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Ljubljana Das slowenische Parlament hat am Mittwoch schwule und lesbische Beziehungen rechtlich anerkannt, berichtet AP. Von den 47 Anwesenden im 90 Abgeordnete zählenden Abgeordnetenhaus stimmten 44 für das entsprechende Gesetz. Es erlaubt gleichgeschlechtlichen Paaren, ihre Beziehung anerkennen zu lassen. Sie wird aber rechtlich nicht der Ehe gleichgestellt, so fehlt unter anderem ein Adoptionsrecht. Vorgesehen sind hingegen unter anderem ein Besuchsrecht im Krankenhaus und eine Gleichstellung bei der Erbschaftssteuer. (nb/pm)



#1 madridEUAnonym
  • 23.06.2005, 16:52h
  • Gratuliere den lesbischen und schwulen Sloweninnen/Slowenen, sofern sie überhaupt hier im Forum anwesend sind.
    Die rechtliche Gleichstellung ist ja immerhin schon etwas !
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#2 rudolfAnonym
  • 23.06.2005, 18:32h
  • Tja, es ist schon was Feines in diesen Zeiten zu leben. Überall in in unserem schönen Europa tut sich was. Es ist wie mit der Judenemanzipation im 19. Jahrhundert. Und in diesem Vergleich steckt auch schon wieder eine Warnung...
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#3 madridEUAnonym
  • 23.06.2005, 20:11h
  • @rudolf: Deine ausgezeichneten Geschichtskommentare fordern mich immer wieder heraus. Habe gerade das Buch von Carola Stern über die jüdische Wiener Soubrette Fritzi Massary durch. Jiddische Bürger stiessen vor 100 Jahren auf die emanzipierten Westjuden in Wien. Auch diesen hat es später nichts genützt. Slowenien hat als ehemaliger Untertan der k.+k.-Monarchie wohl heute als EU-Mitglied keine Bedenken mehr, Minderheiten zu schützen. So geht´s doch auch !
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#4 pflanzen-freundAnonym
  • 24.06.2005, 01:33h
  • Wenn Böhmen und auch Mähren
    nicht mehr zu uns gehäähren,
    so denken doch noch viele Leit
    an die Zeit.
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#5 gerdAnonym
  • 24.06.2005, 10:17h
  • Herzlichen Glückwunsch nach Slowenien: das freut mich sehr, dass es auch dort vorangeht...

    Damit haben die zu Österreich benachbarten Länder Schweiz, Slowenien und Ungarn Eingetragene Lebenspartnerschaften fü homosexuelle Paare ermöglicht; es wird Zeit, dass auch Wien endlich handelt.

    P.S.: (Böhmen und Mähren sind übrigens das heutige Tschechien und nicht Slowenien, das an das österreichische Kärnten und Italien angrenzt).
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