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Kommentare zu:
Alice Weidel kritisiert Bundesverfassungsgericht


#31 Angelika OetkenAnonym
  • 11.11.2017, 00:36h
  • Alice Weidel lebt mit einer Frau zusammen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Aber das muss nicht bedeuten, dass sie lesbisch ist. Es kann auch heißen, dass sie einfach keinen Wert auf Intimkontakte zu Männern legt, aber auf eine Familie nicht verzichten will. Wofür ich grundsätzlich vollstes Verständnis habe. Aber nicht dafür, dass Frau Weidel ausgrenzende und andere Menschen abwertende Hetzparolen verbreitet, bzw. unter ihrem Namen veröffentlichen lässt.

    Ich habe mir vorhin diesen anderthalb Jahre alten Artikel angesehen
    www.queer.de/detail.php?article_id=25787
    Frau Weidels Überraschung darüber, dass Frau Maischberger sie im Verlauf der Talkrunde als lesbisch bezeichnet, könnte sogar echt sein. Denn möglicherweise ist Alice Weidel gar keine Lesbe.

    Die AfD-Vorsitzende ist in einer sehr rückständigen nordwestdeutschen Gegend aufgewachsen, in der reaktionäre evangelische und katholische Gruppierungen aufeinander treffen. Sie hat ein vom CJD getragenes Gymnasium besucht und wurde danach offenbar gezielt gefördert
    de.wikipedia.org/wiki/Alice_Weidel
    Ich frage mich, ob Alice Weidel evtl. in ihrer Heimat schon in schlechte Gesellschaft geraten ist? Und da nie wieder raus kam?

    Was Einiges erklären würde. Allerdings sollte man sich dann eine Ausstiegsbegleitung suchen. Anstatt sich damit zu beschäftigen, Menschen, die politisch arbeiten, daran zu hindern.
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen erwachsenen Menschen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden
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#32 Miguel53deProfil
#33 Miguel53deProfil
  • 11.11.2017, 02:17hOttawa
  • Antwort auf #12 von Frage
  • Die Weidel lebt doch gar nicht wirklich in Deutschland. Das ist nur eine Scheinadresse. Ob sie rechtlich damit überhaupt Bundestagsabgeordnete sein darf, ist eine Frage.

    Ihren Kindern wird sie später mal erklären müssen, wie sie eine Rassistin und Nationalistin sein kann, aber mit einer Frau aus Sri Lanka zusammenlebt.

    Warum sie gegen die Ehe für Alle und Genderforschung ist, obwohl sie a) doch ihre Partnerin heiraten könnte. Was ein bedeutender symbolischer Akt gegenüber einem Partner ist. Und b), sie von der Forschung im hohen Maße profitiert.

    Im übrigen gibt es auch in der Schweiz ziemlich dunkelbraune Tendenzen. Darüber kann die heile Welt de Berge, Kühe, Schokolade und Uhren nicht hinwegtäuschen. Und mit Nestle lässt die Schweiz einer internstionalen Krake freien Lauf. Da passt Alice durchaus hin.

    Wäre schön, sie bliebe dort und hielte sich an das biblische In der Gemeinde schweige das Weib.
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#34 Miguel53deProfil
  • 11.11.2017, 02:24hOttawa
  • Antwort auf #18 von Paulus46
  • Schätzlein. Irgendwie hat man Sie gar nicht vermisst. Egal unter welchem Namen auch.

    Und tatsächlich hilft Ihr Kommentar einmal mehr nicht weiter. Zumal Sie selbst sich ja immer und immer gern in AfD Manier zu allen möglichen Themen melden.

    Ihre Verlautbarung, dass man die AfD nicht wählen dürfe halte ich, mit Verlaub, für ein Alibiblatt, dass Sie sich vor Ihre Nackheit halten.

    Ich denke, Ihre Selbstgespräche auf Facebook sind der bessere Weg. Da können Sie wenigsten keinen Schaden anrichten
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#35 hugo1970Profil
  • 11.11.2017, 06:32hPyrbaum
  • Antwort auf #29 von gaysenior
  • Die wollen doch nur die Macht, die werkzeuge sind denen egal hauptsache Sie haben die Zügel in der Hand.

