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Kommentare zu:
"Lieber tot als schwul": Vater tötet 14-jährigen Sohn


#41 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 11:07hHannover
  • Antwort auf #32 von Miguel53de
  • ""Und natürlich spielt in den USA Religion eine teilweise fürchterliche Rolle. Eine Rolle, die ganz aktuell eine große, radikale Renaissance erlebt.""..

    Ob Trump Mitglied einer Evangelikalen Kirche ist, ist mir nicht bekannt..
    Das muß dann mal geklärt werden..

    Auffällig ist dann aber auch wie die Präsidenten im Allgemeinem so wahrgenommen werden..

    Jimi Carter ist ein Evangelikaler..
    Die Familie Bush sind Evangelikale..
    Dennoch haben sich der Senior und der Junior gerade dazu bekannt Trump beide nicht gewählt zu haben..
    Bush Senior will sogar Mrs.Clinton gewählt haben, während der Junior angab einen leeren Stimmzettel abgegeben zu haben..

    Gleichzeitig bringt Trump mehrere Evangelikale in hohe Posten, die auch nichts besseres zu tun haben als die gerade erreichten Fortschritte der Obama-Administration nach Kräften zu zerstören..

    Wenn die US-Bürger diese Entwicklungen nicht möglichst schnell stoppen, werden die Mitglieder der Trump-Administration die Bürger-Rechte außer Kraft setzen, und das betrifft nicht nur für LGBTTIQ*-Menschen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#42 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 11:11hHannover
  • Antwort auf #34 von AmurPride
  • ""WIE kannst DU es wagen!!!!""..

    Ich wage es, weil ich über ähnliche Erfahrungen verfüge..

    Der "katholische" Vater meines Freundes hat diesen in den Suizid getrieben..
    Und der ist endgültig..

    Die Erklärung für derlei Verhalten von Vätern endet nicht mit der Erkenntnis das sie Homophob sind !

    Denn dort fängt die Recherche dazu, WARUM sie Homophob sind, erst an !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#43 TheDadProfil
#44 TraumzerstörerinAnonym
  • 07.11.2017, 11:14h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • "In der BRD ist die Mord-Rate sehr gering gemessen an der Bevölkerungszahl..
    Aber auch hier lassen sich über die regionale Zuordnung solche Rückschlüsse treffen.. "

    Nein das ist nicht wahr. Sehe selbst:

    www.stepmap.de/landkarte/mord-und-totschlag-in-deutschland-1
    142414.png


    Dazu Katholiken:

    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Katholisch_Zensu
    s_2011.png


    Kein Zusammenhang.

    "Dessen ungeachtet ist "Evolution" keine "Ideologie" sondern das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.. "

    Es war eine Theorie von Charles Darwin, die er auf der Arbeit diverser anderer Theorien von anderen Leuten entwickelte, sie musste bis heute immer wieder geupdatet werden, weil die Zusammenhänge durch moderne Forschung und Beobachtungen immer komplexer wurden.
    Man könnte eher sagen, Darwin hat einen nicht unerheblichen Teil zur heutigen Forschung beigetragen, viele Teile seiner Idee stellten sich aber als unvollständig oder falsch heraus.

    "Es ist daher auch nicht wirklich hilfreich die "Evolution" als "Ideologie" zu verteufeln.. "

    Sie wird dann zur Ideologie, wenn Menschen sich damit alles in ihrer Umgebung versuchen zu erklären, und sie dazu heranziehen soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen davon abzuleiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#45 OrthogonalfrontAnonym
#46 JarJarProfil
#47 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 12:16hHannover
  • Antwort auf #44 von Traumzerstörerin
  • ""Nein das ist nicht wahr. Sehe selbst:""..

    Was dann mit Hessen zwischen der durchschnittlich höchsten Mordrate von 5 pro Hunderttausend und der überwiegenden "katholischen" Sozialisation ja schon einmal korreliert..
    Allerdings mit 2001 dann doch schon eine sehr alte Karte..

    ""Es war eine Theorie von Charles Darwin, die er auf der Arbeit diverser anderer Theorien von anderen Leuten entwickelte, sie musste bis heute immer wieder geupdatet werden, weil die Zusammenhänge durch moderne Forschung und Beobachtungen immer komplexer wurden.
    Man könnte eher sagen, Darwin hat einen nicht unerheblichen Teil zur heutigen Forschung beigetragen, viele Teile seiner Idee stellten sich aber als unvollständig oder falsch heraus.""..

    Das wird nirgendwo Infrage gestellt..
    Zumal das anderen Theoretikern bis Heute ebenso geht..
    Selbst Einstein'sche Theorien, die Teils über mathematische Modelle berechnet sind, wurden bislang nicht beobachtet..
    Und die Gravitations-Wellen die Einstein annahm wurden erst unlängst nachgewiesen..

    Das alles hat immer noch nichts damit zu tun wie Darwin (und vor allem wozu) Evolution erforschte, und was dann andere Leute daraus machen, um ihre Ziele damit zu verfolgen..

    ""Sie wird dann zur Ideologie, wenn Menschen sich damit alles in ihrer Umgebung versuchen zu erklären, und sie dazu heranziehen soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen davon abzuleiten.""..

    Nöö..
    Die Ziele dieser Leute sind ideologisch motiviert..
    Die Ideologie besteht darin ""soziale Normen, Werte oder die Behandlung von Menschen"" mit Hilfe der Evolution zu begründen..
    Das macht Evolution immer noch nicht zur Ideologie selbst..

