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Kommentare zu:
"Lieber tot als schwul": Vater tötet 14-jährigen Sohn


#111 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 17:52h
  • Antwort auf #103 von AmurPride
  • Meine Liebens,
    irgendwie habt ihr euch grade alle verbissenst in eure Lieblings-"pet peeves" verrannt und heizt gegeneneinander, obwohl diese verschiedenen Punkte sich doch gar nicht widersprechen, sondern zusammen gehören.

    @AmurPride:
    Du schreibst hier nun schon den gefühlt zweihundertdrölfsten Post zu der Tatsache, dass einem Homophobie-Opfer im Moment gewalttätiger Attacken die Ursache von Homophobie scheißegal sei. Ja und? Hier behauptet doch niemand, dass irgendjemand im Moment des blutige Zähne-Ausspuckens bitte tiefschürfende sozialpsychologische Grundlagenforschung betreiben sollte.
    Wir befinden uns hier aber nicht im Moment eines tätlichen Angriffs. Der Mord im Artikel ist schon geschehen, und hier im Forum ist auch niemand für die Betreung der traumatisierten Angehörigen zuständig. Also wird hier getan, was alle nicht im Moment Involvierten eben tun sollten: Nämlich über die Ursachen nachzudenken, um künftig solche Übergriffe verringern oder verhindern zu können. Was soll denn das permanente Insistieren, dass dir das in der Sekunde, als Du die Faust ins Gesicht bekommen hast, egal war.. willst Du Tips für Karategriffe oder was?

    @alle anderen - Robin, Dad etc.:
    Religion, Religion, Religion, Religion. Meine Fresse, ist ja gut. Kein Mensch mit zwei Hirnzellen zwischen den Ohren bestreitet doch, dass religiöse Ideologien insbesondere aus der Abrahamitischen Familie historische Hauptverantwortliche für die Verbreitung und Festigung von Homophobie waren und sind. Natürlich auch gesamtgesellschaftlich und mit Auswirkungen auf die Denke von Leuten, die sich selbst vielleicht gar nicht als religiös bezeichnen würden.

    Dennoch bzw. gerade deswegen ist es aber lächerlich, jedweden egal wie moderaten oder toleranten religiösen Menschen quasi mit Salfisten, erzradikalen Evangelikalen oder dem Opus Dei gleichzusetzen. Es gibt auch Religiöse, die gerade ihren Glauben an eine sie selbst volkommen übersteigende Entität zum Anlass nehmen, sich bescheiden an ihre eigene Begrenztheit zu gemahnen und gerade nicht über alle anderen und Andersartigen zu erheben. Selbst im angeblich achso intoleranten Islam z.B. hat genau diese religiös und nicht etwa anti-religiös basierte tolerante Haltung zu einer jahrhundertelangen kulturellen Blüte geführt.
    Ich bin echt kein Fan von religiösen Ideologien jedweder Couleur, aber euer geiferndes Eindreschen auf "Religioten" erinnert echt an jene Xenophoben, die ihren schwulen muslimischen Gemüsehändler nicht mehr von salafistischen Terroristen unterscheiden können.

    Auch ist jedem Menschen mit zwei HIrnzellen zwischen den Ohren klar, dass es neben religiöser Indoktrination natürlich auch noch andere Ursachen für Homophobie gibt.

    Last but not least erklärt euer Dauergeifern über Religion als Wurzel aller Übel dieser Welt in keinster Weise, was überhaupt der Ursprung bzw. Grund für Religion ist. Gläubigkeit an irgendwelche höheren Wesen kommt doch nicht aus dem Nichts zum Anfang aller Zeiten, sondern ist selbst nur ein Symptom mit psychologischen, sozialen und kognitiven Ursachen. Euer Eindreschen auf Religion als letzte und einzige Erklärung für alles erinnert fatal an genau die Denke der von euch so verhassten Religioten, die auf die Frage woher irgendwas kommt immer nur "Gott" antworten.