    Mit eingetrichterten Phobien gegen Ausländer und Queers kann man in dieser Zeit die meisten Punkte erzielen. In der Hitlerzeit, wahren es die Juden hauptsächlich, dann kamen andere Grupierungen dazu.
    Warum wollen die das öffentlich rechtliche Fernsehen abschaffen? Das öffentlich rechtliche TV sorgt dafür das reale Wesen dieser Partei zu zeigen.
    Warum wollen Sie den Neoliberalismus in der Wirtschaft? Das die Wirtschaft nach Guts Herren Art schalten und walten kann. Mit anderen Worten, wenniger Arbeitnehmerrechte.
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#36 gaysenior
  • 11.11.2017, 08:16h
  • Antwort auf #35 von hugo1970
  • "Mit eingetrichterten Phobien gegen Ausländer und Queers kann man in dieser Zeit die meisten Punkte erzielen."

    Das ist ja das eigentlich Bedenkliche. Dass ein paar Wirrköpfe und Ewiggestrige Stuss erzählen, ist das eine, dass sie wie in Sachsen bei fast einem Drittel der Bevölkerung so ankommen, dass sie gewählt werden, das wirklich Gefährliche. Und in Bezug auf Homophobie dürfte der Sympathisantenkreis bis weit in die CDU hineinreichen. Und wenn für den Landesbischof von Sachsen Schwule nicht gottgewollt sind, also im Schöpfungsplan nicht vorgesehen, dann heißt die verschlüsselte Botschaft: Weg damit! Und das finden ja ganz offensichtlich eine ganze Menge Leute gut.
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#37 Angelika OetkenAnonym
#38 Angelika OetkenAnonym
  • 11.11.2017, 09:25h
  • Ob es Zufall ist, dass Alice Weidel an der Universität Bayreuth studiert hat? Und danach einen Karriere hinlegte, der jeden Lebenslauf schmückt. An der Uni Bayreuth war auch Karl-Theodor von Guttenberg als Student der Rechtswissenschaften gemeldet. Der spätere Verteidigungminister und Kooperationspartner des Herrn Horst Seehofer, bekam für seinen Abschluss ein Summa cum laude, aber nach eingehender Untersuchung und einigem hin und her seinen Doktortitel wieder aberkannt
    www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse/archiv/2011/040-0
    37-gutten.pdf


    Möglicherweise wurde die Motivation der Universität dem Studenten Karl-Theodor sehr gute Leistungen zu attestieren, dadurch gefördert, dass seine Familie, welche zu den sehr wohlhabenden des deutschen Adels gehört, nicht nur die Uni Bayreuth großzügig fördert. Diese schöne Familientraditioin setzte Karl-Theodor natürlich fort
    www.tagesspiegel.de/politik/karl-theodor-zu-guttenberg-750-0
    00-euro-fuer-die-uni-bayreuth/3879402.html

    Das Guttenbergsche Imperium ist bestimmt nicht das einzige Konstrukt, das diese Art der zielpersonenfokussierten Nachwuchsförderung betreibt.

    Will sagen: nicht überall wo Exzellenz bescheinigt wurde, steckt auch welche drin.

    Haben sich eigentlich schon einmal Menschen zu Wort gemeldet, die mit Alice Weidel zur Schule gegangen sind, zusammen studiert oder später beruflich mit ihr zu tun hatten?

    Was hat Frau Weidel eigentlich die vergangenen Jahre über so ganz konkret gemacht?
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#39 Homonklin44Profil
  • 11.11.2017, 11:29hTauroa Point
  • ""Auch die AfD Baden-Württemberg hatte in einer Facebook-Grafik in Regenbogenfarben das Urteil als "Gender-Gaga mitten in Deutschland" bezeichnet und im Begleittext mit Verweis auf Wikipedia-Stellen betont: "Unser Bundesverfassungsgericht sorgt wieder mal für Humor. Die Internationale Klassifikation der Krankheiten ICD-10-GM-2014 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt in Kapitel XVII (Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien) auch angeborene Fehlbildungen der Genitalorgane, insbesondere ein unbestimmtes Geschlecht und Pseudohermaphroditismus."""

    Ich weiß, dass in Baden-Württemberg die Menschen langsamer denken und anders bewerten, als anderswo. Sobald man das Prädikat "krank" an Jemand vergeben kann, wird dieser Mensch automatisch um etwa die Hälfte oder mehr seiner persönlichen Kompetenz herunter gestuft und gleichzeitig Aspekten seiner Würde beraubt. Dass das bei den Schwaben so üblich ist, bedeutet aber nicht, dass der Mensch das so auch anzunehmen hat. Zumal die Einordnungen fragwürdig bleiben, wenn man sich der Wirklichkeit um die fließenden Übergänge zwischen den Geschlechtern bewusst ist.
    Da wäre es sinvoll, das Konzept von Krankheit oder "Defekt / Fehlentwicklung" zu reformieren, weil wiederum Jahrhunderte lang eine aus dem Monotheismus hervor gegangene Gesundheitsästhetik,Moralvorstellung und Idee von "korrekt/nichtkorrekt" in die Hermeneutik mit eingeflossen ist. Eine wissenschaftliche Betrachtung kommt da zu einer anderen Ansicht zum Thema Geschlecht und Differenz.
    Da gab es mal einen erhellenden Artikel in der Nature dazu. Vielleicht finde ich den noch.

