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Kommentare zu:
"Lieber tot als schwul": Vater tötet 14-jährigen Sohn


#131 TheDadProfil
  • 12.11.2017, 00:09hHannover
  • Antwort auf #130 von hugo1970
  • ""Ich frag mich trotzdem, wurde die "homophobie" "eingeschlept", oder übernommen?
    Ist die homophobie so alt wie die Menschheit selber, oder tatsächlich langsam durch kulturelle Einflüsse entstanden?""..

    Das ist mindestens wahrscheinlich..
    "Religionen" haben die bestehenden Phobien be-und verstärkt, und durch ihre Inhalte dann auch zum Dogma erhoben das wir als Heteronormativität kennen..

    ""Oder sind die P
    hobien tatsächlich auch angeboren, wahrscheinlich eher sind Menschen eher empfänglicher als andere.""..

    "Empfänglicher" ist eine Frage von Sozialisation und Erziehung..
    Kein Mensch wird als Rassist, Antisemit oder Homophober geboren, Vorurteile und Ressentiments sind erlernte Verhaltensmuster..

    Das gilt auch für die echten Phobien wie die Arachno-Phobie als Angst vor Spinnen, oder der Agora-Phobie als Angst vor Menschen-Ansammlungen auf belebten Plätzen..

    Wer mitkriegt das die Mutter den Staubsauger wegschmeißt und der Papa die Spinne beseitigen muß, eignet sich diese Angst viel leichter an, als jemand der neugierig die Hand ausstreckt um zu kucken ob die spinne über die Hand läuft..
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#130 hugo1970Profil
  • 11.11.2017, 06:03hPyrbaum
  • Antwort auf #129 von TheDad
  • Ich frag mich trotzdem, wurde die "homophobie" "eingeschlept", oder übernommen?
    Ist die homophobie so alt wie die Menschheit selber, oder tatsächlich langsam durch kulturelle Einflüsse entstanden?
    Oder sind die P
    hobien tatsächlich auch angeboren, wahrscheinlich eher sind Menschen eher empfänglicher als andere. Andererseits wenn ich so gedanklich schreibe hat jeder irgendeine kleine Phobie.
    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich ein kleiner Stümper wahr, habe ich Regenwürmer ums verecken nicht angefasst. Bis mein Onkel mich im wahrsten Sinne des Wortes näher brachte, in dem Er die Regenwürmer vor mir aufhob, dann die Regenwürmer an meiner Hand rauf und runter streifte und damit zeigte, siest Du, es passiert nichts.
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#129 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 23:20hHannover
  • Antwort auf #128 von hugo1970
  • Deine fragen wurden hier schon in anderen Kommentaren erörtert..
    Die Antworten dazu lauten :
    Ja..

    Aber darum geht es nicht..
    Es geht um die DERZEITIGEN Einflüße auf die DERZEITIGE Gesellschaft..
    Da gibt es weder einen Vergleich mit dem Römischem Reich, noch den angeblichen Barbaren die durch die Wälder streiften..
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#128 hugo1970Profil
  • 10.11.2017, 14:53hPyrbaum
  • Antwort auf #125 von TheDad
  • Ist die christliche Religion die Ursache der Homophobie, oder geht die Homophobier weiter zurück, also, vor den Christen?
    Wenn meine Informationen stimmen wurden Homosexuelle, hier in Europa schon vor dem Christentum verfolgt, die Frage währe dann, warum wurden die Homosexuellen damals verfolgt, auch wegen dem damaligen Glauben?
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#127 AmurPrideProfil
  • 10.11.2017, 13:03hKöln
  • Antwort auf #126 von TheDad
  • Bleib einfach in Deiner "Seifenblasen-Welt".

    Ich mache mir NICHT die Mühe, mit Personen über Themen zu diskutieren, die die allgemeine anerkannten Stand der Forschung hierzu negieren und stur behaupten es besser zu wissen.
    Da fehlt mir dann einfach die gemeinsame Gesprächsgrundlage!
    Ich kann dann echt was Sinnvolleres mit meiner Zeit anfangen.

    Ich toleriere Deinen Standpunkt, aber akzeptieren kann ich ihn nicht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #126 springen »
#126 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 12:18hHannover
  • Antwort auf #124 von AmurPride
  • ""Der einfach trotzig wie ein kleines Kind stur vor sich hingrummelt: "Ich weiß es besser!"""..

    Wenn du hier schon auf "wissenschaftlicher Ebene" diskutieren willst, dann ist es an der Zeit die Belege und Fakten zum untermauern Deiner These auf den Tisch zu legen..

    Denn nur so kann man dann diese auch "wissenschaftlich" widerlegen !
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#125 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 12:15hHannover
  • Antwort auf #123 von AmurPride
  • Das
    ""umso STÄRKER, nicht umso HÄÜFIGER!""

    widerspricht der
    "gleichmäßigen verteilung innerhalb aller bevölkerungsschichten"..

    Hier wird dann auch der Eindruck erweckt, ärmere Menschen aus dem so genannten "bildungsfernem prekariat" wären hier "stärker" und "häufiger" betroffen..

    Das ist schlichtweg falsch..
    Auch dann wenn es aus dem Flyer von SCHLAU stammt..

    ""ODER Du hälst Deine Erkenntnisse für belastbarer als die der Mitarbeiter meines Jugendzentrums, von SCHLAU oder Wikipedia.""..

    Jepp..
    Es gibt nämlich deutliche Hinweise darauf, daß Homo-und Transphobie unter "religiösen Menschen" gleichgültig welcher "Religionsgemeinschaft" sie angehören, deutlich häufiger vertreten ist, und das OBWOHL diese Menschen dann auch über Bildungsstände verfügen die sie eines Besseren belehrt haben müßten, als unter Menschen die sich als "nicht-gläubig" oder Atheisten/Agnostiker verstehen..

    Ich kenne z.B. keinen einzigen Fall aus den Berichten der vergangenen 5 Jahre, wo über einen Überfall in Berlin auf LGBTTIQ*-Menschen herausgestellt hätte, das der/die Angreifer "nicht-gläubige" Atheisten/Agnostiker gewesen wären..
    Demgegenüber gibt es dutzende Berichte die darüber Auskunft geben das es sich bei den Angreifern um "Gläubige" gehandelt hat, und hier sowohl "Muslime" als auch "Christen" die Täter*innen waren..
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#124 AmurPrideProfil
  • 10.11.2017, 10:52hKöln
  • Antwort auf #121 von TheDad
  • "",,Und wieder.. Langsam recht es.. Zum gefühlt Hundertsten Mal lese ich hier nun diese Floskel der ""anderen Ursachen""! Ist denn wirklich KEINER von euch in der Lage diese auch nur EINMAL zu beschreiben?..""

    Ich habe eher das Gefühl, dass Du hier der Einzige zu sein scheinst, der sich hartnäckig der Anerkennung der hier nun schon bereits mehrfach (u.a. auch von mir) geposteten "anderen Ursachen" verweigert!

    ""..EIN MAL benennen, damit man darüber dann auch mal en Detail diskutieren kann WELCHE STRATEGIEN ES BRAUCHT diese "anderen Ursachen" an der Verbreitung von Homo-und Transphobie zu hindern? Gibt es hier denn Niemanden der ein Interesse daran hat? Was ist hier eigentlich los?..""

    Was hier los ist?.. Na ja.. Vielleicht geht's den Anderen ja so wie mir? WIE soll man mit jemanden reden, der sich einer allgemein anerkannten wissenschaftlichen Gesprächsgrundlage schlichtweg verweigert? Der schon fast neurotisch alles, aber auch schlichtweg alles auf die "Religionen" zurückführt? Quasi gar nicht bemerkt, oder nicht bemerken will, dass er, fast schon einen Verschwörungstheoretiker ähnlich, in dieser Hinsicht in einer Art "Seifenblase" lebt?
    Der einfach trotzig wie ein kleines Kind stur vor sich hingrummelt: "Ich weiß es besser!"
    An wen oder was erinnert mich Dein Verhalten in diesem Kontext nur?...
    Ich hab's!
    An Donald Trump und den Klimawandel!^^
    Ganz nach seinem Motto: Was ich nicht wahr haben will, ist dann einfach auch nicht wahr!^^
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#123 AmurPrideProfil
  • 10.11.2017, 10:36hKöln
  • Antwort auf #118 von TheDad
  • ""..Das ist nicht richtig, denn Homophobie tritt völlig unabhängig von der sozialen Lage, der sozialen Integration und dem Selbstwertgefühl, und auch völlig unabhängig vom Bildungs-Status in ALLEN sozialen Schichten der Bevölkerung auf..""

    ENTWEDER Du hattest meinen Text nicht aufmerksam genug gelesen...
    ""..Aus Sicht der Tiefenpsychologie dient Homophobie der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je..""
    umso STÄRKER, nicht umso HÄÜFIGER!
    ODER Du hälst Deine Erkenntnisse für belastbarer als die der Mitarbeiter meines Jugendzentrums, von SCHLAU oder Wikipedia.
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#122 hugo1970Profil
  • 10.11.2017, 06:18hPyrbaum
  • Antwort auf #121 von TheDad
  • Dazu braucht man eine Reform der ganzen Gesellschaft, was eigentlich schon Politiker hier in Deutschland wollen: Die Bilödungreform!!! Das man den Kindern beibringt, das es so viele Formen des Gesellschaftlichen Lebens gibt, so viel es Menschen gibt. Aber wer soll das den "Kleinen" beibringen, den die "Lehrer" wissen es doch auch nicht, zummindest sind Sie "vorbellastet".
    Gerade diese Reformen sehen es die konservativen (religiöse, nicht religiöse etc) als Gefahr an, führ Ihre Doktrin.
    Deshalb müßen wir alles tum um diese Reformen durchzubringen und den Konservativen überall, wo es nur geht entgegen zu treten.
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#121 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 00:07hHannover
  • Antwort auf #111 von OldSoul
  • ""@alle anderen - Robin, Dad etc.:
    Religion, Religion, Religion, Religion. Meine Fresse, ist ja gut. Kein Mensch mit zwei Hirnzellen zwischen den Ohren bestreitet doch, dass religiöse Ideologien insbesondere aus der Abrahamitischen Familie historische Hauptverantwortliche für die Verbreitung und Festigung von Homophobie waren und sind.""..

    Kuck an..
    Dann liest Du offensichtlich andere Kommentare von "Traumzerstörerin" und "AmurPride"; wobei letzterer sich nicht so verbissen an der Taktik festhält neben dem Freisprechen des Auslösers "Religion" auch noch gleich die "absolute Gefährlichkeit der Atheisten" zu "beweisen"..

    ""Dennoch bzw. gerade deswegen ist es aber lächerlich, jedweden egal wie moderaten oder toleranten religiösen Menschen quasi mit Salfisten, erzradikalen Evangelikalen oder dem Opus Dei gleichzusetzen.""..

    Wie so oft wenn es um diese Thematik geht wird hier der Unterschied negiert, das "Religion" NICHT mit "den Gläubigen" gleichzusetzen ist !

    DIE "Religion" ist eine "Funktion"..
    DER "Klerus" sind die "Funktionäre"..

    "Religioten" sind dann eigentlich "einfache Gläubige" die sich wie diese Funktionäre verhalten..

    So wie es Taliban, Salafisten und auch DAESH-Terroristen gibt, gibt es auch unter den "Christen" einen Anteil an Terroristen wie Frau Kelle oder Frau Kuby (und noch jede Menge andere Aktivisten), die mit der Waffe des Wortes kämpfen..

    ""Auch ist jedem Menschen mit zwei HIrnzellen zwischen den Ohren klar, dass es neben religiöser Indoktrination natürlich auch noch andere Ursachen für Homophobie gibt. ""..

    Und wieder..
    Langsam recht es..
    Zum gefühlt Hundertsten Mal lese ich hier nun diese Floskel der ""anderen Ursachen"" !

    Ist denn wirklich KEINER von euch in der Lage diese auch nur EINMAL zu beschreiben ?

    EIN MAL benennen, damit man darüber dann auch mal en Detail diskutieren kann WELCHE STRATEGIEN ES BRAUCHT diese "anderen Ursachen" an der Verbreitung von Homo-und Transphobie zu hindern ?

    Gibt es hier denn Niemanden der ein Interesse daran hat ?

    Was ist hier eigentlich los ?
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#120 TheDadProfil
#119 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:38hHannover
  • Antwort auf #108 von OldSoul
  • ""Gerade deshalb ist es ja auch komisch, dass ausgerechnet er hier Thesen zu "unterentwickelten Humanoiden" ablässt,""..

    Ich würde dort ja mal dringend nachlesen, denn ich habe derlei gar nicht geschrieben..

    Damit sind Begriffe wie "unterentwickelt" auch nicht gefallen..

    Das sich auf unterschiedlichen Planeten Humanoide in unterschiedlichen evolutionären Entwicklungsstadien befinden ist mindestens logisch..

    Diese Unterschiede dann aber als "besonders gut entwickelt" (Subtext!) und "unterentwickelt" zu bezeichnen ist hier Deine Idee !

    Von mir stammt das nämlich nachlesbar nicht !

    ""die an Rassentheoretiker des 19. Jahrhunderts erinnern, und sich da ausgerechnet von einer Kommentatorin wie dir korrigieren lassen muss, die weiter rechts von seinen politischen Selbstverortungen steht.""..

    Insgesamt eine sehr eigentümlich Auffassung die man mal so im Raum stehen lassen kann, denn das mich die "Muddi" hier irgendwie "korrigiert" hätte, kann man ihren Kommentaren gar nicht entnehmen, denn sie befindet sich wie eigentlich immer, denn das ist ihre ursprüngliche Intention ihres Auftretens hier, in bewußter Opposition zu mir..

    Ansonsten..
    Wer nachliest wird feststellen :
    Ich habe die "Muddi" hier mal "korrigiert" weil sie sich anschickte "unterschiedliche evolutionäre entwicklungsstadien" auf die Erde allein betrachtet zu verengen, und sich dann noch anmaßte den Menschen mit Zebras und Kanarienvögeln auf einer Stufe vergleichen zu wollen..
    Doch darum ging es hier immer noch nicht..
    Aufklärung verschafft hier das erneute Lesen des Kommentars von "monchichi"..
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#118 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:25hHannover
  • Antwort auf #107 von AmurPride
  • ""Aus Sicht der Sozialpsychologie ist das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen Ursache für Homophobie. Sie werden bereits in der Sozialisation vermittelt. Dabei werden Vorurteile und Erwartungen der sozialen Umwelt (auch z. B. religiöse Überzeugungen) übernommen. Sind Vorurteile und Stereotype einmal vorhanden, verstärken sie sich laufend selbst, indem man an Homosexuellen genau das selektiv wahrnimmt, was dem Stereotyp entspricht.""..

    Soweit, so Gut..
    So langsam kann mich dann mal jemand wegen Wahrsagerei verklagen..

    ""Aus Sicht der Tiefenpsychologie dient Homophobie der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Die Ängste der diskriminierenden Menschen werden allerdings nicht direkt spürbar, weshalb die These, dass Angst die Hauptursache für Diskriminierungen sei, für viele zunächst schwer nachvollziehbar ist.""..

    Das ist nicht richtig, denn Homophobie tritt völlig unabhängig von der sozialen Lage, der sozialen Integration und dem Selbstwertgefühl, und auch völlig unabhängig vom Bildungs-Status in ALLEN sozialen Schichten der Bevölkerung auf..

    Und zwar ungefähr gleichmäßig verteilt..
    Nur wieso das so ist, wissen wir offensichtlich immer noch nicht..
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#117 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:17hHannover
  • Antwort auf #105 von AmurPride
  • ""Ich kenne "Kirchen", die für sich die Deutungshoheit über bestimmte religiöse Schriften reklamieren.""..

    "Deutungshoheit" bezieht sich gar nicht auf ""bestimmte religiöse Schriften"" !

    Deutungshoheit bezieht sich darauf, das "Religionen" und vor allem deren Kleriker denken aus den "bestimmten religiösen Schriften" eine "allgemeine Regel" für eine Gesellschaft und vor allem wie sie sich zu verhalten muß, abzuleiten !

    Deutungshoheit wird daher auch als "Alleinvertretungsanspruch" bezeichnet, der Idee, wenn eine Gesellschaft beispielsweise "christlich geprägt" sei, dann müßten sich alle Bürger dieser Gesellschaft genau so verhalten..
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#116 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:11hHannover
  • Antwort auf #103 von AmurPride
  • ""In dem Moment, als der dad des 14-jährigen Sam mit seiner Knarre auf ihn zielte, dürfte es auch Sam wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheißegal gewesen sein WARUM sein Alter homophob ist.""..

    Stimmt..
    Doch aus dem Artikel heraus kann man erkennen daß er das längst wußte, und dennoch hat sich die Gesellschaft nicht für seinen Schutz eingesetzt..

    Sie hat nicht ergründet wie diese Homophobie entstanden ist..
    Sie hat sich nicht dazu entschlossen den Jungen in einer Pflegefamilie zu belassen..
    Sie hat sich nicht dazu entschlossen den Täter über seine falsche Einstellung aufzuklären und ihm den Irrsinn auszureden..

