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Einzelkommentar zu:
Weiterer Verlag sagt queerer Buchmesse ab


#3 PinoAnonym
  • 07.11.2017, 21:06h
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    "Dieses Buch, das schon so große Aufmerksamkeit erfährt und unsere queer-politischen, feministischen, antirassistischen und linken Kämpfe abwertet, möchten wir nicht auf der Messe haben",
    """"""""""""""""""""""""""

    Ich glaube, dass dieses totalitäre Gesinnungs-Diktat mancher pseudo-linker Menschen den eigentlichen Zielen von Antirassismus, Feminismus, etc. mehr schadet, als eine freie Diskussion über tatsächliche Probleme.

    Es gibt in diesen Kreisen leider viele Beteiligte, die vielleicht mal mit hehren Absichten begonnen haben, die sich aber mit der Zeit dermaßen radikalisiert haben, dass sie jede Bodenhaftung verloren haben und jeden, der ihnen nicht zu 100% zustimmt, gleich als Faschisten niederbrüllen, statt sich auf argumentativer Ebene damit auseinanderzusetzen.

    Wenn sowas geschieht, kann man als Verleger eigentlich gar nicht anders, als die Teilnahme abzusagen. Unabhängig davon, wie man zu dem konkreten Buch steht.

    Denn hier geht es um Redefreiheit, Publikationsfreiheit und letztens auch um die Freiheit aller Verlage und Autoren, auch kontroverse Meinungen abzudrucken, die nicht jedem gefallen.

    Wie sagte schon Rosa Luxemburg:
    "Ich bin nicht Ihrer Meinung, würde aber mein Leben dafür geben, dass Sie sie weiterhin frei äußern können."

    Leider sehen das manche Berufs-Linke, die sich nur noch mit sich selbst beschäftigen und ihrem eigenen kleinen Kosmos leben, das anders.
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