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Kommentare zu:
Coming-out am Arbeitsplatz: Noch immer ein schwerer Schritt


#1 TheManneken
  • 10.11.2017, 11:21h
  • Kommt drauf an, aber da hab ich wohl Glück gehabt. Bei mir gabs kein Coming Out. Hab von Anfang an in meinem jetzigen Betrieb da weder einen Hehl draus gemacht, es aber ebensowenig laut rumposaunt - das macht denke ich schon am meisten aus. Wer sich mit mir auf FB befreundet hatte, wusste es spätestens dann. Es gibt keinerlei Unterschiede in der Gleichbehandlung zwischen mir und meinen rund 70 Kollegen. Allerdings kam ich als zweiter Homosexueller in die Firma - und der andere war im Gegensatz zu mir eine richtig peinliche Tucke.
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#2 FrageAnonym
#3 AmurPrideProfil
  • 10.11.2017, 14:07hKöln
  • Antwort auf #1 von TheManneken
  • "der andere war im Gegensatz zu mir eine richtig peinliche Tucke."

    Okay...
    War der Dir jetzt peinlich, weil er einfach peinlich war...
    Oder war er Dir peinlich, weil er eine Tucke war...
    Oder weil er gar beides gleichzeitig war?

    Aber eigentlich völlig egal!

    Denn eigentlich bist Du hier derjenige, der mir mal so richtig peinlich ist!
    Wieder mal so ein Schwuler, der ein so geringes Selbstbewußtsein besitzt, das er sich unbedingt gegenüber einem anderen Schwulen, den er als Angehörigen einer vermeintlich schwächeren schwulen Gruppe als sich selbst wähnt, selber erhöhen muss, in dem er auf ihn rumtrampelt!
    *kotz* *würg*
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#4 AntwortAnonym
#5 hugo1970Profil
#6 hugo1970Profil
#7 TheManneken
  • 10.11.2017, 23:39h
  • War ja klar, so eine Reaktion ;)

    Aber ja, ich schäme mich fremd für so manche Kerle, die sich in der Öffentlichkeit absichtlich besonders feminin geben, ohne es zu sein und sie im Privaten sie selbst sind. Dagegen wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit jedes Klischee über Schwule bestätigt, mit einem Gang wie auf dem Laufsteg, künstlich angehobener quietschender Stimme und anderer komischer Ticks... Sobald man mit diesen Männern aber mal unter 4 Augen spricht, stellt sich raus, dass das alles Fake und Show ist.

    Nein, wegen solchem Getue tun sich junge Queers schwer, sich zu outen, weil sie Angst haben, mit selbstdarstellerischen Clowns in eine Ecke gestellt zu werden. Nicht wegen vermeintlich intoleranter Schwulen wie mir. Wie oft durfte ich mir schon anhören: "du bist ja gar nicht so wie der und der" (Nein, ich bin ich selbst) oder wie oft kamen Damen auf mich zu, die einen "schwulen besten Freund" suchten und erwartet haben, ich würde gerne mit ihnen shoppen gehen und mir ihre Brüste angucken... Danke an Queers wie meinen Kollegen, dass leider immer noch zu viele Heteros dieses VERqueere Bild von schwulen Männern haben.

    Und mittlerweile geht's mir auch auf den Sack, dass ich mir wiederholt von Schwulen den Vorwurf gefallen lassen muss, homophob zu sein, weil ich offenbar nicht dem Bild eines typisch schwulen Mannes entspreche. Aber das gerade in der LGBT-Community viel Intoleranz, ist für mich nix Neues.
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  • Anm. d. Red.: Deine Heteros und Dein Wunsch, ihnen mehr als nötig zu gefallen, sind das Problem, nicht die "Tucken". Grow up. (Aus der Reihe: Wenn einem die Kommentarfreischaltung während des Auffummelns für die Party die Laune verdirbt)
#8 AlcinoAnonym
  • 11.11.2017, 00:52h
  • Antwort auf #7 von TheManneken
  • Ich habe die Lösung:
    Wir brauchen eine feste Regelung, am besten mit Beispielen wie und wie nicht, wie sich ein Schwuler zu benehmen hat !!!
    Dann könnten wir unsere Regenbogenfahnen, die auch für Vielfältigkeit steht, in verschiedenen Grautönen schwenken, das ist dann nicht mehr so "peinlich" bunt.
    Die LGBTTIQ*-Community will Dir persönlich doch gar nichts: Denk mal in Ruhe darüber nach was Du in diesem Kommentar geschrieben hast - wie passt das denn zu Dir, zu uns?
    Stell Dir vor es käme bei dem Codex "Wie muss ich als Schwuler in der Gesellschaft sein!" heraus, dass Du ab sofort "tuntig" sein musst, wenn Du für Dich das Recht auf "Schwulseinzudürfen" haben möchtest?