    Präventions-Strategie ist genau das :
    Gründe erkennen, identifizieren und benennen, und dann dagegen handeln BEVOR etwas wie diese Tat passiert !
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#115 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:05hHannover
  • Antwort auf #102 von TheMum
  • ""Absoluter Unfug, Daddy! Nur weil Aliens - die schon per Definition keine Menschen sind""..

    "Humanoid" beinhaltet die Idee das sich auf anderen Planeten eine Spezies entwickelt hat, mit der man kommunizieren könnte..
    Der originäre Grund warum die USA Anfang der 70'er Jahre eine Sonde in den Raum schossen die neben mathematischen Formeln und dem Pariodensystem auf einer goldenen Schallplatte ausgesuchte Musik in den Raum schoß..
    Voyager..

    Eine ""Panspermie-Hypothese"" ist dazu gar nicht notwendig, denn die Unendlichkeit des Universums beinhaltet die Möglichkeit das sich auf einem oder mehreren Planeten "erd-ähnliches leben" entwickelt haben kann..

    Ein bisschen muß man hier auch mal davon ausgehen können, das Begriffe dann auch einem Konsens unterliegen, und man Fakten als "Allgemeinwissen" voraussetzen kann !

    ""Dann erhelle ERNEUT uns Unwissende, oh großer Meister, worum es denn eigentlich ging.""..

    Wie wäre es mal damit die Kommentare der Anderen einfach zu lesen, und wenn du etwas nicht verstanden hast nachzufragen wie das gemeint ist ?

    (irgendwie kommt mir das nun bekannt vor !?
    ist das ein deja vú, oder nur eine rediffussion ?)
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#114 hugo1970Profil
#113 hugo1970Profil
#112 TraumzerstörerinAnonym
  • 09.11.2017, 17:54h
  • Antwort auf #107 von AmurPride
  • Ich kann dich nur wieder loben für deine Mühe und sagen: Danke Amur Pride!

    Ich denke jedem wird auffallen, dass in diesen Beschreibung auch meine Motivation für Homophobie, die ich damals hatte, wieder zu finden ist.
    Und solange wir an der Gesellschaft, besonders an den Wertevorstellungen für Menschen die sich als junge, heterosexuelle Männer identifizieren, grundlegend nichts geändert haben, wird das immer wieder passieren.

    Das muss aber auch beinhalten, dass queere Menschen zukünftig zur traditionellen Familie dazugehören, und nicht schon ihre pure Existenz bedeutet, dass sie wie von Daddy gewollt, in irgendwelche ominösen Peegroups, Bastelvereine, Queere-Schutzzentren, Obdachlosenheime, Hija-Harems oder ähnliches abgeschoben werden.
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#111 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 17:52h
  • Antwort auf #103 von AmurPride
  • Meine Liebens,
    irgendwie habt ihr euch grade alle verbissenst in eure Lieblings-"pet peeves" verrannt und heizt gegeneneinander, obwohl diese verschiedenen Punkte sich doch gar nicht widersprechen, sondern zusammen gehören.

    @AmurPride:
    Du schreibst hier nun schon den gefühlt zweihundertdrölfsten Post zu der Tatsache, dass einem Homophobie-Opfer im Moment gewalttätiger Attacken die Ursache von Homophobie scheißegal sei. Ja und? Hier behauptet doch niemand, dass irgendjemand im Moment des blutige Zähne-Ausspuckens bitte tiefschürfende sozialpsychologische Grundlagenforschung betreiben sollte.
    Wir befinden uns hier aber nicht im Moment eines tätlichen Angriffs. Der Mord im Artikel ist schon geschehen, und hier im Forum ist auch niemand für die Betreung der traumatisierten Angehörigen zuständig. Also wird hier getan, was alle nicht im Moment Involvierten eben tun sollten: Nämlich über die Ursachen nachzudenken, um künftig solche Übergriffe verringern oder verhindern zu können. Was soll denn das permanente Insistieren, dass dir das in der Sekunde, als Du die Faust ins Gesicht bekommen hast, egal war.. willst Du Tips für Karategriffe oder was?

    @alle anderen - Robin, Dad etc.:
    Religion, Religion, Religion, Religion. Meine Fresse, ist ja gut. Kein Mensch mit zwei Hirnzellen zwischen den Ohren bestreitet doch, dass religiöse Ideologien insbesondere aus der Abrahamitischen Familie historische Hauptverantwortliche für die Verbreitung und Festigung von Homophobie waren und sind. Natürlich auch gesamtgesellschaftlich und mit Auswirkungen auf die Denke von Leuten, die sich selbst vielleicht gar nicht als religiös bezeichnen würden.

    Dennoch bzw. gerade deswegen ist es aber lächerlich, jedweden egal wie moderaten oder toleranten religiösen Menschen quasi mit Salfisten, erzradikalen Evangelikalen oder dem Opus Dei gleichzusetzen. Es gibt auch Religiöse, die gerade ihren Glauben an eine sie selbst volkommen übersteigende Entität zum Anlass nehmen, sich bescheiden an ihre eigene Begrenztheit zu gemahnen und gerade nicht über alle anderen und Andersartigen zu erheben. Selbst im angeblich achso intoleranten Islam z.B. hat genau diese religiös und nicht etwa anti-religiös basierte tolerante Haltung zu einer jahrhundertelangen kulturellen Blüte geführt.
    Ich bin echt kein Fan von religiösen Ideologien jedweder Couleur, aber euer geiferndes Eindreschen auf "Religioten" erinnert echt an jene Xenophoben, die ihren schwulen muslimischen Gemüsehändler nicht mehr von salafistischen Terroristen unterscheiden können.

    Auch ist jedem Menschen mit zwei HIrnzellen zwischen den Ohren klar, dass es neben religiöser Indoktrination natürlich auch noch andere Ursachen für Homophobie gibt.

    Last but not least erklärt euer Dauergeifern über Religion als Wurzel aller Übel dieser Welt in keinster Weise, was überhaupt der Ursprung bzw. Grund für Religion ist. Gläubigkeit an irgendwelche höheren Wesen kommt doch nicht aus dem Nichts zum Anfang aller Zeiten, sondern ist selbst nur ein Symptom mit psychologischen, sozialen und kognitiven Ursachen. Euer Eindreschen auf Religion als letzte und einzige Erklärung für alles erinnert fatal an genau die Denke der von euch so verhassten Religioten, die auf die Frage woher irgendwas kommt immer nur "Gott" antworten.

    So, und jetzt können vielleicht alle hier mal nen Takt runterkommen. Ist ja echt nicht auszuhalten, was hier ständig an verbohrtem Gekeile abgeht.
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#110 TheMumProfil
#109 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 17:07h
  • Antwort auf #99 von TheDad
  • Nee, hier ist niemand "verwirrt"... und du bist es, der den Punkt immer noch nicht kapiert hat. Dein erneutes Beharren auf Thesen von "unterentwickelten und höher entwickelten Humanoiden" hat in seinen Leiter-artigen "hoch und niedrig"-Konzepten einfach mal rain gar nichts mit echter wissenschaftlicher Evolutionstheorie zu tun.. und wird auch nichtd adurch wissenschaftlicher, dass du auf denselben Nonsens wieder und wieder und wieder insistierst.

    Du raffst nicht, was andere dir dazu erklären, und beharrst dennoch eisern darauf, dass du hier der große Checker bist, während alle anderen angeblich nur irgendwie "verwirrt" seien und "Denkfehler" machen etc. Das hat mit bloßen Stilmitteln wie Sarkasmus überhaupt nichts zu tun, sondern zeugt von absolut verbissen-verbohrter, hochnäsiger Selsbtgerechtigkeit.

    So, und jetzt können wir den Evolutionstheoriequatsch vielleicht mal ad acta legen. Der hat nämlich mit dem Thema des Artikels herzlich wenig zu tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#108 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 16:57h
  • Antwort auf #104 von TheMum
  • "Ich möchte klarstellen, ich bin keine Sozialdarwinistin. "

    Dass gewisse Dad-sche Argumente von den "höher entwickelten und unterentwickelten Humanoiden" verdächtig an die pseudo-evolutionistischen Theorien gewisser Sozialdarwinisten und Rassentheoretiker erinnern, habe ich ja auch nicht an deinen Posts kritisiert, sondern denen von Dad.
    Dass du widerum bestimmte Wertesysteme für ethisch besser hältst als andere (wobei ich deine Begrifflichkeiten wie "westliche Kultur" reichlich fragwürdig finde), ist eine andere Baustelle, die herzlich wenig mit Evolutionstheorie zu tun hat.

    (Mein Kommentar zu Dads Thesen:)
    "Dass ausgerechnet Du dich diesbezüglich ausgerechnet von the Mum und Orthogonalfront korrigieren lassen musst, ist schon ziemlich komisch."
    (Deine Antwort darauf:)
    " Ich bin eine lesbische Frau Mitte 50 aus der Ecke Hannover, politisch moderat eingestellt,"

    Ja, und der Dad stellt sich hier immer als ultra-links, anti-rassistisch, anti-diskriminatorisch etc. pp. hin. Gerade deshalb ist es ja auch komisch, dass ausgerechnet er hier Thesen zu "unterentwickelten Humanoiden" ablässt, die an Rassentheoretiker des 19. Jahrhunderts erinnern, und sich da ausgerechnet von einer Kommentatorin wie dir korrigieren lassen muss, die weiter rechts von seinen politischen Selbstverortungen steht.

    Also irgendwie reden heute mal wieder alle trefflich aneinander vorbei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#107 AmurPrideProfil
  • 09.11.2017, 16:05hKöln
  • Und da ich hier ja so vehement dazu aufgefordert wurde Ursachen für Homophobie (außer religiöse) zu nennen, bitte schön:

    Von den Sozialarbeitern und Psychologen in unserem queeren Jugendzentrum und auch bei SCHLAU habe ich folgendes zu den möglichen Ursachen von Homophobie gelernt (*und ab jetzt gnadenlos aus den Unterlagen abschreib*):

    Da gibt es zum einen die sog. "SOZIALPSYCHOLOGISCHE PERSPEKTIVE":
    Aus Sicht der Sozialpsychologie ist das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen Ursache für Homophobie. Sie werden bereits in der Sozialisation vermittelt. Dabei werden Vorurteile und Erwartungen der sozialen Umwelt (auch z. B. religiöse Überzeugungen) übernommen. Sind Vorurteile und Stereotype einmal vorhanden, verstärken sie sich laufend selbst, indem man an Homosexuellen genau das selektiv wahrnimmt, was dem Stereotyp entspricht.

    Und dann gibt es noch die sog. "TIEFENPSYCHOLOGISCHE PERSPEKTIVE":
    Aus Sicht der Tiefenpsychologie dient Homophobie der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Die Ängste der diskriminierenden Menschen werden allerdings nicht direkt spürbar, weshalb die These, dass Angst die Hauptursache für Diskriminierungen sei, für viele zunächst schwer nachvollziehbar ist.

    Die Tiefenpsychologie benennt folgende unbewussten Ängste und Bedürfnisse, die mithilfe von Homophobie aus dem Bewusstsein ferngehalten würden:

    >>Angst vor eigenen lesbischen bzw. schwulen Zügen:
    Die Angst vor homosexuellen Anteilen der eigenen Sexualität sei einer der Gründe für Diskriminierungen Homosexueller.
    Dafür sprächen auch Untersuchungen mit rechtsextremen Jugendgruppen, die Gewalt gegen Schwule ausüben und sich betont hart und männlich geben. Unterschwellige homoerotische Tendenzen, die es in solchen Männerbünden auch gebe, würden bei diesen Jugendlichen eine weit überdurchschnittliche Angst vor der eigenen Homosexualität wecken. Es geht dabei aber oft gar nicht so sehr um eigene homosexuelle Anteile, sondern um die immer auch vorhandenen passiv-rezeptiven Anteile, die diese Jugendlichen fälschlicherweise als Weiblichkeit verstehen und diese wiederum fälschlicherweise als Homosexualität. Der Angst vor eigenen homosexuellen Anteilen liege oft die noch größere Angst zugrunde, emotional berührt zu werden.

    >>Angst vor sozialer Unsicherheit und Streben nach Macht:
    Menschen in einer sozio-ökonomisch schwierigen Lage würden allgegenwärtige (heterosexistische) gesellschaftliche Normvorstellungen eher übernehmen, da der Einklang mit solchen Normvorstellungen einerseits Sicherheit vermittelt und andererseits mit Homosexuellen eine Gruppe gefunden ist, die vermeintlich noch schwächer ist.

    >>Angst vor der Infragestellung zentraler Normvorstellungen:
    Homosexuelle Orientierungen und ein offen homosexuelles Leben forderten tradierte, konservative gesellschaftliche Normvorstellungen heraus. Nach sozialpsychologischen Untersuchungen haben wir alle Tendenzen, auf ungewohnte Verhaltensweisen mit Verunsicherung und oft auch mit Aggressivität zu reagieren. Hinzu komme, dass man diejenigen, die von den Regeln abweichen, nicht nur verachte oder hasse, sondern auch häufig unbewusst etwas um ihren Freiraum beneide.

    >>Angst vor dem Angriff auf die traditionelle Familie:
    Dass zwei Lesben oder zwei Schwule intim und partnerschaftlich zusammenleben, sei ein Affront aus Sicht von Menschen, die sich als einzige Form des Zusammenlebens die von Mann und Frau vorstellen können. Zwar pflegen heutzutage auch heterosexuelle Paare oft nicht die traditionelle Rollenhierarchie einer Kleinfamilie, aber diese Rollenhierarchie werde durch homosexuelle Paare sichtbarer infrage gestellt. Männer in einer Partnerschaft mit traditioneller Rollenverteilung fühlten sich häufiger als Frauen davon bedroht, dass in homosexuellen Beziehungen die Rechte und Pflichten immer wieder neu ausgehandelt werden müssten und es dadurch keine festen Machtpositionen gebe.

    >>Angst vor Infragestellung des gängigen Männlichkeitsideals:
    Es geht hier nicht primär darum, dass manche Schwule sich feminin verhalten, sondern darum, dass Schwule oft auch ihre weichen Seiten leben, die viele heterosexuelle Männer sich nicht erlauben, obwohl sie sie gleichermaßen besitzen. Zudem fühlten sich diejenigen heterosexuellen Männer, deren Verhältnis zu anderen Männern hauptsächlich von Rivalität geprägt ist, oft davon provoziert, dass ein Schwuler mit einem anderen Mann emotional und intim verbunden ist. Die Befürchtung, dass traditionelle Geschlechterrollen und Männlichkeit durch Homosexualität drastisch infrage gestellt würden, führe zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Betroffenen, die sie sich aber nicht eingestehen, sondern durch Abwertung Homosexueller abwehren.

    >>Das Abweichende schlechthin:
    Zum einen stellen Lesben und Schwule durch ihre sexuelle Orientierung und z. T. durch ihre Lebensweisen Normen infrage, so dass sie in eine Außenseiterposition gedrängt würden.
    Zum anderen ist aus der Sozialpsychologie bekannt, dass Aggressionen, die eigentlich Autoritäten gelten, auf vermeintlich Schwächere, auf Minderheiten umgelenkt werden.
    Untersuchungen belegen, dass solche Aggressionen schnell auf andere Minderheiten verschoben werden können, beispielsweise auf Juden oder Ausländer.

    Für alle Zweifler: Kann man so auch fast wörtlich bei Wikipedia (Homophobie --> Ursache für Homophobie) nachlesen!
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#106 AmurPrideProfil
  • 09.11.2017, 15:00hKöln
  • Antwort auf #75 von Homonklin44
  • ""..Problematisch ist, dass viele Mit-Religiöse und Mit-Ideologierer die Verantwortung für das, was ihre GlaubenskollegInnen anrichten, nicht übernehmen..""
    Warum sollten sie das auch? Ich bin nur für meine Taten verantwortlich, nicht für die Anderer!
    Oder bist Du für die Taten Anderer verantwortlich?

    ""..Komischerweise ist an der Stelle die Gemeinschaft anscheinend zu Ende, und jeder nur für sich..""
    Ich finde es hingegen keineswegs komisch, sondern zu tiefst irritierend, das Du ganz offensichtlich aus der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft die zwangsweise Bereitschaft jedes Angehörigen dieser Gemeinschaft zur Übernahme der Haftung für alle möglichen Taten von anderen Angehörigen dieser Gemeinschaft forderst.
    Bin ich als FC-Fan z. B. für das homophobe Banner anderer FC-Fans verantwortlich?
    Oder übernimmst Du als Wähler einer Partei für alle Programmpunkte der Partei, die Du wählst, Verantwortung?
    Oder für Aussagen von einzelnen Politikern dieser Partei, auch wenn sie diese vor der Wahl noch gar nicht geäußert hatten?
    Bist Du als Bundesbürger dafür verantwortlich, das Deine Bundesregierung Waffen nach Saudi-Arabien liefert, mit denen im Jemen massenhaft Zivilisten getötet werden?
    Bist Du selber bereit, das zu leisten, was Du von Gläubigen forderst?
    Und könnte man das, was Du von Gläubigen forderst, nicht als eine Art "Sippenhaft" bezeichnen?
    Als Aufforderung zur Anerkennung einer "Kollektivschuld" oder "Kollektivverantwortung"?
    Und bist Du dann auch im Gegenzug selber dazu bereit, die Schuld und Verantwortung jedes Kollektivs, dem Du angehörst, zu übernehmen?

