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Kommentare zu:
Über "Demo für alle" schreiben? Für die Böll-Stiftung zu heikel


#21 OldSoulAnonym
  • 09.11.2017, 22:38h
  • Antwort auf #20 von Thomas2
  • Wie wär's denn mit:
    - Weil die aktuell zunehmend an Einfluss gewinnen.
    - Weil interessierte Akteure armen, frustrierten und abgehängten gerade zunehmend einreden, dass ihre Interessen nicht durch ein Umdenken bezüglich Neoliberalisierung und Entsolidarisierung am Besten vertreten sind, sondern dass das angebliche Problem angeblich an "Musel-Umvolkung", "Gendergaga" und "Homoagenda" liegt?
    - Weil diese Kreise so tun, als ob sie die gerechte, ungeschminkte zornige Stimme "des Volkes" seien.. obwohl in Wirklichkeit im Hintergrund solche Gestalten wie Beatrix VonundzuDurchlaut Storch, Hedwig Bonundzudurchlaucht Beverfoerde samt ihren gut vernetzten Faschoklerikalnetzwerken die Strippen ziehen? Im Verbund mit Gestalten wie dem ultraneoliberalen Ökonomieprof Lucke, der nicht per Zufall mit Leuten wie der von Störchin an der Spitze der AfD stand (auch wenn er jetzt, seit die Rechtsradikalen ganz übernommen haben, so tut als ob er mit denen nie mwas am Hut hatte)?
    - Weil rechtsreaktionäre und fauxgressive "Männerrechtler" sich mit denen vernetzen, um gemeinsam unter Bannern wie "Antifeminismus", "Genderwahn" und "Homoagenda" zu behaupten, dass "arme weiße Männer" die neuen Opfer sind, denen es angeblich nicht wegen Umverteilung von unten nach oben sondern wegen "Feminismus" scheiße geht?

    Wer den aktuellen rechten Rollback auch nur ansatzweise genauer verfolgt hat, weiß ganz genau, dass sich hier ein ziemlich ekalhaftes Süppchen in ziemlich einflußreichen und zunehmend konzertierten Kreisen im Hintergrund zusammentut, während sie nach vorne so tun, als ob sie die echte Stimme des echten Volkes sei, das doch nur aus tiefster Seele heraus keine drängederen Probleme hat, als auf "Feminismus" und "Genderwahn" zu scheißen.
    Das muss doch zumindest mal aufgezeigt werden, bevor und damit man sich dagegen sinnvoll positionieren kann.

    Vielleicht ist es sogar ganz sinnvoll, dass das nicht mehr unter dem Banner der Böll-Stiftung passiert. Denn im Gegensatz zu den Behauptungen der obigen Netzwerke geht es hier nicht um Gegenwind für die von "linksgrünen Gutmenschen", sondern von aufrechten Demokraten ganz unabhängig von Grün.
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#22 wolfdieterProfil
  • 09.11.2017, 23:03hQuakenbrück
  • Antwort auf #18 von OldSoul
  • Ihr Post ist doch gar keine Antwort darauf, was Ihnen Herr Kemper in #14 geschrieben hat? korrekt, und Andreas Kemper hat übrigens keine Frage hinterlassen.

    ... Ihre persönlichen Feldzüge ... weil Agent*in mit Steuermitteln finanziert war, ist es weder persönlich (sondern politisch) noch überhaupt ein Feldzug. Eher umgekehrt.

    Zumindest mal klingen Ihre Posts zu falschen Links ja nicht so, als ob Sie ... ohne Grund auf der Agent*in-Seite gelandet seien. Die Vermutung trifft zu.

    Ich weiß nicht, ob's Ihnen schon aufgefallen ist, aber dies hier ist eine Webseite von und für LGBT*I*-Themen Ja, und ich gönne Ihnen das. Übrigens habe ich mir die kleine Mühe gemacht, mich mit persönlichen Daten zu registrieren. (Sie nicht.)

    ... das unaussprechliche Leid von einem, der als ganz doll arger sexistischer Reaktionär dargestellt wurde ... geht den meisten hier wohl gepflegt am Allerwertesten vorbei. Ich bin nicht verletzt, und an wen schicke ich das Klopapier?