    Na, merkt er was?

    Dein Kollege gibt sich in der Öffentlichkeit "schwul", so dass es dem "Klischee" entspricht, wenn ich das so richtig heraus gelesen habe.
    Wo aber ist das Problem?
    Wieso sollte das jungen Schwulen Probleme bereiten?
    Manche Frauen schminken sich extrem.
    Manche Frauen laufen schlampig herum.
    Manche Frauen geben den Vamp, manche das nette Mädchen von Nebenan, manche treten burschikos auf und klopfen einem auf die Schultern ...
    sollte das jungen Frauen schwer machen Frauen zu sein?

    Du solltest einmal gründlich Deine Prämissen überdenken, dann kannst Du verstehen wieso sich hier so viele über Dein Umgang/Deine Haltung zum besagten Kollegen aufregen.
    Es ist ähnlich der Situation, dass jemand einer Partei beitritt, die die Grundrechte die dieser jemand für sich hat, für eben diesen, weil dieser so ist wie er ist es seiner Partei aber nicht passt, abschaffen will. Klar gibt es solche Menschen, Frau Weidel etwa ist ein Beispiel dafür.
    Aber so musst Du doch gar nicht sein bzw. bleiben.
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#9 ursus
#10 AntwortAnonym
  • 11.11.2017, 12:13h
  • Antwort auf #7 von TheManneken
  • Es ist überhaupt nicht das Problem, dass Du nicht dem "typischen" Bild eines schwulen Mannes entsprichst.
    Du kannst Dich geben wie Du magst.
    Ich werde auch nie auf Anhieb als schwuler Mann erkannt -- solange ich nicht mit meinem Mann Hand in Hand über die Straße gehe -- , trotzdem habe ich tuntige Freunde und finde gar nichts dabei. Ich schäme mich nie für sie.
    Es ist ihr Leben und ihre Lebensfreude.
    Dein Problem und das vieler Heteros ist, dass sie alles peinlich finden was nicht dem hergebrachten Männlichkeitsideal entspricht.
    Dieses Peilnlichberührtsein würde Dich genauso treffen, wenn Deine Heterokollegen Dich mal im Bett oder beim Küssen mit einem anderen Mann sehen würden.
    Dann ist's vorbei mit " Du bist ja gar nicht so!"

    Tuntenfeindlichkeit ist Homophobie!
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#11 TheDadProfil
  • 11.11.2017, 13:44hHannover
  • Antwort auf #7 von TheManneken
  • ""Aber ja, ich schäme mich fremd für so manche Kerle, die sich in der Öffentlichkeit absichtlich besonders feminin geben, ohne es zu sein und sie im Privaten sie selbst sind. ""..

    Das Fremdschämen ist Dein eigenes Problem, und wird es auch immer bleiben, denn es ist Teil einer "gewünschten Assimilation", der mit der Unauffälligkeit und damit der Unsichtbarkeit von LGBTTIQ*-Menschen einhergeht..

    Wenn sich die "Tucken" angeblich zu Hause anders benähmen, dann könnte man ihnen noch konstatieren, beim Herum-Tucken handelt es sich um ihre eigene Form des Outings in der Öffentlichkeit, einen Weg den doch wohl jeder für sich selbst in der Art&Weise wählen kann..

    Wenn Dir das missfällt..
    Dein Problem..
    Denn die Art&Weise wie sich andere Menschen benehmen hat KEINEN Einfluß darauf, wie DU in der Öffentlichkeit wahrgenommen wirst !

    Zu denken oder zu glauben das Verhalten anderer LGBTTIQ*-Menschen hätte einen Einfluß auf die Wahrnehmung Deiner Person ist ein Irrglaube..
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#12 TheDadProfil
#13 Patroklos
#14 LaurentProfil
#15 TheDadProfil
#16 OldSoulAnonym
  • 12.11.2017, 03:33h
  • Ist ja schön, dass solche Themen von Boston Consulting, AFP etc. thematisiert werden... aber boah das nervt echt, dass hier mal wieder die ganze "LGBT"-Sauce verquirlt und in einen Topf gekippt wird.

