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Kommentare zu:
Reaktionen auf Karlsruher Grundsatzurteil: Die "biologistische Zweigeschlechtlichkeit überwinden"


#19 Ralph
  • 12.11.2017, 12:19h
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • Das Bundesverfassungsgericht sieht das Geschlecht gerade nicht als soziales Konstrukt an, sondern bezieht sich auf biologische Gegebenheiten. Entscheidend ist der Chromosomensatz. Die beschwerdeführende Person bekam nicht Recht, weil sie sich sozial als Weder-Mann-noch-Frau ansieht, sondern weil sie biologisch weder Mann noch Frau ist.
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#18 TheDadProfil
  • 11.11.2017, 23:47hHannover
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • ""Kommen neben Unisex-Toiletten dann auch Unisex-Parkplätze, sprich werden dann die Frauenparkplätze wieder abgeschafft,weil das Geschlecht doch lediglich ein soziales Konstrukt sei?""..

    Interessante Frage..
    Bei der man mal darüber nachdenken sollte, ob es wirklich nur Frauen sind die aus Gründen des Schutzes vor Angriffen in dunklen Parkhäusern solche
    "fluchtweg-nahen parkmöglichkeiten"
    eingeräumt werden müssen, oder nicht allen Menschen die aus Gründen körperlicher Einschränkungen die man auch Handicaps nennt mehrere Möglichkeiten anbieten muß näher an Aufzügen und Ausgängen zu parken ?

    Neben Schwulen Männern die zwischenzeitlich Angriffen fast ebenso häufig ausgesetzt sind, wie Frauen..

    Natürlich kann man Vermeidungs- und Verhinderungs-Strategien auch weiterhin einfach ignorieren, und Parkhäuser mit mehr Fluchtwegen ausstatten, dabei in Kauf nehmend daß das Parkplatzangebot immer geringer wird..

    Oder man könnte eben auch endlich mal damit anfangen die Gesellschaft zu einer zu machen in der alle Bürger über die gleichen Möglichkeiten verfügen, und damit dann "Frauen-Parkplätze" überflüssig machen..

    ""So ist das nämlich, wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt. (Obwohl: logisches Denken und Geschlecht......)""..

    Eine Gesellschaft in der alle Bürger die gleichen Rechte haben ist keine "Gesellschaft der Gleichen Menschen"..
    Sondern eine der gleichen Chancen und gleicher Rechte..
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#17 ursus
  • 11.11.2017, 00:44h
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • "...wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt."

    menschen mehr kategorien zur einordnung anzubieten als bisher, ist also "gleichmacherei"? sie wie bisher in nur zwei kategorien zu pressen, in die sie gar nicht passen, aber nicht?

    aha. so viel zur logik... *augenroll*
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#16 leserchenAnonym
  • 11.11.2017, 00:07h
  • Kommen neben Unisex-Toiletten dann auch Unisex-Parkplätze, sprich werden dann die Frauenparkplätze wieder abgeschafft,weil das Geschlecht doch lediglich ein soziales Konstrukt sei?

    So ist das nämlich, wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt. (Obwohl: logisches Denken und Geschlecht......)
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#15 hugo1970Profil
#14 Ralph
  • 09.11.2017, 19:51h
  • Den Rechten sei gesagt (und das Bundesverfassungsgericht führt das explizit aus), dass wir damit zur Rechtslage zurückkehren, die 1794-1875 galt: drei Geschlechter. Damals hieß das dritte "Zwitter" und die mussten sich mit 18 Jahren entscheiden, ob sie als Mann oder als Frau leben wollten.

    Übrigens lässt eine Passage des Urteils aufhorchen: Der Senat schreibt ausdrücklich, dass der Parlamentarische Rat 1949 gar nicht daran gedacht hat, dass ein drittes Geschlecht anerkannt werden könnte, hindert nicht, diesem dritten Geschlecht den Schutz der Verfassung zukommen zu lassen, wenn sich die Anschauung dazu gewandelt hat. - Das gleiche ließe sich über die Ehe für Schwule und Lesben sagen.
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#13 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 11:16hHannover
  • Antwort auf #10 von Patroklos
  • ""Nein, wir erwarten KEINE Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes und wir werden die zukünftige Bundesregierung nicht daran messen!""..

    Schreib in deinem Namen !

    WIR erwarten das als Community..
    Wenn du dieses Ziel nicht teilen willst ist daß Dein eigenes Problem..