    ""..Nur die Rosinen heraus gelesen..""
    Warum denn auch nicht? Warum willst Du Gläubigen ihren freien Willen beschneiden und das Recht auf freie Auswahl verweigern?
    Macht Du das denn nicht selber? Ständig im Alltag?
    Wenn Du z. B. in ein Restaurant essen gehst, bestellst Du Dir dann das aus der Speisekarte, was Dir gerade zusagt, oder darf ein Anderer für Dich blind alles aus der Speisekarte bestellen?
    Stehst Du als Wähler wirklich hinter allen Programmpunkten der Partei, die Du zuletzt gewählt hast? Oder hast Du diese Partei vielleicht nur deshalb gewählt, weil Du der Meinung gewesen bist, das sie jene Punkte, die Dir ganz besonders am Herzen liegen, am besten vertritt?
    Bleibst Du Angehöriger der Bundesrepublik, weil Du alles hier zu 100% richtig findest, oder weil Du mit der überwiegenden Mehrheit hier klar kommst?

    Also: Warum forderst Du Dinge von Gläubigen, die Du selber nicht bereit bist zu leisten?
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#105 AmurPrideProfil
  • 09.11.2017, 13:51hKöln
  • Antwort auf #95 von Robin
  • ""..Es ging doch gerade um Kulturen, die keine Religion hatten..""
    Nenne mir bitte nur einen einzige relevante Kultur, die völlig religionsfrei existierte! Nur eine einzige!

    ""..Die Unterdrückung und Ausgrenzung von Andersdenkenden ist ein immanenter Bestandteil des Systems Religion. Anders kann das System Religion gar nicht funktionieren..""
    Was soll den bitte schön Dein "System Religion" sein?
    Ich kenne religiöse Schriften.
    Ich kenne "Kirchen", die für sich die Deutungshoheit über bestimmte religiöse Schriften reklamieren.
    Ich kenne Angehörige dieser Kirchen, die für sich reklamieren in Namen dieser Kirchen zu sprechen.
    Ich kenne gläubige Menschen, die von sich, mehr oder weniger, sagen eine dieser Glaubensrichtungen anzugehören.

    Inwiefern Du Dich durch eine historische Ansammlung religiöser Texte auf Steintafeln, Tontafeln, Tierhäuten, Papyrus, Pergament und Papier ausgegrenzt oder unterdrückt fühlst, erschließt sich mir nicht!

    Ich hingegen fühle mich nur durch Menschen ausgegrenzt bzw unterdrückt.
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#104 TheMumProfil
  • 09.11.2017, 13:46hHannover
  • Antwort auf #91 von OldSoul
  • Zunächst mal: Danke! :-)

    "Weißt du, wer außer dir noch solche Statements abgibt? Die Sozialdarwinisten und Rassentheoretiker, die auf völlig unwissenschaftliche Weise Evolutionstheorie missbrauchen, um die "Höherwertigkeit" bestimmter Humanoiden (wie z.B. weißer Europäer) gegenüber angeblich "zurückgebliebenen" oder "unterentwickelten" Humanoiden wie z.B. dunkelhäutigen Afrikanern zu behaupten."

    Ich möchte klarstellen, ich bin keine Sozialdarwinistin. Was ich bin ist Universalistin. Ich bin davon überzeugt, dass die westliche Kultur die beste ist und daher alle anstreben sollten, westlicher zu werden. Welcher Herkunft oder Hautfarbe dieser strebsame Mensch dann auch immer haben mag, ist mir Schnuppe. Klar kann er/sie dann gerne Aspekte seiner/ihrer Kultur mitbringen, die in Einklang mit unseren westlichen Werten zu bringen sind.

    "Dass ausgerechnet Du dich diesbezüglich ausgerechnet von the Mum und Orthogonalfront korrigieren lassen musst, ist schon ziemlich komisch."

    Zur Info: TheMum und Orthogonalfront sind ein und diesselbe Person. Ich bin eine lesbische Frau Mitte 50 aus der Ecke Hannover, politisch moderat eingestellt, und schreibe hier daher vor allem gerne gegen verbohrte Radikale, egal aus welchem Lager. Das hat mir in diesen radikalen Zeiten natürlich unzählige Feindschaften eingebracht, aber auch das ist mir Schnuppe. Ich werde mich niemals in ein radikales Lager drängen lassen.
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#103 AmurPrideProfil
  • 09.11.2017, 13:34hKöln
  • Antwort auf #94 von Robin
  • ""..Für mich, der fast jeden Tag das Ziel von Homophobie ist, aber auch für fast alle anderen Opfer von Homophobie, die ich bisher kennen gelernt habe, war die Ursache der Homophobie des Täters (oder der Täter) eigentlich immer scheißegal!
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    Eben nicht. Die Ursache ist wichtig! Denn wenn es ohne diese Ursache weniger Homohass gäbe, ist das absolut relevant..""

    Was DU ganz offensichtlich nicht verstehst, ist der eklatante Unterschied, ob man selber aktiv homophobe Gewalt erlebt (und genau darum ging es ja in diesem queer-Artikel), oder ob man hier im chat, mehr oder weniger, entspannt darüber schreibt.

    In dem Moment, als der dad des 14-jährigen Sam mit seiner Knarre auf ihn zielte, dürfte es auch Sam wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheißegal gewesen sein WARUM sein Alter homophob ist. Für ihn dürfte in dem Moment nur noch von Bedeutung gewesen sein, dass er homophob IST!!!

    Und wenn mir ein homophobes Arschloch seine Faust in mein Gesicht hämmert und ich Blut und Zähne spuke, garantiere ich Dir, dass mir der Grund, warum dieses Arschloch homophob ist, so was von scheißegal ist! Das einzige, was für mich in diesem Moment wichtig ist, ist das ich gerade mal wieder homophobe Gewalt zu spüren bekomme.

    In diesen Momenten sind für mich die Ursachen der Homophobie der Täter also absolut irrelevant!
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#102 TheMumProfil
  • 09.11.2017, 13:25hHannover
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • Absoluter Unfug, Daddy! Nur weil Aliens - die schon per Definition keine Menschen sind (es sei denn du bist Anhänger der völlig unbewiesenen Panspermie-Hypothese) vielleicht "besser" (woran auch immer bemessen) an die Umweltbedingungen ihres Heimatplaneten angepasst sind, macht sie das nicht "evolutionär höher entwickelt". Du willst mal wieder auf Teufel komm raus Äpfel und Birnen vergleichen.

    Außerdem erkläre mal, was ein "humanoider Mensch" sein soll. Klingt nach Tautologie.

    "Darum ging es aber nicht.."

    Dann erhelle ERNEUT uns Unwissende, oh großer Meister, worum es denn eigentlich ging.
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#101 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 12:44hHannover
  • Antwort auf #100 von Traumzerstörerin
  • ""Ach komm, ich kenne mich besser als du. Deine Lebensberatung kannst du dir sparen.""..

    Wann hört den mal diese Egozentrik auf ?
    Wann fängst Du mal an darüber nachzudenken wieso ich mich NICHT mit "dir persönlich" befasse, sondern mit der Thematik ?
    Ich kenne dich gar nicht, wie sollte ich Dich beurteilen, und wieso sollte ich das tun ?

    ich kann hier nur, wie alle anderen auch, Dein Aussagen hinterfragen..

    ""Ja, und?
    Was ist deine Strategie? Dein 30 Jahre zurückliegendes Trauma in einen lebenslangen Kampf gegen das Christentum zu verwandeln?""..

    Fänd ich schon mal um Längen besser, wenn es denn so gewesen wäre..
    Doch der "Kampf" gegen die Einflüße von "Religionen" dauert schon deutlich Länger an..
    Der begann spätestens als ich 12 war, also schon vor 45 Jahren..

    ""Habe ich niemals behauptet.""..

    Habe ich Dir auch nicht unterstellt..
    Sondern der gesellschaftlichen Entwicklung durch die bestehenden Einflüße angelastet..

    ""Hör mal Daddy, ich schrieb hier immer wieder, dass queere Menschen eine Familie brauchen, ihre Geburtsfamilie damit sie Sicherheit haben""..

    Vor dem Hintergrund daß die frühe Sozialisation von Kindern ziemlich häufig schief geht, ist die Herkunfts-Familie nicht unbedingt die Familie die man braucht..
    Schon gar nicht für "ewig"..
    Peer-Groups, Gruppen, Freunde und Bekannte können diese "Herkunfts-Familie" dann auch wirklich prima ersetzen..
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#100 TraumzerstörerinAnonym
  • 09.11.2017, 12:22h
  • Antwort auf #96 von TheDad
  • "Wie alle anderen Gründe die Du schon in #49 genannt hast, läßt sich auch das
    auf Sozialisation = religiöser Einfluß
    zurückführen.. "

    Ach komm, ich kenne mich besser als du. Deine Lebensberatung kannst du dir sparen.

    "Deine "Anpassungsstrategie" ist also nichts weiter als der Spiegel der Familie..
    Abgrenzung und Status.. "

    Ja, und?
    Was ist deine Strategie? Dein 30 Jahre zurückliegendes Trauma in einen lebenslangen Kampf gegen das Christentum zu verwandeln?

    "Hübsche Umschreibung für Homo-und Transphobie, der impliziert, Familien in denen es keine LGBTTIQ*-Menschen gäbe wären die "besseren Familien".. "

    Habe ich niemals behauptet.

    Hör mal Daddy, ich schrieb hier immer wieder, dass queere Menschen eine Familie brauchen, ihre Geburtsfamilie damit sie Sicherheit haben, worauf mir dann einmal Leute antworteten: Nee man darf die queere Ersatz-Familie nicht dekonstruieren, das ist böse! Du bist heterosexistisch!

    Was wollt ihr eigentlich?
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#99 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 12:10hHannover
  • Antwort auf #91 von OldSoul
  • ""Meine Güte Dad. Manchmal habe ich den Eindruck, dass du umso mehr auf total überheblich schaltest, je weniger deine Beiträge Hand und Fuss haben. ""..

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass je mehr Aspekte man einführt, manche Leser immer verwirrter werden, und die Aspekte dann als Arroganz missdeuten..

    ""Dein höhnischer Einwand, dass das ja angeblich nur für den Vergleich zwischen verschiedenen Spezies gelten würde aber nicht für den Vergleich "humanoider Lebensformen" unter sich, ist nicht nur kompletter Blödsinn, sondern auch noch total gefährlich.""..

    Den Unterschied zwischen "höhnisch" und sarkastisch sollte man schon kennen..
    Blödsinn ist es Spezies die alle auf der Erde leben miteinander vergleichen zu wollen..
    Richtig bleibt es anzunehmen das sich humanoides Leben auf anderen Planeten durchaus sehr viel weiter entwickelt haben kann, als hier auf der Erde !

    Wer dann hier Blödsinn schreibt wenn er sein Betrachtungsfeld auf die Erde verengt, kann man nachlesen..

    ""Weißt du, wer außer dir noch solche Statements abgibt?""..

    Weißt Du wer außer "Orthogonalfront" auch nicht richtig liest ?

    Im Moment habe ich da eine starke Vermutung, denn wer den Kommentar von "monchichi" dann mal liest, wird feststellen müssen das es dort nicht um den Vergleich von Spezies ging die sämtlich auf der Erde beheimatet wären, und deshalb ging es auch nicht um irgendwelche "Rassen-Theorien"..
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#98 TheDadProfil
#97 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 12:01hHannover
  • Antwort auf #89 von Orthogonalfront
  • ""Es gibt kein evolutionär höher oder niedriger entwickelt.""..

    Wenn man die angesprochene Tatsache außer Acht läßt das sich auf einem anderem Planten Humanoide Menschen schon sehr viel weiter entwickelt hätten als hier auf der Erde, weil man in seinem Denken immer noch nur von dem ausgeht, was man kennt, dann schon..

    Darum ging es aber nicht..
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#96 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 11:56hHannover
  • Antwort auf #85 von Traumzerstörerin
  • ""Ich kann euch welche nennen, weil ich früher selbst homophob war: Abgrenzung und Status sichern.""..

    Wie alle anderen Gründe die Du schon in #49 genannt hast, läßt sich auch das
    auf Sozialisation = religiöser Einfluß
    zurückführen..

    Ausbildung und Erziehung wird in der Familie und der Peer-Group in der man sich aufhält geprägt, und die Funktion sich an diese Peer-Group und vor allem an die Familie anzupassen nennt man Sozialisation..

    Anzunehmen ein Kind würde sich beispielsweise in einer "religiös geprägten familie" nicht zunächst auch "religiös geprägt" entwickeln, ist blanker Unsinn..

    Die Entwicklung eines Menschen aus einer "religiös geprägten familie" beginnt erst dort, wo Einflüße von außen aus der Peer-Group stärker werden, als die Einflüße dieser Familie..

    Deine "Anpassungsstrategie" ist also nichts weiter als der Spiegel der Familie..
    Abgrenzung und Status..
    Hübsche Umschreibung für Homo-und Transphobie, der impliziert, Familien in denen es keine LGBTTIQ*-Menschen gäbe wären die "besseren Familien"..

    Kann man aber wirklich annehmen das 90 oder gar 100 Prozent aller Homo-und Transphoben Bürger einmal selbst negative Erfahrungen mit LGBTTIQ*-Menschen erlebt haben, und diese Erfahrungen ihre Vorurteile geprägt hätten, oder muß man hier annehmen das vorurteile das sind, was sie immer sind :
    Falsches Wissen was vorsätzlich vermittelt wird um Heteronormativität in der Gesellschaft verankert zu halten ?

    Wer nicht hinterfragt wie derlei Vorurteile verankert werden, wird auch nicht erfahren wie sie entstehen und sich fortpflanzen..
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#95 RobinAnonym
  • 09.11.2017, 10:07h
  • Antwort auf #69 von AmurPride
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    *Gähn* Und wieder einmal ein Erwachsener, der die Alters-Karte ausspielen muss, um sich selbst als pauschal Recht habend zu positionieren
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Nein, Alex hat die Falschheit Deiner Behauptungen nicht mit Deinem Alter begründet, sondern hat ausführlich argumentiert, warum Du im Unrecht bist.

    Er hat das mit dem Alter nur geschrieben, ob Dein Unrecht zu begründen und Dich besser dastehen zu lassen. Denn ohne diese Rechtfertigung, warum Du so naiv argumentierst, könnte man diese Position auch einfach als ziemlich dumm auffassen.

    Aber offenbar überfordert es Dich, wenn jemand Deine Positionen sachlich widerlegt und gleichzeitig (was aber ein anderer Argumentationsstrang ist) Deine Jugend als Entschuldigigung für Deine Naivität nimmt, so dass Du besser dastehst. Okay, dann wird das jetzt nicht mehr gemacht, sondern nur noch knallhart widerlegt.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    DU hingegen spekulierst direkt auf eine Homophobie aus religiösen Gründen, obwohl keinem einzigen Wort des Artikel auch nur ein Anfangsverdacht diesbezüglich zu entnehmen wäre.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Und diese Aussage beweist, dass Du die Argumentation nicht mal ansatzweise begriffen hast.

    Es ist eben völlig irrelevant, ob ein Täter Religion als Motiv angibt oder überhaupt einer Religion angehört. Denn die Homophobie, die über Jahrhunderte von Religionen über die Menschheit gebracht wurde und die es ohne sie nicht gäbe, wirkt sich eben auch indirekt aus.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Außerdem widersprichst Du Dir indirekt selber
    [...]
    gab es ja nachweislich ebenfalls Religionen.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Wie kommst Du denn dadrauf?

    Da interpretierst Du etwas rein, wovon niemand was geschrieben hat.

    Es ging doch gerade um Kulturen, die keine Religion hatten.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Religionen sind nicht für den Hass und die Unterdrückung von LGBT*I*Qs verantwortlich.
    Sondern jene Menschen, die sich diesen ihren Hass auf LGBT*I*Qs durch Berufung auf Religionen selbst legitimieren und sich daher selbst in das Recht versetzen diesen Hass zu verbreiten und auszuleben.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Die Unterdrückung und Ausgrenzung von Andersdenkenden ist ein immanenter Bestandteil des Systems Religion. Anders kann das System Religion gar nicht funktionieren.

    Aber werde Du ruhig einer dieser Schwulen, die sich Religion anbiedern und so gerne dazugehören würden. Aber beschwere Dich dann in 30 oder 40 Jahren auch nicht, dass die Deine Seele kaputt gemacht haben.
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#94 RobinAnonym
  • 09.11.2017, 09:55h
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Was mich im Kontext mit einigen hier zu lesenden Kommentaren beunruhigt, ist der Umstand, das für diese Kommentatoren die Ursachen für die Homophobie fast schon eine wichtigere und zentralere Rolle als die Tat selbst zu spielen scheint.

