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Kommentare zu:
Erdogan echauffiert sich über "Homosexuellenquote" der Opposition


#11 AmurPrideProfil
  • 10.11.2017, 11:01hKöln
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • ""..Also brav weiter die Augen zumachen, im 19 Jh. schwelgen und ach die pöse BRD und ihr 175er nicht vergessen...""
    Sorry, aber ich verstehe leider weder den Kontext, den Du mit diesem Satz ausdrücken möchtest, noch verstehe die Verbindung zur BRD und § 175 nicht?

    Wärst Du bitte so nett mir mal kurz zu erklären was Du eigentlich damit sagen möchtest?
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#12 Paulus46Anonym
  • 10.11.2017, 12:18h
  • Das Erdogan und Putin keine Fürsprecher für LGBTI-Rechte sind, steht ausser Frage. Beides sind Heteropaschamänner, denen homosexuelle Menschen eher ein Graus sind.
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#13 seb1983
  • 10.11.2017, 16:59h
  • Antwort auf #11 von AmurPride
  • Kein Problem.

    Wie hier im Forum bekannt ist steht Deutschland was Schwulenrechte angeht irgendwo zwischen dem Iran und Saudi Arabien und etwa seit dem Untergang des Römischen Reiches findet ein dauernder "roll back" statt.

    Daher wird gerne auf "fortschrittliche" Länder verwiesen. Das Osmanische Reich hat das Verbot von Homosexualität schon lange aufgehoben, wir lernen 1858 im Artikel oben. Intellektuelle Schwule strömten in den Nahen Osten und genossen die homoerotische, frauenfreie Atmosphäre.
    Oh We wie stand es dagegen in Deutschland (gerne auch "der BRD Staat" genannt). Erst 1969 wurde Homosexualität legalisiert, gar erst 1994 fiel der 175er komplett und ja auch nur wegen der Supi DDR.

    Daher: Augen zu vor der Realität
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#14 goddamn liberalAnonym
#15 seb1983
  • 10.11.2017, 22:32h
  • Antwort auf #14 von goddamn liberal
  • Rein gar nichts, ist sogar sehr christlich: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!

    Allerdings, und ich wiederhole mich immer und immer wieder, bei 200 Staaten auf der Welt sollte man nicht die kreischende Hausfrau geben nur weil das Bad seit 2 Tagen nicht antibakteriell gewischt wurde sondern realistisch einschätzen wie viel Dreck da noch zu fegen ist.

    Bleiben wir bei dem Bild: Das osmanische Reich hatte zwar oberflächlich einen sauberen Eindruck gemacht, wer aber mal unter die Teppiche und hinter die Vorhänge geblickt hat reichlich tote, zwangeverheiratete und verleugnete Schwule entdeckt. Zudem wurde seitdem nie mehr nachgewischt.

    Mit der Basiswäsche sind wir hier dagegen seit 1969 durch, 1994 wurde der Dreck rausgebracht, seitdem wird poliert, aber wie alles in Deutschland seeeeeehr langsam.
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#16 TheDadProfil
  • 11.11.2017, 13:35hHannover
  • Antwort auf #15 von seb1983
  • ""Allerdings, und ich wiederhole mich immer und immer wieder, bei 200 Staaten auf der Welt sollte man nicht die kreischende Hausfrau geben nur weil das Bad seit 2 Tagen nicht antibakteriell gewischt wurde sondern realistisch einschätzen wie viel Dreck da noch zu fegen ist.""..

    Was dann hier auch negiert daß man in den Übrigen der über 200 Staaten der Welt rein gar nichts wird verändern können, bevor man nicht vor der eigenen Haustür gekehrt hat !

    Der übliche Verweis nicht nur von Dir, hat absolut nichts damit zu tun wie man hier die Rechtliche Situation verändern muß, um zu einer Gesellschaft zu kommen in denen alle Bürger über die gleichen Rechte, und vor allem über die gleichen Chancen verfügen..

    Dieses
    "wir sollten mal nicht so viel meckern, woanders sieht es doch noch viel schlimmer aus",
    dieses
    "uns geht es doch noch Gold"
    (aus Kemposwki's Tadellöser&Wolff)
    ist weder hilfreich für die eigene Gesellschaft, oder gar die eigene Community, zu der dann auch die eigenen Familien und Peer-Groups gehören, sie ist sogar Kontraproduktiv, fordert sie doch auf der Appellationsebene vom Gegenüber ein, sich nicht "zu weit aus dem Fenster" zu hängen, und sich mit dem Erreichtem zufrieden zu geben..
    Damit arbeiten diese Aufforderungen originär gegen die Gleichstellung&Gleichberechtigung an !

    Und genau darum sind die Verweise auf die Situationen in anderen Ländern auch gar keine "Argumente" dafür, wie angeblich gut es uns doch hier geht..
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#17 AmurPrideProfil
  • 11.11.2017, 14:28hKöln
  • Antwort auf #13 von seb1983
  • Danke dafür, das Du noch mal so nett warst mir Deine Antwort genauer zu erläutern.

    Ich finde Du hast im Großem und Ganzen Recht!
    Es ist noch längst nicht alles getan oder erreicht (z. B. Änderung Art. 3 GG; Trans*-Gesetzgebung), aber es besteht auch kein Grund in Panik zu geraten.

    Aber auch die "aufgeregten Hyperaktivisten" bedarf es! Denn sie bilden den Ausgleich für all jene in unserer community, die wenig bis gar nichts für uns tun.

    Und so macht's am Ende auch hier wieder mal die Vielfalt! :-)
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#18 Gerlinde24Profil
  • 15.11.2017, 10:00hBerlin
  • Soso, Homosexualität "widerspricht also der Kultur des Islams". Das Erdowahn ein A*** ist, glauben wohl fast die meisten hier. Vielleicht sollte er mal das hier lesen?

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Islam

    Oder das hier:

    www.bento.de/politik/wie-der-islam-wirklich-mit-homosexualit
    aet-umgeht-639059/


    Ich zitiere aus dem letzten Link:

    Körperliche Liebe zwischen Männern war zwischen dem 8. und 18. Jahrhundert in der islamischen Welt so selbstverständlich, dass es das Label "schwul" eigentlich nicht gab. Die Einteilung von Liebe und Sex in eine "homosexuelle" und eine "hetereosexuelle" Sphäre ist ein ziemlich modernes Phänomen auch im Westen. (...)
    Und wenn heutige Islamisten vorgeben, sich auf die Zeit der ersten islamische Kalifen zu berufen, sollten sie vielleicht erst einmal Abu Nuwas lesen. Er gilt als berühmtester Dichter der arabischen Welt und schwärmte im 9. Jahrhundert über die Geschlechtsteile seiner Geschlechtsgenossen.

    Vielleicht sollte er, bevor er den Mund aufmacht, erst einmal das Gehirn einschalten, und lesen, wie im Islam Homosexualität wirklich gesehen wurde?
    Übrigens, besagte Oppositionspartei ist der schärfste Konkurrent von Erdo. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!
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