    Klar, das Thema SIchtbarkeit und Coming Out betrifft alle vier, aber doch auf komplett unterschiedliche Weise.

    - "L" bzw. G" ist erstmal nicht per se sichtbar, es besteht also die Option, sich nicht zu outen - und dann bei Familienfotos auf dem Tisch, Büroklatsch über Privatleben, Einladungen mit PartnerIn etc. lügen oder schweigen zu müssen.

    - "Bi" ist erstmal per se auch nicht sichtbar, aber hier unterscheiden sich die Implikationen von im-Schrank-bleiben doch deutlich je nachdem, ob die Person mit gleichgeschlechtlichem Partner oder nicht zusammen ist.
    Wenn ja, siehe oben bei "LG". Wenn nein, kann die Bi-Person ja auch "ungeoutet" trotzdem lustig Fotos vom gegengeschlechtlichen Partner auf den Tisch stellen, den gegengeschlechtlichen Partner mit zur Bürofeier bringen etc.

    - Bei "Trans" dgegen stellt sich je nach "Passabilität" die Frage, ob outen oder nicht überhaupt eine Option ist. Ich würde mal behaupten, dass bei einer enorm großen Anzahl derer, die vielleicht gerne "stealth" leben wöllten, die sogenannte "Passabilität" selten so 100%ig ist, dass sich das nicht von selbst erledigt.

    Ganz zu schweigen davon,
    - dass sich bei "Trans + gleichgeschlechtlicher Partner" die Frage ja doppelt stellt, was in der Studie bzw. dem Bericht darüber gar nicht berücksichtigt ist,

    - und außerdem mehr als fragwürdig ist, ob die tatsächliche oder empfundene gesellschaftliche Akzeptanz für L/G vs. B vs. T beziehungsweise die für die jeweiligen Untergruppen zu befürchtenden Konsequenzen überhaupt vergleichbar sind oder eher nicht.

    Also das ist doch wirklich Quatsch mit Sauce, als das zu einer "LGBT"-Sauce zu verquirlen und einfach mal "outing - supi oder nicht?" zu fragen.
    MIch wundert ein wenig, dass das hier sonst niemand thematisiert.
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#17 Homonklin44Profil
  • 12.11.2017, 05:06hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von TheManneken
  • ""
    Und mittlerweile geht's mir auch auf den Sack, dass ich mir wiederholt von Schwulen den Vorwurf gefallen lassen muss, homophob zu sein, weil ich offenbar nicht dem Bild eines typisch schwulen Mannes entspreche. Aber das gerade in der LGBT-Community viel Intoleranz, ist für mich nix Neues.""

    Dazu gebe ich Dir bedingt Recht, auf Online-Portalen erlebe ich das auch so, man wird zum Beispiel komisch behandelt, sobald man über Gear-Fetisch/Sportswear- oder Lederfetisch erzählt, oder weil man Romantiker ist und an Liebe glaubt. Da ist man bei Etlichen schon verspottet und unten durch dann.

    Aber es mit dieser Kenntnis im Rucksack dann ebenso mit so genannten "Tunten" zu machen?
    Nee, mit denen kann man ebenso quatschen wie mit anderen auch. Ich kenne persönlich eine Hetero-Tunte, ja, das gibt es auch. Ist sein natürliches Verhalten so, also auch bei seiner Frau und den Kindern zuhause benimmt er sich, wie er eben ist. Ich glaube, viele sind neidisch auf "Tunten", weil die fröhlich frei und ungeniert in der Lage sind, Lebensfreude zu genießen, und sich frei zu lassen, während die Neider sich zwangsbrav ins Anpassungskorsett fügen.

    Peinlich sind mir eher die Grunts, die jede vorbei laufende Frau mit irgend einem unterirdischen, sexistischen Spruch oder Joke kommentieren, so, dass sie es möglichst mithört.