    Für mich, der fast jeden Tag das Ziel von Homophobie ist, aber auch für fast alle anderen Opfer von Homophobie, die ich bisher kennen gelernt habe, war die Ursache der Homophobie des Täters (oder der Täter) eigentlich immer scheißegal!
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Eben nicht.

    Die Ursache ist wichtig!

    Denn wenn es ohne diese Ursache weniger Homohass gäbe, ist das absolut relevant.

    Wie will man Homohass bekämpfen, ohne die Ursachen zu bekämpfen?!
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#93 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 07:33h
  • Antwort auf #86 von Strafe
  • Die Traumzerstörerin hat hier und anderswo schon erklärt, dass sie früher zum Selbstschutz versuchte, sich möglichst perfekt an sexistische Stereotype von Männlichkeit anzupassen (bzw. furchtbarerweise auch dazu gezwungen wurde, aber das hier bezügl. Statements wie "Schwule vergasen" im Alter von 18-20 Jahren klingt schon auch nach selber mitmachen)... und ihr "Ausweg" daraus dann offensichtlich darin bestand, sich möglichst perfekt an sexistische Stereotype von Weiblichkeit anzupassen.
    Dass das kein wirklicher Ausweg ist, sondern die andere Seite derselben Medaille, scheint ihr irgendwie nicht recht bewusst zu sein - oder auch egal. Denn, so erklärte sie uns in einem anderen Thread: Es geht hier um die eigene Sicherheit und Gemütlichkeit in einem System, das nun mal sexistisch und gewalttätig ist. Dass man durch solche "Anspassung ans System aus Sicherheitsgründen" nur die Grundproblematik weiter perpetuiert, die überhaupt erst für die Unsicherheit sorgte, aus der man sich doch befreien wollte, scheint auch irgendwie noch nicht so recht im Oberstübchen angekommen zu sein.
    Was irgendwie schade ist, da sie ja ansonsten auch ziemlich nett und clever sein kann.

    TZ, Liebelein, du musstest in deinem Leben ja offensichtlich schon sehr viel und sehr hart nachdenken. Bitte denk da mal noch weiter drüber nach!
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#92 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 07:15h
  • Antwort auf #90 von Traumzerstörerin
  • "Bio-Feministinnen" lol
    Ich find's ein bisserl schräg, wie du so ziemlich jedwedem Kommentator, der auch nur ansatzweise von biologischen Fakten oder der Bedeutung materieller Realitäten spricht, die "Biologismus"-Keule über den Kopf haust.. nur um dann selber Sätze wie diesen rauszuhauen:
    "Heute denke ich mir so: Hey ich bin XY, meine Freundin auch, wenn wir Sex haben, dann ist das ja biologisch irgendwie schwul, aber egal."

    Aha.

    "Für mich ist das so, wenn ein Mensch eine weibliche Ausstrahlung und Aussehen hat, ist das für mich eine Frau."

    Wow.. ja.. frei nach Caitly Jenner: "The hardest part about being a woman is figuring out what to wear." Gahhh.

    "Für Bio-Feminsitinnen und Identitätsgurus muss das natürlich ziemlich oberflächlich und sexistisch klingen, aber so ticke ich eben"

    Joa, das klingt nicht nur für "Bio-Feministinnen und "Identitätsgurus" sexistisch, wenn du Frausein über Ausstrahlung und Aussehen definierst. Immerhin bist Du damit ehrlicher als einige andere der "Identitätsgurus", die außer solchen Definitionen auch nicht wirklich sagen können, was sie denn "zur Frau" macht, aber sich dann immer unter "frag das nicht, das ist ein Angriff auf meine Identität und Menschenrechte"-Rufen fix aus der Diskussion verabschieden.

    Und da wundert es dich wirklich, wenn du dafür von cis-Feministinnen, lesbischen Frauen, schwulen Männern u.v.a. ziemlich vergrätzte Reaktionen erntest?
    Tut mir ja leid, dass ich selbst in Threads zu einem schrecklichen homophoben Mord nochmal dieses Fass aufmache; die Fortsetzung der Diskussion sollte dann vielleicht in passenderen Threads erfolgen. Aber solche Statements können einfach nicht mit einem neckischen "tja, so ticke ich halt" deinerseits unwidersprochen hier stehen bleiben. Du widersprichst dir vorne und hinten, und einige deiner Posts sind einfach nur sexistisch, dass es nur so kracht.
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#91 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 06:45h
  • Antwort auf #82 von TheDad
  • Meine Güte Dad. Manchmal habe ich den Eindruck, dass du umso mehr auf total überheblich schaltest, je weniger deine Beiträge Hand und Fuss haben.

    Ich sag's dir ja nur ungern, aber The Mum und Orthogonalfront liegen hier ganz richtig: Bei Evolution geht es nicht um die populär-pseudowissenschaftlich beliebte Mär vom Hinaufklettern auf einer Leiter, wo die einen "höher" und die anderen "zurückgebliebener" sind, sondern um Anpassungen an verschiedene Lebensbedingungen.

    Dein höhnischer Einwand, dass das ja angeblich nur für den Vergleich zwischen verschiedenen Spezies gelten würde aber nicht für den Vergleich "humanoider Lebensformen" unter sich, ist nicht nur kompletter Blödsinn, sondern auch noch total gefährlich.

    Weißt du, wer außer dir noch solche Statements abgibt? Die Sozialdarwinisten und Rassentheoretiker, die auf völlig unwissenschaftliche Weise Evolutionstheorie missbrauchen, um die "Höherwertigkeit" bestimmter Humanoiden (wie z.B. weißer Europäer) gegenüber angeblich "zurückgebliebenen" oder "unterentwickelten" Humanoiden wie z.B. dunkelhäutigen Afrikanern zu behaupten.

    Dass ausgerechnet Du dich diesbezüglich ausgerechnet von the Mum und Orthogonalfront korrigieren lassen musst, ist schon ziemlich komisch.
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#90 TraumzerstörerinAnonym
  • 09.11.2017, 00:37h
  • Antwort auf #86 von Strafe
  • Es tut mir leid, wenn das für manche, oder wohl alle schwulen Männe hier verletzend sein mag.
    Aber damals waren das meine Absichten, und somit auch meine Motivation zur Homophobie. Ich finde das macht deutlich, wie unvorstellbar die Motivationen für homophobe Taten manchmal sein können.

    Heute denke ich da völlig anders drüber, aber das hat eben seine Zeit gebraucht, und auch Erlebnisse. Ich hatte das schon mal vor einigen Monaten erzählt, dass erste mal das ich mit schwulen Männern überhaupt wirklich zu tun hatte, war in meiner Zivildienstzeit in München im Glockenbachviertel, Gärtnerplatz, die Ecke dort. Da habe ich diese Sexshops gesehen, Regenbogenaufkleber an Geschäften, das Hotel Deutsche Eiche usw. und mich gefragt, was bewegt diese Leute? Wie sieht deren Leben aus?
    Das meiste darüber erfuhr ich von alten Leuten, die Schwule als Vermieter oder Nachbarn hatten.

    Es gab da auch so einen alten Typen der immer viel Wein gekauft bekommen hat von uns Zivildienstleistenden, der fragte mich über sexuelle Sachen aus, andere Zivildienstleistende erzählten man sollte vorsichtig bei ihm sein, weil er manchmal vor einem onanieren würde. Mir kam nie in den Sinn, dass er schwul sein könnte, bis meine Chefin das erzählte.

    Und ich habe mir natürlich dann auch Dokus angeguckt, was im Internet gelesen. Meine damalige Freundin fand das übrigens nicht gut, die hat gesagt: "Warum interessierst du dich für diese Leute, bist du etwa selbst so?"
    Und das meine ich: Ich weiß nicht wie das heute ist, aber zu meiner Jugendzeit war man ständig in Verdacht, androphil zu sein, wenn man nur irgendwie von der Norm abwich oder gar nett zu Leuten wie euch war.

    Eine Frau dessen Mutter ich regelmäßig betreut hatte, outete sich bei mir als Lesbe, nachdem sie von mir vermutete, schwul zu sein. Ich fand das dann wieder dämlich, ich habe ihr dann gesagt, dass ich eine Freundin habe und habe mir nichts anmerken lassen, innerlich hat es mich dann aber wieder mal total gekränkt (Hilfe, ich wirke schwul!)

    Ich hätte noch mehr Erlebnisse zu berichten, aber dann wird der Text zu lang.

    Ich denke, dass viele Menschen, die sich als heterosexuelle Männer identifizieren, diese Abgrenzung in Form von Homophobie bewusst suchen, um nicht von anderen verunsichert zu werden.

    Das muss wohl so um die 20 gewesen sein, wo ich dann nicht mehr homophob war, da war ich in der Gothic-Szene von München und dort gab es einen schwulen Türsteher in einem Lokal, ein Transvestit kam da regelmäßig zum Tanzen, irgendwen von einer Party den man kannte war schwul usw. da war das Thema dann für mich erledigt. Irgendwie war ich durch den ganzen Gothic-Kram eh schon so feminisiert, dass eh alles egal war und ich diese Abwehrhaltung gegen alles Unmännliche aufgegeben hatte, auch bei mir selbst. 3 Jahre später habe ich dann ja auch Transition gemacht.

    Und jetzt kommt der Witz: Ich war aber nie transphob. Weder gegen Transmänner noch Transfrauen. Ich habe mir auch immer eine Beziehung zu einer Transfrau vorstellen können, weil die für mich einfach Frauen waren.

    Ich finde das alles selbst sehr seltsam wie das damals war. Heute denke ich mir so: Hey ich bin XY, meine Freundin auch, wenn wir Sex haben, dann ist das ja biologisch irgendwie schwul, aber egal. Das juckt mich irgendwie nicht, selbst wenn mir jemand das als bewusste Provokation vorwerfen würde, könnte ich mich deswegen nicht aufregen.

    Für mich ist das so, wenn ein Mensch eine weibliche Ausstrahlung und Aussehen hat, ist das für mich eine Frau.
    Transman hingegen: Keine Frau. Der sieht au wie ein Kerl, verhält sich so, völlig uninteressant wie alle Männer.
    Mir ist absolut egal, ob jemand da Gebären kann oder nicht, was für Chromosomen die Person hat, für mich zählt allein der Gesamteindruck.
    Für Bio-Feminsitinnen und Identitätsgurus muss das natürlich ziemlich oberflächlich und sexistisch klingen, aber so ticke ich eben, so empfinde ich Menschen.
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#89 OrthogonalfrontAnonym
#88 OrthogonalfrontAnonym
#87 StrafeAnonym
  • 08.11.2017, 22:35h
  • Antwort auf #75 von Homonklin44
  • Was du schreibst, ist alles ganz plausibel und für normal Denkende selbstverständlich.
    Nur bei deinem letzten Abschnitt, das wird leider bei homophoben Menschen nicht die erwünschte Wirkung erzielen.
    Denn die denken ja, sie hätten diesbezüglich eine "Meinung." Und diese kannst du bei ihnen nicht von alleine verändern. Dazu müssen sie erstmal Bereitschaft zeigen, an dieser "Meinung" arbeiten zu wollen und sie zu korrigieren. Wenn sie das aber nicht wollen (das ist ja das Problem der Homophobie), hast du mit Reden als einzige Strategie wenig bis keinen Erfolg.

    Deshalb bin ich der Überzeugung, dass es eine Konsequenz von Seite der Gesetze geben muss. Sobald Homophobie und Diskriminierung strafbar ist, müssen sich alle daran halten. Und dann WERDEN sich die allermeisten auch daran halten.
    Da kann dann die Religion und die Bibel sagen, was sie will, das verhallt dann schnell.
    Und die Diskussion über "Ich fühle mich dann aber als Hetero benachteiligt," und: "Die LSBTTIQ fordert zu viel und sind zu sensibel," wird es nicht mehr geben.

    Tatsache ist, dass wir mit der Ehe gleichgestellt sind. Und deshalb muss auch die Gleichbehandlung und Gleichberechtigung folgen, in jeder Hinsicht und in jedem Bereich. Und das bedeutet automatisch, dass die Diskriminierung und Homophobie konsequent zu beenden ist.

    Aufgeklärt wurde seit Jahrzehnten, gesprochen wurde schon viel zu lange. Nun muss gehandelt werden, damit das endlich wahr wird, worüber schon längst gesprochen wurde.
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#86 StrafeAnonym
#85 TraumzerstörerinAnonym
  • 08.11.2017, 21:18h
  • Antwort auf #83 von TheDad
  • Ich kann euch welche nennen, weil ich früher selbst homophob war: Abgrenzung und Status sichern.

    Für mich war es wichtig, nicht als schwul zu gelten, weil ich ständig dafür gehalten wurde, aber ich keine androphilen Neigungen hatte. Man zog mich damit ständig auf, schwul auszusehen.

    In meiner Jugend war es also wichtig für mich, zu sagen, dass man alle Schwulen am besten vergasen sollte, damit ich von anderen auch ganz klar nicht so eingeordet werde und von den heterosexuellen Männern akzeptiert wurde, obwohl ich seltsam war.
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#84 TheDadProfil
  • 08.11.2017, 21:02hHannover
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • ""Was mich im Kontext mit einigen hier zu lesenden Kommentaren beunruhigt, ist der Umstand, das für diese Kommentatoren die Ursachen für die Homophobie fast schon eine wichtigere und zentralere Rolle als die Tat selbst zu spielen scheint.""..

    Die Identifikation der Systematik warum es Homo-und Transphobie gibt ist von zentraler Bedeutung um die Wirkung und Auftreten innerhalb der Gesellschaft zu beenden..

    Gerade auch für Menschen die bereits einmal unmittelbar Opfer geworden sind ist das von zentralem Interesse, und alle andere als eine "Nebensache"..
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#83 TheDadProfil
  • 08.11.2017, 20:58hHannover
  • Antwort auf #70 von AmurPride
  • ""Gibt es Homophobie, die ihre Ursachen im sozialen Umfeld hat? - Ja!
    Gibt es Homophobie, die ihre Ursache in religösen Begründungen hat? - Ja!
    Sind diese beiden Ursachen die einzigen für Homophobie? - Nein!
    Wie ich bereits in #49 schrieb gibt es eine ganze Reihe weitere Ursachen für Homophobie.""..

    Nenn doch mal eine ?
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#82 TheDadProfil
  • 08.11.2017, 20:56hHannover
  • Antwort auf #68 von TheMum
  • ""Ein sehr, sehr weit verbreiter Irrtum über die Evolution ist, dass es sich hiebei um eine Leiter handeln würde, auf denen man als Spezies stufenweise hinaufklettern würde. Dem ist nicht so. Es gibt nicht sowas wie "mehr evolutionär entwickelt" oder "weniger evolutionär entwickelt". Ein Zebra oder ein Kanarienvogel sind genauso "weit" evolutionär entwickelt wie der Mensch, da die Evolution ein reiner Anpassungsprozess an die natürlichen Umweltbedingungen ist.""..

    Klingt zunächst logisch, ist es aber nicht, denn Dein Denkfehler an der Sache ist es verschiedene Spezies hier auf der Erde, und damit Menschen gegen Zebras und Kanarienvögel zu vergleichen, was Unsinn ist, denn natürlich sind die jeweils an der Spitze ihrer derzeitigen Evolution angekommen..

    "monchichi" dagegen verglich die Möglichkeit einer evolutionär höheren Entwicklung anderer humanoider Lebensformen mit dem Menschen..

    Kann man drauf kommen wenn man einfach nur mal richtig liest..
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#81 TheDadProfil
  • 08.11.2017, 20:47hHannover
  • Antwort auf #65 von GeorgB
  • ""Nur: Deutschland ist schon sehr weit auf diesem Weg.""..

    Das ist aber nicht "schon sehr weit", sondern "immer noch so", denn sowohl Tanzverbote als auch der Blasphemie-Paragraph gelten schon seit Anbeginn der Republik, sprich, man hat seit 68 Jahren nichts erreicht..
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#80 hugo1970Profil
  • 08.11.2017, 20:16hPyrbaum
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • Amur, Du animierst mich zu immer neuen Fragen oder Feststellungen.

