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Analverkehr mit einem Butler

Fans des 1. FC Köln zeigen homophobes Banner

Beim Heimspiel am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim wurde Dietmar Hopp, der Mäzen der gegnerischen Mannschaft, mehrfach beleidigt.


Dieses Transparent von FC-Fans dürfte ein teures Nachspiel haben (Bild: BILD 1. FC Köln / twitter)

Für den 1. FC Köln läuft es in der neuen Bundesliga-Saison nicht gut. Am Sonntag verlor die Mannschaft von Trainer Peter Stöger nicht nur mit 0:3 gegen die TSG Hoffenheim, wegen zweier beleidigender Fan-Transparente aus der Südkurve drohen auch empfindliche Geldstrafen.

Auf dem einen Banner ist Hoffenheim-Mäzen und SAP-Mitgründer Dietmar Hopp in einer "Dinner for One"-Szene beim aktiven Analverkehr mit einem Butler zu sehen, um ihn herum fliegen Geldscheine. Das zweite gegen den Milliardär gerichtete Transparent mit der Aufschrift "Mutter: Hure, Vater: Nazi" war bereits im April im RheinEnergie-Stadion gezeigt worden. Hopp hatte schon damals Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt und vom DFB eine harte Bestrafung gefordert. Der FC musste schließlich eine Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro zahlen.

Twitter / Sportbuzzer

Geiss-Blog: Ordner griffen nicht ein

Unklar ist, wieso das Banner überhaupt ein zweites Mal ins Stadion gelangen konnte: "Wir haben wie immer Kontrollen durchgeführt", meinte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle gegenüber dem "Express". "Wie es dazu kommen konnte, wird zu klären sein." Das Geiss-Blog kritisierte allerdings, dass Ordner während der Aktion unbeteiligt zugeschaut und nicht eingegriffen hätten. Darüber hinaus sei es zu beleidigenden Fangesängen gekommen.

Hopps Anwalt Christoph Schickardt forderte unterdessen bei Hass und Hetze durch Fans ein härteres Durchgreifen des DFB. "Welcher Verein seine Kurve nicht im Griff hat, der ist nicht in der Lage, ein Bundesliga-Spiel auszurichten. Das Spiel wird dann nicht angepfiffen, der Klub bekommt die Punkte automatisch aberkannt", so der Jurist gegenüber Bild.de. "Wir werden auch keine Entschuldigungen von gegnerischen Vereinen mehr akzeptieren. Das kotzt uns alles an." (cw)



#1 AlexAnonym
  • 06.11.2017, 08:37h
  • Wann haben solche homophoben Aktionen endlich Konsequenzen?!

    Homohass im Fußball muss genauso hart bestraft werden wie Rassismus.
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#2 Patroklos
  • 06.11.2017, 09:07h
  • Das ist unterste Schublade und sollte für die "Fans" ein lebenslanges Stadionverbot nach sich ziehen!
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#3 FinnAnonym
  • 06.11.2017, 09:10h
  • Es ist immer wieder der Fußball, wo Rassismus, Sexismus und Homohass herrschen.

    Das hört man nie von anderen Sportarten.

    Wenn sich das nicht ändert und nichts dagegen unternommen wird, muss man davon ausgehen, dass das eben zum Fußball dazugehört und dass das eben ein Asi-Sport ist und bleibt.
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#4 PeerAnonym
  • 06.11.2017, 09:26h
  • "Ordner griffen nicht ein"

    Dann sind diese Leute offenbar nicht für diesen Job geeignet und man sollte in Zukunft fähigere Leute als Ordner nehmen, die ihren Job ernstnehmen und ihrer Pflicht nachkommen.
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#5 HomophobieAnonym
  • 06.11.2017, 09:46h
  • Bei aller Liebe, ich kann auf diesem Banner viel erkennen (Geschmacklosigkeit, Beileidigung ggü. Dietmar Hopp) aber keine Homophobie und sehe weder mich persönlich noch mich als Schwulen ansatzweise davon tangiert oder gar angegriffen.

    Das einzige was ihr damit erreicht das Plakat als homophob zu bezeichnen ist, die Leute zu bestätigen für die Schwul = Analverkehr ist.
    Super!
    Klingt als würde es super dazu beitragen Vorurteile und Vorbehalte abzubauen...
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#6 AmurPrideProfil
  • 06.11.2017, 09:46hKöln
  • Ich als FC-Fan kann nur sagen: NOT IN MY NAME!

    "".."Welcher Verein seine Kurve nicht im Griff hat, der ist nicht in der Lage, ein Bundesliga-Spiel auszurichten. Das Spiel wird dann nicht angepfiffen, der Klub bekommt die Punkte automatisch aberkannt"..""
    Sehr, sehr gute Idee! Anders bekommt man diese Scheiße nicht aus'm Stadion!

    "".."Wir werden auch keine Entschuldigungen von gegnerischen Vereinen mehr akzeptieren. Das kotzt uns alles an."..""
    Kann ich so was von gut verstehen! :-(
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#7 AmurPrideProfil
  • 06.11.2017, 10:18hKöln
  • Antwort auf #5 von Homophobie
  • ""..Das einzige was ihr damit erreicht das Plakat als homophob zu bezeichnen ist, die Leute zu bestätigen für die Schwul = Analverkehr ist. Super!..""

    Mal drüber nachgedacht warum die "Plakatmacher" einen kopulierenden Hopp beim Analverkehr mit einem Mann gezeigt haben?
    Und nicht einen kopulierenden Hopp in Missionarsstellung beim Vaginalverkehr mit einer Dienstmagd?

    Also haben die Plaktmacher natürlich versucht Hopp auf diese Art als schwul zu beleidigen.

    Und nur weil Queer.de dies zu Recht als das benennt was es ist, fällt Dir dazu nix besseres ein als ausgerechnet Queer.de vorzuwerfen auf diese Art ein homophobes Klischee zu bestätigen? *auslach*
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#8 Kölner BockAnonym
#9 queergayProfil
  • 06.11.2017, 10:36hNürnberg
  • Analsex ist nicht automatisch schwul. Viele heteronormativ agierende Männer lieben Analverkehr mit Frauen und auch durch Frauen.
    Das übersehen die Hetero-Eiferer gerne und blasen zur Jagd. Queer.de könnte zu dem Thema mal eine erhellende Reportage bringen: Heteros und ihr Analsex 2017.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Fischers FritzAnonym