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Einzelkommentar zu:
Erfurter Katholikenrat: "Homosexuelle in Kirche integrieren"


#9 Homonklin44Profil
  • 05.11.2017, 01:50hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • ""Konfessionslose sind hierzulande eine übersehene diskriminierte MEHRHEIT.""

    Mehrheit wohl nicht, aber von den Religioten und Kirchenknilchen einiger Konfessionen diskriminiert wird man auf jeden Fall. Von denen mit dem freiwillig beschränkten Welltbild bekanntlich massiv bis menschenverächtlich. Das krude, unvollständige Weltbild der Katholen ist da besonders faschistoid, auf Ausgrenzung von Merkmalsgruppen bedacht.

    Konfessionell Zugehörige kann man hier nachlesen:

    de.statista.com/statistik/daten/studie/37028/umfrage/mitglie
    der-in-religionsgemeinschaften-in-deutschland/


    Wobei Konfessionslose, deren Zahl wo anders 2013 mit ca 34 Millionen angegeben wird, nicht zwangsläufig auch "ungläubig" sein müssen. Es gibt etwa einen ganzen Haufen kirchenlose Gläubige.

    Die Frage ist mehr, muss man sich diese Ausgrenzung bieten lassen. Und in einem angeblichen Säkularstaat muss man das nicht.
    Religionsfreiheit bedeutet auch, dass man Nichtreligiöse von der Religion frei belässt. Und damit nicht als Menschen zweiter, dritter Klasse betrachten kann. Den Respekt, den die Kirchen von Menschen einfordern, den müssen sie vor dem Ungläubigen und Menschen, die nach ihrem eingeschränkten Weltbild keine "Korrekten" sind, erst noch lernen!

    Aber da wird man bei den Kartholen vergeblich warten. Das ist bei denen ähnlich, als müssten Nazis Juden in ihrer Ideologie zu gleichwertigen Menschen erheben.
    Für die RKK besonders sind wir mit LGBTIQ-Relevanz so etwas wie determinierte Untermenschen. Solange die nicht im 21. Jahrhundert ankommen, und mit ihrer heuchlerischen Idee von "Nächstenliebe" 1 zu 1 auf Wirklichkeit Ernst machen, sehe ich auch keine Option, sie und ihre Mythologie zu respektieren. Das klappt erst, wenn sie mir auf Augenhöhe entgegen treten. Aber ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass dies in meiner Lebenszeit noch stattfinden wird.
    Man kennt schließlich die Pappenheimer, und ihre intellektuell stark begrenzte Bereitschaft zu von Vernunft begleiteter Erkenntnis.

    Sie müssten sich zunächst entwickeln, von einer Stufe, vergleichbar mit etwa Homo habilis* zum Cro Magnon. Da gibt es noch einige Zwischenstufen zu bewältigen. Vor allem aber geistig und ethisch wird das eine Herausforderung. Wahrscheinlich sind erhebliche Brüche mit dem "christlichen Weltbild" unausweichlich.

    Gemeint ist damit nicht das Weltbild der Eklektiker, die sich aus der modernen Präferenz die Kuscheljesus-Aspekte neosophisch heraus gelesen haben.

    *
    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/73/Homo_habil
    is_-_forensic_facial_reconstruction.png/200px-Homo_habilis_-
    _forensic_facial_reconstruction.png
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