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Kommentare zu:
Reaktionen auf Karlsruher Grundsatzurteil: Die "biologistische Zweigeschlechtlichkeit überwinden"


#11 lucdfProfil
  • 09.11.2017, 10:44hköln
  • Die Frage ist, warum man sich überhaupt definieren sollte. Wem gegenüber? Was hat der Staat damit zu tun, was hat mein Nachbar, den Taxifahrer oder der Postbote damit zu tun? Es sollte völlig irrelevant sein, ob ich ein Mann, eine Frau oder was dazwischen bin. Hauptsache ich weiß, wer ich bin und mit mir im Klaren bin.
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#12 KleopatrosAnonym
#13 TheDadProfil
  • 09.11.2017, 11:16hHannover
  • Antwort auf #10 von Patroklos
  • ""Nein, wir erwarten KEINE Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes und wir werden die zukünftige Bundesregierung nicht daran messen!""..

    Schreib in deinem Namen !

    WIR erwarten das als Community..
    Wenn du dieses Ziel nicht teilen willst ist daß Dein eigenes Problem..

    Aus der Begründung des Bundesverfassungsgerichtes kann man die Notwendigkeit der Erweiterung auch schon herauslesen, denn die gehen noch dem Umweg erst über den Artikel 2 auf den Artikel 3 zu kommen..
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#14 Ralph
  • 09.11.2017, 19:51h
  • Den Rechten sei gesagt (und das Bundesverfassungsgericht führt das explizit aus), dass wir damit zur Rechtslage zurückkehren, die 1794-1875 galt: drei Geschlechter. Damals hieß das dritte "Zwitter" und die mussten sich mit 18 Jahren entscheiden, ob sie als Mann oder als Frau leben wollten.

    Übrigens lässt eine Passage des Urteils aufhorchen: Der Senat schreibt ausdrücklich, dass der Parlamentarische Rat 1949 gar nicht daran gedacht hat, dass ein drittes Geschlecht anerkannt werden könnte, hindert nicht, diesem dritten Geschlecht den Schutz der Verfassung zukommen zu lassen, wenn sich die Anschauung dazu gewandelt hat. - Das gleiche ließe sich über die Ehe für Schwule und Lesben sagen.
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#15 hugo1970Profil
#16 leserchenAnonym
  • 11.11.2017, 00:07h
  • Kommen neben Unisex-Toiletten dann auch Unisex-Parkplätze, sprich werden dann die Frauenparkplätze wieder abgeschafft,weil das Geschlecht doch lediglich ein soziales Konstrukt sei?

    So ist das nämlich, wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt. (Obwohl: logisches Denken und Geschlecht......)
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#17 ursus
  • 11.11.2017, 00:44h
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • "...wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt."

    menschen mehr kategorien zur einordnung anzubieten als bisher, ist also "gleichmacherei"? sie wie bisher in nur zwei kategorien zu pressen, in die sie gar nicht passen, aber nicht?

    aha. so viel zur logik... *augenroll*
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#18 TheDadProfil
  • 11.11.2017, 23:47hHannover
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • ""Kommen neben Unisex-Toiletten dann auch Unisex-Parkplätze, sprich werden dann die Frauenparkplätze wieder abgeschafft,weil das Geschlecht doch lediglich ein soziales Konstrukt sei?""..

    Interessante Frage..
    Bei der man mal darüber nachdenken sollte, ob es wirklich nur Frauen sind die aus Gründen des Schutzes vor Angriffen in dunklen Parkhäusern solche
    "fluchtweg-nahen parkmöglichkeiten"
    eingeräumt werden müssen, oder nicht allen Menschen die aus Gründen körperlicher Einschränkungen die man auch Handicaps nennt mehrere Möglichkeiten anbieten muß näher an Aufzügen und Ausgängen zu parken ?

    Neben Schwulen Männern die zwischenzeitlich Angriffen fast ebenso häufig ausgesetzt sind, wie Frauen..

    Natürlich kann man Vermeidungs- und Verhinderungs-Strategien auch weiterhin einfach ignorieren, und Parkhäuser mit mehr Fluchtwegen ausstatten, dabei in Kauf nehmend daß das Parkplatzangebot immer geringer wird..

    Oder man könnte eben auch endlich mal damit anfangen die Gesellschaft zu einer zu machen in der alle Bürger über die gleichen Möglichkeiten verfügen, und damit dann "Frauen-Parkplätze" überflüssig machen..

    ""So ist das nämlich, wenn man die Gleichmacherei vollständig durchdenkt. (Obwohl: logisches Denken und Geschlecht......)""..

    Eine Gesellschaft in der alle Bürger die gleichen Rechte haben ist keine "Gesellschaft der Gleichen Menschen"..
    Sondern eine der gleichen Chancen und gleicher Rechte..
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#19 Ralph
  • 12.11.2017, 12:19h
  • Antwort auf #16 von leserchen
  • Das Bundesverfassungsgericht sieht das Geschlecht gerade nicht als soziales Konstrukt an, sondern bezieht sich auf biologische Gegebenheiten. Entscheidend ist der Chromosomensatz. Die beschwerdeführende Person bekam nicht Recht, weil sie sich sozial als Weder-Mann-noch-Frau ansieht, sondern weil sie biologisch weder Mann noch Frau ist.
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