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Kommentare zu:
Neun Jahre Haft: Homo-Hasser tötete Schwulen im Suff


#11 SoSoAnonym
  • 04.11.2017, 16:39h
  • Antwort auf #10 von hugo1970
  • Vollkommen richtig.
    Ich habe ein lebendes Beispiel für einen solchen Teufelskreis in meiner Bekanntschaft.
    Einen älteren Schwulen Mann, extrem schüchtern, mit viel zu hohem Anspruch an sich und seine in Frage kommen Partner, daher seit Jugend immer noch ohne Partner.
    Und Alkohol und Drogen sind sooo trügerisch tröstlich.
    Bis die Bombe hochgeht.
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#12 AmurPrideProfil
  • 04.11.2017, 16:46hKöln
  • Antwort auf #9 von SoSo
  • ""..Hattest Du noch keinen Erstkontakt? Kein Kölsch, keinen Wodka-RedBull?..""
    Doch, natürlich! Aber sobald ich merke, wie der Alkohol bei mir verstärkt zu wirken beginnt, mache ich sofort Stopp. Ich schaffe das erfreulicherweise bislang ohne Probleme, weil ich aus persönlichen Gründen eine Heidenangst vor einem Kontrollverlust über meine Sinne habe.

    ""..Der deutsche Rechtsstaat sollte nicht nach US-amerikanischen "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Strafrecht verfahren..""
    ""..Besserung geht vor Rache..""
    In beiden Aussagen stimme ich Dir voll inhaltlich zu!

    Aber mir geht's ja weder um Rache noch um eine Beschneidung von Besserungsmöglichkeiten. Sondern um eine Änderung der Bemessungsgrundlage für die Strafhöhe.

    Ich finde eben auch:
    Wenn jemand zum Beispiel alkoholisiert jemand anderen tod fährt, dann sollte sich der Alkoholkonsum, falls er sich als ganz oder teilweise ursächlich für den Unfall erweist, nicht strafmildernd sondern strafverschärfend in die Urteilsfindung einfließen.
    Denn wie ich schon sagte: Der Alkoholkosument nimmt damit wissentlich, billigend und VORSÄTZLICH einen Kontrollverlust der eigenen Person in Kauf.
    Und solange in der deutschen Rechtssprechung Vorsatz ein strafverschärfender Umstand ist, sollte dies auch im Kontext mit Alkohol und Drogen gelten.
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#13 MarcAnonym
  • 04.11.2017, 17:21h
  • Keine Tötungsabsicht???
    Er "hasst Homosexualität". "Mehrere Faustschläge ins Gesicht". "Kopf mehrfach gegen die Wand geschlagen."

    Aber keine Tötungsabsicht????
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#14 Pu244Anonym
  • 04.11.2017, 18:07h
  • Antwort auf #12 von AmurPride
  • "Doch, natürlich! Aber sobald ich merke, wie der Alkohol bei mir verstärkt zu wirken beginnt, mache ich sofort Stopp. Ich schaffe das erfreulicherweise bislang ohne Probleme, weil ich aus persönlichen Gründen eine Heidenangst vor einem Kontrollverlust über meine Sinne habe."

    Und da haben wir auch schon das Problem mit deiner Argumentation. Wenn du merkst, dass der Alkohol bei dir zu wirken beginnt, dann ist es schon zu spät, da immer noch etwas aus dem Verdauungstrakt nachkommt. Im übrigen denken die meisten Betrunkenen, dass sie die Situation völlig unter Kontrolle haben und sie absolut Herr ihrer Sinne sind, von daher zieht das nicht. Wenn du konsequent wärst, dann dürftest du gar keinen Alkohol trinken.

    Der Vorsatz setzt immer voraus, dass man sich dessen vollkommen bewußt wäre und da reicht ein sehr abstakte Gefahr eben nicht aus. Man kann wissen, dass im Zeitraum von 22-6 Uhr einen Haufen komischer Gestalten unterwegs sind, die sich durchaus Prügel willen, dennoch würde man keinem, der nachts überfallen wurde unterstellen, er hätte ganz genau gewußt, was da auf ihn zukäme. Jeden Tag besaufen sich hunderttausende, einen Mord begehen nur die wenigsten, von daher kann man da nicht von Vorsatz sprechen, so gut wie keiner zieht die Möglichkeit in betracht, dass ER/SIE jemanden Ermorden würde.