    Ein Stein der herunterfällt macht ihn nicht zur Schwerkraft selbst..

    Bliebe man dann aber bei Deiner Erklärung, dann wäre Homophobie "religiöse ideologie"..

    Homophobie begegnet einem aber nicht nur im "religiösem Kontext"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#48 TheDadProfil
  • 07.11.2017, 12:22hHannover
  • Antwort auf #45 von Orthogonalfront
  • Andere User gegeneinander aufhetzen ist keine "Intervention"..

    An meinen persönlichen Erfahrungen gibt es nichts zu hinterfragen !
    Die sind gemacht..

    Es gilt zu hinterfragen was als Ursache der Homo-und Transphobie gilt, und das endlich zu identifizieren, und dann auch klar und deutlich zu benennen !

    Keine Sorge..
    Du kriegst Dein dir zustehendes Fett schon noch ab..

    ""Zorn"" ?
    Dazu bist Du im Gegensatz zum auslösendem Faktor für Homo-und Transphobie in der Gesellschaft einfach nicht wichtig genug..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 AmurPrideProfil
  • 07.11.2017, 13:16hKöln
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Lieber TheDad,

    Deine persönlichen Tragödie (""..Der "katholische" Vater meines Freundes hat diesen in den Suizid getrieben.."") macht uns beide sehr traurig. Niemand sollte so etwas erleben müssen und wir bedauern aufrichtig Deinen Verlust, den zu ermessen wir uns nicht wagen.

    Deine Unfähigkeit Sachverhalte anders als durch die Ich-Perspektive zu betrachten, für andere Personen emotional stark aufgeladene Situationen als solche zu erkennen und demgemäß dann mit der gebotenen Sensibilität damit umzugehen, haben wir schon bei anderen Gelegenheiten miterlebt.
    Und nur weil wir Dir in diesem Kontext keine Böswilligkeit unterstellen, antworten wir Dir noch.

    Aber nur weil Du glaubst ""..über ähnliche Erfahrungen.."" zu verfügen, gibt Dir das noch lange kein Recht, uns zu sagen, wie wir bzgl. des Verhaltens von Henrys dad zu fühlen und zu denken haben! WIr beide empfinden dieses Verhalten von Dir als äußerst unsensibel, anmassend, übergriffig und arrogant. Es verletzt uns beide schlicht und ergreifend tief!

    Gleichzeitig danken wir Dir dafür, das Du uns einen Einblick in einen sicher sehr bewegendes und prägendes Erlebnis Deines Lebens gewährt hast.

    Wir glauben jetzt auch viel besser zu verstehen, warum Dein Atheismus für Dich so wichtig ist.

    Und wir können nun auch nachvollziehen, warum Du als Begründung für Homophobie/Hass immer den Glauben verantwortlich machst.

    Wir beide haben in unserem queeren Jugendzentrum und durch unseren Kontakt zu SCHLAU aber gelernt, das es neben glaubensbedingten Gründen auch zahlreiche andere Ursachen für Homophobie gibt:

    Z. B. sozialpsychologische Ursachen, wie das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen, wie sie bereits in der Sozialisation von der sozialen Umwelt vermittelt werden.

    Oder auch tiefenpsychologische Ursachen, aus deren Sicht Homophobie der Abwehr von Ängsten dient. Und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Dabei unterscheidet die Tiefenpsychologie folgende unbewussten Ängste und Bedürfnisse, die mithilfe von Homophobie aus dem Bewusstsein ferngehalten werden sollen:
    # Angst vor eigenen lesbischen bzw. schwulen Zügen
    # Angst vor sozialer Unsicherheit und Streben nach Macht
    # Angst vor der Infragestellung zentraler Normvorstellungen
    # Angst vor dem Angriff auf die traditionelle Familie
    # Angst vor Infragestellung des gängigen Männlichkeitsideals
    # Das Abweichende schlechthin.

    Näheres kannst Du auch gerne z. B. in Wikipedia --> Homophobie --> Ursachen für Homophobie nachlesen.

    Auch Deine Aufforderung, verstehen zu müssen, warum jemand homophob ist (""..Die Erklärung für derlei Verhalten von Vätern endet nicht mit der Erkenntnis das sie Homophob sind! Denn dort fängt die Recherche dazu, WARUM sie Homophob sind, erst an!.."") bzw. Deine implementierte Behauptung, dass dies für uns wichtig sei, lehnen wir für uns ab.
    Henry, und auch mir, ist es scheißegal, warum sein Vater homophob ist. Für ihn ist es nur entscheidend, dass er ihn deshalb ermorden wollte. Ich teile seine Sichtweise zu 100%!

    Und zu Deiner Frage ""..Von wie vielen Morden an LGBTTIQ*-Menschen hast Du schon gelesen, deren Täter*innen Atheisten gewesen sein sollen?..""
    Henrys dad ist mit 21 aus der Kirche ausgetreten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#50 Stefan84Anonym
  • 07.11.2017, 14:01h
  • @TheDad
    Trump ist egal. Der ist nur ein nützlicher Idiot. Du musst dir die anderen Gestalten in der Regierung anschauen. Vor allem Mike Pence. Aber auch ansonsten sind zig offizielle und inoffizielle Posten mit radikal-fundamentalistischen Christen besetzt.
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