    An der grunsätzlichen Legitimiät und Notwendigkeit eines Projekts gegen sexistische rechte Netzwerke ändert das aber herzlich wenig. Pardon, über das Projekt habe ich nicht geurteilt, sondern nur und ausschließlich um die Schwarze Liste. Und das ist berechtigt, mein Guter.
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#23 wolfdieterProfil
  • 09.11.2017, 23:24hQuakenbrück
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • @TheDad Dann erklär doch mal die Pro-Seite des Antifeminismus? Gerne. Der Feminismus kümmert sich einen feuchten Kehricht um die echten Probleme er echten Frauen im echten Leben.

    Diese echten Probleme liegen nicht bei irgendwelcher männlicher Gewalt (kommt vor, ist aber ein Fall für den Staatsanwalt), oder sonstiger Benachteiligung durch den Mann (denn der ist genau so gebeutelt). Sondern zum Beispiel in der Bäckerei deines Vertrauens. Ich erzähl einfach mal von hier um die Ecke: Pro Woche sehe ich in der Bäckereifiliale 2-3 verschiedene Gesichter. Warum? Weil es 450-Jobs sind, keine Festangestellten. Die dürfen nicht drüber zwecks Vermeidung von Sozialabgaben.

    An den Discounterkassen sitzen weitgehendst Teilzeitkräfte (Aldi Nord ist eine Ausnahme), viele wieder in 450-Jobs.

    Was tut der Feminismus dagegen? Frauenquote in den Aufsichtsräten, und sie lagen sich mit Tränen in den Armen, als die Quote durch war. Himmel hilf! Wer verarscht hier wen?

    Nein. Wenn es um echte Probleme der Frauen geht, und das ist das Geld: dann gehe ich Seit an Seit mit denen auf die Straße. Kannst mir glauben.

    Weil ich im echten Leben auf der Seite der Frauen bin, ich bin Antifeminist.
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#24 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 00:37hHannover
  • Antwort auf #23 von wolfdieter
  • Ich finde es mühselig mit jemanden über
    ""die echten Probleme er echten Frauen im echten Leben.""
    zu diskutieren wenn schon der Subtext offenbart, das er Feministinnen nicht für "echte Frauen" hält..

    Da klingelt nämlich zwischen Determinierung von Frauen zu, ja was denn nun eigentlich (?), auch schon so ein kleines bisschen Lesben-phobie durch..

    Interessant auch daß dann Prestige-Projekte von Parteien als "Feminismus" wahrgenommen werden..

    Du bist dann sicher auch gegen Gender-Studies ?

    Insgesamt aber problematisch :
    "ich engagiere mich nicht gegen anti-feminismus weil ich feminismus schon blöd finde"
    ist eigentlich nichts weiter als die Übersetzung der Idee
    "der feind meiner feinde muß mein freund sein".

    Nöö..
    Ist er nicht..
    Vor allem deshalb nicht, weil wenn man mal drüber nachdenkt, nicht der Feminismus das Problem wäre, sondern die Beteiligten an den Projekten denen man andere Lösungen wünscht, was dann immer noch die Beteiligten zum Negativum machte, und eben immer noch nicht den Feminismus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 wolfdieterProfil
  • 10.11.2017, 01:03hQuakenbrück
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • @TheDad nicht dass wir aneinander vorbei sprechen. Echte Frauen meint Frauen im wirklichen Leben, nicht Figuren in der Traumwelt von Andreas Kemper und Kumpane. Transfrauen gibts in echt und sind darum mit gemeint.

    Und reagiere nicht so empfindlich. Ich bin kein Bösewicht, sondern lieb. Trink ein Schnäpschen deiner Wahl und schlaf gut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 Andreas KemperAnonym
  • 10.11.2017, 01:51h
  • Antwort auf #13 von wolfdieter
  • Sie meinten mit "Legionäre Christi" "Corpus Christi"?

    Verbindungen zu den Legionären Christi aufzuzeigen ist wichtig.

    Wir haben ein Jahr lang alle 430 Artikel Satz für Satz überprüft und jeden einzelnen Satz mit einem Einzelnachweis versehen. Wenn wir Sätze nicht belegen konnten, wurden sie im Zweifelsfall gestrichen. Erst nach dieser Überarbeitung sind wir online gegangen. Dies war notwendig, weil wir sonst sehr schnell angezeigt worden wären. Dass es keine einzige Anzeige gegeben hat, zeigt, dass wir sehr "sauber" gearbeitet haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#27 wolfdieterProfil
  • 10.11.2017, 02:26hQuakenbrück
  • Antwort auf #26 von Andreas Kemper
  • Ich habe aus der Erinnerung berichtet, weil Portal abgeschaltet. Meine Gedächtnis ist nicht besonders trainiert, wie in allen Schriftkulturen. Es kann Legionäre Christi, Corpus Christi, Opus Dei sein. Ich will mich da nicht festlegen.