    Was ist, wenn die Homophobie bloß nur vorgeschiebt wird?
    Was ist wenn diese Täter Ihre Aggressionen ausleben, egal ob das Opfer schwul, eine Frau, ein zum falschen Zeitpunkt vorbeigehender Passant ist?
    Was ich sagen will, diese Täter müßen Ihre Agression ausleben, dann wird eben eine Ursache genannt, ob sie zutrifft oder nicht, hauptsache es gab/gibt ein Opfer.
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#79 hugo1970Profil
  • 08.11.2017, 20:04hPyrbaum
  • Antwort auf #69 von AmurPride
  • Wie ich jetzt Amurs Kommentar gelesen habe, hat sich bei mir folgende Frage aufgetan:
    Gibt es Belege, Funde etc. über Homosexualität im alten Ägypten? Oder anderswo aus dieser Zeit?
    Von den Griechen wissen wir von der Knabenliebe aber von anderen Regionen dieser Zeit meiner Meinung gibt es nichts, oder täusch ich mich?
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#78 StrafeAnonym
  • 08.11.2017, 18:58h
  • Antwort auf #60 von Homonklin44
  • Das ist das schlimmste, finde ich. Wenn es jemand mitbekommt und schweigt. Ich könnte das nicht. Da kommt in mir ne Bestürzung und ein starkes Gefühl von Ungerechtigkeit hoch, dass ich nicht anders kann, als zu handeln oder sogar einzugreifen. Ansonsten würde ich mich lebenslang schuldig fühlen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#77 ursus
#76 AmurPrideProfil
  • 08.11.2017, 16:26hKöln
  • Antwort auf #74 von ursus
  • ""..aber eine frage: wie willst du denn die ursachen von homofeindlichkeit bekämpfen, wenn du es nicht für wichtig hältst, sie zu analysieren?..""

    Wenn dieser Eindruck bei Dir entstanden sein sollte, dann muss ich mich wohl ganz offensichtlich falsch oder missverständlich ausgedrückt haben!

    Die generellen Ursachen für Homophobie sind ja analysiert, hinlänglich bekannt, anerkannt und wurden von mir mit Quellenvermerk in #49 auch schon gepostet. Ferner vermute ich das diesbezüglich auch noch weiter geforscht wird.

    Also denke ich Du beziehst Dich jetzt auf die persönliche Homophobie von Einzelpersonen, denen man im Alltag über den Weg laufen kann.
    WENN dem so sein sollte, muss man aus meiner Sicht ganz klar drei grundlegende Situationen unterscheiden:
    1. Homophober Mensch und LGBT*I*Q-/nicht-homophoben Menschen unterhalten über das Thema.
    2. Homopober Übergriff findet statt.
    2. Homophober Täter sucht Gespräch mit seinem Opfer

    Im 1. Fall macht es nicht nur Sinn, sondern ich finde es sogar absolut wichtig sich in einem geeigneten Rahmen über homophobe Ursachen allgemein auszutauschen. Um so z. B. als ersten Schritt das Wissen der homophoben Person zu diesem Thema zu erweitern.
    Stellt man dabei fest, dass die Person in diesem Kontext nur vorurteilsbelastet ist, macht es natürlich Sinn argumentierend im Gespräch zu bleiben.
    Stellt man hingegen fest, dass der Gesprächspartner eher eine echte Phobie ausgebildet hat, so schlägt die Stunde für Fachleute wie Psychoanalytiker, Verhaltenstherapeuten usw.

    Im Fall 2 ist kein Platz für Analysen oder sachlichen Diskussionen. Hier gilt es sich ganz klar gegen den homophoben Angriff zu wehren, um Schaden für sich abzuwehren bzw. so klein wie nur irgend möglich zu halten.

    Im Fall 3 ist die Situation naturgemäß deutlich heikler. Hier ist nach meiner Ansicht das Opfer die alles entscheidende Person. Nur wenn das Opfer dieses Gespräch wirklich möchte, sollte es auch stattfinden. Und dann eigentlich auch nur in Begleitung durch geschulte Moderatoren.

    Mein Fazit:
    Die Ursachen von Homophobie sind hinreichend analysiert und auch weiterhin Gegenstand der Forschung.
    Viel wichtiger finde ich es persönlich im Alltag mutig auf Homophobie hinzuweisen und diese als das zu benennen was sie ist!
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#75 Homonklin44Profil
  • 08.11.2017, 15:39hTauroa Point
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • ""Was mich im Kontext mit einigen hier zu lesenden Kommentaren beunruhigt, ist der Umstand, das für diese Kommentatoren die Ursachen für die Homophobie fast schon eine wichtigere und zentralere Rolle als die Tat selbst zu spielen scheint.""

    Die Tat an sich ist schrecklich und endlos traurig. Das hilft dem Getöteten leider kein bisschen mehr, wie wir das finden.
    Im Artikel wird zu den Ursachen der Homophobie des Vaters wenig erkennbar.

    Es ist logisch, dass diese Beweggründe kurz nach einer Erfahrung in dem Bereich erst mal nicht interessieren, weil man sich um sich selbst zu kümmern hat, um seine Verletzungen, auch im psychischen Bereich, oder grade da.

    Aber dann will man doch wissen, was hat den dazu getrieben, warum hasst der mich so, kennt mich doch gar nicht. Oder wenn es der Bruder ist, dann kennt man die Einstellung, oder bei einem engen Freund, warum so anders, seit er dies kleine Detail kennt?
    Wenn man die Gründe kennt, kann man erst dagegen angehen. Bei uns zuhause überwogen katholische und faschistoide Einflüsse, die Weltbilder solcher Leute sind einander sehr ähnlich, sie leben in einem stark eingegrenzten Erkenntnisrahmen gefangen und werden über ihre Introjektion bei der Stange gehalten. Das Weltbild wird maßgeblich durch Sozialisierung und Mechanismen vorgekaut, die während der Kinderjahre anerzogen , "eingebläut" werden. Hier sind häufig Vorstellungen über Wertemodelle verwendet, die mit Belohnung und Sanktion einher gehen. Was schlecht ist, was gut ist, was gar nicht geht, was zu verdammen sei ... woher kommen diese Vorstellungen?
    Richtig, ganz häufig aus religiösem, ideologischen Hintergrund.
    Der Lernprozess hin zu extremen Formen solcher Wertabstufung vertieft sich über die andauernde Wiederholung dieses Wertebilds über die Umgebung, das persönliche Umfeld, die darin wichtigen Funktionen, die Personen inne haben. Nicht allen Kindern ist es möglich, aus diesem Prägeverlauf auszubrechen oder früh zur Selbsterkenntnis einer freien Person zu gelangen. Die religiöse Erziehung innitiiert eine Art latente Persönlichkeitsspaltung. Ganz viele verbleiben im Stadium "Ich hier -- Gott dort" und finden die Trennlinie zwischen Wirklichkeit und Mythos nie. Die meisten leben mit dieser Auslagerung eines Teils ihres Selbst ( Gott ect.) auch ganz gut, das bestreitet niemand. Bei manchen dominiert dieses Introjekt allerdings den gesamten Erkenntnishorizont bis hinein ins Innerste ihrer Person, wie ein stetiger Dompteur, der vorsagt, wie weit man darf und wo Ende ist. Manipulative Einflüsse wirken sich auf die sich heran bildende Persönlichkeit zusätzlich negativ aus, es entstehen Angst oder Schuldkomplexe, die sich zum Beispiel mit der Thematik "Wen darf ich lieben" verstricken können, und einem Kind Angst davor einjagen, was alles passieren könnte, wenn das Introjekt (Gott ect. ) mitschneidet, es liebt zum Beispiel das falsche Geschlecht (nach der Wertesammlung falsch, die von seiner Umgebung als unbedingt korrekt vertreten wird )
    Soweit dieses.

    Homophobie kommt in einem Weg mit einem erweiterten Verstärkungsprozess über das Feedback und die Reflektion der Werte-Bilder und Weltbilder in der Umgebung herein, welche dieses Ideal lebt und hochhält. Die erlebten Sanktionen und die kontinuierliche Abwertung der Eigenschaften am eigenen Selbst ( oder denen die man an jemand beobachtet, der nicht in dieses Menschenbild passt ) brechen irgendwann die Selbsterkenntnis als "gute, richtige" Person. So entstehen Persönlichkeiten, die über sich selbst oder über andere mit den Werten richten, die ihre Umgebung reflektiert und trägt. = Selbsthass, homophobe Schwule, die über sich selbst und andere Schwule verächtlich schauen.

    Gut, in einem Kommentar kann ich nicht alle einwirkenden Prozesse einfacher beschreiben, die da in die 'Psychogenese' reinlaufen, wie Homophobie noch entstehen kann. Religiöse Anschauungebn, die einen traditiven Hintergrund in der Verachtung von Menschen haben, deren Eigenschaften nicht ihrem Weltbild entgegenkommen, haben da eine zentrale Mitverantwortung dran. Durch sie und in ihnen werden homophobe Ansichten erst in die Köpfe der Leute transportiert und darin verfestigt. Natürlich sind die Menschen dafür verantwortlich, was sie mit diesen Vorstellungen anrichten können. Das nimmt ihnen auch niemand ab.
    Problematisch ist, dass viele Mit-Religiöse und Mit-Ideologierer die Verantwortung für das, was ihre GlaubenskollegInnen anrichten, nicht übernehmen. Komischerweise ist an der Stelle die Gemeinschaft anscheinend zu Ende, und jeder nur für sich.
    Nur die Rosinen heraus gelesen.

    Wenn man aber die Menschen aufklärt, und ihnen die verhängnisvollen Mechanismen aufzeigt, die innerhalb des Bereichs religiöser Erziehung zur Selbstbeschränkung und intellektuellen Barrieren führen , kann man zumindest die Hoffnung haben, im Laufe einer konstruktiv orientierten zukunft mehr freie Menschen zu erhalten, welche womöglich toleranter gegenüber der wirklichen Vielfalt an möglichen Persönlichkeiten empfinden.
    Eben, wenn sie introjektfrei und ohne religiös/ideologisch und manipulativ verursachte Angst-Schuld-Hasskomplexe auf andere zugehen können.

    Wenn wir Homophobie ähnlich wie eine Krankheit sehen, müssen wir verstehen lernen, was sie auslöst und perpetuiert.

    Viel geschrieben. Ob's verständlich war, zeigt die Zeit.
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#74 ursus
  • 08.11.2017, 15:28h
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • ich denke, es wäre hilfreich, etwas klarer zwischen individueller und gesellschaftlicher ebene zu unterscheiden, dann entfielen einige der streitpunkte, um die ihr euch hier balgt.

    der große einfluss der monotheistischen (und einiger anderer) religionen auf die sexualmoral und geschlechtsrollenbilder der von ihnen geprägten gesellschaften kann wohl kaum geleugnet werden. es ist auch plausibel, anzunehmen, dass dieser einfluss indirekt auch menschen stark prägt, die mit diesen religionen selbst nichts (oder nichts mehr) zu tun haben.

    für eine ausreichende klärung und gewichtung der individuellen motive bei homofeindlichen hasstaten reicht diese feststellung freilich nicht aus.

    vielem von dem, was du in deinem letzten kommentar schreibst, AmurPride, kann ich zustimmen. aber eine frage: wie willst du denn die ursachen von homofeindlichkeit bekämpfen, wenn du es nicht für wichtig hältst, sie zu analysieren?
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#73 Homonklin44Profil
  • 08.11.2017, 14:54hTauroa Point
  • Antwort auf #62 von monchichi
  • Ein passender Vergleich wird das erst, wenn man annehmen will, es gäbe außerirdische Götter.

    Das Problem ist, dass eine Vorstellung, Fantasie oder die Götter-Idee an sich nichts Lebendes, physikalisch Vorhandenes beschreibt.
    Von Leben auf unserem Planeten auf andere Lebensformen auf möglicherweise anderen Planeten zu schließen, enthält eine höhere Wahrscheinlichkeit als es die Idee kann, Donald Duck und Mickey Mouse ( oder Lieblings-Gott an der Stelle nennen) könnten dort lebendige Entitäten sein.

    Ein Annahme ist eine Vermutung. Man kann auch vermuten, auf Luftmolekülen reiten kleine Eumels lang, das macht es nicht möglicher.
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#72 Homonklin44Profil
#71 AmurPrideProfil
  • 08.11.2017, 13:38hKöln
  • Was mich im Kontext mit einigen hier zu lesenden Kommentaren beunruhigt, ist der Umstand, das für diese Kommentatoren die Ursachen für die Homophobie fast schon eine wichtigere und zentralere Rolle als die Tat selbst zu spielen scheint.

    Für mich, der fast jeden Tag das Ziel von Homophobie ist, aber auch für fast alle anderen Opfer von Homophobie, die ich bisher kennen gelernt habe, war die Ursache der Homophobie des Täters (oder der Täter) eigentlich immer scheißegal!

    Als Opfer interessiert mich/uns einfach nicht WARUM der Täter homophob ist.
    Für mich/uns ist einzig und alleine entscheidend, das er aufgrund seiner Homophobie gegen uns vorging!

    Und vielleicht stört mich deshalb auch die unzutreffende Postulierung von Gesellschaft und Religion als einzige mögliche Ursachen für Homophobie so sehr, weil Gesellschaft und Religion so etwas Unausweichliches anhaftet.
    Quasi als könne der Täter ja gar nichts dafür, das er homophob ist.
    Weil er ja gar keine Chance hat, der allgegenwärtigen Indoktrination durch Gesellschaft und Religion zu entgehen.
    Weil auf diese Art und Weise quasi suggeriert wird, dass der homophobe Täter also selber Opfer ist.

    Denn dem widerspreche ich vehement!
    Jeder Mensch, der grundsätzlich geistig voll zurechnungsfähig ist, ist voll umfänglich für seine Taten verantwortlich!
    Also auch der homophobe Täter!
    Völlig egal, ob er nun die Homophobie selbst entwickelte oder unreflektiert von irgendwo her übernommen hat.

    Die Ursachen, warum ein Täter homophob ist, sind erst dann z. B. für Psychologen und Therapeuten relevant, wenn der Täter sich dazu entschließt, seine Phobie zu überwinden.

    Aber für mich, der ich ja schon sein Opfer geworden bin, ist das bestenfalls - wenn überhaupt - nur noch von nebensächlichem Interesse.
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#70 AmurPrideProfil
  • 08.11.2017, 12:50hKöln
  • Antwort auf #59 von Pino
  • ""..Kein Mensch ist von Geburt an homophob, genau wie niemand von Geburt an Rassist ist oder Angst vor Spinnen hat, etc..""
    So weit, so gut. Aber dann..

    ""Es ist die Gesellschaft (inkl. Erziehung, Medien, Freundesumfeld, etc.) die solche Dinge prägt.. [..] ..Und wer hat Jahrhunderte lang am meisten gegen Menschen mit anderer sexueller Orientierung gehetzt? Die diversen Religionen!! Sowas prägt Gesellschaften..""
    Gibt es Homophobie, die ihre Ursachen im sozialen Umfeld hat? - Ja!
    Gibt es Homophobie, die ihre Ursache in religösen Begründungen hat? - Ja!
    Sind diese beiden Ursachen die einzigen für Homophobie? - Nein!
    Wie ich bereits in #49 schrieb gibt es eine ganze Reihe weitere Ursachen für Homophobie.

    Wer aber die Existenz dieser anderen Ursachen für Homophobie negiert, sondern statt dessen immer den Religionen pauschal zu mindest eine Mitschuld attestiert:
    ""..Insofern hat Religion also auch in diesem Fall (wie in JEDEM anderen solcher Fälle) einen gewissen Anteil daran. Unabhängig davon, welche Religion der Täter hat, ob er überhaupt religiös ist, ob er Religion oder was anderes als Motiv angibt, etc..""
    der weist in seinem Argumentationsstil schon erschreckende Parallelen zu Verschwörungstheoretikern auf und setzt sich in meinen Augen ebenso den Verdacht aus, selber an einer Form von Religions-Phobie zu leiden.
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#69 AmurPrideProfil
  • 08.11.2017, 12:26hKöln
  • Antwort auf #57 von Alex
  • ""..Du bist zu jung und offenbar auch zu naiv.. [..] ..Ich war in Deinem Alter auch ahnungslos..""
    *Gähn* Und wieder einmal ein Erwachsener, der die Alters-Karte ausspielen muss, um sich selbst als pauschal Recht habend zu positionieren, dabei aber indirekt nichts anders als seiner Furcht Ausdruck verleiht, sich selbst als eventuell intellektuell unterlegend zu erweisen.

    ""..Du denkst, dass bei einem Nicht-Religiösen der homophob ist, diese Homophobie auch nichts mit Religion zu tun haben kann..""
    1. Habe ich nirgendswo so geschrieben oder auch nur angedeutet!
    2. DU hingegen spekulierst direkt auf eine Homophobie aus religiösen Gründen, obwohl keinem einzigen Wort des Artikel auch nur ein Anfangsverdacht diesbezüglich zu entnehmen wäre.

    ""..Aber es gibt nicht nur direkte Zusammenhänge, sondern auch indirekte..""
    Richtig! Aber auch diese müssen erst einmal nachgewiesen sein und nicht, wie von Dir, zusammenhanglos reinspekuliert werden.

    Außerdem widersprichst Du Dir indirekt selber, in dem Du einerseits schreibst:
    ""..Es gab durchaus in vielen Kulturräumen Zeiten, wo Homosexualität gesellschaftlich voll akzeptiert wurde oder zumindest toleriert war..""
    um dann andererseits aber die Behauptung erhebst:
    ""..Es waren die diversen Religionen, die ein gesellschaftliches Klima des Hasses und der Unterdrückung gegen LGBTI geprägt haben..""
    Denn in den von Dir angeführten ""..Zeiten, wo Homosexualität gesellschaftlich voll akzeptiert wurde oder zumindest toleriert war.."", gab es ja nachweislich ebenfalls Religionen. Wenn aber wie Du behauptest ""..die diversen Religionen.. [für] ..ein gesellschaftliches Klima des Hasses und der Unterdrückung gegen LGBTI.."" verantwortlich sind, Religionen aber zu allen Zeiten existierten, hätte es also die von Dir angeführten Zeiträume gar nicht geben dürfen.

