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Kommentare zu:
US-Wahlen: Transfrau besiegt Trans-Hasser


#1 übertrumptAnonym
  • 08.11.2017, 12:59h
  • wow, und das in virginia!

    das zeigt, wie weit entfernt die jetzige US regierung von weiten, großen teilen der amerikanischen bevölkerung steht.
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#2 Homonklin44Profil
  • 08.11.2017, 14:38hTauroa Point
  • Ja, für Virginia echt überraschend. Auch wenn man da gut Deer hunting kann, da leben doch gern noch welche hinter ein paar Monden.

    Vielleicht ist den Leuten das homophobe Geätze von dem trockenen Manneken auch zu altbacken geworden, und wohl war sich dieser zu selbstsicher, dass die Leute in seinen Chor einstimmen.
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#3 anonymAnonym
  • 08.11.2017, 19:11h
  • Ein wichtiges Detail der hiesigen Darstellung bedarf der Korrektur: die Demokratin Danica Roem ist _nicht_ die erste transsexuelle Abgeordnete, die den Einzug in ein Regionalparlament in den USA geschafft hat. Dieser Verdienst gehört Althea Garrison, eine schwarze trans* Frau, die von 1993-95 im Massachusetts House of Representatives saß. Diese Revision ist wichtig, um dem Whitewashing der trans*-Emanzipation entgegen zu treten. Quelle dieses Einwandes ist dieser Twitter Thread von Venus Selenite:
    twitter.com/venusselenite/status/928246144207114241
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#4 hugo1970Profil
  • 08.11.2017, 21:35hPyrbaum
  • "Man kann sein Geschlecht nicht verändern. Das ist nicht mal ein Thema, über das man debattieren kann",

    Mann kann und darf das Geschlecht ändern, wenn es nicht passend empfunden wird, man kann sogar sein Wesen ändern um nicht mehr über Natürliches stänkern, weil einem nichts gescheites einfällt.
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#5 OldSoulAnonym
  • 08.11.2017, 23:10h
  • Antwort auf #4 von hugo1970
  • Im Deutschen mit seinem Wort "Geschlecht" fehlt ja sowas von die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen "sex" und "gender".

    Ob "sex" i.S. von biologischem Geschlecht von einem zum anderen oder nur bezüglich einiger Merkmale geändert werden kann, wird durchaus nicht nur von rechten Religiotenspinnern diskutiert. DIe Antwort hängt nicht zuletzt daran, ob man auch biologisches Geschlecht letztlich nur als kulturelles Konstrukt betrachtet oder als objektiven Fakt, und dann welche objektiv-faktischen Merkmale hier für Kategorien und Grenzziehungen herangezogen werden sollten oder nicht.

    Nochmal anders ist es beim "gender", also Geschlechterrollen und neuerdings auch i.S. von "gender-Identität" bzw. dem manchmal sogenannten "gefühlten Geschlecht". Dass nach außen gesellschaftlich performte Geschlechterrollen und Verhaltensweisen veränderbar sind, wird außer knallharten Biologisten wohl niemand abstreiten. Sehr fraglich ist aber, ob eine gefühlte "Geschlechtsidentität" veränderbar ist, oder nicht. Da werden dir nicht nur rechte Religiotennazis widersprechen, sondern z.B. auch all dienigen der transgender, transsexuellen und sonstwie trans*identen Menschen, die ihre Geschlechtsidentität als angeboren und unveränderlich verstehen.

    Kurzum: Mit deinem Posts im Tenor von "klar ist Geschlecht veränderbar, nur rechte Religiotennazis sehen das anders" machst du's dir ziemlich einfach. Das klingt nur erstmal nett, wenn auf der Gegenseite solche Knallchargen wie dieser Republikanerdepp stehen.
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#6 OldSoulAnonym
  • 08.11.2017, 23:23h
  • Antwort auf #4 von hugo1970
  • P.S.: Ach ja, und das noch:
    Ich kenne zwar Danica Roems persönliche Positionen nicht so ganz en detail. Bin aber ziemlich sicher, dass auch sie dir sagen würde, dass sie nicht "ihr Geschlecht von männlich zu weiblich geändert" hat, sondern dass ihr eigentliches Geschlecht schon immer weiblich war. (Das sehen nicht alle trans*identen Menschen so, aber viele/wohl eher die Mehrzahl.)

    Mit deinem Post bist du also weniger auf ihrer Seite, und mehr auf der Seite des Rechtsaußenpolitikers, als du denkst.

    Manchmal hilft es wirklich, vor dem selbstgefälligen Polemisieren erstmal nachzudenken. Das richtet sich übrigens an alle und nicht nur deinen Post.
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