    So, und jetzt können vielleicht alle hier mal nen Takt runterkommen. Ist ja echt nicht auszuhalten, was hier ständig an verbohrtem Gekeile abgeht.
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#112 TraumzerstörerinAnonym
  • 09.11.2017, 17:54h
  • Antwort auf #107 von AmurPride
  • Ich kann dich nur wieder loben für deine Mühe und sagen: Danke Amur Pride!

    Ich denke jedem wird auffallen, dass in diesen Beschreibung auch meine Motivation für Homophobie, die ich damals hatte, wieder zu finden ist.
    Und solange wir an der Gesellschaft, besonders an den Wertevorstellungen für Menschen die sich als junge, heterosexuelle Männer identifizieren, grundlegend nichts geändert haben, wird das immer wieder passieren.

    Das muss aber auch beinhalten, dass queere Menschen zukünftig zur traditionellen Familie dazugehören, und nicht schon ihre pure Existenz bedeutet, dass sie wie von Daddy gewollt, in irgendwelche ominösen Peegroups, Bastelvereine, Queere-Schutzzentren, Obdachlosenheime, Hija-Harems oder ähnliches abgeschoben werden.
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#113 hugo1970Profil
#114 hugo1970Profil
#115 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:05hHannover
  • Antwort auf #102 von TheMum
  • ""Absoluter Unfug, Daddy! Nur weil Aliens - die schon per Definition keine Menschen sind""..

    "Humanoid" beinhaltet die Idee das sich auf anderen Planeten eine Spezies entwickelt hat, mit der man kommunizieren könnte..
    Der originäre Grund warum die USA Anfang der 70'er Jahre eine Sonde in den Raum schossen die neben mathematischen Formeln und dem Pariodensystem auf einer goldenen Schallplatte ausgesuchte Musik in den Raum schoß..
    Voyager..

    Eine ""Panspermie-Hypothese"" ist dazu gar nicht notwendig, denn die Unendlichkeit des Universums beinhaltet die Möglichkeit das sich auf einem oder mehreren Planeten "erd-ähnliches leben" entwickelt haben kann..

    Ein bisschen muß man hier auch mal davon ausgehen können, das Begriffe dann auch einem Konsens unterliegen, und man Fakten als "Allgemeinwissen" voraussetzen kann !

    ""Dann erhelle ERNEUT uns Unwissende, oh großer Meister, worum es denn eigentlich ging.""..

    Wie wäre es mal damit die Kommentare der Anderen einfach zu lesen, und wenn du etwas nicht verstanden hast nachzufragen wie das gemeint ist ?

    (irgendwie kommt mir das nun bekannt vor !?
    ist das ein deja vú, oder nur eine rediffussion ?)
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#116 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:11hHannover
  • Antwort auf #103 von AmurPride
  • ""In dem Moment, als der dad des 14-jährigen Sam mit seiner Knarre auf ihn zielte, dürfte es auch Sam wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheißegal gewesen sein WARUM sein Alter homophob ist.""..

    Stimmt..
    Doch aus dem Artikel heraus kann man erkennen daß er das längst wußte, und dennoch hat sich die Gesellschaft nicht für seinen Schutz eingesetzt..

    Sie hat nicht ergründet wie diese Homophobie entstanden ist..
    Sie hat sich nicht dazu entschlossen den Jungen in einer Pflegefamilie zu belassen..
    Sie hat sich nicht dazu entschlossen den Täter über seine falsche Einstellung aufzuklären und ihm den Irrsinn auszureden..

    Präventions-Strategie ist genau das :
    Gründe erkennen, identifizieren und benennen, und dann dagegen handeln BEVOR etwas wie diese Tat passiert !
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#117 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:17hHannover
  • Antwort auf #105 von AmurPride
  • ""Ich kenne "Kirchen", die für sich die Deutungshoheit über bestimmte religiöse Schriften reklamieren.""..

    "Deutungshoheit" bezieht sich gar nicht auf ""bestimmte religiöse Schriften"" !