    Religionen sind nicht für den Hass und die Unterdrückung von LGBT*I*Qs verantwortlich.
    Sondern jene Menschen, die sich diesen ihren Hass auf LGBT*I*Qs durch Berufung auf Religionen selbst legitimieren und sich daher selbst in das Recht versetzen diesen Hass zu verbreiten und auszuleben.
    Und je Menschen, die diesen Rattenfänger folgen.
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#68 TheMumProfil
  • 08.11.2017, 08:54hHannover
  • Antwort auf #67 von monchichi
  • "Ist sie nicht"

    Wirklich? Also ich persönlich halte die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben, dass sich von uns möglicherweise gar nicht so stark unterscheidet, für um die 99,99% wahrscheinlicher als die Existenz eines Gottes, dem man übernatürliche Eigenschaften nachsagt.

    "die vorstellung das es so wäre beruht einfach auf einem noch begrenzten wissen von der vielfalt der lebensformen im universum."

    Interessante Behauptung. Wie möchtest du diese Behauptung belegen, vor allem in Hinsicht auf das so genannte Übernatürliche?

    "Und ja natürlich jegliche lebensformen haben so ihre fähigkeiten, je nach ihrem evolutionsstand"

    Ein sehr, sehr weit verbreiter Irrtum über die Evolution ist, dass es sich hiebei um eine Leiter handeln würde, auf denen man als Spezies stufenweise hinaufklettern würde. Dem ist nicht so. Es gibt nicht sowas wie "mehr evolutionär entwickelt" oder "weniger evolutionär entwickelt". Ein Zebra oder ein Kanarienvogel sind genauso "weit" evolutionär entwickelt wie der Mensch, da die Evolution ein reiner Anpassungsprozess an die natürlichen Umweltbedingungen ist. Ändern sich diese, ändert sich über LANGE, LANGE Zeiträume auch die evolutionäre ANPASSUNG der Spezies an eben diese Umweltbedingungen.

    "doch letztendlich unterliegt auch jede lebensform bestimmten gesetzen die sie begrenzen"

    Nicht nur bestimmten Gesetzen, sondern den Naturgesetzen, von denen wir schon einen ganzen Haufen kennen und sehr gut beschreiben können.

    "gilt auch für die lebensform die du abrahamitischer gott nennst"

    1. Ich weiß nicht mal, ob das überhaupt eine Lebensform ist.

    2. Ich nenne die deswegen so, weil nur so klar abgegrenzt werden kann, was damit historisch gemeint ist. Oft sprechen Menschen von "Gott" und meinen damit ganz selbstverständlich der/die/dasjenigen mit dem sie rein zufällig aufgewachsen sind. Dem möchte ich vorbeugen, indem ich den historischen Kontext hervorhebe. Gemäß Behauptung der Tora ist der Gott der Juden (und später der Christen und Moslems) der Gott, den Abraham und sein Stamm erstmalig erfunden haben. Unabhängig davon ob diese Behauptungen stimmen, spricht man daher als Historiker oder auch als Theologe vom "abrahamitischen Gott".

    3. Du behauptest also, der abrahamitische Gott wäre den Naturgesetzen unterworfen. Das wäre dann ein Widerspruch, denn angeblich hat der abrahamitische Gott übernatürliche Eigenschaften. Er kann damit, sofern man denn daran glaubt, schon rein logisch keinen Naturgesetzen unterlegen sein.

    4. Oder aber du meinst mit den Gesetzen denen dieser Gott unterworfen ist gar nicht die Naturgesetze sondern andere. Zum Beispiel geben einige Theologen die Behauptung ab, ihr Gott könne schon per Definition nichts Böses tun. Das wäre in der Tat ein Gesetz, dem der Gott unterworfen wäre. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber nur um einen theologischen Trick, um all das aus unserer (meiner Ansicht nach moralisch korrekten) Sicht böse zu rechtfertigen, dass dieser Gott anrichtet.

    PS: Du hast eine wissenschaftliche Auseinandersetzung gefordert, hier ist sie! Wenn Du es wirklich ernst meinst, gehst du darauf angemessen ein und tust es nicht einfach ab. Oder hast du mit wissenschaftlich etwa nicht empirische Wissenschaft mit all ihren Regeln wie etwa Falsifizierbarkeit gemeint? Falls dem so ist, sag das bitte nächstes mal dazu, denn nicht-empirische Wissenschaften sind etwas GANZ anderes!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#67 monchichiAnonym
  • 08.11.2017, 02:24h
  • Antwort auf #66 von Orthogonalfront
  • Ist sie nicht ,die vorstellung das es so wäre beruht einfach auf einem noch begrenzten wissen von der vielfalt der lebensformen im universum.
    Und ja natürlich jegliche lebensformen haben so ihre fähigkeiten, je nach ihrem evolutionsstand, doch letztendlich unterliegt auch jede lebensform bestimmten gesetzen die sie begrenzen,gilt auch für die lebensform die du abrahamitischer gott nennst,also immer mit der ruhe!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#66 OrthogonalfrontAnonym
#65 GeorgB
  • 07.11.2017, 23:35h
  • Antwort auf #64 von TheDad
  • !Wenn es dazu notwendig ist "religiöse Gruppen und Vereine" in ihren "Rechten" zu beschneiden, dann muß man das tun, denn es kann nicht sein das solche Leute hinterrücks einen "Gottesstaat" errichten in dem dann alle Bürger nach deren Pfeife zu tanzen haben..!

    Richtig!

    Nur: Deutschland ist schon sehr weit auf diesem Weg. Nichtchristen haben nach der Pfeife von Christen zu tanzen, sowohl im normalen Leben (Tanzverbote) als auch im Strafrecht (eigener Blasphemieparagraf) und im Alltag (jede Menge Ausnahmen beim Antidiskriminierungsgesetz). Es wird wirklich Zeit, diese ganzen Sonderrechte auf Kosten von Nichtchristen zurückzufahren.
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#64 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 22:29hHannover
  • Antwort auf #53 von Strafe
  • ""Den homophoben Leuten zu sagen, sie sollen doch bitte tolerant sein, das kannst du vergessen.""..

    Das habe ich damit auch nicht ausdrücken wollen..
    Wenn das so verstanden worden ist war das missverständlich formuliert..

    Man muß den negativen Einflüßen überall dort wo sie auftreten durch Gesetze Grenzen setzen..
    Wenn es dazu notwendig ist "religiöse Gruppen und Vereine" in ihren "Rechten" zu beschneiden, dann muß man das tun, denn es kann nicht sein das solche Leute hinterrücks einen "Gottesstaat" errichten in dem dann alle Bürger nach deren Pfeife zu tanzen haben..
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#63 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 22:22hHannover
  • Antwort auf #49 von AmurPride
  • ""Aber nur weil Du glaubst ""..über ähnliche Erfahrungen.."" zu verfügen, gibt Dir das noch lange kein Recht, uns zu sagen, wie wir bzgl. des Verhaltens von Henrys dad zu fühlen und zu denken haben! ""..

    Von "fühlen" und "denken" war nicht die Rede, sondern vom Hinterfragen der Ursachen..
    Und zwar den Ursachen von Homphobie..

    ""Und wir können nun auch nachvollziehen, warum Du als Begründung für Homophobie/Hass immer den Glauben verantwortlich machst.""..

    Nicht immer..
    Nur oft..

    ""Z. B. sozialpsychologische Ursachen, wie das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen, wie sie bereits in der Sozialisation von der sozialen Umwelt vermittelt werden.""..

    Den signifikanten Einfluß des "Glaubens" darauf gilt es zu erkennen und zu benennen..

    ""Henrys dad ist mit 21 aus der Kirche ausgetreten.""..

    Ein einfacher Austritt aus welchen Gründen auch immer, macht aus einem "Gläubigem Menschen" noch lange keinen Atheisten..
    Das erfolgt erst durch konsequentes Hinterfragen..

    ""Deine persönlichen Tragödie (""..Der "katholische" Vater meines Freundes hat diesen in den Suizid getrieben.."") macht uns beide sehr traurig. Niemand sollte so etwas erleben müssen und wir bedauern aufrichtig Deinen Verlust, den zu ermessen wir uns nicht wagen.""..

    Danke..
    Das ist schon 30 Jahre her, und daraus resultiert auch keine "Unfähigkeit", sondern die Kraft sich anders zu verhalten..
    Ich betrachte die Dinge nicht aus der "Ich-Perspektive", sondern immer aus der Perspektive der Betroffenen, und das dann auch sowohl bei Opfer*n wie auch Täter*innen..
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#62 monchichiAnonym
  • 07.11.2017, 22:22h
  • Antwort auf #58 von TheMum
  • Du kannst auch annehmen das es ausserirdisches leben gibt obwohl du keine beweise hast.
    Und trotzdem ist es kein grund sich mit der thematik nicht auch wissenschaftlich zu befassen, was ja auch getan wird.
    Und vermutlich haben diese beiden themen auch so einige schnittstellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#61 Homonklin44Profil
  • 07.11.2017, 21:53hTauroa Point
  • Antwort auf #56 von monchichi
  • Ich sehe mich zwar nicht als Atheist, oder Atheismus lediglich als sympathische Betrachtungsweise, solange sie einer rationalen, nüchternen Betrachtungsweise folgt.

    ""euer problem ist das ihr glaubt zu wissen das die götter nur religiöser schnickschnack sind,nichts liegt ferner auch zu dieser überzeugung aber versucht doch einmal die existenz der götter oder gottes anzuerkennen und euch der thematik wissenschaftlich zu nähern ,ihr werded erstaunt sein, zu welchen logischen resultaten ihr kommen könnt.""

    Ja, wenn man sich mit der Thematik wissenschaftlich lange auseinandersetzt, kommt man auf psychiatrische Erklärungen, vor allem im Bereich der wahnhaften Elemente für schizotypische Persönlichkeitsstörungen und vielleicht Wahrnehmungsfehler, das Konzept sogenannten "magischen Denkens" am Rande, verbunden mit verschiedenen Phänomenen, die aus der Begrenzung des menschlichen Begreifens auf sich selbst herrühren.
    (Verknüpfungen zwschen allerlei Ereignissemn herstellen, wo keine bestehen )
    Am nächsten zeigt sich da die Erkenntnis logisch her, dass es sch bei Religiosität um den Aspekt einer Introjektion oder Art von mentaler Krankheit handelt.

    Die Anerkennung der Existenz einer Idee oder Vorstellung, die im Kopf eines Menschen besteht, hat aber nichts mit deren Bestehen in der Wirklichkeit zu tun. Eine Fantasie zu verfolgen, ist an sich noch nicht wahnhaft, aber krampfhaft zu versuchen, diese als Wirklichkeit darzustellen, da geht es los.

    Um die Weitergabe homophober Vorstellungen zu ergründen, ist es hilfreich, wenn man verstanden hat, wie Glaube weitergegeben wird. Die Methode ist an sich dieselbe
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#60 Homonklin44Profil
  • 07.11.2017, 21:22hTauroa Point
  • Antwort auf #31 von Strafe
  • ""Es ist ja kaum möglich, dass das niemand mitbekommen hat, obwohl die US-Amerikaner eher abgeschottet leben. ""
    Das wundert mich allerdings auch etwas. Es hängt immer mit dem Viertel zusammen und welche Gemeinschaft dort vorherrscht, aber gewöhnlich ist in den USA die neighbourhood watch Idee sehr verbreitet, also jeder gibt auf jeden Acht, auf jedes Grundstück und Haus in der Nachbarschaft. So werden oft genug B&E's verhindert oder Verdachte gemeldet, auchwenn dann nichts Bewegendes ist, Hauptsache da hat mal einer nachgesehen.

    Es gibt allerdings auch die andere Seite dieser Gemeinschaft. Wenn jemand als unrwünscht oder abtrünnig gilt, wird weggesehen. Ein grund ist zum Beispiel das, was im Artikel nicht vorkommt :
    Religion.
    Jed gehört nicht dazu, betet was anderes an als der Rest oder könnte zum Beispiel schwul sein. Da, wo die Umgebung ultrafriömmig ist, hört den dann keiner schreien.
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#59 PinoAnonym
  • 07.11.2017, 20:58h
  • Antwort auf #57 von Alex
  • Leider wahr.

    Kein Mensch ist von Geburt an homophob, genau wie niemand von Geburt an Rassist ist oder Angst vor Spinnen hat, etc.

    Es ist die Gesellschaft (inkl. Erziehung, Medien, Freundesumfeld, etc.) die solche Dinge prägt.

    Und wer hat Jahrhunderte lang am meisten gegen Menschen mit anderer sexueller Orientierung gehetzt? Die diversen Religionen!!

    Sowas prägt Gesellschaften und das geht auch nicht in wenigen Jahren weg.

    Und diese gesellschaftlichen Realitäten sind es erst, die einzelne Individuen glauben lassen, Schwule, Lesben, etc. seien minderwertig. Dafür muss man auch gar nicht selbst religiös sein, sondern man wird halt durch Gesellschaften geprägt, die über Jahrhunderte dieser Ideologie ausgesetzt waren.

    Insofern hat Religion also auch in diesem Fall (wie in JEDEM anderen solcher Fälle) einen gewissen Anteil daran. Unabhängig davon, welche Religion der Täter hat, ob er überhaupt religiös ist, ob er Religion oder was anderes als Motiv angibt, etc.

    Sondern einfach als Folge einer Gesellschaft, die jahrhundertelang von solchen Religionen beeinflusst und geprägt wurde.

    Das alles ist nicht nur theoretisch, sondern auch empirisch belegt worden.
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#58 TheMumProfil
  • 07.11.2017, 19:32hHannover
  • Antwort auf #56 von monchichi
  • "versucht doch einmal die existenz der götter oder gottes anzuerkennen und euch der thematik wissenschaftlich zu nähern ,ihr werded erstaunt sein, zu welchen logischen resultaten ihr kommen könnt."

    Wenn ich die Existenz eines Gottes einfach mal annehme, macht es diesen noch lange nicht falsifizierbar, womit dieser wissenschaftlich nicht ergründbar ist. Wo siehst du also hier die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Annäherung?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#57 AlexAnonym
  • 07.11.2017, 19:28h
  • Antwort auf #6 von AmurPride
  • "Und Du solltest Dich schämen!"
    "Du missbrauchst den Tod des 14-jährige"
    "Schande über Dich!"

    Komm mal runter mit Deiner Hetze gegen User, die nicht Deiner Meinung sind.

    Du bist zu jung und offenbar auch zu naiv, um komplexe, makrosoziologische Zusammenhänge zu verstehen.

    Du denkst, dass bei einem Nicht-Religiösen der homophob ist, diese Homophobie auch nichts mit Religion zu tun haben kann.

    Aber es gibt nicht nur direkte Zusammenhänge, sondern auch indirekte. Es gab durchaus in vielen Kulturräumen Zeiten, wo Homosexualität gesellschaftlich voll akzeptiert wurde oder zumindest toleriert war.

    Es waren die diversen Religionen, die ein gesellschaftliches Klima des Hasses und der Unterdrückung gegen LGBTI geprägt haben und dieses Klima hat auch Auswirkungen auf Menschen, die selbst gar nicht religiös sind.

    Wenn Du diese Zusammenhänge nicht verstehst, ist das okay; Ich war in Deinem Alter auch ahnungslos. Aber dann anderen Menschen Missbrauch vorzuwerfen, nur weil sie eben die größeren Zusammenhänge sehen, geht gar nicht. Damit hast Du Dich selbst als Diskussionspartner disqualifiziert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#56 monchichiAnonym
  • 07.11.2017, 19:18h
  • Toll wie sich atheisten und monotheisten hier in die haare kriegen.
    Ein völlig unsinnige verbale rauferei, die nichts mit dem eigentlichen problem zu tun hat.
    Erstmal zu den sogenannten religiösen..euer problem ist, das ihr religion und monotheismus eins zu eins setzt und schon von daher seid ihr voreingenommen und parriert jegliche attacke auf den monotheismus als atheistische invasion gegen religion..nichts liegt ferner,also nichts gegen die götter ,von denen euer gott nur einer ist, aber sieht der realen situation ins auge und erkennt an das der monotheismus die quelle der uns heute bekannten homophobie ist!!
    Übrigens hab ich doch wohl schon logische erklärungen zu dem was gott ist hier abgeliefert.
    Nun zu den atheisten..euer problem ist das ihr glaubt zu wissen das die götter nur religiöser schnickschnack sind,nichts liegt ferner auch zu dieser überzeugung aber versucht doch einmal die existenz der götter oder gottes anzuerkennen und euch der thematik wissenschaftlich zu nähern ,ihr werded erstaunt sein, zu welchen logischen resultaten ihr kommen könnt.
    FAZIT..
    Ihr solltet eure infantilen verbalen raufereien beiseite legen und euch auf das wirkliche problem, nähmlich die homophobie konzentrieren und gemeinsam an der lösung arbeiten und wenn das bedeutet das die religiösen monotheisten erkennen müssen das ihr gott doch wohl eher ein teufel ist im bezug auf lgbt rechte und die atheisten erkennen müssen das ihre ignoration der götter ,einfach nur auf bis jetzt ungenügenten wissen über die universale realität des universums in dem wir leben beruht..so sei es.
    Letztendlich wollen wir doch alle einfach nur in harmonie und frieden mit unserer welt leben.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 StrafeAnonym
#54 StrafeAnonym
  • 07.11.2017, 17:54h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • P.S.:
    Dass das Problem vielschichtig ist, weiß ich, seit ich das Problem mit der Diskriminierung und Stigmatisierung kenne. Das ist mir nichts Neues.
    Gerade deshalb muss es unter Strafe gestellt werden, weil eben mit Reden nicht genug erreicht werden kann. Reden ist wichtig, ja. Aber es muss endlich auch Konsequenz umgesetzt werden, da die Regierung über das Problem mit Diskriminierung und Homophobie bescheid weiß!
    Die Antidiskriminierungsstelle informiert ständig über den aktuellen Stand in Deutschland und weißt immer noch darauf hin, dass es keine Entwarnung gibt - ganz im Gegenteil.

