ist doch die öffentliche Spottgrenze ein Hindernis. Als Mann soll man sowas abschütteln als wäre es nichts, ein deutliches Nein in derart Branche scheint die Zukunft zu gefährden, also schluckt der Ambitionierte so einiges runter, was nicht geht. Der Weinstein-Effekt brauchte wohl den Dammbruch. Man kann gespannt sein, was da noch so folgt, umso mehr Details über Vorfälle bekamnt werden.
    Bloßes Fehlverhalten unter Trunkenheit, damit kann man es so nicht entschuldigen.

    So ein Verhalten geht nicht, und da ist es auch völlig Hupe, wer der Ältere oder Jüngere ist.

    Tittengrapscher, da fällt mir ne Freundin ein. Die reagiert mit Griffen aus dem Judo drauf. Das finden so einige umwerfend. ;)
    Im überfüllten Bus sind Berührungen kaum zu vermeiden, allerdings kann man sich bemerkbar machen und um Entschuldigung bitten, wenn man durch die alltägliche Ochlokinese muss.
    Frotteure haben aber doch 'leichtes Spiel' in solchen Situationen. Taschendiebe auch.
    Jemand hat mal meine Hasenpfote geklaut. Das ist nicht feierlich!
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#9 seb1983
  • 04.11.2017, 16:55h
  • Antwort auf #8 von Klarstellung
  • Der weitaus größere Teil sind Frauen ja, aber man vermutet da eine Dunkelziffer.
    Welcher Mann traut sich schon sich über sowas zu beschweren? Der soll doch froh sein dass ihn mal eine angepackt hat, oder ist der etwa schwul, so ne arme Sau, soll sich mal nicht so anstellen.
    Aber Opfer Frau, Täter Mann, so ist es richtig....

    Vieles passiert auch nebenbei, im Supermarkt, im Bus, in der Bahn, mal eben an den Arsch packen etc, da gibts dann auch kein Machtgefälle und nicht unbedingt ne körperliche Überlegenheit sondern es ist "Alltag"

    Ich wollte nur sagen dass Belästigung sehr viele Gesichter haben kann außerhalb von "Chef grapscht Sekretärin an den Arsch"
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#8 KlarstellungAnonym
  • 04.11.2017, 16:05h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Interessanterweise passieren deine theoretischen Fälle (weibliche Angestellte begrabscht plötzlich Kunden) in der Realität aber so gut wie nie, außer in den feuchten Träumen einsamer Heteromänner oder als kuriose Boulevard Schlagzeile einmal im Jahr (Volltrunkene Partyelse haut schwulem Mann ihre Titten auf dem Oktoberfest um die Ohren!)

    Während die Variante fremder Mann grabscht fremder Frau plötzlich an den Busen, Arsch oder sogar in den Schritt und verbale Anzüglichkeiten (körperliche Überlegenheit; Gruppe; Einschüchterung=Machtgefälle) offenbar Alltag sind. Wenn ein Schwächerer sexuell belästigt, dann schütteln wir entweder bloß mitleidig mit dem Kopf (die arme Sau muss es nötig haben...) oder er wird gleich direkt entsprechend bestraft (eins aufs Maul / raus aus dem Bus/ ausgelacht). Wenn ich der Stärkere bin, kann ich es mir leisten entspannter zu sein und die Grenzen weiter zu fassen, als Schwächerer bin ich im Zweifelsfall aber das Opfer und muss dann alles dulden. Deswegen werden sexuelle Übergriffe oder sogar Vergewaltigungen auch so oft als Machtdemonstration von Männern durchgeführt, wie bei den Schimpansen.
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#7 BekloppteWeltAnonym
  • 04.11.2017, 16:01h
  • Was haben Spaceys Verfehlungen mit seiner künstlerischen Leistung zu tun?

    Da werden jetzt Millionen in den Sand gesetzt und ein Film in der Postproduktion nicht veröffentlicht? Genau so, wie Netflix auch wegen House of Cards so immens gewachsen ist, sollte man das trennen können!
    Scheinheilige Moralapostel!

    Kein Wunder, dass sich kaum ein "großer" Star traut, sich zu outen. Zu groß die Gefahr, damit die Karriere zu ruinieren. Ob die Anschuldigungen gegen Spacey korrekt sind, ist noch nicht erwiesen, bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

    Als nächstes erfährt man sicher noch von einem Modeschöpfer, dass er homophil ist und möglicherweise mal mit einem Male-Model...
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#6 seb1983
  • 04.11.2017, 15:00h
  • Antwort auf #2 von Klarstellung
  • Das ist so Unfug, sorry.
    Oft ist ein Machtgefälle da, oft ist der Täter ein Mann, und oft ist der Täter älter, aber das ist doch wirklich keine Voraussetzung.
    Wenn ich im Supermarkt von ner Regaleinräumerin begrapscht werde dann ist das Belästigung, grapscht mich eine andere Kundin an dann ist es auch Belästigung.
    Zeigt mir jemand auf der Straße ungefragt seinen Schwanz oder seine Titten dann ist es auch Belästigung.
    Es kommt immer auf die Situation an, die Intention, das Verhältnis zwischen beiden.
    Insbesondere ob der andere das so will und es ok für ihn ist oder eben nicht.