    Das müsste es sein:

    www.nature.com/news/sex-redefined-1.16943
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#40 WachBleibenAnonym
  • 11.11.2017, 12:04h
  • Antwort auf #31 von Angelika Oetken
  • Hallo Angelika Oetken,
    Es tut mir leid für deine Erfahrung mit diesem schlimmen Thema. Und ich finde es gut, dass du das hier schreibst. Es muss bekannt werden, wieviele Menschen Missbrauch erlitten haben.

    Zum Thema Weidel muss ich dich etwas korrigieren, wenn du mir das gestattet :-) Ich achte darauf, dass du es annehmen kannst.
    Deine Aussage war, dass Frau Weidel möglicherweise nicht lesbisch ist, weil sie nach der Äußerung von Maischberger überrascht war. Das trifft nicht zu.
    Ich gebe dir einen link zu einer Rede, die sie hielt, und wo sie einerseits selbst sagt, dass sie homosexuell ist, und andererseits sehr deutlich macht, wie sie wirklich denkt und fühlt - und das ist sehr abschreckend und beängstigend.

    youtu.be/4NOHfYhvZKw

    Es ist wichtig, dieser negativen Entwicklung entgegen zu treten. Leider gibt es paar Homosexuelle, die so radikal drauf sind und der Meinung sind, dem Hass mit Hass begegnen zu müssen. Das ist falsch. Was Weidel da redet, ist der Aufruf, zu hetzen, und radikal zu werden, ohne zu verstehen, was das am Ende für fatale Auswirkungen haben wird. Da hat sie nicht zuende gedacht. Und sie nutzt ihre Homosexualität, um ihren radikalen Standpunkt zu rechtfertigen. Und den verteidigt sie mit einer Stimme.... Du kannst es selbst hören - da wird es einem anders!
    Das ist der komplett falsche Ansatz.

    Natürlich gibt es Flüchtlinge, die Kriminalität und Gewalt umsetzen, das bestreitet niemand. Es ist wichtig, da Konsequenzen umzusetzen und eine entsprechende Strafe folgen zu lassen. Aber Weidel stülpt alle Moslems über diese Verhaltensweise und das ist ein Problem. Das schürt Ärger und Unmut bei denen, die unschuldig sind. Und das Werbeplakat der AfD, wo stand: ''Holt euch euer Land zurück,'' ist eine furchtbare Diskretitierungen allen Flüchtlingen gegenüber.
    Wenn ich mir vorstelle, was für eine Situation wir hätten, wenn die AfD regieren würde - puh, da hätte ich große Angst und Sorge um den Frieden. Ich würde befürchten, dass der Krieg am Ende ausbricht bei dieser nicht vorhandenen Diplomatie. Bei dieser gefährlichen Hetze, bei diesem Populismus. Wo es keine Differenzierung gibt, sondern wo nur Hass und Wut das Handeln leitet.

    Nö, schonen muss man Weidel nicht. Und dass sie bei Maischberger überrascht war, liegt wohl eher daran, dass sie nicht darauf vorbereitet war, von Maischberger geoutet zu werden, ohne erstmal Gegenargumente zu haben. Das war ein kluger Schachzug von Maischberger :-) Denn damit hat sie der Weidel deutlich gemacht, dass Weidel als Homosexuelle selbst nicht wollen kann, was sie da durchs Mikrofon wütet.
    Hätten wir nämlich solche Zustände in Deutschland wie es Weidel mit Wut äußert und fordert, hätte sie selbst wiederum als Homosexuelle noch weitere, viel größere Probleme in ihrem Leben. Es würde Wut und Hass herrschen, es gäbe noch mehr Gewalt unter den Bürgern, es gäbe eine Hassfront zwischen Deutschen, Flüchtlingen, und einst zugewanderten Migranten, die heutzutage auch Deutsch sind. Deutschland wäre von Europa abgeschottet und hätte ein gefährliches Potential, Krieg auszulösen.
    Unser hart erkämpfter guter Ruf in Europa wäre wieder am Nullpunkt.
    Kurz gesagt: wir würden einen massiven Roll-Back erleben, und das brauchen wir nicht.

    Schönes Wochenende dir.
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