    Nun muss die neue Regierung entsprechend handeln. Da geht es um Gesetze.
    Wenn die Gesetze entsprechend angepasst und erweitert werden, hat es sich mit dem Thema Religion in Bezug auf Homophobie erledigt - verstehst du wie ich das meine?
    Staat und Kirche ist bei uns getrennt.
    Und in der Regierung geht es um Politik. Die Politik ist für das Volk! Das Volk erleidet soziale Missstände und ein Teil des Volkes erleidet Schaden durch Diskriminierung und Homophobie. Mittlerweile gibt es deswegen Konflikte in der Gesellschaft.
    Also: nun ist die Regierung gefragt und aufgefordert, zu handeln - für das Volk!

    Wie Kirchen und Religionsvertreter reagieren, ist erstmal zweitrangig. Wir haben eine Mehrheit in Deutschland auf unserer humanen Seite. Denn mittlerweile verstehen auch einige Heteros, dass ein diskriminierungsfreies Deutschland auch ihnen zugute kommt, nicht nur uns alleine.
    Wir haben gute Arbeitgeber auf unserer Seite, die für Diversity stehen. Wir haben den deutschlandweiten CSD auf unserer Seite. Wir haben gute Rechtsanwälte auf unserer Seite. Wir haben zum Glück auch Parteien auf unserer Seite.
    Also wird es auch möglich sein, dahingehend erfolgreich zu sein, Diskriminierung und Homophobie strafbar werden zu lassen.
    Meinst du nicht auch?
    Lass mal den Nebeneffekt von Religion und Atheismus beiseite und betrachte das Thema aus der politischen- und sozialgesellschaftlichen Sicht heraus.

    Die Religionsvertreter und deren Glaube wird sich auf Dauer der Toleranz und Akzeptanz fügen müssen, weil die Tendenz der Gesellschaft Richtung Toleranz und Akzeptanz geht. Das schreibe ich über unser Land.

    Und was die USA betrifft: auch da hat es mit Obama diese positive Tendenz gegeben. Nach der Trump Präsidentschaft wird die USA hoffentlich wieder eine/n Präsident/in haben, die das Land wieder demokratisch lenkt. Aber auch in den USA muss Diskriminierung und Homophobie strafbar werden.
    Es kann nicht sein, dass dort Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihrer Herkunft, oder ihrer sexuellen Identität erschossen werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#53 StrafeAnonym
  • 07.11.2017, 17:22h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Die "Religionsvertreter" können ja sagen, was sie wollen. Die Tatsache sieht so aus, dass Trans-, Homo- und Biphobie, etc. der Gesellschaft im sozialen Bereich schadet: das Miteinander zwischen Heteros und nicht Heteros ist kompliziert und konfliktreich geworden. Wir alle als LSBTTIQ leiden massiv darunter. Im Fall des Artikels leidet der Trainier und der Fußballverein darunter.
    Es richtet Schaden an und kann Menschen auf Dauer krank machen.

    Das muss ein Ende haben, oder nicht? Ich denke nicht, dass man auf Religionsvertreter diesbezüglich Rücksicht nehmen muss, sondern die Regierung ist seit langem aufgefordert, Rücksicht auf uns zu nehmen.
    Wir sind benachteiligt, wir erleiden Schaden, ohne dass wir viel dagegen tun können.
    Ich wiederhole nochmal: die Auswirkungen von Diskriminierung und Stigmatisierung sind dieselben wie bei Gewalt.
    Das kann und muss unter Strafe gesetzt werden.

    Den homophoben Leuten zu sagen, sie sollen doch bitte tolerant sein, das kannst du vergessen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#52 NickAnonym
#51 GeorgB
#50 Stefan84Anonym
  • 07.11.2017, 14:01h
  • @TheDad
    Trump ist egal. Der ist nur ein nützlicher Idiot. Du musst dir die anderen Gestalten in der Regierung anschauen. Vor allem Mike Pence. Aber auch ansonsten sind zig offizielle und inoffizielle Posten mit radikal-fundamentalistischen Christen besetzt.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 AmurPrideProfil
  • 07.11.2017, 13:16hKöln
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Lieber TheDad,

    Deine persönlichen Tragödie (""..Der "katholische" Vater meines Freundes hat diesen in den Suizid getrieben.."") macht uns beide sehr traurig. Niemand sollte so etwas erleben müssen und wir bedauern aufrichtig Deinen Verlust, den zu ermessen wir uns nicht wagen.

    Deine Unfähigkeit Sachverhalte anders als durch die Ich-Perspektive zu betrachten, für andere Personen emotional stark aufgeladene Situationen als solche zu erkennen und demgemäß dann mit der gebotenen Sensibilität damit umzugehen, haben wir schon bei anderen Gelegenheiten miterlebt.
    Und nur weil wir Dir in diesem Kontext keine Böswilligkeit unterstellen, antworten wir Dir noch.

    Aber nur weil Du glaubst ""..über ähnliche Erfahrungen.."" zu verfügen, gibt Dir das noch lange kein Recht, uns zu sagen, wie wir bzgl. des Verhaltens von Henrys dad zu fühlen und zu denken haben! WIr beide empfinden dieses Verhalten von Dir als äußerst unsensibel, anmassend, übergriffig und arrogant. Es verletzt uns beide schlicht und ergreifend tief!

    Gleichzeitig danken wir Dir dafür, das Du uns einen Einblick in einen sicher sehr bewegendes und prägendes Erlebnis Deines Lebens gewährt hast.

    Wir glauben jetzt auch viel besser zu verstehen, warum Dein Atheismus für Dich so wichtig ist.

    Und wir können nun auch nachvollziehen, warum Du als Begründung für Homophobie/Hass immer den Glauben verantwortlich machst.

    Wir beide haben in unserem queeren Jugendzentrum und durch unseren Kontakt zu SCHLAU aber gelernt, das es neben glaubensbedingten Gründen auch zahlreiche andere Ursachen für Homophobie gibt:

    Z. B. sozialpsychologische Ursachen, wie das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen, wie sie bereits in der Sozialisation von der sozialen Umwelt vermittelt werden.

    Oder auch tiefenpsychologische Ursachen, aus deren Sicht Homophobie der Abwehr von Ängsten dient. Und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Dabei unterscheidet die Tiefenpsychologie folgende unbewussten Ängste und Bedürfnisse, die mithilfe von Homophobie aus dem Bewusstsein ferngehalten werden sollen:
    # Angst vor eigenen lesbischen bzw. schwulen Zügen
    # Angst vor sozialer Unsicherheit und Streben nach Macht
    # Angst vor der Infragestellung zentraler Normvorstellungen
    # Angst vor dem Angriff auf die traditionelle Familie
    # Angst vor Infragestellung des gängigen Männlichkeitsideals
    # Das Abweichende schlechthin.

    Näheres kannst Du auch gerne z. B. in Wikipedia --> Homophobie --> Ursachen für Homophobie nachlesen.

    Auch Deine Aufforderung, verstehen zu müssen, warum jemand homophob ist (""..Die Erklärung für derlei Verhalten von Vätern endet nicht mit der Erkenntnis das sie Homophob sind! Denn dort fängt die Recherche dazu, WARUM sie Homophob sind, erst an!.."") bzw. Deine implementierte Behauptung, dass dies für uns wichtig sei, lehnen wir für uns ab.
    Henry, und auch mir, ist es scheißegal, warum sein Vater homophob ist. Für ihn ist es nur entscheidend, dass er ihn deshalb ermorden wollte. Ich teile seine Sichtweise zu 100%!

    Und zu Deiner Frage ""..Von wie vielen Morden an LGBTTIQ*-Menschen hast Du schon gelesen, deren Täter*innen Atheisten gewesen sein sollen?..""
    Henrys dad ist mit 21 aus der Kirche ausgetreten.
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#48 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 12:22hHannover
  • Antwort auf #45 von Orthogonalfront
  • Andere User gegeneinander aufhetzen ist keine "Intervention"..

    An meinen persönlichen Erfahrungen gibt es nichts zu hinterfragen !
    Die sind gemacht..

    Es gilt zu hinterfragen was als Ursache der Homo-und Transphobie gilt, und das endlich zu identifizieren, und dann auch klar und deutlich zu benennen !

    Keine Sorge..
    Du kriegst Dein dir zustehendes Fett schon noch ab..

    ""Zorn"" ?
    Dazu bist Du im Gegensatz zum auslösendem Faktor für Homo-und Transphobie in der Gesellschaft einfach nicht wichtig genug..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#47 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 12:16hHannover
  • Antwort auf #44 von Traumzerstörerin
  • ""Nein das ist nicht wahr. Sehe selbst:""..

    Was dann mit Hessen zwischen der durchschnittlich höchsten Mordrate von 5 pro Hunderttausend und der überwiegenden "katholischen" Sozialisation ja schon einmal korreliert..
    Allerdings mit 2001 dann doch schon eine sehr alte Karte..

    ""Es war eine Theorie von Charles Darwin, die er auf der Arbeit diverser anderer Theorien von anderen Leuten entwickelte, sie musste bis heute immer wieder geupdatet werden, weil die Zusammenhänge durch moderne Forschung und Beobachtungen immer komplexer wurden.
    Man könnte eher sagen, Darwin hat einen nicht unerheblichen Teil zur heutigen Forschung beigetragen, viele Teile seiner Idee stellten sich aber als unvollständig oder falsch heraus.""..

    Das wird nirgendwo Infrage gestellt..
    Zumal das anderen Theoretikern bis Heute ebenso geht..
    Selbst Einstein'sche Theorien, die Teils über mathematische Modelle berechnet sind, wurden bislang nicht beobachtet..
    Und die Gravitations-Wellen die Einstein annahm wurden erst unlängst nachgewiesen..

    Das alles hat immer noch nichts damit zu tun wie Darwin (und vor allem wozu) Evolution erforschte, und was dann andere Leute daraus machen, um ihre Ziele damit zu verfolgen..

    ""Sie wird dann zur Ideologie, wenn Menschen sich damit alles in ihrer Umgebung versuchen zu erklären, und sie dazu heranziehen soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen davon abzuleiten.""..

    Nöö..
    Die Ziele dieser Leute sind ideologisch motiviert..
    Die Ideologie besteht darin ""soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen"" mit Hilfe der Evolution zu begründen..
    Das macht Evolution immer noch nicht zur Ideologie selbst..

    Ein Stein der herunterfällt macht ihn nicht zur Schwerkraft selbst..

    Bliebe man dann aber bei Deiner Erklärung, dann wäre Homophobie "religiöse ideologie"..

    Homophobie begegnet einem aber nicht nur im "religiösem Kontext"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 JarJarProfil
#45 OrthogonalfrontAnonym
#44 TraumzerstörerinAnonym
  • 07.11.2017, 11:14h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • "In der BRD ist die Mord-Rate sehr gering gemessen an der Bevölkerungszahl..
    Aber auch hier lassen sich über die regionale Zuordnung solche Rückschlüsse treffen.. "

    Nein das ist nicht wahr. Sehe selbst:

    www.stepmap.de/landkarte/mord-und-totschlag-in-deutschland-1
    142414.png


    Dazu Katholiken:

    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Katholisch_Zensu
    s_2011.png


    Kein Zusammenhang.

    "Dessen ungeachtet ist "Evolution" keine "Ideologie" sondern das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.. "

    Es war eine Theorie von Charles Darwin, die er auf der Arbeit diverser anderer Theorien von anderen Leuten entwickelte, sie musste bis heute immer wieder geupdatet werden, weil die Zusammenhänge durch moderne Forschung und Beobachtungen immer komplexer wurden.
    Man könnte eher sagen, Darwin hat einen nicht unerheblichen Teil zur heutigen Forschung beigetragen, viele Teile seiner Idee stellten sich aber als unvollständig oder falsch heraus.

    "Es ist daher auch nicht wirklich hilfreich die "Evolution" als "Ideologie" zu verteufeln.. "

    Sie wird dann zur Ideologie, wenn Menschen sich damit alles in ihrer Umgebung versuchen zu erklären, und sie dazu heranziehen soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen davon abzuleiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 TheDadProfil
#42 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 11:11hHannover
  • Antwort auf #34 von AmurPride
  • ""WIE kannst DU es wagen!!!!""..

    Ich wage es, weil ich über ähnliche Erfahrungen verfüge..

    Der "katholische" Vater meines Freundes hat diesen in den Suizid getrieben..
    Und der ist endgültig..

    Die Erklärung für derlei Verhalten von Vätern endet nicht mit der Erkenntnis das sie Homophob sind !

    Denn dort fängt die Recherche dazu, WARUM sie Homophob sind, erst an !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#41 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 11:07hHannover
  • Antwort auf #32 von Miguel53de
  • ""Und natürlich spielt in den USA Religion eine teilweise fürchterliche Rolle. Eine Rolle, die ganz aktuell eine große, radikale Renaissance erlebt.""..

    Ob Trump Mitglied einer Evangelikalen Kirche ist, ist mir nicht bekannt..
    Das muß dann mal geklärt werden..

    Auffällig ist dann aber auch wie die Präsidenten im Allgemeinem so wahrgenommen werden..

    Jimi Carter ist ein Evangelikaler..
    Die Familie Bush sind Evangelikale..
    Dennoch haben sich der Senior und der Junior gerade dazu bekannt Trump beide nicht gewählt zu haben..
    Bush Senior will sogar Mrs.Clinton gewählt haben, während der Junior angab einen leeren Stimmzettel abgegeben zu haben..

    Gleichzeitig bringt Trump mehrere Evangelikale in hohe Posten, die auch nichts besseres zu tun haben als die gerade erreichten Fortschritte der Obama-Administration nach Kräften zu zerstören..

    Wenn die US-Bürger diese Entwicklungen nicht möglichst schnell stoppen, werden die Mitglieder der Trump-Administration die Bürger-Rechte außer Kraft setzen, und das betrifft nicht nur für LGBTTIQ*-Menschen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#40 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 10:58hHannover
  • Antwort auf #31 von Strafe
  • ""Nun, um Atheismus geht es im Artikel auch nicht.""..

    Das ist auch nur vordergründig so, den wenn man Homo-und Transphobie unter Strafe stellen will, schreien immer zuerst die "Religions-Vertreter" auf, man würde ihnen ihre "Religionsfreiheit" wegnehmen wollen..

    Damit ist das Problem dann auch sehr viel vielschichtiger als es sich zunächst offenbart..

    Und hier stelle ich dann mal die These auf daß wenigstens 95 Prozent aller Gewalttaten von Menschen begangen werden die man als "religiös erzogene menschen" beschreiben muß, und die wie in diesem Fall ihre Homophobie ganz sicher aus den Lehren ihrer "Religion" heraus begründen..

    Will man dem mit Präventions-Strategien begegnen, dann muß man auch endlich mal klären, wieso daß so ist, und wieso sich eigentlich die Gewaltbereitschaft bei "Atheisten" nicht so ausgebreitet hat, wie bei den "Religiösen" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#39 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 10:50hHannover
  • Antwort auf #29 von Traumzerstörerin
  • ""Darüber lässt sich keine Aussage treffen, weil Atheismus und die damit öfters verbundene Evolutionenideologie nicht polizeilich erfasst wird.""..

    Das stimmt..
    Dennoch lassen sich über die Statistiken klare Aussagen darüber treffen in welchen Gebieten z.B. "sexueller Missbrauch" an Kindern in der eigenen Familie besonders häufig vorkommt, und dort über die Verteilung der Konfessionen Rückschlüsse dazu ziehen welche Konfession hier besonders heraussticht..

    Analoges gilt auch für den Missbrauch in Einrichtungen in Chören und Internats-Schulen..

