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Frankfurt

Rainbow Refugees gewinnen Preis für Flüchtlingshilfe

Die erst vor zwei Jahren gegründete Initiative für queere Geflüchtete erhält dieses Jahr den erstmals vergebenen Frankfurter Preis für Flüchtlingshilfe.


Die Rainbow Refugees beim Frankfurter CSD (Bild: facebook / rainbow.refugees.ffm)

Das 2015 gegründete Projekt Rainbow Refugees Frankfurt/Main wird in der Bankenmetropole mit dem "Städtischen Preis für Flüchtlingshilfe" ausgezeichnet. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, hat die Frankfurter Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) die Preisträger am Montagabend bekannt gegeben. Die Aktivisten sollen die Auszeichnung am 30. November im Kaisersaal entgegennehmen.

Den Flüchtlingshilfe-Preis teilen sich die Rainbow Refugees, die sich für den Schutz und die Integration von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Geflüchteten einsetzen, mit dem Projekt "Together" der Lebenshilfe, dasr sich um geflüchtete Menschen mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie deren Familien kümmert. Beide Gruppen erhalten jeweils 5.000 Euro von der Stadt.

Dieser Preis wird dieses Jahr zum ersten im Rahmen der Verleihung des Integrationspreises vergeben, mit dem in Frankfurt seit 2002 jedes Jahr Personen und Gruppen geehrt werden, "die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung ausländischer Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eintreten."

Den Integrationspreis teilen sich dieses Jahr drei Initiativen: der Verein InteGREATer, in dem sich junge Deutsche mit Migrationshintergrund dafür einsetzen, dass die nächste Generation mit Migrationshintergrund gute Bildungschancen erhält, der Verein Mentor, der Leseförderung für Sechs- bis 16-Jährige anbietet, und das Projekt "Handel im Wandel", das unter anderem Sprachförderung und Sprachkurse für Migranten anbietet. Die drei Preisträger erhalten ebenfalls jeweils 5.000 Euro Preisgeld. (dk)



#1 AlexAnonym
  • 07.11.2017, 19:30h
  • Sehr gut!

    LGBTI-Flüchtlinge sind dreifach stigmatisiert: bei den Deutschen als LGBTI und als Flüchtling und bei anderen Flüchtlingen als LGBTI.

    Die kommen hierher, weil sie auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit hoffen, aber dann werden sie hier allzu oft Opfer homo- und transphober Gewalt anderer Flüchtlinge und finden auch bei Behörden, Polizei, Justiz, Politik, etc. keine Hilfe.

    Deswegen sind solche Zeichen besonders wichtig.
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