    Aus der Begründung des Bundesverfassungsgerichtes kann man die Notwendigkeit der Erweiterung auch schon herauslesen, denn die gehen noch dem Umweg erst über den Artikel 2 auf den Artikel 3 zu kommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 KleopatrosAnonym
#11 lucdfProfil
  • 09.11.2017, 10:44hköln
  • Die Frage ist, warum man sich überhaupt definieren sollte. Wem gegenüber? Was hat der Staat damit zu tun, was hat mein Nachbar, den Taxifahrer oder der Postbote damit zu tun? Es sollte völlig irrelevant sein, ob ich ein Mann, eine Frau oder was dazwischen bin. Hauptsache ich weiß, wer ich bin und mit mir im Klaren bin.
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#10 Patroklos
#9 goddamn liberalAnonym
  • 09.11.2017, 10:29h
  • Antwort auf #6 von Hoffenheim Fan
  • In der FAZ haben sich manisch Homophobe festgesetzt.

    "Wird die Zukunft unisex?"

    "Wird die Zukunft schwul?"

    etc.

    Weshalb begreifen dieser Herrschaften nicht, dass die Lebensentwürfe ihrer Mitmenschen keinen Angriff auf ihren eigenen anscheinend ziemlich instabilen Lebensentwurf bedeuten müssen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 vulkansturmAnonym
  • 09.11.2017, 09:50h
  • Die biologistische Zweigeschlechglichkeit überwinden? Rein biologistisch gesehen gibt es eben nicht nur zwei Geschlechter. Die Anerkennung dessen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, hat also gar nichts damit zu tun, ob man das Geschlecht biologistisch oder als soziales Konstrukt ansieht.
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#7 RobinAnonym
  • 09.11.2017, 09:37h
  • Ich hoffe nur, dass Grüne und FDP jetzt nicht versuchen werden, das entsprechende Gesetz dann als ihren Erfolg verkaufen zu wollen.

    Sowas machen Politiker ja gerne, um bei ihren Wählern als worttreu auftreten zu können. Aber wenn man von einem Gericht zu etwas GEZWUNGEN wird, was JEDE Regierung umsetzen MUSS, ist das kein eigener Erfolg.

    Wir erwarten weiterhin die Änderung von Art. 3 GG (Aufnahme der Merkmale "geschlechtliche Identität" und "sexuelle Orientierung") als Minimum einer kommenden Regierung und werden die auch daran messen.
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#6 Hoffenheim FanAnonym
#5 queergayProfil
  • 08.11.2017, 18:14hNürnberg
  • Die AfD-Reaktionen zeigen schon, daß viele ihrer sich mitunter gay-friendly gebenden Mitglieder in Wahrheit eher gender/queer-feindlich gesinnt sind. Bei ihrem Ideal einer "völkischen Familie" wollen sie eben doch die anderen, die nicht ihren Hetero-Normen entsprechen, gerne ins gesellschaftliche Aus abschieben und als "unvölkisch" klassifizieren.
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#4 Rosa SoliAnonym
  • 08.11.2017, 17:17h
  • "Ein drittes Geschlecht hat die Natur nicht im Reproduktionsangebot"

    Werden denn intersexuelle Kinder nicht durch Mann und Frau gezeugt und kommen auf ganz natürliche Weise durch Geburt auf die Welt??

    Diese Spacken von der AfD reden vielleicht einen Stuss.....!
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#3 mal so ne IdeeAnonym
  • 08.11.2017, 17:01h
  • Vielleicht sollte Frau Kelle die Frau Stroch einladen, mit ihr permanent zurück nach Rumänien zu gehen. Da dürften sich beide wohler fühlen als in Deutschland.
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#2 herve64Profil
  • 08.11.2017, 16:10hMünchen
  • Herrlich, wie den Ewiggestrigen wieder der Schaum aus ihrer Lügenfresse quillt! Vielleicht sollte PENNY den Erlös seiner Zipfelmänner mal zur Behandlung der Tollwutepidemie unter den Nazzen und Salonfaschisten spenden? Da scheintakuter Handlungsbedarf vorhanden zu sein....
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#1 TimonAnonym
  • 08.11.2017, 15:02h
  • "Politiker vom rechten Rand wittern allerdings "Genderwahn"."

    Nur weil diese Spinner nicht kapieren, dass es mehr Geschlechter außer Mann und Frau gibt, heißt das nicht, dass es das nicht gibt.

    Der einzige "Wahn" ist bei denen...
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