    Was ich aber genau weiß, weil ausdrücklich drauf geachtet: die Aussagen waren vollständig unsubstantiiert. Weder wurde der organisatorische Dienstgrad benannt, noch die finanzielle Querverbindung, noch die Quelle. Es war ausschließlich gerüchtelt (sorry für die Wortschöpfung, aber ist der einzige passende Ausdruck).

    Falls einer weder dienstlich noch finanziell mit diesen Organisationen verbandelt ist, sondern nur mit ihnen (im stillen Kämmerlein) sympathisiert, ist das sicher unsympathisch, fällt aber unter Meinungsfreiheit und gehört in keine öffentlich einsehbare Liste dieser Welt, lieber Andreas Kemper.

    Dass Sie 430 Artikel satzweise überprüft haben, ehrt Ihren Fleiß, aber nicht Ihre Kompetenz. Echtes Korrekturlesen kann nur von einem Außenstehenden erfolgen, nicht von Mitgliedern des inneren Zirkels. Sagt Ihnen einer, der jahrelang in hauptberuflich mit Dokumentation befasst war.

    Gibt es in der Böll-Stiftung eigentlich so was wie innerbetriebliche Fortbildung?
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#28 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 11:31hHannover
  • Antwort auf #25 von wolfdieter
  • ""@TheDad nicht dass wir aneinander vorbei sprechen. Echte Frauen meint Frauen im wirklichen Leben, nicht Figuren in der Traumwelt von Andreas Kemper und Kumpane.""..

    Ich habe noch keine "Vorstellungen" von Herrn Kemper darüber gelesen wie denn Feministinnen so sein sollen..
    Btw. sind doch dann Männer wie er nicht nur uneigennützig am Feminismus interessiert, oder ?

    Im Übrigem trinke ich nicht, und kann auch so gut schlafen..
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#29 wolfdieterProfil
  • 10.11.2017, 12:10hQuakenbrück
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Das Schnäpschen war nicht als Anzüglichkeit gedacht. Calm down. Ich für mein Teil trinke gerne ein Bierchen.

    "noch keine 'Vorstellungen' von Herrn Kemper darüber gelesen" -- hier im Thread sicher nicht, aber in seinen öffentlichen Auftritten. Besonders im Zusammenhang mit agentin.org.

    "sind doch dann Männer wie er nicht nur uneigennützig am Feminismus interessiert, oder?" -- Über Kempers Motive kann ich nur spekulieren und halte mich ausdrücklich zurück.

    Aber bei vielen Feministen sehe ich einen engen Zusammenhang zwischen ihrem Broterwerb und ihrem Aktivismus und hege den Verdacht, dass ihr politisches Engagement durch finanzielle Interessen kompromittiert ist, oder rustikal: wenn die vor einer Sache Angst haben, dann, dass es den Frauen gut geht und sie arbeitslos, weil überflüssig sind.
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#30 TheDadProfil
  • 10.11.2017, 12:57hHannover
  • Antwort auf #29 von wolfdieter
  • ""hier im Thread sicher nicht,""..

    Meine Wahrnehmung geht sehr weit über diesen Thread und auch über dieses Nachrichten-Portal hinaus..

    ""oder rustikal: wenn die vor einer Sache Angst haben, dann, dass es den Frauen gut geht und sie arbeitslos, weil überflüssig sind.""..

    Wirklich hübsche Unterstellung die man auf alle anwenden kann die sich mit Sozialer Arbeit und den damit verbundenen sozialen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft beschäftigen..

    Was dann aber die eigentliche Frage unbeantwortet läßt :
    Schafft man die Diskriminierung und Unterdrückung von Gruppen innerhalb von Gesellschaften eigentlich nur dann irgendwie "einvernehmlich" ab, wenn dieses Engagement ein Ehrenamtliches, privates und zudem dann noch unpolitisches ist, oder ist es nicht eher sinnvoll eine Gruppe zu schaffen, die sich professionell damit befasst negative Verwerfungen in der Gesellschaft abzuschaffen ?
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