    In der BRD ist die Mord-Rate sehr gering gemessen an der Bevölkerungszahl..
    Aber auch hier lassen sich über die regionale Zuordnung solche Rückschlüsse treffen..

    Gleiches gilt dann auch für die in der Presse als "Familien-Drama" bezeichneten erweiterten Suizide von Müttern und Vätern..

    Wer sich mal damit beschäftigt wird feststellen müssen daß besonders ländliche Gebiete herausstechen, und hier dann Regionen die in "katholisch geprägten" Bundesländern zu finden sind..

    Es ist dringend an der Zeit dazu einmal statistische Forschungen zu erheben, und auch die Insassen der Gefängnisse einmal nach Konfessions-Zugehörigkeit zu erfassen, um Präventions-Strategien zu entwickeln und vorhandene Strategien zu ergänzen..

    Dessen ungeachtet ist "Evolution" keine "Ideologie" sondern das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung..
    Was einige Leute mit solchen Ergebnissen anstellen hat mit der "Evolution" aber nichts zu tun, sondern mit den Zielen die solche Leute verfolgen..
    Es ist daher auch nicht wirklich hilfreich die "Evolution" als "Ideologie" zu verteufeln..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#38 OrthogonalfrontAnonym
#37 TraumzerstörerinAnonym
#36 Patroklos
#35 JadugharProfil
  • 07.11.2017, 02:02hHamburg
  • Antwort auf #18 von Homonklin44
  • Ein fehlender oder mangelnder EQ zeigt sich bei Psychopathen. Wenn jemand seinen eigenen Sohn umbringt und kein Verständnis für seine grausame Lage aufbringen kann - ist psychopathisch.
    Wie grausam er seinen Sohn behandelt hatte bis hin zu seiner Ermordung konnte er offenbar nicht nachvollziehen! Die Intelligenz ist unabhängig vom Empathievermögen.
    Gerade intelligente Psychopathen machen oft Karriere auf Kosten anderer Menschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#34 AmurPrideProfil
  • 07.11.2017, 01:45hKöln
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • Ganz ehrlich, TheDad,

    ich kratze gerade meinen letzten Rest an Contenance zusammen...

    ..aber wenn Du mir jetzt ernsthaft erklären willst, warum Henrys dad versucht hat den Menschen, den ich über alles liebe und sich selbst zu töten...

    ...dann empfinde ich das - bestenfalls - als absolut dreist!

    Ich würde Dir ganz dringend dazu raten dazu in Zukunft zu schweigen.
    Denn Dein Verhalten macht mich gerade unfassbar wütend!
    WIE kannst DU es wagen!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 monchichiAnonym
#32 Miguel53deProfil
  • 06.11.2017, 23:29hOttawa
  • Antwort auf #11 von Jadughar
  • Die so genannte Heilige Schrift und daraus das Kapitel Levitius als Hinweis zu nehmen, Gott sei gegen Homosexualität, ist genau so absurd, wie die gesamte Bibel.

    King James war es, der die Bibel neu übersetzen ließ. Dabei wurde dann aus Texten, die mit Homosexualität nichts zu tun hatte, die neuen Deutungen und die Homophobie des Gottes des Alten Testaments.

    Dabei war der gute King selbst schwul.

    Natürlich ist es die Religion, ob christlich oder islamisch, die insbesondere Hass gegen Homosexualität tief in die menschliche Gesellschaft eingepflanzt und sie geprägt hat.

    Und natürlich spielt in den USA Religion eine teilweise fürchterliche Rolle. Eine Rolle, die ganz aktuell eine große, radikale Renaissance erlebt.

    Und wenn Traumzerstörerin ausgerechnet Richard Dawkins anschwärzt, spricht das deutlich für eine trollige Kommentatorin. Nicht für eine nüchterne Analyse.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#31 StrafeAnonym
  • 06.11.2017, 21:55h
  • Nun, um Atheismus geht es im Artikel auch nicht.
    Es geht um ein homophobes Verbrechen. Und Tatsache ist, dass die Gesellschaft in den USA sehr stark von Religion beeinflusst ist.
    Und das Verhalten dieses Vaters seinem Sohn gegenüber ist furchtbar.
    Ich denke auch, wie schon geschrieben wurde, dass er aus dem Haus seines Vaters ausziehen musste, in einem Alter, wo ein Teenager durchaus noch den Schutz der Eltern braucht, anstatt ausgegrenzt zu werden. In diesem Alter hatte er noch keine Ausbildung in seiner Tasche und konnte deshalb noch nicht arbeiten - was das Betteln um Geld und Essen erklärt.
    Und der Sohn musste um Geld und Essen betteln - das ist ja menschenunwürdig! Das sagt sehr viel über diesen Vater aus. Er war kein Vater für seinen Sohn, sondern die Hölle pur!
    Ich frage mich nur, weshalb keiner der Nachbarschaft behilflich eingegriffen hat. Es ist ja kaum möglich, dass das niemand mitbekommen hat, obwohl die US-Amerikaner eher abgeschottet leben.

    Ich würde sagen, diese Situation ist ein erschreckender Alarm, denn das ist kein Einzelfall. Da müssen alle Demokraten hellhörig werden. Genauso auch die Community in den USA.
    Ich hoffe, dass was aktiv dagegen getan wird, und Klage eingereicht wird.

    Und auch da gilt: Diskriminierung und Homophobie muss strafbar sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 Roman BolligerAnonym
  • 06.11.2017, 21:46h
  • Antwort auf #3 von niccinicci
  • Nein, Nein und Nein!

    Solche Monster von Eltern dürfen doch nicht mit "Krankheit" entschuldigt werden!

    Es ist fundamental-religiöses Gedankengut (evangelikal, islamistisch, radikalkatholisch, orthodox), welches empfänglichen Menschen die Saat des Bösen in die Köpfe pflanzt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#29 TraumzerstörerinAnonym
#28 TheDadProfil
  • 06.11.2017, 20:57hHannover
  • Antwort auf #7 von Traumzerstörerin
  • Auch Dir an dieser Stelle :

    Von wie vielen Morden an LGBTTIQ*-Menschen hast Du schon gelesen, deren Täter*innen Atheisten gewesen sein sollen ?

    Wie viele Berichte gibt es über Atheisten die aus Homo-und Trans*-Hass auf offener Straße Menschen angreifen ?

    Wenn Du einen Bericht findest, dann sende mit doch bitte den Link dazu..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#27 TheDadProfil
  • 06.11.2017, 20:54hHannover
  • Antwort auf #6 von AmurPride
  • ""Als der Vater meines Freundes versuchte sich und meinen Freund zu töten, tat er dies nicht weil er ein religiöser Spinner ist, sondern weil er bzgl. Homophobie psychisch einen schwer an der Klatsche hat!""..

    Die Kausalkette endet nicht mit der Erkenntnis
    ""weil er bzgl. Homophobie psychisch einen schwer an der Klatsche hat!""..

    Denn dieses "einen an der Klatsche haben" hat einen Grund !

    Den zu identifizieren tut dann manchmal auch denen weh die denken ihre "Religion" hätte damit ja überhaupt nichts zu tun..

    Mal so als Idee zum drüber nachdenken :

    Von wie vielen Morden an LGBTTIQ*-Menschen hast Du schon gelesen, deren Täter*innen Atheisten gewesen sein sollen ?

    Wenn Du einen Bericht findest, dann sende mit doch bitte den Link dazu..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#26 TheDadProfil
#25 hugo1970Profil
#24 HörnchenAnonym
#23 Stefan84Anonym
  • 06.11.2017, 20:48h
  • Afro-Amerikaner sind es fast alle religiös. Kirche und deren Gesellschaft sind untrennbar miteinander verbunden. Offene Atheisten gibt es noch weniger als sonst in Amerika. Atheist und schwul gilt da oft als etwa gleich schlimm
  • Antworten » | Direktlink »
#22 hugo1970Profil
#21 hugo1970Profil
#20 Patroklos
  • 06.11.2017, 20:34h
  • Antwort auf #6 von AmurPride
  • Deinem Kommentar stimme ich in vollem Umfang zu!

    Die Tat ist an Abscheulichkeit nicht zu überbieten und ich hoffe, daß der Typ, der zuvor auch schon straffällig geworden ist, zur Rechenschaft gezogen und verurteilt wird. Da in Nevada die Todesstrafe gilt, wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, welche vor elf Jahren letztmals vollstreckt wurde.

    Dieses Verbrechen und auch der Texasamoklauf, bei der ein ehemaliges Air-Force-Mitglied in einer Kirche 26 Menschen abgeknallt hat, werden die Diskussion um die Waffengesetze auf jeden Fall wieder aufflammen lassen, obwohl mal wieder das Trumpeltier keinen Handlungsbedarf sieht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#19 StrafeAnonym
  • 06.11.2017, 19:18h
  • Und so ganz nebenbei geht es im Artikel um ein homophobes Verbrechen. Was die Diskussion soll, darüber zu reden, ob Homosexualität ein evolutionäres Phänomen ist, weiß ich wirklich nicht.
    Ob Heterosexualität ein evolutionäres Phänomen ist, darüber macht sich doch auch keiner Gedanken.

    Es geht nicht darum, wie Homosexualität entsteht, sondern es ist wichtig darüber zu reden, wie dieser extrem homophoben Verhaltensweise in den USA entgegen getreten werden kann, obwohl Trump Präsident ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 Homonklin44Profil
  • 06.11.2017, 19:04hTauroa Point
  • Einfach schockierend und unendlich traurig.

    Das gibt es nicht nur in den USA, solche Leute leben hinterm Mond in Deutschland sicher auch noch immer.

    Wenn der Junge schon um Essen oder Geld bitten musste, um sich zu versorgen, kann da aber auch eine desolate familiäre Situation vorgelegen haben. Man möchte denken, als Pilot müsste der Vater eine vernünftige Weltansicht gehabt haben, aber sowas trügt häufiger. Von den inteloligentesten Leuten können härteste Grausamkeiten ausgehen, wenn es deutlich am EQ fehlt.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 Homonklin44Profil
  • 06.11.2017, 18:57hTauroa Point
  • Antwort auf #12 von Traumzerstörerin
  • Ein Problem der Perspektive, die man wählt.

    Sämtliches Leben ist in seinen unterschiedlichsten Ausprägeformen natürlich eine durch Evolution ständig beeinflusste und geformte Kollektion an Phänomenen.

    Die Art von Ästhetik, Idealen und Deutungen dessen, das durch Evolution möglich wird, aus der Auswahl von Anschauungsweisen, die Menschen hegen, heraus betrachtet, beinhaltet natürlich nicht alles, was Evolution kann.
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#16 GeorgB
#15 SoSoAnonym
  • 06.11.2017, 17:13h
  • Antwort auf #13 von GeorgB
  • Sagen wir es mal so:

    Sie (Traumzerstörerin) scheint Menschen für die Evolutionslehre eine wissenschaftliche Realität darstellt und ein Gott eher unglaubwürdig erscheint, generell für Idioten zu halten .
    Wobei sie im Falle von Herrn Kutschera und ähnlich gelagerten "Wissenschaftlern" ausnahmsweise Recht hat.
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#14 GeorgB
#13 GeorgB
#12 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.11.2017, 16:51h
  • Antwort auf #8 von GeorgB
  • "Die Dehnung, dass daher ein stolzer atheistischer Vater, der ein Alphamännchen sein soll, aufgrund evolutionärer Kenntnisse und Überzeugungen ein schwules Kind ablehnen würde, klappt somit nicht. "

    Diverse Evolutioten sehen das aber trotdzem so.

    "Ein schwules Kind ist evolutionär weder benachteiligt noch minderwertig, sonst gäbe es Homosexualität nicht mehr (so läuft Evolution). "

    Es gibt keine Beweise für genetische Marker, die Homosexualität begünstigen oder gar mit Sicherheit auslösen.
    Also kann es sich nicht um ein evolutionäres Phänomen handeln.
    Leute die aber sich ihre Alltagswelt mit der Evolutionstheorie erklären, und das sind Biologisten, sind meist auch Atheisten.
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#11 JadugharProfil
  • 06.11.2017, 16:49hHamburg
  • Antwort auf #7 von Traumzerstörerin
  • Gäbe es nicht die abrahamistischen Religionen, so würde Homophobie auf der Welt nicht existieren! Selbst rechte Gesinnungsgenossen haben diese Homophobie von jenen religiösen Gruppen übernommen. Der Grundgedanke ist das Reinheitsdenken in dem Bemühen, eine Gesellschaft rein zu halten. Alle die nicht in das Konzept passenden Menschen gelten als unrein, als Sünder und sollten idealerweise aus der Gesellschaft ausgemerzt oder verbannt werden. Mit dem extrem widersprüchlichen Schwerverbrecher und Massenmörder Moses (Leviticus) wurde die Homophobie eingeführt. Ob Moses tatsächlich gelebt hat, ist strittig. Einige halten ihn für Tutmosis. Immerhin wurden die Pharaonen durch ihn abgeschlachtet. Wenn es ihn nicht gegeben hat, so waren die Leviten die Verursacher der Homophobie, da sie die heiligen Schriften nach ihrer Willkür ständig änderten.
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#9 SoSoAnonym
#8 GeorgB
  • 06.11.2017, 15:37h
  • Antwort auf #7 von Traumzerstörerin
  • "Wer will schon ein evolutionär benachteiligtes, minderwertiges Kind mit Genfehler? Kein stolzer, atheistischer Vater der ein Alphamännchen ist."

    Ein schwules Kind hat keinen Gen-Fehler. Ein schwules Kind ist evolutionär weder benachteiligt noch minderwertig, sonst gäbe es Homosexualität nicht mehr (so läuft Evolution). Die Dehnung, dass daher ein stolzer atheistischer Vater, der ein Alphamännchen sein soll, aufgrund evolutionärer Kenntnisse und Überzeugungen ein schwules Kind ablehnen würde, klappt somit nicht.
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#7 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.11.2017, 14:57h
  • Antwort auf #5 von Alex
  • Zum Beispiel durch die Ideen des Herrn Kutschera, oder Richard Dawkins. Wer will schon ein evolutionär benachteiligtes, minderwertiges Kind mit Genfehler?
    Kein stolzer, atheistischer Vater der ein Alphamännchen ist.

    Und gut erkannt von Amur Pride, es wird wieder gegen Religion gehetzt, weil es ja so leicht hier von statten geht, so breit akzeptiert wird in der Queeren Szene, da ist es dann auch egal, Morde dafür zu instrumentalisieren.

    Mal schauen, bis es wieder heißt: Schuld ist die Monotheisten-Mafia!
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#6 AmurPrideProfil
  • 06.11.2017, 14:33hKöln
  • Antwort auf #2 von Alex
  • ""..Und auch das zeigt wieder mal, was Religion anrichtet und wohin religiöser Wahn führt..""

    Als der Vater meines Freundes versuchte sich und meinen Freund zu töten, tat er dies nicht weil er ein religiöser Spinner ist, sondern weil er bzgl. Homophobie psychisch einen schwer an der Klatsche hat!

    Und Du solltest Dich schämen! In dem ganzen Beitrag wird mit keinem einzigen Wort auch nur angedeutet, dass der Vater evtl. aus religiösen Gründen gehandelt haben könnte.

    Du missbrauchst den Tod des 14-jährige Giovanni um gegen Religion zu hetzen!

    Schande über Dich!
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#5 AlexAnonym
#4 StrafeAnonym
  • 06.11.2017, 14:27h
  • Antwort auf #3 von niccinicci
  • Doch, Religion spielt in den USA eine noch größere Rolle als zum Beispiel in Deutschland. Und ob diese Familie gläubig ist, steht ja im Artikel nicht. Deswegen ist es nicht auszuschließen.
    Natürlich ist der Vater radikal homophob, aber es gibt weitere Einflüsse wie zum Beispiel eben die Religion, und die gesellschaftliche Situation. Trump ist leider Präsident und schürt zusätzlich Hass mit seiner verheerenden Einstellung und der Erlaubnis, im Namen der Religion Homoheilung zu praktizieren und homophobisches Verhalten zu legalisieren.

    Wenn der Präsident sich so verhält, denken einige homophoben US Bürger, dass ihr Verhalten und ihre Einstellung ok sei!
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#3 niccinicciAnonym
  • 06.11.2017, 14:10h
  • das ganze hat mit religion und glauben nichts zu tun. diese wahnsinnigen würden jederzeit auch andere opfer finden, weil solche menschen krank sind.
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#2 AlexAnonym
  • 06.11.2017, 13:11h
  • " 2014 sorgte etwa ein Fall aus Oregon für Entsetzen, als eine Mutter und deren Lebenspartner einen vierjährigen Jungen zu Tode prügelten, weil sie ihn für schwul hielten "

    Ein 4-Jähriger!!

    Und auch das zeigt wieder mal, was Religion anrichtet und wohin religiöser Wahn führt.
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#1 AlexAnonym
  • 06.11.2017, 13:07h
  • Die Homohasser sind so pervers, dass sie in ihrem fanatischen Wahn sogar ihre eigenen Kinder ermorden.

    Dieser Wahnsinnige darf niemals wieder auf die Menschheit losgelassen werden.
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