    Gut, das mit dem Outing lasse ich auch sein, ich habe mehrfach schlechte Erfahrungen als Jüngerer damit gemacht, (Umzüge,Therapie,Opferschutz ect. inklusive) und finde, die Privatsphäre gehört bestenfalls zwischen PartnerInnen ausgebreitet. Da bin ich fast leidenschaftlich altmodisch und stehe dazu.
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#18 OldSoulAnonym
  • 12.11.2017, 06:37h
  • Antwort auf #16 von OldSoul
  • Eigen-Addendum zum vorigen Post:

    Der Kommentarteil zu Sichtbarkeit und "Passabilität" im Trans*Beispiel war natürlich auf Personen während oder nach Transitionsprozessen bezogen. - Also, ob "stealth"-Leben je nach "Passabilität" überhaupt eine Option für eine trans*idente Person Person ist, die schon im "Zielgeschlecht" eines Transitionsprozesses lebt. (z.B. eine Transfrau, die in der sozialen Rolle einer Frau lebt und offenbart oder nicht, dass sie trans ist. Viele haben hier die "stealth"-Option nicht, da es eh sichtbar ist., andere schon.

    Das müsste man genau genommen auch nochmal unterscheiden von der Frage nach Arbeitsplatz-outing vs. nicht-Outing einer Person , die sich zwar als Trans empfindet, aber noch nicht in der gewünschten sozialen Rolle lebt. - Was nun widerum wie in den anderen zwei Gruppen auch erstmal nicht unbedingt per se "sichtbar" ist.

    Die Frage "outing oder nicht" hat im Trans*-Fall also prä- vs. post-Transition nochmal unterschiedliche Implikationen. So eine Unterscheidung gibt es bei LGB in diesem Themenfeld nicht. Das macht die Gesamtthematik also nochmal komplexer, als im vorigen Post schon dargestellt.

    Umso mehr bestätigt sich der Einwand, dass "outing - ja oder nein?" als allgemeine Frage an eine verquirlte "LGBT"-Sauce herzlich wenig Sinn macht, wenn auf all diese signifikanten Unterschiede überhaupt nicht eingegangen wird.
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#19 AntwortAnonym
  • 12.11.2017, 19:16h
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • In der Tat.
    Völlig unwichtig.
    Schließlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich und seine Identität auszudrücken.
    Vielleicht auch eine Form des Outing.
    Wäre Laurent und TheManneken wohl lieber, eine Tunte würde in der Öffentlichkeit den Macho geben und zu Hause alleine rumtucken?
    Sprich, immer schön angepasst.
    Danke Nein.
    Das kann kein Maßstab sein.
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#20 LaurentProfil
  • 13.11.2017, 09:30hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #17 von Homonklin44
  • >>... weil die fröhlich frei und ungeniert in der Lage sind, Lebensfreude zu genießen ...<<

    Ich glaube, du irrst da gewaltig.

    Dieses aufgesetzte, exaltierte Verhalten der "sog. Tunten", wobei ich insbesondere den unter der #14 erwähnten Teilsatz im Blick habe, wird doch im Kreise der sich nicht verstellenden Schwulen, so zumindest unsere Erfahrung, als belustigend (Art Klassenclown) empfunden.
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#21 LaurentProfil
  • 13.11.2017, 09:35hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #19 von Antwort
  • >>Wäre Laurent und TheManneken wohl lieber, eine Tunte würde in der Öffentlichkeit den Macho geben und zu Hause alleine rumtucken?<<

    >>... die sich in der Öffentlichkeit ABSICHTLICH besonders feminin geben, OHNE ES ZU SEIN und die im Privaten sie selbst sind...<< (#14)

    Merkst du was?
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#22 userer
#23 AntwortAnonym
  • 13.11.2017, 15:17h
  • Antwort auf #21 von Laurent
  • Ja ich merke dass Du nichts merkst.
    TheManneken wirft der "peinlichen" Tucke vor sich in der Öffentlichkeit tuckig zu geben und privat nicht.
    Wie gesagt: Dass bleibt der Person überlassen wie sie sich in der Öffentlichkeit und im Privaten darstellt ohne irgendjemand überhaupt wissen muss wo die Person sich selbst verortet. Vielleicht spielt sie ja im Gespräch mit The Manneken den Macho und fühlt sich sonst tuckig.
    Scheissegal. Weder Ihr noch ich wissen es und es geht auch niemanden etwas an.
    Und weder die eine noch die andere Form des Auftretens ist peinlich.
    Tuckenfeindlichlichkeit ist eine Form der Homophobie und das ist für einen Schwulen peinlich und zeugt von Selbsthass.
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#24 LaurentProfil
  • 13.11.2017, 15:23hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #22 von userer
  • Ich kann nicht erkennen, dass hier jemand diskriminiert worden sein soll.
    Das Aufzeigen einer sich für Dritte nachteilig auswirkenden Realität und Wahrheit mag für manche schmerzlich sein, hat mit einer Herabwürdigung aber nichts zu tun.
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#25 hugo1970Profil
  • 13.11.2017, 17:54hPyrbaum
  • Antwort auf #20 von Laurent
  • Die "Tuntenlebensweise" ist auch nicht meine Lebensweise, AAAAAAABER wenn die Menschen so, oder anders auftreten wollen, sollen sie es machen!!!!! Mich stört es und die Mehrheit nicht!!!!
    Jeder hat seine Weise zu leben und vor allem, in einer Freien Welt, MUß ES AUCH SO SEIN!!!!, das sich jeder entfalten kann und soll, wie es für die Person gut und RICHTIG IST!!!!
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#26 hugo1970Profil
#27 TheDadProfil
  • 13.11.2017, 22:31hHannover
  • Antwort auf #20 von Laurent
  • ""Dieses aufgesetzte, exaltierte Verhalten der "sog. Tunten", wobei ich insbesondere den unter der #14 erwähnten Teilsatz im Blick habe, wird doch im Kreise der sich nicht verstellenden Schwulen, so zumindest unsere Erfahrung, als belustigend (Art Klassenclown) empfunden."2..