    Deutungshoheit bezieht sich darauf, das "Religionen" und vor allem deren Kleriker denken aus den "bestimmten religiösen Schriften" eine "allgemeine Regel" für eine Gesellschaft und vor allem wie sie sich zu verhalten muß, abzuleiten !

    Deutungshoheit wird daher auch als "Alleinvertretungsanspruch" bezeichnet, der Idee, wenn eine Gesellschaft beispielsweise "christlich geprägt" sei, dann müßten sich alle Bürger dieser Gesellschaft genau so verhalten..
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#118 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:25hHannover
  • Antwort auf #107 von AmurPride
  • ""Aus Sicht der Sozialpsychologie ist das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen Ursache für Homophobie. Sie werden bereits in der Sozialisation vermittelt. Dabei werden Vorurteile und Erwartungen der sozialen Umwelt (auch z. B. religiöse Überzeugungen) übernommen. Sind Vorurteile und Stereotype einmal vorhanden, verstärken sie sich laufend selbst, indem man an Homosexuellen genau das selektiv wahrnimmt, was dem Stereotyp entspricht.""..

    Soweit, so Gut..
    So langsam kann mich dann mal jemand wegen Wahrsagerei verklagen..

    ""Aus Sicht der Tiefenpsychologie dient Homophobie der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Die Ängste der diskriminierenden Menschen werden allerdings nicht direkt spürbar, weshalb die These, dass Angst die Hauptursache für Diskriminierungen sei, für viele zunächst schwer nachvollziehbar ist.""..

    Das ist nicht richtig, denn Homophobie tritt völlig unabhängig von der sozialen Lage, der sozialen Integration und dem Selbstwertgefühl, und auch völlig unabhängig vom Bildungs-Status in ALLEN sozialen Schichten der Bevölkerung auf..

    Und zwar ungefähr gleichmäßig verteilt..
    Nur wieso das so ist, wissen wir offensichtlich immer noch nicht..
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#119 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 23:38hHannover
  • Antwort auf #108 von OldSoul
  • ""Gerade deshalb ist es ja auch komisch, dass ausgerechnet er hier Thesen zu "unterentwickelten Humanoiden" ablässt,""..

    Ich würde dort ja mal dringend nachlesen, denn ich habe derlei gar nicht geschrieben..

    Damit sind Begriffe wie "unterentwickelt" auch nicht gefallen..

    Das sich auf unterschiedlichen Planeten Humanoide in unterschiedlichen evolutionären Entwicklungsstadien befinden ist mindestens logisch..

    Diese Unterschiede dann aber als "besonders gut entwickelt" (Subtext!) und "unterentwickelt" zu bezeichnen ist hier Deine Idee !

    Von mir stammt das nämlich nachlesbar nicht !

    ""die an Rassentheoretiker des 19. Jahrhunderts erinnern, und sich da ausgerechnet von einer Kommentatorin wie dir korrigieren lassen muss, die weiter rechts von seinen politischen Selbstverortungen steht.""..

    Insgesamt eine sehr eigentümlich Auffassung die man mal so im Raum stehen lassen kann, denn das mich die "Muddi" hier irgendwie "korrigiert" hätte, kann man ihren Kommentaren gar nicht entnehmen, denn sie befindet sich wie eigentlich immer, denn das ist ihre ursprüngliche Intention ihres Auftretens hier, in bewußter Opposition zu mir..

    Ansonsten..
    Wer nachliest wird feststellen :
    Ich habe die "Muddi" hier mal "korrigiert" weil sie sich anschickte "unterschiedliche evolutionäre entwicklungsstadien" auf die Erde allein betrachtet zu verengen, und sich dann noch anmaßte den Menschen mit Zebras und Kanarienvögeln auf einer Stufe vergleichen zu wollen..
    Doch darum ging es hier immer noch nicht..
    Aufklärung verschafft hier das erneute Lesen des Kommentars von "monchichi"..
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#120 TheDadProfil

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