    Das Urteil ist wohl auch nur deshalb so niedrig ausgefallen weil sie die "Gay panic Defense Strategy" nicht entkräften konnten.
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#15 SoSoAnonym
#16 AmurPrideProfil
  • 04.11.2017, 18:22hKöln
  • Antwort auf #14 von Pu244
  • ""..Und da haben wir auch schon das Problem mit deiner Argumentation. Wenn du merkst, dass der Alkohol bei dir zu wirken beginnt, dann ist es schon zu spät,.""
    Zu spät für was? Das ich Verantwortung für meine Taten und somit auch für meinen Alkoholkonsum übernehme? Das ich meinen Alkoholkonsum nicht strafmildernd anführe? Sondern strafverschärfend, weil ich genau wusste was ich tat, als ich mit dem Trinken anfing?

    Und btw: Ich argumentiere hier nicht für oder gegen Alkoholkonsum!
    Ich versuche zu erklären, warum sich nach meinem Empfinden Alkoholkonsum NICHT strafmildernd, sondern strafverschärfend auswirken sollte, so fern er für die begangene Tat relevant war.
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#17 Patroklos
  • 04.11.2017, 19:41h
  • Das Urteil ist viel zu mild. In meinen Augen war das eiskalter Mord und der Typ hätte lebenslänglich erhalten müssen!
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#18 Sukram712Anonym
  • 04.11.2017, 21:22h
  • Töten zur Verdeckung einer Straftat (Angst vor Anzeige), ist ein klassisches Mordmerkmal.

    Allerdings hat er ja das Opfer ja nicht getötet, sondern das Opfer ist ertrunken. Hätte er die vermeintliche Leiche in den Wald gelegt, wäre es "nur" schwere Körperverletzung.

    Hinzu kommt der Alkohol und dass das Opfer offenbar übergrifflicht wurde.

    Mir sind Gerichte lieber, die sorgfältig abwägen. Vielleicht steht einer von uns mal vor Gericht. Vielleicht sogar unschuldig.

    Der Täter bleibt mindestens 6 Jahre in Haft und kommt mit frühestens 51 aus den Gefängnis und steht vor dem Nichts. Dann hat er hoffentlich was gelernt.
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#19 Homonklin44Profil
  • 05.11.2017, 01:15hTauroa Point
  • ""Er gab ihm mehrere Faustschläge ins Gesicht", erklärte Staatsanwalt Rainer Hoppmann während des Prozesses. Danach habe der 45-Jährige den Kopf seines Opfers mehrfach an die Wand geschlagen.
    (...)
    Weil der Russlanddeutsche Angst bekam, dass ihn sein Opfer wegen Körperverletzung anzeigt, würgte er ihn solange, bis er annahm, dass sein Opfer tot sei. ""

    Und daneben, es bestand keine Tötungsabsicht.

    Wer's glaubt wird selig, und wer stirbt, verfault.
    Wenn man nur besoffen genug ist, oder auf Drogen, oder psychisch irgendwie gemindert zurechnungsfähig. Das gibt die Freischeine für ungebremste Gewalt. Am besten hatte wer dann noch eine beschissene Kindheit. Dann kann man sich fast alles verzeihen lassen. Und Psychologen / Gutachter sind auch bloß Menschen.

    Und dann noch Leute mit einer Petition zur Abschaffung der Gefängnisse. Dann fliegt einem der Kaffee aus'm Gesicht. Na dann wird Mord bald so sozialverträglich wie die erste Saufparty oder was.

    Wobei es auch nicht geht, wem in den Schritt zu fassen. Aber eine Backpfeife hätte als Verdeutlichung zum Nein gereicht, oder der Rausschmiss. Die Enthemmung unter Alkohol sollte nicht alles verzeihlich gestalten lassen. Wie viele fahren besoffen Leute tot? Alles mehr oder weniger okay. Autos mit Alkoholfahnensensoren, die in dem Fall nicht anspringen, wären vernünftig.
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#20 schwarzerkater
  • 05.11.2017, 08:52h
  • da bringt einer seinen saufkumpanen um, weil er schwule hasst - und bekommt strafmildernd, weil wer angetrunken war. mich stören folgende dinge dabei:
    - das gericht scheint mal wieder dem täter geglaubt zu haben, dass der ermordete ihn sexuell angemacht habe. (wie ist das zu beweisen? der täter kann das ofper auch um 50 euro erpresst haben und dann zugeschlagen haben, weil er die kohle nicht bekam.)
    - alkohol als strafmildernd? dagegen spricht, dass der täter das opfer in das auto schleppte, ihn kilometer weit wegbrachte und dann wieder aus dem auto schleppte und ablegte und dann wieder unfallfrei zurückfuhr.
    der angeklagte hat selber zugegeben, das motiv war hass, also warum nicht ein mord aus hass?
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