    Das mag vielleicht in Deinen "Kreisen" so sein..

    Und vor allem dann, wenn die eigene Tuntigkeit einem gar nicht mehr auffällt, weil die entlarvenden Spiegel sich außerhalb des komfortablen 4-Zimmer-Schrankes befinden..
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#28 TheDadProfil
#29 LaurentProfil
  • 14.11.2017, 09:47hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • Du glaubst also allen Ernstes, wenn ich diesen mysteriösen Satz richtig interpretiere, dass jeder schwule Mann im Grunde genommen und in gewisser Weise tuntig ist bzw. sein muss und, noch eins draufgesetzt, sich das vielleicht nur nicht eingestehen kann und nicht auszuleben wagt?!
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#30 LaurentProfil
#31 LaurentProfil
#32 userer
#33 LaurentProfil
#34 LaurentProfil
#35 Homonklin44Profil
  • 14.11.2017, 14:50hTauroa Point
  • Antwort auf #20 von Laurent
  • Ich kann nicht sagen, ob ich mich da irre. Ich würde die von Dir beschriebene Gruppe als "Pseudo" oder Möchtegern-Tunte bezeichnen, und die Personen, die einfach sich selbst geben, wie sie sind, kann man von mir aus unter "echte Tunten" einordnen.
    Das muss man vielleicht ähnlich unterscheiden, wie Lederfetischisten von Leuten, die aufgrund des Motivs, ihre Partnerkompatibilität zu erweitern, auch mal Lederklamotten anziehen, oder weil sie in einem Motorradclub sind.

    Ihnen das generell zu unterstellen, dass es gestelztes und verstelltes Verhalten sei, finde ich zu einfach.

    Man muss ja nicht mit derart Leuten flirten, deren Verhalten man nicht sooo findet. Aber jeder soll sich doch so geben dürfen, wie ihnen danach ist, solange sie damit keinem schaden.
    Ich bewundere den Mut, der darin liegt. Ich traue es mir nicht zu, etwa nur Kleidung zu tragen, die meine Figur betont.
    Eine genuine Tunte würde es kaum kratzen, wie er/sie darin rüber kommt. Das ist schon höhere Kunst des Selbstbewussten, was einige von ihnen leben. Manche Leute fühlen sich in einer Partyclown-Rolle, wie viel davon auch aufgetragen sein mag, auch vollkommen zuhause, oder erfahren etwas Schönes dadurch, andere zum Lachen zu bringen. Oder spielen mit vermeintlich gesetzmäßigen, sozialen Zuordnungen, siehe Conchita Wurst mit Bart usw.
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#36 Homonklin44Profil
  • 14.11.2017, 15:05hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von OldSoul
  • Richtig und wichtig, diese Aspekte zu unterscheiden.

    Ähnlichkeiten gibt es in den Feinabstimmungen auch in der größeren Buchstabensuppe. Mit einem für andere ak hat man auch diese Option zum "Stealth"-Navigieren nicht. Man kann zwar versuchen, sich zu verstellen, und das gewöhnliche Verhalten zu unterdrücken. In gewisser Weise machen das ganz viele Menschen alltäglich, um die/den Erwünschten zu geben, es beschreibt die ganze Maskerade in der Fassadengesellschaft, Und "Stealth" zu leben gehört auch für die Heteronormative mehr oder weniger zum Alltag dazu. Wer erzählt schon beim kaffee-Päuschen im Betrieb, dass er gern an Gummistiefeln schnüffelt, oder Damenbinden aus Mülltonnen klaubt, um daran zu riechen. Sich vielleicht Sekt im Damenschuh kredenzen lässt, als Chef in der Firma bei seiner Madame im Schlafzimmer gern mal der Sklave ist usw. "Stealth" ist da üblich.

