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Einzelkommentar zu:
Coming-out am Arbeitsplatz: Noch immer ein schwerer Schritt


#7 TheManneken
  • 10.11.2017, 23:39h
  • War ja klar, so eine Reaktion ;)

    Aber ja, ich schäme mich fremd für so manche Kerle, die sich in der Öffentlichkeit absichtlich besonders feminin geben, ohne es zu sein und sie im Privaten sie selbst sind. Dagegen wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit jedes Klischee über Schwule bestätigt, mit einem Gang wie auf dem Laufsteg, künstlich angehobener quietschender Stimme und anderer komischer Ticks... Sobald man mit diesen Männern aber mal unter 4 Augen spricht, stellt sich raus, dass das alles Fake und Show ist.

    Nein, wegen solchem Getue tun sich junge Queers schwer, sich zu outen, weil sie Angst haben, mit selbstdarstellerischen Clowns in eine Ecke gestellt zu werden. Nicht wegen vermeintlich intoleranter Schwulen wie mir. Wie oft durfte ich mir schon anhören: "du bist ja gar nicht so wie der und der" (Nein, ich bin ich selbst) oder wie oft kamen Damen auf mich zu, die einen "schwulen besten Freund" suchten und erwartet haben, ich würde gerne mit ihnen shoppen gehen und mir ihre Brüste angucken... Danke an Queers wie meinen Kollegen, dass leider immer noch zu viele Heteros dieses VERqueere Bild von schwulen Männern haben.

    Und mittlerweile geht's mir auch auf den Sack, dass ich mir wiederholt von Schwulen den Vorwurf gefallen lassen muss, homophob zu sein, weil ich offenbar nicht dem Bild eines typisch schwulen Mannes entspreche. Aber das gerade in der LGBT-Community viel Intoleranz, ist für mich nix Neues.
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  • Anm. d. Red.: Deine Heteros und Dein Wunsch, ihnen mehr als nötig zu gefallen, sind das Problem, nicht die "Tucken". Grow up. (Aus der Reihe: Wenn einem die Kommentarfreischaltung während des Auffummelns für die Party die Laune verdirbt)

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