    Was da an dem was über Spacey und viele andere grade hochkocht wahr ist und die ganzen Rücktritte berechtigt muss sich zeigen.
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#5 SoSoAnonym
  • 04.11.2017, 14:03h
  • Antwort auf #4 von Techniker
  • Ist erst mal ein kleines Loch im Damm geht alles ganz schnell....

    Der Vorwurf der sexuellen Belästigung ist ein probates Mittel schnell und unkompliziert Rache zu üben.
    Ob gerechtfertigt oder nicht.
    Man braucht meist nur eine(n) der den ersten Schritt tut.

    Damit wir uns nicht missverstehen:
    Übergriffigkeit ist zu verurteilen.
    Fragt sich nur ob im Einzelfall die Strafe angemessen ist.
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#4 TechnikerAnonym
  • 04.11.2017, 13:39h
  • Erstaunlich, daß jemand solange mit der Tour durchkommt. Her Spacey wird wohl das Ende seiner Karriere finanziell verkraften. Trotzdem bemerkenswert, daß er erst mit 58 aufflog - und das auch nur, weil die deutlich ekligeren Schweinigeleien eines Herrn Weinstein bekannt wurden. Vorher hat sich niemand über Spacey beschwert? Im Londoner Old Vic kann er Leute zum Bagger-Picknick auf die Bühne einladen, ohne daß das jemand mitkriegt? Und bei Netflix hat sich niemand aus dem House-of-Cards-Team über Spaceys Grabschereien beklagt?

    Interessant...
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#3 metooAnonym
  • 04.11.2017, 12:39h
  • Antwort auf #2 von Klarstellung
  • Klar und wenn er mir in den Schritt gegriffen hätte wäre auch OK gewesen...LOL
    Es lebe die Jugend!

    Mal zum Thema Machtgefälle.
    Er war Festgestellter Lehrling.
    Ich Aushilfe.
    Er wusste nichts von meiner Homosexualität.

    Mit zweierlei Mass wird hier gern gemessen.
    Nochmal ich verurteile ihn in keiner Weise, aber all die prüden Heuchler hier die aus Menschen distanzierte Roboter machen wollen.
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#2 KlarstellungAnonym
  • 04.11.2017, 12:15h
  • Antwort auf #1 von metoo
  • Sexuelle Belästigung setzt das Ausnutzen eines Machtgefälles voraus. Das heißt ein Stärkerer (mächtigerer bzw. meistens auch älterer Mann) nähert sich grenzüberschreitend einem Schwächeren, auch gegen dessen geäußerten Willen und Widerstand. Das kann unter Einsatz von Geld, Hierarchie, Erpressung oder körperlicher Gewalt erfolgen. Deswegen ist beispielsweise der "Sex mit Abhängigen" also Lehrer/Schüler (in den USA bedeutet das sogar eine Gefängnisstrafe, auch für Lehrerinnen) oder der "Kauf sexueller Dienstleistungen von Minderjährigen" strafbar. Ein 16 jähriger Praktikant ist hier der Schwächere, wenn von ihm die Initiative ausgeht ist es auch keine Belästigung, solange du nicht heterosexuell bist oder seine Avancen ausdrücklich blockst.

    Der Mächtigere ist der Verantwortliche und die Ignoranz des "Nein" eines schwächeren Gegenübers der Aspekt um den es hier geht.
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#1 metooAnonym
  • 04.11.2017, 11:57h
  • Ich wurde in den 90ern auch sexuell belästigt.

    Tatsächlich hat es der 16 Jährige Lehrling des Computershops, in dem ich zu der Zeit als 27 Jhg. Student arbeitete, gewagt sich mir während ich einen PC reparierte ungefragt von hinten zu nähern und begonnen mir den Nacken zu massieren.
    Als ich mich überrascht umdrehte, berührte sein Mund meine Wange.

    Pfui Teufel. Ich war so geschockt.
    Bis heute konnte ich nicht darüber reden.

    Ironie aus!

    Die Geschichte hat sich WIRKLICH so ereignet.
    Ich war und bin aber bis heute eher erfreut über seine süße Tat.
    Klar, werden jetzt einige denken. Das war ja auch noch ein Kind. Wie kann man als Älterer einem Kind da böse sein.

    Heuchler allesamt!
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