    Ich schätze allerdings transphobe Reaktuionen heute auch erheblicher ein, eben weil die Leute sich nicht mal eben in wen "Erwünschtes" verwandeln können, um möglichst vielen der Nase nach zu passen.

    Ob dann das überwiegend Private am Arbeitsplatz mit Nachdruck auch sicher jeder wissen muss, ist dann wieder eine andere Entscheidungsebene. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man es einem nicht anmerkt.
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#37 userer
#38 hugo1970Profil
#39 hugo1970Profil
#40 LaurentProfil
#41 TheManneken
  • 14.11.2017, 23:26h
  • Ich brech das, was ich ursprünglich mit meinem Beitrag aussagen wollte, mal auf ein paar wenige Worte runter: Unauthentizität find ich peinlich. Da vertrau ich einfach meiner Intention, ob jemand ehrlich oder gekünstelt als Person auftritt. Kann auch mal daneben liegen. Leben und leben lassen... Ich muss aber nicht jedes Verhalten deswegen automatisch begrüßen und beklatschen.

    Mal was ganz anderes: Kann mir mal bitte jemand erklären, was LGBTIQ... usw. bedeutet? Also ich komme bis "Lesbian Gay Bi Transgender..." aber dann hörts auf und da kommt ja gefühlt täglich ein Buchstabe dabei, damit sich auch bloß niemand diskriminiert fühlt. Ist das *, das ich häufiger lese, eigentlich nur noch ein Platzhalter für alle Nicht-Erwähnten oder nimmt sich der Schreiber da jedes Mal vor, die Bezeichnung in einer Fußnote zu erklären - die such ich immer vergeblich.
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#42 hugo1970Profil
#43 NachfrageAnonym
#44 Jenny kAnonym
  • 15.11.2017, 08:59h
  • Mein Coming-Out in der Firma war der beste Schritt für mich. Auch die Kolleginnen und Kollegen haben es ganz toll aufgenommen. Es geht mir jetzt sehr gut . Auch wird vieles in der Firma zum Thema LGBT gemacht. Danke an das große TK Unternehmen besonders dem Sponsor.
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#45 Homonklin44Profil
  • 15.11.2017, 11:48hTauroa Point
  • Antwort auf #41 von TheManneken
  • I = Intersexuelle und Q an sich Queer-Spektrum, wobei es verschiedene Auslegungen gibt. Der Asterisk, den hätte ich als X-Kategorie verstanden oder für "Relevanz" hergenommen, da es auch immer Menschen gibt, die sich zwar zum Spektrum rechnen, aber in keine konkrete Schublade wollen, oder nicht rein passen.
    Deutsche schreiben eher LSBTTIQ und bei den Gender-Bezeichnungen wirds nochmal komplizierter, da blicke ich selbst nicht durch.

    Eine Kette von zig Buchstaben, bei denen letztlich nur noch pur Heterosexuelle ausgeschlossen werden, muss man nicht so Ernst sehen. ;)
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#46 TheDadProfil
#47 TheManneken
#48 TheManneken
#49 NachfrageAnonym
  • 16.11.2017, 21:17h
  • Antwort auf #48 von TheManneken
  • "Mittlerweile scheint es dutzende Buchstabenkombinationen zu geben, damit jeder inkludiert ist. Wonach soll ich da googeln?"

    Interessieren Sie sich dafür, was Ihnen bisher unbekannte Buchstaben bedeuten? Dann googeln Sie nach genau diesen Kombinationen, finden Sie die Antworten und werden Sie etwas schlauer.
    Oder wollen Sie sich nur darüber beklagen, dass es ein paar Codes gibt, die Sie nicht verstehen? Dann heucheln Sie kein Interesse, das Sie gar nicht haben und stellen Sie keine Fragen, deren Antworten Sie nicht interessieren, sondern jammern Sie einfach drauflos.
    Wenn schon freiwillig ignorant, dann doch bitte wenigstens ehrlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »

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